<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rose_Stoppel</id>
	<title>Rose Stoppel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rose_Stoppel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rose_Stoppel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T04:34:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rose_Stoppel&amp;diff=282387&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 9. Juni 2025 um 22:42 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rose_Stoppel&amp;diff=282387&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-09T22:42:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rose Stoppel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Dezember]] [[1874]] in [[Bądki (Zalewo)|Bündtken]], [[Ostpreußen]]; † [[30. Januar]] [[1970]] in [[Hamburg]]) war die erste Professorin für [[Botanik]] in [[Deutschland]]. Ihr offizielles [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Stoppel}}“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bądki Palace 02.jpg|mini|Ehemaliges Herrenhaus des Gutes Bündtken im heutigen Bądki. In diesem Haus wurde Rose Stoppel 1874 geboren]]&lt;br /&gt;
Stoppel wuchs auf dem Land in Ostpreußen auf. Nicht zuletzt weil ihr Vater früh starb, schien eine Akademikerinnenkarriere völlig utopisch für sie zu sein. Sie war zwölf Jahre als Hausgehilfin tätig. Ihr Weg in Richtung [[Ehe]] und Familie schien vorgezeichnet, doch sie träumte davon, Forscherin zu werden, und setzte den Plan Stück für Stück durch. Sie machte eine Gartenbaulehrzeit und sammelte Erfahrung als botanische Zeichnerin in [[Berlin]]. 1904 konnte sie inzwischen 29-jährig, durch ihre Mutter gefördert, extern das [[Abitur]] machen. Danach studierte sie in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Universität Straßburg|Straßburg]] und [[Albert-Ludwigs-Universität|Freiburg im Breisgau]] [[Biologie]]. Schon als Studentin erkannte sie als erste, dass Pflanzen nachts anscheinend Schlafbewegungen machen. Über dieses Thema promovierte sie 1910 in Freiburg bei [[Hans Kniep]]. Danach arbeitete sie als unterbezahlte Assistentin. Im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen bekam sie nur 30 statt 100 Mark monatlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1919 die [[Universität Hamburg]] gegründet wurde, war Rose Stoppel die erste Frau, die dort einen [[Lehrauftrag]] erhielt. 1924 habilitierte sie sich und wurde 1929 als erste Frau in Deutschland Professorin für Botanik, wenn auch ohne Beamtenstatus. Im November 1933 unterzeichnete sie das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]]. 1937 trat sie der [[NSDAP]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie Ende der 30er Jahre mit Hilfe der [[Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft]] eine Expedition nach [[Island]] mit drei Mitarbeitern ermöglicht bekam,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| hrsg=Deutsche Forschungsgemeinschaft| url=https://www.gepris-historisch.dfg.de/person/5112085| sprache=deutsch| titel=Dr. Rose Stoppel bei GEPRIS Historisch | zugriff=2021-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war sie wieder die erste Frau, die so ein Unternehmen leitete. Die in Island sehr abweichenden Verhältnisse veranlassten weiterführende Untersuchungen über den [[Tagesrhythmus]] des Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges, Ende 1939, war sie aushilfsweise mehrere Monate als Mathematiklehrerin am Gymnasium [[Stormarnschule]] in [[Ahrensburg]] tätig. Im Jahre 1944, bereits 70-jährig, ging sie in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach ihrem 95. Geburtstag starb sie in einem Hamburger Stift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Einfluß des Lichtes auf das Öffnen und Schließen einiger Blüten&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Universität Freiburg 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zum Problem der Perzeption von Licht- und Schwerereiz durch die Pflanze&amp;#039;&amp;#039;, Habilitationsschrift, Universität Hamburg 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenphysiologische Studien&amp;#039;&amp;#039;, Jena 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd und Helga Reher: &amp;#039;&amp;#039;Rose Stoppel – Stationen im Leben einer Anfang des 20. Jahrhunderts studierenden Frau&amp;#039;&amp;#039;. 38 Seiten. Historische Blätter Nr. 20. Ahrensburg 2007 (mit ausführlichem Werkverzeichnis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IPNI|Stoppel}}&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/238 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117673803|VIAF=37699762}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stoppel, Rose}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stoppel, Rose&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Hochschullehrerin, erste Professorin für Botanik in Deutschland&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bądki (Zalewo)|Bündtken]], [[Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
	</entry>
</feed>