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	<title>Rosenau (Haut-Rhin) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:39:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gustav moenus: /* Geschichte */ Ergänzung</title>
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		<updated>2024-07-10T13:38:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Rosenau&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Rosenau (Haut-Rhin).svg&lt;br /&gt;
|département=[[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Mulhouse|Mulhouse]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Saint-Louis (Haut-Rhin)|Saint-Louis]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Saint-Louis Agglomération]]&lt;br /&gt;
|insee=68286&lt;br /&gt;
|cp=68128&lt;br /&gt;
|longitude=07/32/09/O&lt;br /&gt;
|latitude=47/38/14/N&lt;br /&gt;
|alt mini=226&lt;br /&gt;
|alt maxi=247&lt;br /&gt;
|km²=6.47&lt;br /&gt;
|siteweb=[http://www.rosenau.fr/cms/ www.rosenau.fr/cms/]&lt;br /&gt;
|image=Mairie rosenau.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=[[Mairie]] Rosenau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rosenau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (elsässisch &amp;#039;&amp;#039;Rosanöi&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|68286}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68286}}) im [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] [[Kanton Saint-Louis (Haut-Rhin)|Saint-Louis]] im [[Département]] [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosenau, Eglise Saint-Fridolin.jpg|mini|Kirche Saint-Fridolin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt je etwa 10&amp;amp;nbsp;Kilometer von den Städten [[Saint-Louis (Haut-Rhin)|Saint-Louis]], [[Weil am Rhein]] ([[Deutschland]]) und [[Basel]] ([[Schweiz]]) entfernt. Es zählt zur [[Agglomeration]] Basel. Im Norden grenzt die Gemeinde an [[Kembs]], im Westen an [[Bartenheim]] und [[Blotzheim]] und im Süden an [[Village-Neuf]]. Die Ostgrenze bildet der Rhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil der Gemeinde liegt zwischen dem [[Rheinseitenkanal]] und dem [[Canal de Huningue]]. Bedingt durch die geografische Lage, gehört ein Teil des &amp;#039;&amp;#039;Réserve Naturelle de l&amp;#039;Île du Rhin&amp;#039;&amp;#039; zum Gemeindegebiet. Rosenau grenzt ebenfalls an das Naturschutzgebiet [[Petite Camargue Alsacienne]] sowie im Osten an die [[Isteiner Schwellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Teile des Gebietes der heutigen Gemeinde und die elsässischen Nachbargemeinden gehörten bis zum [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] (1648) zur [[Vorderösterreich|vorderösterreichischen]] Landvogtei [[Liste der Landvögte im Elsass#Geschichte der Landvogtei|Oberelsaß]] und [[Sundgau]], und zwar zum oberen Amt der Herrschaft [[Landser (Haut-Rhin)|Landser]]. Im Westfälischen Frieden traten die [[Habsburg]]er ihre Besitzungen im Elsass an das [[Königreich Frankreich]] ab, womit der Oberrhein auch Reichsgrenze wurde – genau der [[Talweg (Geographie)|Talweg]] des Rheins.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Thalweg des Rheins ist der während des gewöhnlichen niedrigsten Wasserstandes für Thalschiffahrt geeigneteste Weg&amp;#039;&amp;#039;; s. Staatsvertrag des Großherzogtums Baden mit dem Königreich Frankreich wegen Berichtigung der Rheingränze und Herstellung des Eigenthums und Besitzstandes hinsichtlich der Rheininseln vom 29. November 1827; Grossherzoglich-Badisches Staats- und Regierungs-Blatt, Band 25, Nr. XXIII vom 10. Dezember 1827, S. 263–268 [http://books.google.de/books?id=ou0VAAAAYAAJ&amp;amp; in der Google-Buchsuche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Definition der Gemarkungsgrenzen folgte anderen Kriterien und der Rhein veränderte bei jedem Hochwasser seinen Lauf und hatte auch hinterher oftmals einen anderen Talweg, d.&amp;amp;nbsp;h. die Landesgrenze veränderte sich, während die Gemarkungsgrenzen allenfalls weiter Bestand hatten. Hieraus ergab sich, dass die Landesgrenzen sich nicht mit den Gemarkungsgrenzen deckten, was natürlich zu zusätzlichen Streitpunkten zwischen den Staaten und Gemeinden führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rheininsel Rosenau (auch &amp;#039;&amp;#039;Owe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rosenowe&amp;#039;&amp;#039;) war ursprünglich die südlichste Insel, die zum Bann der Gemeinde [[Istein]] gehörte. Im 17. Jahrhundert verlagerte sich der Talweg des Rheins langsam nach Osten zum [[Isteiner Klotz]], wodurch zahlreiche Rheininseln&amp;lt;ref&amp;gt;einen guten Eindruck von der damaligen Rheinlandschaft gibt das Bild von Peter Birmann [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Peter_Birmann_-_Blick_vom_Isteiner_Klotz.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt; – und eben auch die Rosenau – zu &amp;#039;&amp;#039;linksrheinischen&amp;#039;&amp;#039; Inseln wurden. Die diversen Inseln wurden als Weide&amp;lt;ref&amp;gt;das Vieh wurde mit Weidlingen auf die Inseln verbracht&amp;lt;/ref&amp;gt; und für den Holzschlag verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet der heutigen französischen Gemeinde Rosenau gehörte ursprünglich überwiegend zu den rechtsrheinischen deutschen Gemeinden [[Istein]], [[Efringen-Kirchen|Efringen]], [[Efringen-Kirchen|Kirchen]], [[Efringen-Kirchen|Huttingen]]. Die Besiedelung erfolgte erst im 18. Jahrhundert durch Bürger von Istein und [[Huttingen]]. Nachdem 1691 nur eine Mühle errichtet worden war, folgte ab 1728 die eigentliche Besiedelung. Um 1768 stockte der Zuzug aus Istein und Huttingen und es kamen vermehrt Siedler aus dem elsässischen Sundgau; die Isteiner Filialgemeinde Rosenau strebte seit der Mitte des 18. Jahrhunderts eine Trennung von Istein an, welche dann 1791 erfolgte. Die neue Gemeinde hatte zunächst 62 Einwohner und erhielt 1794 mit Johann Streich den ersten Bürgermeister. Kirchlich schloss sich Rosenau nun als Filiale an [[Village-Neuf]] an, bis es 1871 eine eigene Kirche erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Schülin S. 201&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Schleifung der [[Festung Hüningen#Schleifung der Festung|Festung Hüningen]] (17. Oktober 1815 bis 15. Januar 1816) und nachfolgende Aufräumarbeiten, wurden auch die Bewohner von Rosenau zu [[Frondienst|Fronarbeit]]en hinzugezogen. Das Dorf teilte in der Folge das Schicksal des Elsass (1871–1919 zum [[Deutsches Kaiserreich|deutschen Kaiserreich]] gehörig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen von Rosenau zeigt unten in blau die silberne Blüte der [[Weiße Seerose|Weißen Seerose]] mit goldenen Staubblättern. Oben in Silber ein roter [[Weidling (Bootstyp)|Weidling]] mit zwei roten Rudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen spielt damit auf eine Version der Namensinterpretation an, dass nämlich der Name Rosenau von den in den stillen Gewässern des damaligen Rheins wachsenden Seerosen abgeleitet ist. Eine andere, handfestere Interpretation ist, dass die Rosenau jene Au ist, auf der die Rosse&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wiktionary.org/wiki/Ross s. wiktionary &amp;#039;&amp;#039;Ross&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; geweidet wurden. Insbesondere wird angenommen, dass das Weiderecht das die Bewohner der Nachbargemeinde [[Bartenheim]] für ihre Rösser und Kühe hatten, zur Namensgebung führte.&amp;lt;ref&amp;gt;s. Schülin S. 197&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Weidling ist ein uralter Bootstyp, der auch von den Fischern am Oberrhein verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2018&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 619 || 673 || 1031 || 1591 || 1501 || 1841 || 1988 || 2368&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Partnerschaften bestehen mit [[Efringen-Kirchen]], Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Istein&amp;#039;&amp;#039; am gegenüberliegenden Rheinufer sowie mit den französischen Gemeinden [[Savigneux (Loire)|Savigneux]], [[Bougue]], [[Mazerolles (Pyrénées-Atlantiques)|Mazerolles]] und [[Laglorieuse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Schülin: &amp;#039;&amp;#039;Die Isteiner Tochtersiedlung Rosenau&amp;#039;&amp;#039;. In: Fritz Schülin, Hermann Schäfer, Pius Schwanz: &amp;#039;&amp;#039;Istein und der Isteiner Klotz&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage 1994, S. 196–202&lt;br /&gt;
* Pius Schwanz: &amp;#039;&amp;#039;Die endgültige Lösung des Rosenau-Konflikts&amp;#039;&amp;#039;. In: Fritz Schülin, Hermann Schäfer, Pius Schwanz: &amp;#039;&amp;#039;Istein und der Isteiner Klotz&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage 1994, S. 653–654&lt;br /&gt;
* Viktor August Krust: &amp;#039;&amp;#039;Rosenau und seine Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. In: Jahrbuch des Sundgauvereins 1940–1942, S. 51–73&lt;br /&gt;
* Société d`histoire de Bartenheim: &amp;#039;&amp;#039;Rosenau, Fille du Rhin&amp;#039;&amp;#039;. Editions Coprur, Strasbourg 1992, ISBN 2-903297-74-6 (französisch)&lt;br /&gt;
* Fritz Schülin: &amp;#039;&amp;#039;Die Rosenau.&amp;#039;&amp;#039; In: Markgräfler Jahrbuch 1939, S. 60–66 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgjb-1939/0065 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Rosenau}}&lt;br /&gt;
* [http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b102243296.r=Rosenau.langDE Uebersichtsplan der Gemarkung Rosenau, Kreis Mülhausen (1901); bei der Bibliothèque nationale et universitaire Strasbourg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Mulhouse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4357263-7|VIAF=242715015}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1247]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Oberrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gustav moenus</name></author>
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