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	<title>Roter Haubarg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:15:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roter_Haubarg&amp;diff=2905585&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:E8:F12:BFCC:1005:3A1F:2CB4:82BE: Genauere Informationen.</title>
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		<updated>2025-04-11T12:39:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Genauere Informationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Roter Haubarg-msu-2020-9-5-7-2.jpg|mini|Der Rote Haubarg]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rote Haubarg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] Haus in der Gemeinde [[Witzwort]] im [[Kreis Nordfriesland]]. Er gilt als der bekannteste [[Haubarg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Rote Haubarg liegt südlich der Gemeinde [[Simonsberg]] im [[Adolfskoog]]. Von der [[Nordsee]] ist er ungefähr 1,5&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernt. Witzwort liegt rund drei Kilometer südlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf der [[Warft]] des von 1575 bis 1579 unter Herzog [[Adolf I. (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Adolf]] von [[Schleswig-Holstein-Gottorf]] eingedeichten [[Adolfskoog]] befand sich 1605 ein der Herzogin [[Augusta von Dänemark|Augusta]] gehörendes Gebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rolf Kuschert|Titel=Der Rote Haubarg. Baudenkmal und Museum in Witzwort in der Landschaft Eiderstedt|Reihe=Schriften des Kreisarchivs Nordfriesland, Schloss vor Husum|BandReihe=13|Ort=Husum|Jahr=1990|ISBN=3880425396|Seiten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Gebäude war wie andere Häuser im fürstlichen Besitz nicht mit [[Reet]] gedeckt, sondern mit roten Ziegeln. Dabei handelte es sich aber vermutlich noch nicht um den heutigen Haubarg, dessen Geschichte weitgehend im Dunklen liegt. Für das in einzelnen Quellen genannte Baudatum des Haubargs 1647/48 gibt es keinen Beleg. Auf einer Karte von 1679 ist er allerdings in seiner heutigen Form eingezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rolf Kuschert|Titel=Der Rote Haubarg. Baudenkmal und Museum in Witzwort in der Landschaft Eiderstedt|Reihe=Schriften des Kreisarchivs Nordfriesland, Schloss vor Husum|BandReihe=13|Ort=Husum|Jahr=1990|ISBN=3880425396|Seiten=11–12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Renovierung 1983–1986 wurden unter dem Haubarg zwei zugeschüttete Keller entdeckt und freigelegt, bei denen es sich wahrscheinlich um die Reste eines älteren Gebäudes handelt. Möglicherweise wurde das für 1605 erwähnte herzogliche Herrenhaus durch die [[Burchardiflut]] 1634 in Mitleidenschaft gezogen und anschließend nach Aufschüttung der Warft durch das heutige Gebäude ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rolf Kuschert|Titel=Der Rote Haubarg. Baudenkmal und Museum in Witzwort in der Landschaft Eiderstedt|Reihe=Schriften des Kreisarchivs Nordfriesland, Schloss vor Husum|BandReihe=13|Ort=Husum|Jahr=1990|ISBN=3880425396|Seiten=14–16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Roter Haubarg“ wird das Haus erstmals in einer Quelle von 1749 bezeichnet, in der es um die bei der Eindeichung erteilten Privilegien des Hofes geht und deren Geltung für die jeweiligen Pächter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rolf Kuschert|Titel=Der Rote Haubarg. Baudenkmal und Museum in Witzwort in der Landschaft Eiderstedt|Reihe=Schriften des Kreisarchivs Nordfriesland, Schloss vor Husum|BandReihe=13|Ort=Husum|Jahr=1990|ISBN=3880425396|Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Überlieferung, dass das Gebäude 1759 abbrannte und durch das heutige Gebäude ersetzt wurde, bezieht sich nicht auf den Roten Hauberg im [[Kirchspiel]] Witzwort, sondern beruht auf einer Verwechslung mit einem zweiten, damals der [[Landschaft (Landstände)|Landschaft]] Eiderstedt gehörenden Haubarg in der [[Südermarsch]]. Beide Gebäude waren damals an Arrien Wallich verpachtet. Der 1760 neuerbaute Südermarscher Haubarg war deutlich kleiner als der Witzworter und wurde um 1800 abgebrochen. Auf der freigewordene Warft wurde 1829/30 die dritte [[Simonsberg]]er Kirche erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rolf Kuschert|Titel=Der Rote Haubarg. Baudenkmal und Museum in Witzwort in der Landschaft Eiderstedt|Reihe=Schriften des Kreisarchivs Nordfriesland, Schloss vor Husum|BandReihe=13|Ort=Husum|Jahr=1990|ISBN=3880425396|Seiten=7–8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rote Haubarg gelangte um 1800 in den Besitz der Husumer Familie Asmussen. 1859 erließen die damaligen Besitzer, [[Anna Catharina Asmussen|Catharina Asmussen]] und ihr Cousin August Friedrich Woldsen (beide † 1869), das „Asmussen-Woldsen-Vermächtnis für die Stadt [[Husum]]“, in dem die Einkünfte des zum Roten Hauberg gehörenden Landes für soziale Zwecke zur Verfügung, vor allem für die Einrichtung und Unterhaltung einer [[Warteschule]] und eines Witwenstifts, gestellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Rolf Kuschert|Titel=Der Rote Haubarg. Baudenkmal und Museum in Witzwort in der Landschaft Eiderstedt|Reihe=Schriften des Kreisarchivs Nordfriesland, Schloss vor Husum|BandReihe=13|Ort=Husum|Jahr=1990|ISBN=3880425396|Seiten=8–9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Rote Haubarg gelangte 1983 in den Besitz der „Stiftung Nordfriesland“, die auf dem „Asmussen-Woldsen-Vermächtnis“ beruht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.asmussen-woldsen.de/texte/seite.php?id=126789 Porträt auf der Website der Asmussen-Woldsen-Stiftung], abgerufen am 9. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Roter-Haubarg-msu-2021-9297-9297.jpg|mini|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Nutzung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haubarg ist mit einer Firsthöhe von 17 Metern ungewöhnlich hoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;viabono&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.viabono.de/language/de-DE/Hotels/RoterHaubargWitzwort.aspx |wayback=20160209190233 |text=Porträt bei viabono.de }}, abgerufen am 9. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hat wie alle Haubarge einen rechteckigen Grundriss und steht auf acht [[Ständerbauweise|Ständern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;viabono&amp;quot; /&amp;gt; Er hat 99 Fenster. Für das [[Germanisches Nationalmuseum|Germanische Nationalmuseum]] in Nürnberg fertigte [[Karl Allöder]] ein maßstabsgerechtes [[Modellbau|Modell]] des Roten Haubargs an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rote Haubarg ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Er wird als Restaurant und Museum betrieben. Das Restaurant befindet sich in den ehemaligen Wohnräumen. Im Museum wird eine Ausstellung zur Geschichte der Eiderstedter Landwirtschaft gezeigt. Originalinventar ist nicht erhalten. 2024 wurde das vom Museumsverband Nordfriesland betriebene &amp;#039;&amp;#039;Museum Roter Haubarg&amp;#039;&amp;#039; nach einer aufwendigen Neugestaltung als eine Audioinstallation wiedereröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/kultur/Museum-mal-anders-Sprechende-Gegenstaende-im-Roten-Haubarg,haubarg106.html Museum mal anders: Sprechende Gegenstände im &amp;quot;Roten Haubarg&amp;quot;], NDR 18. Mai 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Stündlich finden dabei vier verschiedene, jeweils zwanzigminütige Hörspiele mit sich unterhaltendem Haubarg, Werkzeug und Inventar der ländlichen Alltagskultur statt. Jedes dieser Hörspiele behandelt auf informative und unterhaltsame Weise eine Themengruppe ländlichen Lebens auf einem solchen Haubarg. Der Garten ist mit einem eigenen Audioguide erschlossen, indem die Stimme des Haubarg persönlich den Besucher durch verschiedenen Hörstationen führt und allerlei zu berichten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sage vom Roten Haubarg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Skulptur Teufel.JPG|mini|Teufelskulptur im Garten des Haubargs]]&lt;br /&gt;
Einer von [[Karl Müllenhoff]] überlieferten Sage nach schloss ein armer junger Mann aus Liebe zur reichen Nachbarstochter einen Vertrag mit dem Teufel, dass dieser ihm ein stattliches Haus errichtete. Wenn das hundertste Fenster vor dem Hahnenschrei fertig sei, so sollte seine Seele dem Teufel gehören. Als nun das neue Haus in Windeseile entstand, bekam der junge Mann Angst und weckte seine Geliebte und erzählte ihr und ihrer Mutter von dem [[Teufelspakt]]. Da lief die Mutter schnell in den Hühnerstall und schüttelte den Hahn, der gerade noch rechtzeitig krähte, ehe die hundertste Fensterscheibe eingesetzt wurde. Das junge Paar durfte heiraten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.roterhaubarg.de/Content/Sage/Sage.php|titel=Die Sage vom Roten Haubarg|abruf=2022-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Lark u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lieblingsplätze Nordsee Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, [[Gmeiner-Verlag]] Messkirch 2023, S. 110–111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Rolf Kuschert|Titel=Der Rote Haubarg. Baudenkmal und Museum in Witzwort in der Landschaft Eiderstedt|Reihe=Schriften des Kreisarchivs Nordfriesland, Schloss vor Husum|BandReihe=13|Ort=Husum|Jahr=1990|ISBN=3880425396|Online=http://www.husumer-stadtgeschichte.de/files/Haubarg-Umbr.pdf|Abruf=2022-04-14}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Muuß: &amp;#039;&amp;#039;Der Eiderstedter Haubarg&amp;#039;&amp;#039;, Ludwig Fischer (Hg.), Schriften der IG Baupflege Nordfriesland &amp;amp; Dithmarschen, Nordfriisk Instituut, Bredtstedt 2022. S. 154–157.&lt;br /&gt;
* Paul Norman Zacher, Johanna Jürgensen (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Museum Roter Haubarg&amp;#039;&amp;#039;, Taucher Sound Scenography, Stiftung Nordfriesland, Husum 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Roter Haubarg}}&lt;br /&gt;
* [https://witzwort.de/leben-in-witzwort/geschichte/ Roter Haubarg bei der Gemeinde Witzwort]&lt;br /&gt;
* [https://museum-roterhaubarg.de Museum Roter Haubarg]&lt;br /&gt;
* [http://www.roterhaubarg.de Homepage des Roten Haubargs]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54/25/30.4/N |EW=8/58/01.0/E|type=landmark |region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatmuseum in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Witzwort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Gründungsdatum ungeklärt]]&lt;/div&gt;</summary>
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