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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rotava</id>
	<title>Rotava - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rotava&amp;diff=932909&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Norbert Kaiser: + Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rotava&amp;diff=932909&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-05-01T08:49:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Literatur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|hat die Ortschaft Rotava zum Inhalt. Zum gleichnamigen Fluss siehe [[Rotava (Fluss)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort = Rotava&lt;br /&gt;
| Wappen = [[Datei:Rotava znak.gif|111px|Wappen von Rotava]]&lt;br /&gt;
| Kraj = Karlovarský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link = &lt;br /&gt;
| Lageplan = Rotava SO CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung = &lt;br /&gt;
| Okres = Sokolov&lt;br /&gt;
| Fläche = 1202,7313&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/560600/Rotava&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe = 568&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer = 560600&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 357 01 – 357 02&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = K&lt;br /&gt;
| Straßen = [[Sokolov]]–[[Kraslice]]&lt;br /&gt;
| Schienen = [[Bahnstrecke Sokolov–Klingenthal|Sokolov–Klingenthal]]&lt;br /&gt;
| Flughafen = [[Flughafen Karlsbad]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile = 2&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Michal Červenka&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße = Sídliště 721&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt = 35701 Rotava 1&lt;br /&gt;
| Website = www.mestorotava.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50/18/11/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 12/33/23/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rotava&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Rothau&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine Stadt im [[Karlovarský kraj]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Rotava befindet sich acht Kilometer südöstlich von [[Klingenthal]] im böhmischen [[Westerzgebirge]] und gehört zum [[Okres Sokolov]]. Die Stadt liegt auf einer Hochfläche zwischen den Tälern von [[Zwota (Fluss)|Svatava]], Rotava und Novoveský potok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Obora und [[Šindelová]] im Nordosten, [[Jindřichovice]] im Südosten, [[Loučná (Jindřichovice)|Loučná]] im Süden, Smolná im Westen sowie [[Kraslice]] und Sklená im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotava tschechien.jpg|mini|Blick von Horní Rotava]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rotava basaltorgeln.jpg|mini|Basaltorgeln (Rotavské varhany) aus vulkanischer Tätigkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Rotava besteht aus den Ortsteilen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/560600/Obec-Rotava&amp;lt;/ref&amp;gt; Rotava (&amp;#039;&amp;#039;Rothau&amp;#039;&amp;#039;) und Smolná (&amp;#039;&amp;#039;Pechbach&amp;#039;&amp;#039;), die zugleich auch Katastralbezirke&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/560600/Obec-Rotava&amp;lt;/ref&amp;gt; bilden.&lt;br /&gt;
Grundsiedlungseinheiten sind Horní Rotava (&amp;#039;&amp;#039;Oberrothau&amp;#039;&amp;#039;), Nová Plzeň, Rotava, Rozcestí und Smolná.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/zsj-obec/560600/Obec-Rotava&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gehört zu Rotava die [[Einzelsiedlung|Einschicht]] Anenské Údolí (&amp;#039;&amp;#039;Annathal&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= &lt;br /&gt;
 | NORD= [[Stříbrná]] (Silberbach)&lt;br /&gt;
 | NORDOST= &lt;br /&gt;
 | WEST= [[Kraslice]] (Graslitz)&lt;br /&gt;
 | OST=  [[Šindelová]] (Schindlwald)&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Oloví]] (Bleistadt)&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Jindřichovice]] (Heinrichsgrün)&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= &lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der Entdeckung von Eisenerzlagerstätten im südwestlichen Erzgebirge entstand 1543 eine Ansiedlung für die Berg- und Hüttenleute. Der Ort gehörte zum Besitz der Familie [[Schlik|Schlick]]. Von 1628 bis zur Ablösung der Patrimonialherrschaften im Jahre 1850 besaßen ihn die Grafen [[Nostitz (Adelsgeschlecht)|Nostitz]]. In der Anfangszeit lag Rothau äußerst abgelegen. Mit der Schaffung einer Straßenverbindung führte ein wichtiger Handelsweg von [[Erfurt]] und [[Plauen]] nach [[Prag]] durch den Ort. Aus dem 1560 gegründeten Dorf Winckelaw entstand der Ortsteil Oberrothau. Dem Hammerherren [[Christoph Michael Hutschenreuther]] gehörte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts das Gut Winklau, ein ehemaliger Meierhof, den zuvor Hans von Winklau, Hofmeister der Grafen Schlick besaß. Laut der Kirchenchronik von Heinrichsgrün war Hutschenreuther zudem Besitzer eines bedeutenden Grundes in Unter-Rothau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rekatholisierung nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] bewirkte, dass zahlreiche Bergleute über die Grenze nach Kursachsen abwanderten. Seit dem 17. Jahrhundert entwickelte sich Rothau, das 1654 nur 18 Einwohner hatte, zu einem der bedeutendsten Standorte der Zinnblechfabrikation in Europa. Nach der Aufhebung der [[Patrimonialgericht]]sbarkeit gehörte Rothau zum [[Gerichtsbezirk Graslitz]] und im Zuge der Trennung der politischen von der judikativen Verwaltung ab 1868 zum [[Bezirk Graslitz]]. 1861 wurde das Stabeisenwalzwerk errichtet, 1880 folgte ein Blechwalzwerk und 1889 entstand ein Stahlwerk mit [[Siemens-Martin-Verfahren|Martinöfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1909 von [[Erwein von Nostitz-Rieneck]] gegründeten [[Eisenwerke AG Rothau-Neudek]] beschäftigten mehr als 1000 Arbeitnehmer und produzierten pro Jahr ca. 100.000 Tonnen Eisen. Auch bei der Blechherstellung war das Unternehmen in der [[Österreich-Ungarn|k.u.k. Monarchie]] führend. Auf den Fluren von Oberrothau entstand in den 1920er Jahren die Siedlung Haar. Im Jahre 1925 wurde die Stadtkirche erbaut. Der Zusammenbruch des Unternehmens infolge der Weltwirtschaftskrise im Jahre 1931 führte in Rothau und Umgebung zur höchsten Arbeitslosenquote in der [[Tschechoslowakei]] und löste soziale Unruhen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde Rothau ins Deutsche Reich eingegliedert und gehörte zum [[Landkreis Graslitz]]. Während des Zweiten Weltkrieges erfolgte die Produktion von Waffen. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] übernahm die Tschechoslowakei die im Münchner Abkommen an das Deutsche Reich übertragene Region. In der Folgezeit wurde die deutschsprachige Bevölkerung größtenteils [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|enteignet und vertrieben]]. Nach Kriegsende wurden die Industrieanlagen von den [[Škoda (Maschinenbau)|Škoda-Werken Pilsen]] übernommen, und es entstand auf den Fluren von Horní Rotava die Siedlung Nová Plzeň. Zwischen 1960 und 1990 wurde dort mit Sídliště eine weitere Siedlung angelegt. Im Jahre 1965 wurde Rotava zur Stadt erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historický lexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Český statistický úřad |titel=Historický lexikon obcí České republiky - 1869-2015 |url=https://www.czso.cz/documents/10180/20537734/130084150413.pdf |datum=2015-12-18 |zugriff=2016-02-14 |sprache=cs |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869 || 1792&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1880 || 1775&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 || 1957&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900 || 2480&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 3519&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1921 || 3661&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1930 || 3778&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950 || 1304&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961{{FN|1}} || 1883&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970{{FN|1}} || 4110&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1980{{FN|1}} || 3784&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991{{FN|1}} || 3433&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001{{FN|1}} || 3449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011{{FN|1}} || 3145&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|Rotava mit Smolná }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Rotava besitzt einen Bahnhof an der grenzüberschreitenden [[Bahnstrecke Sokolov–Klingenthal]]. Direkte Zugverbindungen bestehen mit den Zügen der VIAMONT nach [[Sokolov]], [[Karlovy Vary]] (&amp;#039;&amp;#039;Karlsbad&amp;#039;&amp;#039;) und [[Zwickau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften == &lt;br /&gt;
* [[Veitshöchheim]] in Unterfranken, seit 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Hutschenreuther]] (1575–1657), Hammerherr und Bergverständiger&lt;br /&gt;
* [[Christoph Michael Hutschenreuther]] (* um 1628; † 1707), Hammermeister, Gutsbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Hermann Brandl (Heimatforscher)|Hermann Brandl]] (1874–1938), Oberlehrer und Heimatforscher&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Rossmeisl]] (1923–1986), DDR-Diplomat, Botschaftsrat in der VR China und der UdSSR (1956–1960), Botschafter in Polen (1968–1973) und Spanien (1973–1975)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Lang: &amp;#039;&amp;#039;Das Böhmische Erzgebirge. Ein unterhaltsamer Streifzug durch die Geschichte. Teil 1: Der Westen des Böhmischen Erzgebirges mit Elstergebirge.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Tschirner &amp;amp; Co, Leipzig 2026, ISBN 978-3-9827881-1-1 (S. 166–173)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Sokolov}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1965]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Norbert Kaiser</name></author>
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