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	<title>Rosemary Museminali - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T17:06:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rosemary_Museminali&amp;diff=1783133&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-04-12T10:36:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rosemary Kobusingye Museminali&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1962]]) ist eine [[Ruanda|ruandische]] [[Diplomat]]in und [[Politiker]]in. Sie ist seit 2018 Direktorin für Öffentlichkeitsarbeit und Spenderbeziehungen im [[Gemeinsames Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids|Gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids]] (UNAIDS)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unaids.org/en/aboutunaids/unaidsleadership/bios/rosemarymuseminali |titel=Rosemary Museminali, Director, External and Donor Relations |sprache=en |abruf=2022-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Studium, berufliche und diplomatische Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch studierte sie [[Sozialarbeit]] und Soziale Verwaltung an der [[Makerere-Universität]] in [[Uganda]] und schloss dieses Studium 1986 ab. Anschließend blieb sie bis 1994 in Uganda und war in dieser Zeit [[Lecturer]] am Nsamizi-Institut für [[Sozialpolitik]] in [[Entebbe]], Koordinatorin für soziale Wohlfahrt und Aktivitäten von [[Nichtregierungsorganisation]]en beim Nationalen Rat für Soziale Dienste sowie zuletzt Verwalterin der [[Nyanza (Ruanda)|Nyanza]]-Textilindustrien in Uganda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 kehrte sie nach [[Ruanda]] zurück und wurde zur Abteilungsleiterin beim Sozialdienst ernannt und war dabei verantwortlich für Entwicklung, Einführung und Koordinierung von Programmen zur Unterstützung zahlreicher Bevölkerungsgruppen in der Zeit nach dem [[Völkermord in Ruanda]]. In dieser Funktion war sie auch Delegierte bei der [[UN-Weltfrauenkonferenz#Peking, 1995|UN-Weltfrauenkonferenz]] in [[Peking]] 1995 sowie Teilnehmerin an Sitzungen und Konferenz der Kommissionen für Soziale Angelegenheiten und Arbeit der [[Organisation für Afrikanische Einheit]] (OAU) sowie des [[Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|Internationalen Roten Kreuzes sowie des Internationalen Roten Halbmondes]]. Des Weiteren war sie Mitglied des Vorstandes der Nationalen Stiftung für die Überlebenden des Völkermords sowie Trustee der Ländlichen Rehabilitationsinitiative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Museminali wurde 1999 zur Generalsekretärin des [[Liste der nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften|Ruandischen Roten Kreuzes]] ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 erfolgte ihre Berufung zur [[Botschafter]]in im [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreich]]. Als solche war sie bis August 2005 auch als Botschafterin in den [[Skandinavien|skandinavischen]] Staaten sowie in [[Irland]] akkreditiert. Nach ihrer Rückkehr nach Ruanda wurde sie anschließend Staatsministerin für Kooperation im Außenministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenministerin und bilaterale Krisen ===&lt;br /&gt;
Am 8. März 2008 wurde sie von Premierminister [[Bernard Makuza]] zur Ministerin für Auswärtige Angelegenheiten und Kooperation ernannt. Rosemary Museminali ist Mitglied der [[Ruandische Patriotische Front|Ruandischen Patriotischen Front (RPF)]] unter dem Vorsitz von Präsident [[Paul Kagame]] und damit eine von zahlreichen Frauen in der Politik des Landes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://derstandard.at/1220458344746/Parlamentswahl-Weltweit-erste-Frauenmehrheit?sap=2&amp;amp;_pid=10692132 |text=Parlamentswahl: Weltweit erste Frauenmehrheit |wayback=20160307104318}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es im Oktober 2008 zur Sorge vor einem Krieg zwischen Ruanda und der [[Demokratische Republik Kongo#Geschichte|Demokratischen Republik Kongo]] kam, hatte Frau Museminali in einer Sendung des staatlich kontrollierten Senders Radio Rwanda jede Verwicklung Ruandas in den Konflikt bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesprochen auf einen Schusswechsel über die Grenze hinweg, sagte sie, dass von kongolesischer Seite nach Ruanda hineingeschossen worden sei, nicht umgekehrt. Gleichzeitig kritisierte Frau Museminali das „Dreiecksverhältnis“ von regulärer kongolesischer Armee, [[Mission de l’Organisation des Nations Unies en République Démocratique du Congo]] (MONUC) und den Milizen der [[Forces Démocratiques de la Libération du Rwanda]] (FDLR). „Wenn die kongolesische Armee wieder einmal gemeinsame Sache mit den FDLR macht, sollte Monuc eigentlich auf Distanz gehen“, sagte die Ministerin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Scheen, Johannesburg |Titel=Afrika: Sorge vor Krieg zwischen Kongo und Ruanda |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afrika-sorge-vor-krieg-zwischen-kongo-und-ruanda-1579973.html |Abruf=2022-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.news.at/a/lage-kongo-rebellen-provinzhauptstadt-goma-223866 |text=Lage im Kongo wird immer dramatischer: Rebellen erreichen Provinzhauptstadt Goma |wayback=20150518172927}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kas.de/proj/home/pub/7/1/year-2008/dokument_id-14823/index.html |wayback=20090101201542 |text=Konflikt im Osten gewinnt neue Dimension}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2008 kam es zu einer Krise in den deutsch-ruandischen Beziehungen. Nach der Verhaftung der Protokollchefin von Präsident Kagame, [[Rose Kabuye]], auf dem [[Flughafen Frankfurt Main]] kam es zu Protesten vor der Deutschen Botschaft in [[Kigali]], zu denen die ruandische Regierung aufgerufen hatte. Außenministerin Museminali selbst verurteilte Deutschland: „Wir sind schockiert, weil Deutschland ein Land ist, das selbst Völkermord verübte. Es sollte in Fragen des Völkermordes sensibler sein“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=n-tv Nachrichten |url=https://www.n-tv.de/politik/Festnahme-provoziert-Ruanda-article34066.html |titel=Festnahme provoziert Ruanda |sprache=de |abruf=2022-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ruanda: Tausende protestieren vor deutscher Botschaft |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2008-11-10 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/ausland/ruanda-tausende-protestieren-vor-deutscher-botschaft-a-589596.html |Abruf=2022-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Frau Museminali berief den ruandischen Botschafter aus Berlin ab. Gleichzeitig kam es zur Ausweisung des deutschen Botschafters [[Christian Clages]] aus Ruanda.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.domradio.de/node/82344 |titel=Ruanda weist deutschen Botschafter aus |datum=2008-11-12 |sprache=de |abruf=2022-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu führte Außenministerin Museminali aus: „Es ist kein permanenter Schritt. ... Wir haben unseren Botschafter in Berlin zu Konsultationen zurückgerufen und den deutschen Botschafter gebeten, bis zur Lösung der Angelegenheit das Land zu verlassen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sueddeutsche.de/politik/578/319450/text/ |wayback=20091227005641 |text=„Nach Festnahme: Ruanda weist deutschen Botschafter aus“   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.focus.de/politik/ausland/deutscher-botschafter-ausgewiesen-ruanda_id_2779021.html |titel=Ruanda: Deutscher Botschafter ausgewiesen |werk=focus.de |abruf=2022-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kabinettsumbildung im Dezember 2009 folgte ihr [[Louise Mushikiwabo]] als Außenministerin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://allafrica.com/stories/200912070644.html |titel=Rwanda: Museminali Hands Over to Mushikiwabo |werk=allafrica.com |datum=6. Dezember 2009 |sprache=en |abruf=2022-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2011 war Museminali [[Gemeinsames Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids|UNAIDS]]-Vertreterin bei der [[Afrikanische Union|Afrikanischen Union]] und der [[Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Afrika]]. 2018 wurde sie Direktorin für Öffentlichkeitsarbeit und Spenderbeziehungen bei UNAIDS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.minaffet.gov.rw/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=50 |text=Biografie auf der Homepage des Außenministeriums |wayback=20081214080505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Museminali, Rosemary}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister (Ruanda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruandischer Botschafter im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruandischer Botschafter in Irland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ruandischen Patriotischen Front]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Museminali, Rosemary&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Museminali, Rosemary Kobusingye&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ruandische Diplomatin und Politikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1962&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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