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	<title>Rosenhonig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:10:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rosenhonig&amp;diff=1689768&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 5. Februar 2026 um 16:33 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-05T16:33:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rosenhonig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Lehnübersetzung von mittellateinisch &amp;#039;&amp;#039;mel rosatum&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;mel rosaceum&amp;#039;&amp;#039;, als Mischung von Honig und Rosenöl genannt auch &amp;#039;&amp;#039;rodomellum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 450 (&amp;#039;&amp;#039;rosenhönig&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist heute eine mit [[Rosenöl]] aromatisierte [[Glycerol]]-[[Honig]]-Mischung, die heilkundlich verwendet wird. Rosenhonig ist ein seit spätestens Mitte des 15. Jahrhunderts&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Thode: &amp;#039;&amp;#039;Das &amp;#039;Lexicon plantarum&amp;#039; (Handschrift 604 der Münchener Universitätsbibliothek). Ein Vorläufer der deutschen Kräuterbuch-Inkunabeln, Teil III&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Texte und Untersuchungen zur Geschichte der Naturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 4). Würzburg 1942; zugleich Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation Berlin 1942, S. 25–26 („Mel rosatum sic fit: [...]“).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Brachvogel: &amp;#039;&amp;#039;Das ‚Münchner Salbenbuch‘. Eine spätmittelalterliche Rezeptsammlung vom Ende des 15. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Dissertation, München 1973, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt; bekanntes pharmazeutisches Präparat, früher eine Zubereitung (als abgekochtes Gemisch) aus Honig und Rosenblütenblättern (auch später noch ein mit Rosenblütenwasser versetzter Honig&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann von Tappeiner|H. v. Tappeiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Arzneimittellehre und Arzneiverordnungslehre ...&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage. Leipzig 1901, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;), und war zuletzt im Ergänzungsband&amp;amp;nbsp;6 (EB&amp;amp;nbsp;6) zum [[Arzneibuch#Arzneibuch in Deutschland|Deutschen Arzneibuch]] als Arzneimittel monografiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mel rosatum ist abzugrenzen von dem von [[Honigbienen|Bienen]] auf Rosenblüten erweideten Honig (Rosenblütenhonig), von dem in [[Provins]] erzeugten „Rosenhonig“ (&amp;#039;&amp;#039;miel à la rose de Provins&amp;#039;&amp;#039;) und von verschiedenen mit Rosenblütenblättern oder [[Rosenwasser]] aromatisierten Honigsorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Rosenhonig wird hergestellt, indem 0,005&amp;amp;nbsp;Teile Rosenöl unter leichtem Erwärmen in einer Mischung aus 90&amp;amp;nbsp;Teilen Honig (Arzneibuchqualität) und 10&amp;amp;nbsp;Teilen Glycerol 85 % gelöst werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hager&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TabernaemontanusNeuwVollkommentlichKreuterbuch.jpg|mini|Titelseite des &amp;#039;&amp;#039;Neuw Vollkommentlich Kreuterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe von 1625]]&lt;br /&gt;
Rosenhonig (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;mel rosatum&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1588 im Kräuterbuch von [[Tabernaemontanus]] (Jacob Theodor) als Mittel gegen Entzündungen im Mund- und Bauchraum beschrieben. Rosenhonig mit [[Borax]] versetzt wurde in der Volksmedizin zur Behandlung von [[Aphthe]]n eingesetzt. Der Zusatz von Borax ist wegen dessen Giftigkeit heute nicht mehr erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://pharmazeutische-zeitung.de/Bor.htm | wayback=20010209032345 | text=Borsäurehaltige Arzneimittel }} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilung der Arzneimittelkommission 234/47/99: &amp;#039;&amp;#039;Borsäure-haltige Rezepturen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pharmazeutische Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 144, Nr. 47, 1999, S. 3834.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. Reimann: [http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=21099 &amp;#039;&amp;#039;Bor-Verbindungen in Rezepturen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Pharmazeutische Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 145, 2000, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;S. Lang: [http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm6_01_2000 &amp;#039;&amp;#039;Borax-haltige Rhinologika sind verboten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Pharmazeutische Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 145, 2000, S. 26–28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Rezeptvorschrift aus dem Jahre 1570 werden für die Herstellung von &amp;#039;&amp;#039;Mel rosatum&amp;#039;&amp;#039; zwei Pfund Rosenblütenblätter und sechs Pfund Honig benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1938, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosenhonig wird als Naturheilmittel zur Linderung der Zahnungsschmerzen von Kleinkindern verwendet, indem es auf das Zahnfleisch gestrichen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Aus dem Drama [[Der eingebildete Kranke]] von [[Molière]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»&amp;#039;&amp;#039;Ein Klistier dreißig Sous! – Gehorsamer Diener, das habe ich Euch schon gesagt; Ihr habt mir’s in anderen Rechnungen mit zwanzig Sous angesetzt, und zwanzig Sous in der Apothekersprache bedeuten zehn; schreiben wir also zehn Sous. »Item, von selbigem dato, ein gutes purifizierendes Klistier, nach Vorschrift zusammengestellt aus doppeltem Katholikon,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Katholikon.&amp;#039;&amp;#039; In: [[:Datei:Meyers b9 s0616.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Band&amp;amp;nbsp;9 (1888), S.&amp;amp;nbsp;616.]]&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.peter-hug.ch/lexikon/Katholikon peter-hug.ch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Rhabarber, Rosenhonig und andern Ingredienzen, um Herrn Argans Unterleib auszufegen, zu spülen und zu reinigen, dreißig Sous.« Mit Eurer Erlaubnis, zehn Sous. »Item, von selbigem dato ein hepatischer, soporativer und schlafbringender Julep, um Herrn Argan Nachtruhe zu verschaffen, fünfunddreißig Sous&amp;#039;&amp;#039;.«&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Literatur/M/Moli%C3%A8re/Kom%C3%B6dien/Der+eingebildete+Kranke/1.+Akt/1.+Szene Der Eingebildete Kranke 1. Akt, 1. Szene] auf [[zeno.org]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herstellung als Arzneimittel insbesondere für Kleinkinder wird der Honig heutzutage vorher keimfrei gemacht. Es wird die Auffassung vertreten, dass in Naturhonig der Krankheitserreger &amp;#039;&amp;#039;[[Clostridium botulinum]]&amp;#039;&amp;#039; vorkommen könne, der eine Ursache für den [[Plötzlicher Kindstod|plötzlichen Kindstod]] sei. &amp;#039;&amp;#039;Clostridium botulinum&amp;#039;&amp;#039; bildet ein lähmendes Gift, das [[Botulinumtoxin]], das das Krankheitsbild des [[Botulismus]] verursacht. Nach dieser Theorie sei die Dosis, welche davon im Honig vorhanden sein kann, für Erwachsene harmlos. Beim Säugling jedoch sei die [[Darmflora]] noch nicht ausgereift und biete dem Bakterium eine Umgebung für die Vermehrung und Toxinbildung. Das Toxin gelange in den Blutkreislauf und bewirke eine Atemlähmung. Tatsächlich konnte in einer Serie von [[Obduktion|Autopsien]] &amp;#039;&amp;#039;Clostridium botulinum&amp;#039;&amp;#039; bei 9 von 211 am plötzlichen Kindstod verstorbenen Kinder nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;S. S. Arnon u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Intestinal infection and toxin production by Clostridium botulinum as one cause of sudden infant death syndrome.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lancet.&amp;#039;&amp;#039; 1(8077), 17. Juni 1978, S. 1273–1277. PMID 78045.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer anderen Untersuchung wurde Botulinumtoxin bei 9 von 75 Autopsiefällen nachgewiesen, davon 57 am plötzlichen Kindstod verstorbenen Kindern.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Bohnel u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Is there a link between infant botulism and sudden infant death? Bacteriological results obtained in central Germany.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eur. J. Pediatr.&amp;#039;&amp;#039; 160(10), 2001, S. 623–628. PMID 11686509.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.caelo.de/testLFS/pruefvorschriften/g160.pdf Rosenhonig Prüfvorschrift G&amp;amp;nbsp;160] (PDF; 42 kB)&lt;br /&gt;
* [http://imgbase-scd-ulp.u-strasbg.fr/displayimage.php?pos=-17978 &amp;#039;&amp;#039;New Kreuterbuch&amp;#039;&amp;#039; 1588]&lt;br /&gt;
* [http://www.kraeuter.ch/ &amp;#039;&amp;#039;Neuw Vollkommentlich Kreuterbuch&amp;#039;&amp;#039; 1625, Transkription]&lt;br /&gt;
* [http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=63257 Mel rosatum in der Retro-Bib]&lt;br /&gt;
* [http://www.textlog.de/medizin-honig-mel.html Volksmedizin]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url= http://www.ceirsa.org/botulismoinfantile.htm | wayback= 20090106071619| text=&amp;#039;&amp;#039;Il botulismo infantile: il ruolo del miele.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mieliditalia.it/botulismo.htm Miele e botulismo]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hermann Hager]], W. Blaschek, [[Rudolf Hänsel]], K. Keller,&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Hermann Hager&lt;br /&gt;
   |Titel=Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis&lt;br /&gt;
   |Band=Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Drogen L–Z&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Auflage=5.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-540-61619-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=456ff}}&lt;br /&gt;
* [http://imgbase-scd-ulp.u-strasbg.fr/displayimage.php?pos=-17978 &amp;#039;&amp;#039;New Kreuterbuch.&amp;#039;&amp;#039;] 1588.&lt;br /&gt;
* [http://www.kraeuter.ch/ &amp;#039;&amp;#039;Neuw Vollkommentlich Kreuterbuch.&amp;#039;&amp;#039;] 1625, Transkription.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hager&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Hermann Hager, W. Blaschek, Rudolf Hänsel, K. Keller&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Hermann Hager&lt;br /&gt;
 |Titel=Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis&lt;br /&gt;
 |Band=Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Drogen L–Z&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |Auflage=5.&lt;br /&gt;
 |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1998&lt;br /&gt;
 |ISBN=3-540-61619-5&lt;br /&gt;
 |Seiten=456ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneimittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Honigprodukt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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