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	<title>Rote Grube - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:57:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rote_Grube&amp;diff=716268&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: /* Weblinks */ doppelt, da oben bereits verlinkt</title>
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		<updated>2026-04-11T17:49:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; doppelt, da oben bereits verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:0x-rote-grube-haus.jpg|mini|hochkant=1.4|Rote Grube (2020)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Rothe Grube südöstlich des Eselsbergs (867 m) Ausschnitt aus Blatt 248 (von 1791) der Sächsischen Meilenblätter.jpg|mini|hochkant=1.4|&amp;#039;&amp;#039;Die Rothe Grube&amp;#039;&amp;#039; in den Sächsischen Meilenblättern von 1791]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rote Grube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine zum Ortsteil [[Sosa (Eibenstock)|Sosa]] der Stadt [[Eibenstock]] im [[Erzgebirgskreis]] gehörige Häusergruppe, die aus zwei Gebäuden des gleichnamigen stillgelegten [[Bergwerk]]s hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rote Grube liegt in einer Höhe von 801 Metern unweit südlich der Kreuzung des Eselberger Flügels mit dem von Sosa kommenden Rote-Grube-Weg auf einer Lichtung im Wald westlich von [[Erlabrunn (Erzgebirge)|Erlabrunn]] im [[Erzgebirge]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.openstreetmap.org/search?query=Rote%20Grube#map=15/50.4753/12.6922 bei Openstreetmap.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nach dem ehemaligen Bergwerk &amp;#039;&amp;#039;Rote Grube&amp;#039;&amp;#039; (zeitgenössisch auch &amp;#039;&amp;#039;Rothe Grube&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;S. [[Adam Friedrich Zürner]]: &amp;#039;&amp;#039;Atlas Augusteus Saxonicus (Exemplar A), Karte vom Erzgebirgischen Kreis, 1711-1742, Beschreibung: XVIII, General-Charte von Gebürgischen Creisse. Des Churfürstenthums Sachsen Ertzgebürgischer Creis, worinnen enthalten die Aemter […]&amp;#039;&amp;#039;, Datierung: 1711–1742. [http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/90011286/dd_hstad-mf_0000606 Link zur Karte in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]&amp;lt;/ref&amp;gt;) benannte abgelegene Ortsteil besteht nur aus einem Gebäude, dessen Vorgänger ein bereits 1584 erwähntes früheres [[Huthaus|Zechenhaus]] und ein Bergmannshaus gewesen sind. Der Gebäudekomplex wurde im Jahr 1929 zu einem [[Naturfreunde]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;haus umgebaut, das 1933 als Eigenheim des Reichsverbandes für Deutsche [[Jugendherberge]]n übernommen wurde und zum Landesverband Sachsen e.&amp;amp;nbsp;V. gehörte. Die Jugendherberge Rote Grube bot 65 bzw. 63 Betten und zwei Tagesräume. Es diente vor allem der [[Hitlerjugend]] als Schulungslager. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Jugendherberge weitergeführt. Sie erhielt den Namen „[[Hans Beimler (Politiker)|Hans Beimler]]“, der abgelegt wurde, als das Haus unmittelbar nach 1990 wieder den Naturfreunden zur Nutzung übergeben worden ist. Im Gebäude befindet sich auch eine öffentliche Gaststätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Rote Grube&amp;#039;&amp;#039; gehörte zu den bemerkenswerten Einöd-Bergwerken abseits größerer Bergstädte. Der Bergbau in der &amp;#039;&amp;#039;Roten Grube&amp;#039;&amp;#039; erreichte eine Tiefe ([[Teufe]]) von 100 [[Lachter]]n. Zwei Vertiefungen ([[Pinge]]n), die bis zu 20 Meter tief sind, künden vom einst rege betriebenen [[Bergbau]] nach [[Zinn]], [[Hämatit]] und [[Manganerz]]. Das im Jahr 1648 neu errichtete Zechenhaus der Grube wurde 1735 für drei Jahre vom [[Hammerwerk Blauenthal]] erworben, um verstärkt [[Rohstoff]]e für die Herstellung von Weißblechen zu erhalten. Damals arbeiteten hier 28 [[Bergmann|Bergleute]]. Der Bergbau erlosch um die Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1798 erfror die knapp 18-jährige Sophie Karoline Teubner bei einer Wanderung von Sosa zur Roten Grube, als sie kurz vor Weihnachten vom Weg abkam. Bergleute fanden ihre Leiche erst fünf Wochen nach ihrem Tod. An sie erinnert ein Gedenkstein, der um 100 Meter oberhalb am Rand des Wanderweges steht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.suehnekreuz.de/sachsen/rotegrube.htm Beschreibung auf der Webseite Sühnekreuz.de], Abruf am 19. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Rote Grube ist von Sosa aus über die [[Riesenberger Häuser]], von Erlabrunn aus über eine dem Milchbachtal folgende Straße und den Rote-Grube-Weg zu erreichen. Ein regionaler Wanderweg führt über die waldfreie Fläche der Roten Grube.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesvermessungsamt Sachsen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wanderkarte von Sachsen. Blatt 15-Westerzgebirge, Eibenstock, Johanngeorgenstadt&amp;#039;&amp;#039;, Maßstab 1:25.000, 1. Auflage, Dresden 1996, ISBN 3-86170-717-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Das knapp einen Kilometer westlich der Roten Grube gelegene Naturschutzgebiet [[Friedrichsheider Hochmoor]] ist über einen Forstweg zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Die Wiese im Bereich Rote Grube ist als [[Naturdenkmal|Flächennaturdenkmal]] geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.natur-im-erzgebirge.de/ErlebniswegA11.html Beschreibung bei Natur-im-Erzgebirge.de], Abruf am 23. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.natur-im-erzgebirge.de/Johannstadt.html Liste der Naturdenkmale im westlichen Erzgebirge], Abruf am 23. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hat eine Fläche von gut drei Hektar und ist Teil des [[Natura 2000]]-Gebietes von europäischer Bedeutung [[Mittelgebirgslandschaft bei Johanngeorgenstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uls-design.de/rote-grube.html Beschreibung bei Uls-Design.de], Abruf am 23. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Sieber]]: &amp;#039;&amp;#039;Rote Grube&amp;#039;&amp;#039;, in: Um Aue, Schwarzenberg und Johanngeorgenstadt (= [[Werte der deutschen Heimat|Werte unserer Heimat]], 20), Berlin 1972, S. 146–148.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Möhrig-Marothi|Wolfgang Möhrig]]: &amp;#039;&amp;#039;Das erfrorene Mädchen bei der Roten Grube&amp;#039;&amp;#039;, in: Miriquidis Raunen, Scheßlitz 1987, S. 162–163.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rote Grube (Sosa)|Rote Grube}}&lt;br /&gt;
* [https://www.naturfreunde.de/haus/naturfreundehaus-rote-grube Naturfreundehaus Rote Grube] im Verband &amp;#039;&amp;#039;NaturFreunde Deutschlands e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.rote-grube.de/ | wayback=20170423221714 | text=Ehemalige Website der Waldgaststätte und Herberge Naturfreundehaus „Rote Grube“}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70002056/df_hauptkatalog_0041086 Rote Grube auf einem Foto von Paul Schulz (1927) in der Dresdner Staats- und Universitätsbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/28/30/N |EW=12/41/32/E |type=city |region=DE-SN |dim=2500 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirgskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Sächsisches Erzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Eibenstock)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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