<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rossikon</id>
	<title>Rossikon - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rossikon"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rossikon&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T02:33:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rossikon&amp;diff=700619&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rossikon&amp;diff=700619&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-15T14:25:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Athos 6.jpg|mini|hochkant=1.2|Das Rossikon, vom Meer aus gesehen]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster des Hl. Pantaleon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Griechische Sprache|griechisch]] &amp;#039;&amp;#039;Άγιος Παντελεήμων&amp;#039;&amp;#039;, Aghios Panteleimon, bekannter als &amp;#039;&amp;#039;Ρωσσικόν&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rossikon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxes]] Kloster in [[Athos]], [[Griechenland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Das Kloster des Hl. Pantaleon wurde im 10. Jahrhundert von einem Mönch namens Leontios gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andreas Müller&amp;quot;&amp;gt;Andreas E. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Berg Athos. Geschichte einer Mönchsrepublik&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 2005, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1169 wurde es von russischen Mönchen besiedelt und als eigenständiges Kloster anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Andreas Müller&amp;quot; /&amp;gt; Während der [[Mongolische Invasion der Rus|Mongolenherrschaft in Russland]] waren die meisten Mönche [[Griechen]] oder [[Serben]]. Im Lauf seiner Geschichte wurde das Rossikon mehrmals von großen Bränden zerstört, darunter im Jahr 1307, als es von der &amp;#039;&amp;#039;[[Katalanische Kompanie|Katalanischen Kompanie]]&amp;#039;&amp;#039; angegriffen wurde. Unter der [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Herrschaft in Griechenland ging das Kloster beinahe unter. Im Jahre 1730 lebten dort nur noch zwei russische und zwei bulgarische Mönche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das neue Kloster ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sveti panteleimon.jpg|mini|Kloster Panteleimon]]&lt;br /&gt;
Als der russische Admiral [[Fjodor Uschakow]] nach dem 1774 für Russland siegreich beendeten [[Russisch-Osmanischer Krieg (1768–1774)|Russisch-Osmanischen Krieg]] (5. Russischer Türkenkrieg) von 1776 bis 1779 mit seiner [[Fregatte#Geschichte|Fregatte]] im östlichen Mittelmeer kreuzte, stellte er das Kloster unter seinen Schutz. Zarin [[Katharina II.]] approbierte diesen Schritt, indem sie das Rossikon unter ihre Schirmherrschaft nahm. Die Mönche, die das alte, in den Bergen gelegene Kloster (&amp;#039;&amp;#039;Palaiomonastir&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Stary Russik&amp;#039;&amp;#039; genannt) 1765 verlassen hatten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irenäus Doens&amp;quot;&amp;gt;Irenäus Doens: &amp;#039;&amp;#039;Hagion Oros (1968–1969). Der Heilige Berg zwischen Athen, Moskau, Istanbul und Genf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Osthefte. Zeitschrift für Mittel-, Ost- und Südosteuropaforschung&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|0029-9375}}, Jg. 11 (1969), Heft 6, S. 348.&amp;lt;/ref&amp;gt; übersiedelten in das neue Kloster, das unmittelbar an die Meeresküste errichtet wurde. Vor allem in den beiden ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts wurde es wieder und wieder erweitert.&amp;lt;ref&amp;gt;Stylianos Pelekanidēs: &amp;#039;&amp;#039;The treasures of Mount Athos&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;The monasteries of Iveron, St. Panteleimon, Esphigmenou, and Chilandari&amp;#039;&amp;#039;. Ekdotike Athenon, Athen 1975, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1812 bis 1821 wurde das [[Katholikon]], die Hauptkirche des neuen Klosters, gebaut. Seiner Ausdehnung wie auch der Zahl der Mönche nach wurde das Rossikon im 19. Jahrhundert zum größten der Klöster auf dem heiligen Berg Athos. Vor dem [[Russisch-Osmanischer Krieg (1877–1878)|Russisch-Osmanischen Krieg]] von 1877/1878 spielte das Rossikon eine Schlüsselrolle in den – nicht verwirklichten – russischen Plänen, auf dem Athos, der damals (und noch bis zum [[Balkankriege|Ersten Balkankrieg]] 1912) zum [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] gehörte, russische und bulgarische Kolonien anzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Bamberg: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der orientalischen Angelegenheit im Zeitraume des [[Pariser Frieden (1856)|Pariser]] und des [[Berliner Kongress|Berliner Friedens]]&amp;#039;&amp;#039;. Grote, Berlin 1892, S. 435.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klosterherrschaft hat ab Ende des 19. Jahrhunderts unter anderem ein [[Segelschiff]] auf Reisen geschickt, das als Kloster ausgestattet war, es trug den Namen &amp;#039;&amp;#039;Pokrow Preswjatija Bogodizy&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/index.php?id=dfg-viewer&amp;amp;set%5Bimage%5D=5&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-19020620-1-0-0-0.xml Unter &amp;#039;&amp;#039;Vermischtes&amp;#039;&amp;#039;, rechte Spalte unten, wird des &amp;#039;&amp;#039;schwimmende Kloster&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.], in: [[Vossische Zeitung]], 20. Juni 1902.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der &amp;#039;&amp;#039;Athos-Streit&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Von 1907 bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war das Rossikon ein Hauptschauplatz im &amp;#039;&amp;#039;[[Imjaslavie#Geschichte|Athos-Streit]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Kern dieser theologisch-dogmatischen Debatte ging es um die Frage, ob im [[Jesusgebet]] (&amp;#039;&amp;#039;Iissussowa molitwa&amp;#039;&amp;#039;) und der andächtigen Anrufung des Namens [[Jesus Christus|Jesu]] ([[Imjaslavie|Imjaslawije]]) Christus in gleicher Weise gegenwärtig ist wie in der [[Eucharistie]]. Ein Großteil der Mönche des Rossikon wollte sich den Anweisungen des [[Heiligster regierender Synod|Heiligen Synod]] nicht fügen.&amp;lt;ref&amp;gt;Placide de Meester: &amp;#039;&amp;#039;Voyage de deux Bénédictins aux monastères du Mont-Athos&amp;#039;&amp;#039;. Brouwer, Paris 1908, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bestanden darauf, im Jesusgebet eine [[Realpräsenz]] Christi erfahren zu haben, und wehrten sich dagegen, dass unter Berufung auf das Dogma – aus ihrer Sicht – eine geistliche Erfahrung geringgeschätzt werden sollte. Daraufhin wurde ein [[Kanonenboot]] der [[Kaiserlich Russische Marine|Kaiserlich Russischen Marine]] zum Kloster entsandt, das Hunderte [[Häresie|häretischer]] Mönche mitnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Methodius Völkel: Das Geschenk der Gottesmutter. Eine Pilgerfahrt auf den Berg Athos. In: &amp;#039;&amp;#039;Beuroner Forum. Kulturelles, monastisches und liturgisches Leben in der Erzabtei St. Martin&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2015, S. 223–233, hier S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rossikon im 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1903 lebten 1446 Mönche im Rossikon, darunter [[Siluan von Athos]]; im Jahre 1913 waren es mehr als 2000. Die [[Russisch-orthodoxe Kirche#Nach der Oktoberrevolution|Verfolgung der russisch-orthodoxen Kirche]] in der [[Sowjetunion]] ließ die Zahl der Mönche des Rossikon auf einen kleinen Bruchteil ihrer einstigen Stärke sinken.&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Athos, Mount&amp;#039;&amp;#039;. In: Paul D. Steeves (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;The modern encyclopedia of religions in Russia and the Soviet Union&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Apocrypha–Basilians&amp;#039;&amp;#039;. Academic International Press, Gulf Breeze 1991, S. 129–138, hier S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem verweigerten während der [[Griechische Militärdiktatur|griechischen Militärdiktatur]] (1967–1974) die staatlichen Gouverneure des Athos russischen Mönchen zeitweise Einreisebewilligungen für den Eintritt in das Rossikon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedrich-Wilhelm Fernau&amp;quot;&amp;gt;Friedrich-Wilhelm Fernau: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Konstantinopel und Moskau. Orthodoxe Kirchenpolitik im Nahen Osten 1967–1975&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Deutschen Orient-Instituts&amp;#039;&amp;#039;). Leske und Budrich, Opladen 1976, ISBN 3-8100-0178-3, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Großbrand verwüstete einen Großteil des Klosters am 23./24. Oktober 1968.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Irenäus Doens&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahre 1973 zählte das Rossikon nur noch 20 Mönche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Friedrich-Wilhelm Fernau&amp;quot; /&amp;gt; Seit dem [[Zerfall der Sowjetunion]] wächst die Mönchsgemeinschaft wieder. Als erstes russisches Staatsoberhaupt besuchte [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Wladimir Putin]] am 9. September 2005 das Kloster und wiederholte seinen Besuch 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Neubekehrte“ russische Oligarchen und Beamte, darunter [[Sergei Jewgenjewitsch Naryschkin|Sergei Naryschkin]], bildeten in den [[2000er|Nullerjahren]] einen elitären „Athos-Klub“, worauf es zur Erstellung von Luxus-Cottages mit Resort-Infrastruktur kam. Die unermesslichen Spenden aus Russland wurden im Sommer 2022 von Griechenland blockiert, nachdem Presseberichte behaupteten, Athos würde als Aufklärungs- und Sabotagezentrum missbraucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://novayagazeta.eu/articles/2022/08/01/na-vere-shapka-gorit На вере шапка горит], Nowaja Gaseta, 1. August 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliothek, Reliquien, Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Das Rossikon besitzt eine umfangreiche Bibliothek mit wertvollen Handschriften, darunter den [[Codex Athos Panteleimon]], eine griechische [[Unziale|Unzialhandschrift]] des [[Neues Testament|Neuen Testaments]] aus dem 10. Jahrhundert, und bedeutende, in [[Kirchenslawisch]] abgefasste mittelalterliche [[Manuskript]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;Antonios-Aimilios Tachiaos: &amp;#039;&amp;#039;The Slavonic manuscripts of Saint Panteleimon monastery (Rossikon) on Mount Athos&amp;#039;&amp;#039;. Hellenic Association for Slavic Studies, Thessaloniki 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rossikon bewahrt eine Vielzahl von Reliquien, die die Pilger anzogen und anziehen, wie den Kopf des [[Namenstag|Patrons]] des Klosters, des [[Pantaleon (Heiliger)|Hl. Pantaleon]], eines der beliebtesten Heiligen in Russland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glocken des Klosters stammen aus dem 19. Jahrhundert und gelten als die größten in Griechenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pierre Filatoff: &amp;#039;&amp;#039;Histoire du monastère russe de Saint-Pantéléimon du Mont-Athos&amp;#039;&amp;#039;. Diss., Université de Paris / Sorbonne, Paris 1977.&lt;br /&gt;
* [[Andreas E. Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Berg Athos. Geschichte einer Mönchsrepublik&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-50851-0, S. 109–111.&lt;br /&gt;
* Stylianos Pelekanidēs: &amp;#039;&amp;#039;The treasures of Mount Athos. Miniatures, headpieces, initial letters, illuminated manuscripts&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;The monasteries of Iveron, St. Panteleimon, Esphigmenou, and Chilandari&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Patriarchal Institute for Patristic Studies. Ekdotike Athenon, Athen 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moni Agiou Panteleimonos (Athos)|Rossikon}}&lt;br /&gt;
* [http://www.skiouros.net/voyages/2002/athos/_panteleimonos.en.html Bilder des Rossikon]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=40/14/13.30/N|EW=24/12/07.19/E|type=landmark|region=GR-69}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Athos-Klöster}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4104558-0|LCCN=n/87/870203|VIAF=152142806}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russisch-orthodoxes Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster des Athos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechisch-russische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rossikon| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>