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	<title>Rotenfels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T10:39:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rotenfels&amp;diff=163288&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-08-01T21:12:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Weitere Bedeutungen zu &amp;#039;&amp;#039;Rothenfels&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rotenfels&amp;#039;&amp;#039; sind unter [[Rothenfels (Begriffsklärung)]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME                = &lt;br /&gt;
|BILD                = Rotenfels und Ebernburg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG    = Blick über Ebernburg zum Rotenfels&lt;br /&gt;
|HÖHE                = 327&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG          = DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE                = [[Traisen (Nahe)|Traisen]], [[Rheinland-Pfalz]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE             = &lt;br /&gt;
|DOMINANZ            = &lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG      = &lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE        = &lt;br /&gt;
|SCHARTE             = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD         = 49/49/1/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD          = 7/50/11/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO          = DE-RP&lt;br /&gt;
|TYP                 = &lt;br /&gt;
|GESTEIN             = [[Rhyolith]]&lt;br /&gt;
|ALTER               = &lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION     = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG      = &lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG       = &lt;br /&gt;
|NORMALWEG           = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotenfels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|327|DE-NHN|link=1}}) ist ein Berg auf dem Gebiet der Ortsgemeinde [[Traisen (Nahe)|Traisen]], zwischen [[Bad Münster am Stein-Ebernburg]], [[Norheim]] im Westen und [[Rüdesheim (Nahe)]] im Norden. Er ist Naturschutzgebiet und Ziel von erfahrenen Kletterern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Berg mit einer sanften Gipfelhochfläche hat seinen Namen von der auffallenden rötlichen Südwestwand, mit der er zur [[Nahe (Rhein)|Nahe]] abstürzt. Die Wandflucht ist etwa 1200&amp;amp;nbsp;Meter lang und etwa 200&amp;amp;nbsp;Meter hoch, sie gilt als höchste [[Felswand]] zwischen den [[Alpen]] und [[Skandinavien]]. Der Großteil des Rotenfels liegt auf dem Gebiet der Gemeinde [[Traisen (Nahe)|Traisen]].&lt;br /&gt;
Unterhalb des Rotenfels, an der Nahe, verlaufen die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;235 und eine zweigleisige Bahnstrecke ({{Kursbuchlink|Nummer=680}}/[[Nahetalbahn]]). Dort befindet sich die Weinlage [[Traiser Bastei]], die Lage [[Traiser Rotenfels]] liegt westlich des Steilhangs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Felsmassiv besteht aus rötlichem [[Rhyolith]], einem [[Quarzporphyr]]-Gestein mit feinkörnig-kristalliner Struktur. Vor 270 bis 260 Millionen Jahren bildete sich in einer Phase besonders reger vulkanischer Aktivität durch glutflüssig aufsteigendes [[Magma]] das nach seiner Erstarrung sehr witterungsbeständige, rötliche Gestein des Rotenfelsens. [[Hydrothermal]] zersetzte Zonen sind an der helleren Färbung erkennbar. Dort sind die [[Feldspat]]e in [[Kaolin]] umgewandelt. Die Nahe hat diese Felsstruktur als Steilufer über Jahrtausende in den Fels gefräst und einen Großteil des Verwitterungsschutts abtransportiert.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Rotenfels Nahe.jpg|800|Rotenfels|80%}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet Rotenfels ==&lt;br /&gt;
Der Rotenfels ist hinsichtlich seiner Fauna (Greifvögel) und reichen Flora ein in weitem Umkreis einzigartiges Biotop und wurde deswegen schon früh, d.&amp;amp;nbsp;h. 1939, von der [[Bezirksregierung Koblenz]] unter Naturschutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://naturschutz.rlp.de/Dokumente/rvo/nsg/pdf/13303-h39.htm Verordnung über das Naturschutzgebiet „Rotenfels“ vom 5. September 1939]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1998 wurden von der Bezirksregierung in einer Rechtsverordnung ergänzende Bestimmungen über das Naturschutzgebiet festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://naturschutz.rlp.de/Dokumente/rvo/nsg/pdf/NSG-7133-091.pdf Rechtsverordnung über das Naturschutzgebiet „Rotenfels“ vom 30. Oktober 1998] (PDF; 107&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schutzzweck ist die Erhaltung und die Entwicklung des Bergmassivs mit seinen Felspartien&lt;br /&gt;
* als Standort seltener, in ihrem Bestand bedrohter Pflanzen und Pflanzengesellschaften,&lt;br /&gt;
* als Lebensraum bestandsbedrohter Tiere,&lt;br /&gt;
* wegen seiner geologischen Beschaffenheit sowie&lt;br /&gt;
* aus wissenschaftlichen und landeskundlichen Gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 91&amp;amp;nbsp;ha. Für das Klettern im Bereich des Massivs gelten daher Einschränkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klettern am Rotenfels ==&lt;br /&gt;
Anders als sogenannte „Plaisirkletterrouten“, die gut abgesichert sind und geringe objektive Gefahren aufweisen, sind die Routen am Rotenfels zum Teil außerordentlich gefährlich, weil die Wand überwiegend aus meist keilförmigen, ineinandergesteckten Blöcken zusammengesetzt ist, die bei Zugbelastung häufig ausbrechen. Zwar gibt es inzwischen in einigen Routen zementierte Standhaken und an manchen Schlüsselstellen Bohrhaken, aber Zwischensicherungen sind wegen der losen Oberflächenstruktur schwierig anzubringen. Der Rotenfels ist daher kein Sportklettergebiet, sondern hat ernsten alpinen Charakter und ist nur für erfahrene Kletterer geeignet. Zudem ist gute Ortskenntnis nötig, um sich in der Vielzahl von Rinnen, Kaminen, Türmen, Bruchwänden und Schrofenhängen zu orientieren. Eine zusätzliche Erschwernis ist, dass das Verwitterungsprodukt des kluftreichen Gesteins einen hervorragenden Nährboden für Pflanzen darstellt, sodass die Wand in der Vegetationsperiode, von oben betrachtet, wie eine grüne Wiese aussieht.&lt;br /&gt;
Der Alpenverein empfiehlt Gebietsfremden, sich von einem Ortskundigen führen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man gelangt zum Einstieg der Kletterrouten durch seilfreies Absteigen von der Hochfläche oder (seltener) Aufsteigen (bis zum [[UIAA-Skala|Schwierigkeitsgrad]] 3) über größtenteils schottergefüllte steile Rinnen und Kamine. Für die Routen bis zum 7.&amp;amp;nbsp;Grad, zwischen drei und fünf Seillängen lang, benötigt man bis zu 3&amp;amp;nbsp;Stunden. Das Abseilen ist problematisch, da sich das Seil an den vielen Zacken leicht verhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als bedeutendes Felsbiotop und Naturschutzgebiet unterliegt die Felswand strengen Kletterbeschränkungen. Zum Schutz der [[Wanderfalke]]n ist deshalb das Klettern im Wandteil westlich der Bastei ganzjährig gesperrt, östlich der Bastei vom 1. Januar bis 30. Juni. Ausnahmeregelungen für Freigaben zum Klettern innerhalb des regulären Sperrzeitraums werden in der Regel Ende April / Anfang Mai bekannt gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutscher Alpenverein, Sektion Nahegau |url=https://www.dav-nahegau.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=164&amp;amp;Itemid=561 |titel=Klettern im Rotenfels |abruf=2018-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;162&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Blick von der Bastei am Rotenfels.jpg|Blick von der Bastei des Rotenfels&lt;br /&gt;
 Nahetal bei Bad Münster am Stein.jpg|Blick vom Rotenfels auf Bad Münster am Stein&lt;br /&gt;
 Rotenfels 2025.jpg |Blick vom Lercherberg auf den Rotenfels&lt;br /&gt;
 Norheim Rotenfels 20408.jpg|Der Weinberg &amp;#039;&amp;#039;Rotenfels&amp;#039;&amp;#039; im April&lt;br /&gt;
 Rotenfels 08.jpg|Blick von der Nahe aus Südwest&lt;br /&gt;
 Rotenfels 04.jpg|Seitenblick auf den Rotenfels mit Bastei&lt;br /&gt;
 Rotenfels - Panoramablick von der Ebernburg.jpg|Rotenfels – Blick von der Ebernburg&lt;br /&gt;
 2017-10-20 Rotenfels Bad Muenster am Stein-Ebernburg Bad Kreuznach RP WiTi 10.jpg|Blick von Bad Münster am Stein-Ebernburg&lt;br /&gt;
 2017-05-10 Rotenfels Bad Muenster am Stein-Ebernburg Bad Kreuznach RP WiTi 12.jpg|Blick von der Friedensbrücke auf die Nahe und den Rotenfels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
Am Fuß der Hänge des Rotenfels in Richtung [[Bad Münster am Stein-Ebernburg|Ebernburg]] wird bis heute Weinbau betrieben. Die Lage zählt zum [[Nahe (Weinanbaugebiet)|Weinanbaugebiet Nahe]] und bildet hier aufgrund der Hangneigung und der Bodeneigenschaften des Porphyrs ein einzigartiges [[Terroir]] für die dort wachsenden Rebstöcke. Die teils winzigen Parzellen zwischen Felsmassiv und Bahnstrecke können ausschließlich von Hand bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Maskow |url=https://atlas-der-weinkultur-rlp.de/rotenfels-bei-bad-muenster |titel=Der Rotenfels bei Bad Münster |sprache=de |abruf=2022-05-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Bad Kreuznach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rotenfels|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.maasberg.ch/Geologie.php Geologie des Nahetals] auf maasberg.ch&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Winfried Schenk |url=https://www.kreis-badkreuznach.de/fileadmin/media/downloads/02_Aemter/B%C3%BCro_des_Landrats/Welterbepotential_Naheland.pdf |titel=Gutachterliche Stellungnahme zu potentiellen Welterbestätten im Naheland |datum=2020-01-15 |format=PDF |abruf=2020-04-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Bad Kreuznach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Bad Kreuznach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naheland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Nordpfälzer Bergland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsen in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Traisen (Nahe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Kreuznach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1939]]&lt;/div&gt;</summary>
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