<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rot_am_See</id>
	<title>Rot am See - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rot_am_See"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rot_am_See&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T11:53:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rot_am_See&amp;diff=783213&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sternetaucher: Einzelnachweis recherchiert und ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rot_am_See&amp;diff=783213&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-24T08:50:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis recherchiert und ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Rot am See COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/15/03/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/01/24/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Rot am See in SHA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Schwäbisch Hall&lt;br /&gt;
|Höhe              = 419&lt;br /&gt;
|PLZ               = 74585&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07955&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08127071&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE RO6&lt;br /&gt;
|Straße            = Raiffeisenstraße 1&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.rotamsee.de/ www.rotamsee.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Sebastian Kampe&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rot am See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher „Roth am See“ geschrieben) ist eine Gemeinde in der Region Hohenlohe, im [[Landkreis Schwäbisch Hall]] im [[Franken (Region)|fränkisch]] geprägten Nordosten [[Baden-Württemberg]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Rot am See liegt nördlich von [[Crailsheim]] im östlichen Teil der [[Hohenloher Ebene]] und wird von einem Abschnitt des [[Jagst]]-Zuflusses [[Brettach (Jagst)|Brettach]] durchflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde grenzt im Norden an [[Blaufelden]], im Osten an die [[Bayern|bayerische]] Stadt [[Rothenburg ob der Tauber]] und die Gemeinden [[Insingen]], [[Wettringen (Mittelfranken)|Wettringen]] und [[Schnelldorf]] (alle [[Landkreis Ansbach]]), im Süden an [[Wallhausen (Württemberg)|Wallhausen]] und die Stadt [[Kirchberg an der Jagst]] und im Westen an die Stadt [[Gerabronn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Rot am See besteht aus den ehemals selbstständigen und nach Rot am See eingemeindeten Gemeinden Beimbach, Brettheim, Hausen am Bach und Reubach. Zur Gemeinde Rot am See gehören 34 Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser.&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde Beimbach gehören das Dorf Beimbach, die Weiler Heroldhausen, Kleinbrettheim, Lenkerstetten und Oberndorf, das Gehöft Werdeck und die Häuser Lauramühle und Rotmühle sowie die [[Wüstung|abgegangenen Ortschaften]] Salzbrunnen und [[Burgruine Werdeck|Burg Werdeck]].&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde Brettheim gehören das Dorf Brettheim, die Weiler Hegenau, Herbertshausen und Hilgartshausen und die Höfe Brettachmühle und Rohrturm.&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde Hausen am Bach gehören das Dorf Hausen am Bach, die Weiler Buch und Hertershofen und das Gehöft Klosterhof.&lt;br /&gt;
* Zur ehemaligen Gemeinde Reubach gehören das Dorf Reubach, die Weiler Kleinansbach, Kühnhard, Reinsbürg und Weikersholz und das Gehöft Thomasmühle sowie die abgegangenen Ortschaften Bügelhof und Weiler bei Reinsbürg.&lt;br /&gt;
* Zur Gemeinde Rot am See im Gebietsstand vom 31. Januar 1972 gehörten das Dorf Rot am See, die Weiler Bemberg, Musdorf, Niederwinden und Oberwinden, der Gemeindeteil Brettenfeld, das Gehöft Seemühle und die Häuser Aumühle, Bartenmühle und Schwarzenmühle sowie die abgegangenen Ortschaften Birkach, Eulenhof, Krettenbach und Rufach.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 506–513&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Weiler Bemberg befindet sich der Burgrest der [[Ruine Bebenburg|Bebenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    7481_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend:1348_ha = 18,0_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend:5222_ha = 69,8_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:  55_ha =  0,7_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:  25_ha =  0,3_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend: 330_ha =  4,4_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend: 456_ha =  6,1_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:  42_ha =  0,6_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:18.0 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:18.0 till:87.8 color:Land&lt;br /&gt;
 from:87.8 till:88.5 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:88.5 till:88.8 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:88.8 till:93.2 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:93.2 till:99.3 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:99.3 till:99.9 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS127071 |titel=Fläche seit 1996 nach tatsächlicher Nutzung - Statistisches Landesamt Baden-Württemberg |abruf=2020-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1139 wurde Rot erstmals urkundlich erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer gehörte der Ort zum [[Herzogtum Franken]]. In der Zeit von 1333 bis 1345 wurde mit der Errichtung eines Staudammes nahe der Seemühle der Seebach zu einem See angestaut. Diesem Stausee verdankt der Ort seinen Namenszusatz. Der See wurde 1757 wieder trockengelegt, der erweiterte Name blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rot am See war 1596 von der [[Hexenverfolgung]] betroffen. Magdalena Ludwig geriet in einen [[Hexenprozess]], gestand aber trotz Folter nicht und wurde freigelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Traudl Kleefeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Zusammenstellung der aufgefundenen Hexenverfahren im Bereich des Markgraftums Ansbach&amp;#039;&amp;#039; in: Hans Gräser, Traudl Kleefeld und Gernot Stepper: &amp;#039;&amp;#039;Hexenverfolgung im Markgraftum Brandenburg-Ansbach und in der Herrschaft Sugenheim mit Quellen aus der Amtsstadt Crailsheim&amp;#039;&amp;#039; (Mittelfränkische Studien, Band 15 und Veröffentlichungen zur Ortsgeschichte und Heimatkunde in Württembergisch Franken, Band 19) Ansbach 2001, S. 424–433&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1645 wurde Rot Hauptort des [[Fürstentum Ansbach|brandenburg-ansbachischen]] Amtes [[Lobenhausen (Kirchberg an der Jagst)|Lobenhausen]] und lag im [[Fränkischer Reichskreis|Fränkischen Reichskreis]]. Nach kurzer Zugehörigkeit zum [[Königreich Bayern]] von 1806 bis 1810 kam Rot auf Grund des [[Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg|Grenzvertrags von 1810]] zu [[Württemberg]]. Im [[Königreich Württemberg]] sowie im [[Volksstaat Württemberg]] gehörte die Gemeinde zum [[Oberamt Gerabronn]]. Nach der Auflösung der alten Oberämter während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] kam Rot 1938 zum [[Landkreis Crailsheim]]. 1945 bis 1952 gehörte Rot zum Land [[Württemberg-Baden]], das 1945 in der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] gegründet worden war. Am 1. Januar 1973 erfolgte die [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform in Baden-Württemberg]], bei der Rot dem [[Landkreis Schwäbisch Hall]] zugeordnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg wurden vier bis dahin selbständige Gemeinden nach Rot am See eingemeindet: am 1. Februar 1972 Reubach, am 1. April 1972 Hausen am Bach, am 1. Januar 1973 Brettheim und am 1. Januar 1974 Beimbach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=447f und 467}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:110px&amp;quot;|[[Datei:Wappen Beimbach.png|70px]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:110px&amp;quot;|[[Datei:Wappen Brettheim.png|70px]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:110px&amp;quot;|[[Datei:Wappen Hausen am Bach.png|70px]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:110px&amp;quot;|[[Datei:Wappen Reubach.png|70px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Beimbach || Brettheim || Hausen am Bach || Reubach&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beimbach ====&lt;br /&gt;
Beimbach wurde erstmals 1383 urkundlich erwähnt. Es war lange Zeit [[Hohenlohe|hohenlohisch]], kam dann über [[Bayern]] 1810 zum [[Königreich Württemberg]]. Nachdem der Ort 1823 an die Gemeinde [[Lenkerstetten]] und fünf Jahre später an [[Gerabronn]] gefallen war, wurde Beimbach erst 1850 wieder eine eigenständige Gemeinde im [[Oberamt Gerabronn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Brettheim ====&lt;br /&gt;
Bereits 1251 wurde Brettheim erstmals urkundlich genannt. Es war als Stauferlehen an die [[Herren von Brettheim]] vergeben. Im 15. Jahrhundert ging die Hoheit über den Ort an [[Rothenburg ob der Tauber]] über. Nach kurzer Zugehörigkeit zu Bayern fiel der Ort 1810 an das Königreich Württemberg, das es dem Oberamt Gerabronn zuordnete.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;siehe auch [[Burg Brettheim]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die musikalische Arbeit des Pfarrer-Ehepaares [[Hans-Gerhard Hammer|Hans-Gerhard]] und [[Elisabeth Hammer]] an der Kirche [[St. Peter und Paul (Brettheim)|St. Peter und Paul]] mit dem [[Brettheimer Kinderchor]] machte den Ortsnamen bundesweit bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Südwest Presse Online-Dienste GmbH |url=https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/lk-schwaebisch-hall/pfarrer-hans-gerhard-hammer-verlaesst-gemeinde-19611647.html |titel=Kirche: Pfarrer Hans-Gerhard Hammer verlässt Gemeinde |datum=2013-07-02 |abruf=2020-01-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] entwaffneten Einwohner einen Trupp von vier [[Hitlerjugend|Hitlerjungen]], die das Dorf gegen die heranrückenden US-Truppen verteidigen wollten. Daraufhin richtete die [[Waffen-SS]] ein [[Standgericht]] ein. [[SS-Gruppenführer]] [[Max Simon (SS-Mitglied)|Max Simon]] ließ am 10. April 1945 drei Bürger von Brettheim, die &amp;#039;&amp;#039;[[Männer von Brettheim]]&amp;#039;&amp;#039;, hängen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf Stegemann]]: [http://www.rothenburg-unterm-hakenkreuz.de/blick-nach-brettheim-i-in-den-letzten-kriegstagen-liessen-ss-schergen-zivilisten-hinrichten-nachkriegsgerichte-waren-noch-der-ns-vergangenheit-verhaftet &amp;#039;&amp;#039;Blick nach Brettheim I: In den letzten Kriegstagen ließen SS-Schergen Zivilisten hinrichten&amp;#039;&amp;#039;.] auf [http://www.rothenburg-unterm-hakenkreuz.de/ueber-das-projekt Rothenburg unterm Hakenkreuz], abgerufen am 29. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gebirgstruppe (Deutschland)#Die Gebirgstruppe der Wehrmacht|Gebirgsjäger]] verteidigten das Dorf gegen die US-Truppen, die Artillerie- und Luftangriffe veranlassten. Dabei wurden 17 Einwohner getötet und 85 Prozent der Häuser Brettheims zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hausen am Bach ====&lt;br /&gt;
Mit seiner Ersterwähnung 1212 ist Hausen der nach dem Hauptort am längsten bekannte Teilort Rots. Im 14. Jahrhundert gelangte Hausen an Rothenburg ob der Tauber, wo es dem [[Amt Insingen]] zugeordnet war. Wie die anderen Teilorte kam Hausen Anfang des 19. Jahrhunderts über Bayern zu Württemberg und dort zum Oberamt Gerabronn. Im April 1945 wurde der Ort durch Kriegseinwirkungen stark beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rotamsee.de/de/gemeinde/geschichte-ortsteile/hausen-am-bach/ |titel=Hausen am Bach (1.251 ha, 440 m NN) |hrsg=Bürgermeisteramt Rot am See |abruf=2020-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reubach ====&lt;br /&gt;
Reubach wurde 1329 erstmals als Reutbuch urkundlich erwähnt, das so viel wie &amp;#039;&amp;#039;Rodung im Buchenwald&amp;#039;&amp;#039; bedeutet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rotamsee.de/de/gemeinde/geschichte-ortsteile/reubach/ |titel=Reubach (1.300 ha, 466 m NN) |hrsg=Bürgermeisteramt Rot am See |abruf=2020-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Wie Brettheim und Hausen fiel der Ort zwischenzeitlich an Rothenburg ob der Tauber und kam dann über Bayern zum württembergischen Oberamt Gerabronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Seit der [[Reformation]] sind Rot und seine Teilorte vorwiegend evangelisch geprägt, es gibt fünf evangelische Kirchengemeinden sowie eine römisch-katholische Kirchengemeinde im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist der Sitz des [[Gemeindeverwaltungsverband Brettach-Jagst|Gemeindeverwaltungsverbands Brettach-Jagst]] zu der außer Rot am See noch die Nachbargemeinde Wallhausen und die Nachbarstadt Kirchberg an der Jagst gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
In Rot am See wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e verändern. 2024 umfasst der Gemeinderat 21 Personen. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08127071/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=5451&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-16828_id_26285 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahlbeteiligung betrug 64,14 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=wikitable style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- bgcolor=#cef&lt;br /&gt;
| align=left | Liste || Stimmenanteil || Sitze || Ergebnis 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | Aktiv &amp;amp; Offen || 56,83 % || 12 || 54,09 %, 11 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | Allgemeine Wählervereinigung || 43,17 % || 9 || 45,91 %, 10 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schlebach, Georg bis März 1876&lt;br /&gt;
* Cröglinger, Karl von März 1876 bis 09.07.1884&lt;br /&gt;
* Kett, Karl von 08.12.1893 bis 29.03.1895&lt;br /&gt;
* Cröglinger, Albrecht von 29.03.1895 bis 18.12.1912&lt;br /&gt;
* Kochendörfer, Gottlieb von 18.12.1912 bis März 1941&lt;br /&gt;
* Stein Johann (Amtsverweser) von März 1941 bis 09.11.1941&lt;br /&gt;
* Frenz, Paul von 10.11.1941 bis 08.04.1945&lt;br /&gt;
* Weber, Max ab 09.04.1945&lt;br /&gt;
* Heß (Pfarrer) bis 15.11.1945&lt;br /&gt;
* Schuppert, Hermann von 16.11.1945 bis 01.10.1947&lt;br /&gt;
* Walch, Karl von 21.10.1945 bis 07.04.1978&lt;br /&gt;
* Setzer, Manfred von 08.04.1978 bis 31.03.2002&lt;br /&gt;
* Gröner, Siegfried von 01.04.2002 bis 30.04.2021&lt;br /&gt;
* Dr. Kampe, Sebastian seit 01.05.2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatsanzeiger.de/wahl/buergermeisterwahl-rot-am-see-2021/ |titel=Bürgermeisterwahl Rot am See 2021 |werk=Staatsanzeiger BW |datum=2021-03 |sprache=de |abruf=2026-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Blasonierung: „Über silbernem (weißem) Wellenschildfuß auf grünem Boden in Silber (Weiß) drei grüne Pappeln“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinden ===&lt;br /&gt;
Rot am See unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu [[Weyersheim]] im [[Elsass]] und [[Chatte (Isère)|Chatte]] in [[Südfrankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
In der alten Dorfschule von Reubach ist das Heimatmuseum Reubach untergebracht. Die Erinnerungsstätte Die Männer von Brettheim im Rathaus von Brettheim wurde zum Gedenken an drei Brettheimer Bürger eingerichtet, die in der Endphase des Zweiten Weltkriegs von SS und Wehrmacht gehängt wurden, weil sie zur Abwendung der Zerstörung des Dorfes durch die Amerikaner vier Hitlerjungen entwaffnet hatten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Musik === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zum Beispiel Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Beim Bau eines Gemeindehauses wurde 1990 der [[Erdstall von Rot am See]] entdeckt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Sport === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Brettheim ist zweimal jährlich, im März und Dezember, Schauplatz eines [[Viehmarkt]]es. In Beimbach gibt es jährlich in der zweiten August-Hälfte den Bartholomämarkt und in Musdorf findet jährlich im Oktober die [[Muswiese]] statt, der älteste (seit dem 12. Jahrhundert) und größte Jahrmarkt in Hohenlohe. Seit 1995 gibt es jährlich im Juli auf den Straßen Reubachs Laientheateraufführungen, das Reubacher Sommertheater, das seit 1998 vom gleichnamigen Verein getragen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am jeweils letzten Wochenende (Freitag–Sonntag) im Juli veranstaltet der Reit- und Fahrverein Rot am See auf dem Muswiese-Areal rund um die Reitanlage im Teilort Musdorf das Hohenloher Reit-Event mit Dressur- und Springprüfungen und einer Jump &amp;amp; Drive-Prüfung, bei der neben einem Springparcours ein Automobilparcours auf einem [[VW Touareg]] zu bewältigen ist. Das Turnier ist als Pferdeleistungsschau der Kategorie BAC eingestuft. Als Begleitprogramm finden Live-Konzerte, Partys, Frühschoppen mit Blasmusik und pferdesportliche Schauabende statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hausen am Bach findet jährlich im Juli ein [[Modellbau|Großmodelltreffen]] statt, speziell mit [[Funkfernsteuerung|RC]]-Panzern und Modellen sonstiger Militärfahrzeuge im Maßstab 1:8 bis 1:4.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/lk-schwaebisch-hall/rc-panzertreffen-in-hausen-27205264.html RC-Panzertreffen in Hausen]&amp;#039;&amp;#039; auf [[Südwest Presse|www.swp.de]], 23. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Rot am See ist durch den [[Bahnhof Rot am See]] an der [[Bahnstrecke Crailsheim–Königshofen]] an das Eisenbahnnetz angebunden. Im Stundentakt verkehren die Züge Richtung Aschaffenburg und Crailsheim. Die [[Bundesstraße 290]] ([[Tauberbischofsheim]]&amp;amp;nbsp;– [[Westhausen (Württemberg)|Westhausen]]) verknüpft Rot am See mit dem überregionalen Straßennetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Rot am See über [[Wallhausen (Württemberg)|Wallhausen]] und [[Satteldorf]] mit [[Crailsheim]] und in der anderen Richtung über [[Blaufelden]], [[Schrozberg]] und [[Weikersheim]] mit [[Bad Mergentheim]] verbunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Im Hauptort besteht eine [[Gemeinschaftsschule]] von der 1. bis 10. Klasse, der Ortsteil Brettheim hat eine eigene Grundschule. In Rot am See gibt es zudem zwei Kindergärten in Trägerschaft der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Magdalena Ludwig]] geriet um 1596 in einen [[Hexenprozess]], gestand aber trotz Folter nicht und wurde freigelassen.&lt;br /&gt;
* [[Georg Peter Krauß]] (1840–nach 1908), geboren in Brettheim, württembergischer Oberamtmann&lt;br /&gt;
* [[Gustav Kohn (Verwaltungsbeamter)|Gustav Kohn]] (1848–1907), geboren in Reubach, württembergischer Oberamtmann &lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Friedrich Maier]] (1859–1931), württembergischer Oberamtmann&lt;br /&gt;
* [[Leonhard Gackstatter]] (1881–1945), Bürgermeister und einer der [[Männer von Brettheim]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hanselmann]] (1895–1945), Landwirt und einer der [[Männer von Brettheim]]&lt;br /&gt;
* [[Leonhard Wolfmeyer]] (1903–1945), Lehrer und einer der [[Männer von Brettheim]]&lt;br /&gt;
* [[Fritz Stein (Pfarrer)|Fritz Stein]] (1879–1956), geboren in Hertershofen, Theologe&lt;br /&gt;
* [[Leonhard Heißwolf]] (1880–1957), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Georg Trump]] (1896–1985), Grafiker und Typograph&lt;br /&gt;
* [[Paul Horn (Kirchenmusiker)|Paul Horn]] (1922–2016), geboren in Beimbach, Kirchenmusiker&lt;br /&gt;
* [[Karl Östreicher]] (1931–1998), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Ernst Keitel]] (1939–2014), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Helmut Uhl]] (* 1960), geboren in Brettheim, Chirurg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Max Simon (SS-Mitglied)|Max Simon]] (1899–1961), [[SS-Gruppenführer]] und [[Generalleutnant]] der [[Waffen-SS]] sowie Kriegsverbrecher („Mörder von Brettheim“)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Bullinger]] (* 1953), Politiker (FDP/DVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Gerabronn |Titel=Gemeinde Roth am See |Seite=194–205 |Wikisource=Kapitel B 26}}&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Bertram]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Drama von Brettheim. Eine Dorfgeschichte am Ende des Zweiten Weltkriegs&amp;#039;&amp;#039;. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005. ISBN 3-596-16534-2.&lt;br /&gt;
* {{LexikonFranken |Stichwort=Roth am See  |Band=4 |Sp=603 |SpBis= 604}}&lt;br /&gt;
* [[Helmut Haberkamm]], Annalena Weber: &amp;#039;&amp;#039;Musdorf&amp;#039;&amp;#039;. In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Sammlung fränkischer Dörfer&amp;#039;&amp;#039;. ars vivendi Verlag, Cadolzburg 2018, ISBN 978-3-86913-990-6, S. 196–203.&lt;br /&gt;
* {{Hönn Lexicon Topographicum|STICHWORT=Beymbach|SEITE = 318}}&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761|STICHWORT = Mußdorff |SEITE = 597}}&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761|STICHWORT = Reubach |SEITE = 650 | SEITE_BIS=651}}&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761|STICHWORT = Roth am See |SEITE = 687 | SEITE_BIS=688}}&lt;br /&gt;
* {{Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach 1761|STICHWORT = Werdeck |SEITE = 937 | SEITE_BIS=939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/p/7F7r Karte der Gemeinde Rot am See] auf: {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW|ref=nein}}&amp;lt;!--bessere Karte--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.geoportal-bw.de/geoportal/opencms/de/geoviewer.html?WMC=1433853226353548 Karte des Dorfes Rot am See] auf: {{GeoQuelle|DE-BW|GeoView|ref=nein}}&amp;lt;!--besser verfügbare Karte--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43065871.html &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel 24/1960.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43066397.html &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel 32/1960.&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.swp.de/crailsheim/lokales/landkreis_schwaebisch_hall/Blutspur-durch-ganz-Europa;art5722,1987925 &amp;#039;&amp;#039;HOHENLOHER TAGBLATT vom 8. Mai 2013&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Schwäbisch Hall}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4269035-3|LCCN=n88238495|VIAF=158386842}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rot am See| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Schwäbisch Hall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1139]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Brettach (Jagst)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sternetaucher</name></author>
	</entry>
</feed>