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	<title>Roter Gitterling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T12:10:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roter_Gitterling&amp;diff=1571437&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-24T01:50:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Roter Gitterling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Clathrus ruber&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Pier Antonio Micheli|P. Micheli]]&amp;lt;!--1729--&amp;gt; : [[Christian Hendrik Persoon|Pers.]]&amp;lt;!--1801--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Gitterlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Clathrus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Stinkmorchelverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Phallaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Stinkmorchelartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Phallales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Phallomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Clathrus ruber Spain.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rote Gitterling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Clathrus ruber&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Stinkmorchelverwandte]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:1847 Clathrus ruber.jpg|miniatur|Illustration von T.&amp;amp;nbsp;J.&amp;amp;nbsp;Hussey (1847)]]&lt;br /&gt;
Die [[Fruchtkörper]] des Roten Gitterlings entstehen aus kugelförmigen, 2–3&amp;amp;nbsp;cm breiten [[Hexenei]]ern mit einer schmutzig-weißen Außenschicht (Exo[[peridie]]) und weißlichen, wurzelartigen [[Myzel]]strängen an der Basis. Das bei der Reifung der Fruchtkörper aus dem Hexenei hervorbrechende, schwammig-poröse [[Receptaculum (Mykologie)|Receptaculum]] hat die Form eines weitmaschigen Netzes. Es ist rot bis rosa oder orange gefärbt und höchstens kurz gestielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MushroomExpert2012&amp;quot; /&amp;gt; Die Fruchtmasse ([[Gleba]]) befindet sich an der Innenseite des Receptaculums, sie ist grünlich, schleimig und riecht aasartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-07-17 Clathrus crispus Turpin 238680 crop.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Clathrus crispus&amp;#039;&amp;#039; ähnelt dem Roten Gitterling.]]&lt;br /&gt;
Ähnlich ist &amp;#039;&amp;#039;[[Clathrus crispus]]&amp;#039;&amp;#039;. Er unterscheidet sich durch umrandete Maschen des [[Receptaculum (Mykologie)|Receptaculums]], die mehr rundlich geformt sind, wodurch die Streben an den Verbindungsstellen etwas verdickt erscheinen. Die [[Spore]]n sind im Mittel etwas gedrungener. Verwechslungen sind auch mit &amp;#039;&amp;#039;[[Colus hirudinosus]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Colus pusillus]]&amp;#039;&amp;#039; möglich. Bei diesen ist das Receptaculum jedoch nur am oberen Teil verzweigt. &amp;#039;&amp;#039;[[Clathrus chrysomycelinus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ileodictyon cibarium]]&amp;#039;&amp;#039; erscheinen wie blasse Formen des Roten Gitterlings.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Rote Gitterling kommt weltweit in tropischen, mediterranen und gemäßigten Gebieten vor. Er wächst in Vorder- und Ostasien, Neuseeland, Nord- und Zentralafrika, auf den [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]] und in Nord- und Mittelamerika. In Europa ist er im Mittelmeergebiet häufig zu finden, nördlich der Alpen kommt er nur unbeständig [[Neomycet|eingeschleppt]] vor. Er wurde auf den Britischen Inseln, in Belgien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich und Polen nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Rote Gitterling ist ein Bodenbewohner, der sich von totem, organischem Material ernährt ([[Saprobiont]]). In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet wächst er in Laubwäldern. In Mitteleuropa besiedelt er nur stark vom Menschen beeinflusste Standorte wie Gärten und Parkanlagen. Hier erscheinen die Fruchtkörper hauptsächlich im Sommer. Die [[Spore]]n werden über [[Schmeißfliegen]] verbreitet, die vom Geruch des reifen Pilzes angelockt werden und die Fruchtmasse fressen. Die Sporen werden später unverdaut ausgeschieden und gelangen so an neue Standorte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Rote Gitterling kommt wegen seines widerlichen Geruchs nach verwesendem Fleisch als Speisepilz nicht in Frage. Die Art wurde von der [[Deutsche Gesellschaft für Mykologie|Deutschen Gesellschaft für Mykologie]] zum [[Pilz des Jahres]] 2011 erklärt, um einen Anreiz zu setzen, mehr Informationen über die Verbreitung der Art erhalten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lycopin.svg|550px|thumb|rechts|Strukturformel von Lycopin]]&lt;br /&gt;
Die charakteristische rote Farbe wird durch den Inhaltsstoff [[Lycopin]] hervorgerufen, den man auch in reifen Tomaten findet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[John Webster (Mykologe)|John Webster]], Roland W.S. Webster: &amp;#039;&amp;#039;Introduction to Fungi&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Cambridge University Press, Cambridge 2007, S. 591.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]], Wulfard Winterhoff: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze: Leisten-, Keulen-, Korallen- und Stoppelpilze, Bauchpilze, Röhrlings- und Täublingsartige.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3531-0; S. 165&lt;br /&gt;
* Josef Breitenbach, Fred Kränzlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pilze der Schweiz. Beitrag zur Kenntnis der Pilzflora der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Heterobasidiomycetes (Gallertpilze), Aphyllophorales (Nichtblätterpilze), Gastromycetes (Bauchpilze).&amp;#039;&amp;#039; Mykologia, Luzern 1986, ISBN 3-85604-020-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MushroomExpert2012&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor = Michael Kuo&lt;br /&gt;
| url = https://www.mushroomexpert.com/clathrus_ruber.html&lt;br /&gt;
| sprache = englisch&lt;br /&gt;
| titel = &amp;#039;&amp;#039;Clathrus ruber&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| werk = MushroomExpert.Com&lt;br /&gt;
| datum = September 2006&lt;br /&gt;
| zugriff = 2014-01-15&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Clathrus ruber|Roter Gitterling (&amp;#039;&amp;#039;Clathrus ruber&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
| titel = &amp;#039;&amp;#039;Clathrus ruber&amp;#039;&amp;#039; Pers., Roter Gitterling&lt;br /&gt;
| url = https://www.dgfm-ev.de/node/11&lt;br /&gt;
| werk=Website der DGfM | hrsg = [[Deutsche Gesellschaft für Mykologie|Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM)]]&lt;br /&gt;
| zugriff = 2012-07-17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Pilz des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stinkmorchelartige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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