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	<title>Roter Eiserapfel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:29:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roter_Eiserapfel&amp;diff=89043&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2026-02-01T14:23:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Apfelsorte&lt;br /&gt;
| Name             = Roter Eiserapfel&lt;br /&gt;
| Synonyme         = Roter calvillartiger Wintersüßapfel, Bamberger (Westfalen), Doppelter Paradiesapfel, Drei Jahre dauernder Streifling (Württemberg), Herzapfel (Hessen), Mohrenborsdorfer, Mohrenstettiner (Sachsen, Thüringen), Roter Krieger, Schornsteinfeger, Zigeunerapfel&amp;lt;ref&amp;gt;Johann-Heinrich Rolff: &amp;#039;&amp;#039;Der Apfel. Sortennamen und Synonyme&amp;#039;&amp;#039;, S. 355.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bild             = Apfelgalerie Roter-Eisenapfel.jpg&lt;br /&gt;
| Herkunft         = vermutl. [[Franken (Region)|Franken]]&lt;br /&gt;
| bekannt seit     = um 1600&lt;br /&gt;
| Züchter          =&lt;br /&gt;
| Abstammung       = unbekannt&lt;br /&gt;
| Elternsorte1     = &lt;br /&gt;
| Elternsorte2     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rote Eiserapfel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine sehr alte [[Liste der Apfelsorten|Sorte]] des [[Kulturapfel]]s mit hervorragenden Lagereigenschaften. Sie hat in Süd- und Mitteldeutschland Tradition, wo sie eine der ältesten (erhaltenen) Sorten überhaupt darstellt. Es gibt regional unterschiedliche Varianten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Nutzung ==&lt;br /&gt;
Er fand wohl schon im 16. Jahrhundert (1539?&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kv-gartenbauvereine-bamberg.de/de/obstparadies/apfelsorten/roter_eiserapfel.php&amp;lt;/ref&amp;gt;) Erwähnung.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.selbstversorger.de/roter-eiserapfel/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde er um Bamberg und Nürnberg angebaut. 1857 sprach die 2. Versammlung deutscher Pomologen eine allgemeine Anbauempfehlung aus. Bis in die 1950er Jahre war dieser Apfel aufgrund der besonderen Lagerfähigkeit in Europa weit verbreitet und für Selbstversorger und Kleinbauern interessant, die auf diese Weise von einer reichen Obsternte lange profitieren konnten. Auch heute ist diese robuste und widerstandsfähige Apfelsorte damit für die Hobbygärtner interessant, die über einen nicht zu lufttrockenen Keller verfügen.&lt;br /&gt;
Die Früchte gelten als Wirtschaftsobst, werden also vor allem zum Kochen, Backen, Einmachen und Entsaften verwendet; früher aber auch als Tafelapfel und gerne zum Dörren. Außerdem gehören sie zu den typischen „Krampusäpfeln“, die zu [[Nikolaustag|Nikolaus]] (6./7.&amp;amp;nbsp;Dezember) verschenkt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arche Noah&amp;quot;&amp;gt;[https://www.arche-noah.at/sortenerhaltung/obst-obstsammlung/beratung-service/ Zigeunerapfel oder Krampusapfel] bei [[Arche Noah]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund seiner Gesundheit und Wüchsigkeit eignet sich der Rote Eiserapfel sehr gut für [[Streuobstwiese]]n.&lt;br /&gt;
1991 züchtete Mathias Markl in [[Weilheim in Oberbayern]] durch eine Kreuzung mit der [[Berlepsch]]-Mutante „Roter Berlepsch“ die Sorte „Berleis“, die 2008 unter Sortenschutz gestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.streuobst-in-bayern.de/detail/id=629719be5f3f0314aaf9c6cd&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.zehelein-schemm.de/news-details/berleis_neuheit.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie soll bei ähnlicher Haltbarkeit aromatischer ausfallen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://lwg.bayern.de/gartenakademie/gartendokumente/infoschriften/145189/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Apple seeds - variety Roter Eiserapfel (aka).jpg|mini|links|Kerne der Sorte Roter Eiserapfel]]&lt;br /&gt;
Die Bäume können ein hohes Alter erreichen. Sie haben einen starken Wuchs und bilden (sehr) breite Kronen aus. Mit Ausnahme geringer Feuerbrand- und Krebs-Anfälligkeiten sind sie sehr gesund und anspruchslos. Sie gedeihen auch auf weniger fruchtbaren, aber feuchten und gerne schweren Böden und können bis in Extremlagen angebaut werden; ungern aber in warmen Tälern. Auf passendem Boden sind hohe Erträge zu erwarten, die aber sehr spät einsetzen. Auf trockenen Böden besteht etwas (mehr) Alternanzneigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die späte, lang andauernde Blüte ist witterungsunempfindlich. Die Blüten sind kaum selbstfruchtbar.&lt;br /&gt;
Die robusten Früchte reifen spät (Ende Oktober pflückreif) und erreichen ihren vollen Geschmack nach einer Nachreife von 4–6&amp;amp;nbsp;Wochen im Dezember. Sie können in [[Erdmiete]]n bis zum übernächsten Jahr aufbewahrt werden. In gutem Kellerklima halten sie sich bis Juli, ohne zu welken.&lt;br /&gt;
Sie sind ungleichmäßig geformt, leicht gerippt und werden gewöhnlich eher groß mit um 160 Gramm Gewicht. Sie sitzen auf kurzen, (mittel)dicken Stielen. Die kleinen, geschlossenen Kelche sitzen in flachen, höckrig begrenzten Gruben.&lt;br /&gt;
Die Schale ist glatt, dick und hart. Die dominante Deckfarbe ist ein verwaschenes dunkles Blutrot, darauf liegt (oft) eine bläuliche Bereifung, teilweise darunter ein von Streifen durchzogenes grünliches Gelb. Charakteristisches Erkennungsmerkmal sind die zahlreichen teils weißgelben, teils gelbbraunen hellen Schalenpunkte ([[Lentizelle]]n). Wie winzige kleine Sterne sind sie auf dem trüben Rot deutlich zu erkennen. Das cremefarbene Fruchtfleisch ist feinzellig, sehr fest und saftig. Es schmeckt süßsäuerlich, aber wenig&amp;lt;ref&amp;gt;https://lwg.bayern.de/gartenakademie/gartendokumente/infoschriften/145189/&amp;lt;/ref&amp;gt; aromatisch und etwas herb. Eiseräpfel sind für Apfelallergiker relativ gut verträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Roter Eiserapfel Freilichtmuseum Roscheider Hof Ganzer Baum H2.jpg|Ganzer Baum&lt;br /&gt;
Roter Eiserapfel Freilichtmuseum Roscheider Hof Knospe H6.jpg|Knospe&lt;br /&gt;
Roter Eiserapfel Freilichtmuseum Roscheider Hof Knospe H7.jpg|Blüte&lt;br /&gt;
Roter Eiserapfel Freilichtmuseum Roscheider Hof Frucht H5.jpg|Früchte am Baum&lt;br /&gt;
Deutsche Pomologie - Aepfel - 010.jpg|Rother Eiserapfel aus &amp;quot;Deutsche Pomologie&amp;quot; 1882&lt;br /&gt;
Roter Eiserapfel jm55078.jpg|Ansicht der Frucht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Hartmann (Biologe)|Walter Hartmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Alte Obstsorten&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eiser rouge|Rote Eiserapfel}}&lt;br /&gt;
*[https://www.arche-noah.at/media/roter_eiserapfel.pdf Arche Noah-Sortenblatt Roter Eiserapfel] (PDF-Datei; 203 kB)&lt;br /&gt;
*[https://www.streuobst-in-bayern.de/detail/id=62a1f533c57a8e4f02310ce2 Sortenporträt] vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege (BLGL)&lt;br /&gt;
*https://pomiferous.com/applebyname/roter-eiserapfel-id-5587&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apfelsorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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