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	<title>Rosdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rosdorf&amp;diff=1854155&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ruud64: /* Konfessionsstatistik */ Tippfehler</title>
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		<updated>2025-07-06T10:05:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Konfessionsstatistik: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Rosdorf COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/30/13/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/53/59/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Rosdorf in GÖ-2016.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Göttingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 150&lt;br /&gt;
|PLZ               = 37124, 37127&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05509, 0551, 05502, [[Dahlenrode|05504]], [[Atzenhausen|05545]]&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03159029&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE RZF&lt;br /&gt;
|Adresse           = Lange Straße 12&amp;lt;br /&amp;gt;37124 Rosdorf&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.rosdorf.de/ www.rosdorf.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Sören Steinberg&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rosdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ausgesprochen [[IPA-Lautschrift|[ʀɔsdɔʁf]]], {{ndsS|Rosdörp}}) ist eine [[Einheitsgemeinde]] im [[Landkreis Göttingen]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die 1973 im Rahmen der kommunalen Neuordnung Südniedersachsens gebildete Großgemeinde Rosdorf mit zirka 12.000 Einwohnern erstreckt sich von der südwestlichen Stadtgrenze Göttingens bis an die niedersächsisch-hessische Landesgrenze. Ihre insgesamt elf Ortschaften mit zum Teil verschiedener Geschichte und Sozialstruktur ziehen sich links der [[Leine (Aller)|Leine]] von den Flussauen bis auf die Leinehöhen hinauf. Der [[Wartberg (Rosdorf)|Wartberg]] liegt südlich in Richtung Obernjesa und erreicht eine Höhe von 178,8 Meter über Normalnull. Er hat eine Länge von ungefähr 400 Metern und dient der Naherholung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Verwaltungsmittelpunkt ist die gleichnamige Ortschaft, mit 6680 Einwohnern größter Ort der Großgemeinde &amp;lt;small&amp;gt;(Stand: 30. Juni 2010)&amp;lt;/small&amp;gt;. Die weiteren Ortschaften der Gemeinde sind:&lt;br /&gt;
* [[Atzenhausen]] (mit Siedlung [[Brackenberg (Atzenhausen)|Brackenberg]] und der [[Burgruine Brackenburg|Brackenburg]])&lt;br /&gt;
* [[Dahlenrode]] (mit [[Gut Wetenborn]])&lt;br /&gt;
* [[Dramfeld]] (mit [[Klostergut Mariengarten]])&lt;br /&gt;
* [[Klein Wiershausen]]&lt;br /&gt;
* [[Lemshausen]] (mit [[Gut Reibstein]])&lt;br /&gt;
* [[Mengershausen]] (mit [[Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn|Tiefenbrunn]] und [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] [[Örshausen]])&lt;br /&gt;
* [[Obernjesa]]&lt;br /&gt;
* [[Settmarshausen]] (mit [[Olenhusen]] und Vorwerk [[Heißental]])&lt;br /&gt;
* [[Sieboldshausen]]&lt;br /&gt;
* [[Volkerode (Rosdorf)|Volkerode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vor- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Siedlung Rosdorf Mühlengrund Grabungsfläche Hausgrundriss.jpg|mini|Ausgrabungsfläche der [[Bandkeramische Siedlung (Mühlengrund in Rosdorf)|bandkeramischen Siedlung auf dem Mühlengrund]]  mit rekonstruiertem Hausgrundriss, 2016]]&lt;br /&gt;
Der Ort Rosdorf zählt mit einer seit der [[Jungsteinzeit]] kontinuierlichen Besiedlung zu den ältesten Ansiedlungen im [[Landkreis Göttingen]]. Ackerbau und pflanzliche Ernährung im südöstlichen Niedersachsen können anhand der Ausgrabung der [[Bandkeramische Siedlung (Mühlengrund in Rosdorf)|bandkeramischen Siedlung auf dem Mühlengrund]] analysiert werden. Die Ergebnisse der zwischen 1963 und 1970 großflächig ausgegrabenen Siedlung Rosdorf „Mühlengrund“ im Landkreis Göttingen sind für die Erforschung der Linienbandkeramik (5500–5000 v. Chr.) von überregionaler Bedeutung. Es handelt sich um die bisher größte archäologisch untersuchte Siedlung im nördlichen Randbereich des Verbreitungsgebietes der bandkeramischen Kulturen in Mitteleuropa. 2016 kam es aufgrund von Bautätigkeiten zu erneuten Ausgrabungen. Fruchtbarer Boden sowie die Lage am Leinefluss und den wasserreichen Bächen Rase und Beeke begünstigten den Aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Rosdorf war im frühen Mittelalter ein bedeutender Ort. Das [[Reihengräberfeld Rosdorf]] aus der Zeit der [[Sachsenkriege Karls des Großen]] bestätigt dies, ebenso die Schenkung Rosdorfs im Dezember 781 an das [[Kloster Fulda]] durch [[Karl der Große|Karl den Großen]].&amp;lt;ref&amp;gt; RI I n. 249, sowie Nachtrag vom 13.08.2018 – es geht definitiv um Rosdorf, nicht um Rasdorf, das regionale Grafen bereits 780 an Fulda schenkten, s. Traditiones et antiquitates Fuldenses, 13, S. 55 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosdorf war Zentrum der Grafschaft Rosdorf&amp;lt;ref&amp;gt; RIplus Regg. EB Mainz 1,2 n. 5417 &amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit dieser verbunden war das Grafen-Gericht, genannt „Scrannen“&amp;lt;ref&amp;gt; RIplus Regg. EB Mainz 1 [n. 1795] &amp;lt;/ref&amp;gt;, das um 970 und 1003&amp;lt;ref&amp;gt; Forschungen zur Deutschen Geschichte Bd. 14, 1874, S. 26ff &amp;lt;/ref&amp;gt;, 1144&amp;lt;ref&amp;gt; RIplus Regg. EB Mainz 1 [n. 1795] &amp;lt;/ref&amp;gt; und um 1350&amp;lt;ref&amp;gt; RIplus Regg. EB Mainz 1,2 n. 5417 &amp;lt;/ref&amp;gt; urkundlich erwähnt wird. Lubecus erwähnt 1144 „comite Hermano de Rostorf“&amp;lt;ref&amp;gt;Franziskus Lubecus: Göttinger Annalen: von den Anfängen bis zum Jahr 1588, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt; und „Anno domini 1146 Hermannus Graf zu Rostorf“. Die Rosdorfer Grafen – sie wurden über hundert Jahre lang von den [[Rosdorf (Adelsgeschlecht)|Edelherren von Rosdorf]] gestellt – residierten bis 1266 auf Burg Rosdorf, die neben der St. Johannis-Kirche, am heutigen Mauerhof bis hinunter zur [[Rase (Leine)]] lag, deren Mauern 1319 abgetragen&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Gruber. Zeit- und Geschichtsbeschr. Göttingen, S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie deren Burggraben zugeschüttet wurde. Die Zerstörung der verbliebenen Fundamente folgte 1388&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Gruber. Zeit- und Geschichtsbeschr. Göttingen, S. 96&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rosdorfer Gericht erlebte seinen Höhepunkt im Jahr 1144&amp;lt;ref&amp;gt;Valentin Ferdinand von Gudenus, Codex diplomaticus exhibens anecdota ab anno DCCCLXXXI ad MCCC Moguntiaca, S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt; anlässlich der dort vorgenommenen Belehnung Graf [[Hermann II. von Winzenburg]] mit den Mainzer Lehen Graf [[Siegfried IV. von Boyneburg|Siegfrieds IV. von Boyneburg-Northeim]] durch Erzbischof [[Heinrich I. von Mainz]]-Horeburg. König [[Otto IV. (HRR)]] erkannte 1209 im Vertrag mit Erzbischof [[Siegfried II. von Eppstein]] den Besitz Rosdorfs durch das Erzbistum Mainz ausdrücklich an, dessen [[Zehnt]] er persönlich zu [[Lehen]] trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem späten [[Mittelalter]] sind mehrere Mühlen bezeugt. Im 18. Jahrhundert markieren Getreide-, Walke-, Öl- und Schleifmühlen den Beginn der industriellen Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des ganzen Mittelalters hatten neben [[Kloster|Klöstern]] wie [[Hilwartshausen]], Mariengarten und [[Kloster Walkenried|Walkenried]] verschiedene Grundherren der Umgebung ausgedehnten Besitz in Rosdorf, der für sie von den Dorfbewohnern bewirtschaftet wurde. Dazu gehörten die [[Rosdorf (Adelsgeschlecht)|Herren von Rosdorf]], die dort bis 1252 auf ihrer Stammburg saßen. Nachdem sie [[Moringen]] und [[Hardegsen]] erworben hatten, bewohnten Burgmänner die Burg, die 1319 zerstört und geschleift wurde. Anschließend zwang die Stadt [[Göttingen]] auch die anderen adligen Familien, so die von Roringen, [[Bovenden (Adelsgeschlecht)|von Bovenden]] etc. ihre burgähnlichen Wohnsitze in Rosdorf aufzugeben oder abzureißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem durch Erbteilung, Verkauf und Mitgift für zahlreiche Töchter der Grundbesitz der Herren von Rosdorf abgenommen hatte und seit 1221 überwiegend vom [[Kloster Walkenried]] und der Stadt Göttingen aufgekauft worden war, wurde 1384 durch Hermann III. von Rosdorf der letzte Verkauf an das Kloster Walkenried getätigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosdorf Jüdischer Friedhof b.jpg|mini|Zugang zum [[Jüdischer Friedhof (Rosdorf)|jüdischen Friedhof Rosdorf]] am Fuß des Wartberges]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1380 und 1400 wurde die [[Rosdorfer Warte]] erbaut, deren Zugehörigkeit zur [[Göttinger Landwehr]] nicht klar ist. Seit dem 15. Jahrhundert vermehrte vor allem die Stadt [[Göttingen]] hier ihren Grundbesitz, weshalb Rosdorf zu den sogenannten Stadtdörfern gerechnet wurde. Erst 1970 verkaufte die Stadt ihren letzten Besitz im Ort, den 1894 zum Rittergut erhobenen Stipendienhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], vom [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] sowie von den [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen]] war der Ort mehrfach hart betroffen. 1667 vernichtete ein Großfeuer mehr als 26 Höfe, am 1. April 1800 wurde ein Teil des Ortskerns durch eine Rase-Überschwemmung weggespült. So ist es nicht verwunderlich, dass heute die Mehrzahl der Fachwerkhäuser aus dem 19. Jahrhundert stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fielen am 27. September 1944 Bomben auf Rosdorf, dabei entstanden 103 Bombentrichter. Drei Menschen wurden verletzt und 25 Gebäude beschädigt&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Heinzelmann: &amp;#039;&amp;#039;Göttingen im Luftkrieg&amp;#039;&amp;#039;, S. 44. Göttingen 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Infrastruktur und die unmittelbare Nähe zur Universitätsstadt Göttingen ließen in den letzten Jahrzehnten den Ort nicht nur als Wohnsitz, sondern auch für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben attraktiv werden. So sind nördlich sowie südlich des Ortskerns umfangreiche Neubaugebiete entstanden, weitere Ansiedlungen am Westrand sind geplant. An die Wohngebiete schließt sich ein Gürtel von kleineren Unternehmen und Betrieben. Der ehemals von der Landwirtschaft geprägte Ort steht im Begriff, sich zu einer von Handel und Gewerbe bestimmten quasistädtischen Kommune zu wandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Nachfrage nach Altenheimplätzen in Rosdorf gerecht zu werden, wurde im Jahr 1999 das Altenhilfezentrum Johannishof am Kampweg eröffnet. Vorausgegangen war eine seit 1989 von der St. Johannis-Kirchengemeinde geführte Initiative. Geführt wird der Johannishof vom Diakonischen Werk St. Johannis Rosdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Juni 2007 dient die [[Justizvollzugsanstalt Rosdorf]] als zentrale Einrichtung mehrerer Justizvollzugseinrichtungen in Südniedersachsen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.justizvollzugsanstalt-rosdorf.niedersachsen.de/master/C5940049_L20_D0.html Homepage der Justizvollzugsanstalt Rosdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Rosdorf selbst befinden sich 308 Haftplätze und zusätzlich 10 Haftplätze der Sicherheitsstufe I für erwachsene Männer. Seit 24. Mai 2013 mit der Eröffnung durch die damalige niedersächsische Justizministerin [[Antje Niewisch-Lennartz]] ([[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]]) befindet sich auf dem Gelände der JVA Rosdorf das Niedersächsische Zentrum für Sicherungsverwahrung. Seitdem werden in Niedersachsen und Bremen die zu Sicherungsverwahrung Verurteilten zentral in Rosdorf untergebracht. Bei Bedarf ist auch eine Unterbringung von Verurteilten aus den anderen norddeutschen Bundesländern (Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern) möglich und vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurden die Gemeinden Atzenhausen, Dahlenrode, Dramfeld, Klein Wiershausen, Lemshausen, Mengershausen, Obernjesa, Settmarshausen, Sieboldshausen und Volkerode eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 208}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Jahresende 2020 waren von den Einwohnern 48,3 % evangelisch und 10,6 % katholisch. 41,0 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an oder machten keine Angabe. Jahresende 2024 waren von den Einwohnern 42,1 % evangelisch und 9,3 % katholisch. 48,6 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe. Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung sinkt jährlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landkreisgoettingen.de/HTML/Gemeindeprofil_Rosdorf.HTML?ObjSvrID=4093&amp;amp;ObjID=10614&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=HTML&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1750416182#6_Tabellenteil_Demografie-,_Sozial-_und_Wohnstrukturdaten Servicestelle Statistik im Referat Demografie und Sozialplanung des Landkreises Göttingen, Statistische Gemeindeprofile Tabellenteil Demografie-, Sozial- und Wohnstrukturdaten], abgerufen am 6. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung Rosdorfs als &amp;#039;&amp;#039;Rasthorp&amp;#039;&amp;#039; ist aus dem Jahr 1004 überliefert. Der vordere Vokal wechselt in den Erwähnungen zwischen &amp;#039;&amp;#039;-a-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;-o-&amp;#039;&amp;#039;, wobei &amp;#039;&amp;#039;-o-&amp;#039;&amp;#039; seit dem 12. Jahrhundert überwiegt und auch im Flussnamen vorkommt. Der Flussname wechselt gegen Ende des 17. Jahrhunderts zu der heutigen Form &amp;#039;&amp;#039;[[Rase (Leine)|Rase]]&amp;#039;&amp;#039;. Das vordere Bestimmungselement beider zusammengesetzter Namen geht letztlich, wie das heutige deutsche Wort &amp;#039;&amp;#039;Rohr&amp;#039;&amp;#039;, auf die [[Urgermanische Sprache|germanische]] Wurzel &amp;#039;&amp;#039;[[Rekonstruktion (Sprachwissenschaft)|*]]rauza&amp;#039;&amp;#039; der Bedeutung ‚(Schilf)rohr‘ zurück,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kluge-Rohr&amp;quot; /&amp;gt; die in ähnlichem Lautstand im französischen Wort gleicher Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;roseau&amp;#039;&amp;#039; fortlebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CNRTL-roseau&amp;quot; /&amp;gt;  Das nachstehende Grundwort beim Ort geht auf das germanische Wort &amp;#039;&amp;#039;þorpa&amp;#039;&amp;#039; für ‚Dorf, Gehöft‘ zurück, das im [[Altsächsische Sprache|Altsächsischen]] als &amp;#039;&amp;#039;thorp&amp;#039;&amp;#039; auftritt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kluge-Dorf&amp;quot; /&amp;gt; Für den Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Rosdorf&amp;#039;&amp;#039;, der sich auf eine Ursprungsform &amp;#039;&amp;#039;*Raus-thorp&amp;#039;&amp;#039; zurückführen lässt, ergibt sich also etwa die Bedeutung ‚Schilfdorf‘, für den Gewässernamen &amp;#039;&amp;#039;Rase&amp;#039;&amp;#039; ‚Schilfrohrbach, -wasser‘.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NOB-LK-Göttingen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Mitte der 1960er Jahre begannen in [[Niedersachsen]] Planungen für die Schaffung größerer [[Verwaltungseinheit]]en auf dem Lande. Im Rosdorfer Gemeinderat hatte man sich seit 1968 für die Bildung einer [[Einheitsgemeinde]] und gegen den Anschluss an Göttingen ausgesprochen. Am 1. Januar 1973 wurde per Landesgesetz die Einheitsgemeinde Rosdorf geschaffen, zu der neben Rosdorf zehn weitere vormals selbstständige [[Gemeinde]]n gehören.&lt;br /&gt;
Dem Ortsteil Rosdorf steht seit 1973 ebenso wie den anderen Ortsteilen mit mehr als 400 Einwohnern die Wahl eines [[Ortsrat]]es zu, an dessen Spitze der im Rat gewählte [[Ortsbürgermeister]] steht. In den kleineren Ortsteilen war jeweils ein Ortsvorsteher aktiv. Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Reform des niedersächsischen Kommunalverfassungsrechtes vom 1. April 1996&amp;#039;&amp;#039; ist die Bildung eines Ortsrates auch in Ortsteilen mit weniger als 400 Einwohnern möglich, sodass seitdem in sämtlichen Ortsteilen der Gemeinde Ortsräte bestehen, an deren Spitze Ortsbürgermeister stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1973 bis 1985 stand Hans Morgenstern (SPD) als [[Gemeindedirektor (Niedersachsen)|Gemeindedirektor]] der Gemeinde Rosdorf vor, von 1985 bis 1997 Hans-Hermann Küllmer (SPD).&lt;br /&gt;
1996 wurde in Niedersachsen die [[Eingleisigkeit|Zweigleisigkeit]] zugunsten der [[Eingleisigkeit]] abgeschafft.&lt;br /&gt;
Von 1997 bis 2014 bekleidete Harald Grahovac (SPD) das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters.&lt;br /&gt;
Seit dem 1. November 2014 steht Sören Steinberg (SPD) der Gemeinde Rosdorf als hauptamtlicher Bürgermeister vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND         = DE&lt;br /&gt;
|TITEL        = Gemeinderatswahl 2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03159029/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=222&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_288 |titel=Gemeindewahl 12.09.2021 - Gemeinde Rosdorf |werk=kdo.de |datum=2021-09-15 |abruf=2021-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2       = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 58,81 % (2016: 55,99 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT      = 2016&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahlen2016&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.kdgoe.de/historie/2016kw/Daten/159029_000102/index.html |titel=Ergebnis der Gemeinderatswahl Rosdorf am 11. September 2016 |werk=wahlen.kdgoe.de |abruf=2017-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRNEU      = 2021&lt;br /&gt;
|GUV          = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1      = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1    = 41.78&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 43.09&lt;br /&gt;
|PARTEI2      = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2    = 20.37&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 25.64&lt;br /&gt;
|PARTEI3      = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3    = 14.36&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 9.52&lt;br /&gt;
|PARTEI4      = LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4    = 3.53&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4 = 4.38&lt;br /&gt;
|PARTEI5      = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5    = 4.03&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5 = 2.76&lt;br /&gt;
|PARTEI6      = GuT&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6    = 15.92&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6 = 13.01&lt;br /&gt;
|FARBE6       = c6e2ff&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG6=[[Wählergruppe|Wgem.]] Gemeinsam und Transparent für die Gemeinde Rosdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat setzt sich aus 29 Ratsfrauen und Ratsherren, einschließlich des [[Bürgermeister#Niedersachsen|Bürgermeisters]], zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinderat&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rosdorf.de/staticsite/staticsite.php?menuid=59 |titel=Gemeinde Rosdorf - Gemeinderat |werk=rosdorf.de |abruf=2021-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung|Linke|SPD|Grüne|FDP|GuT|CDU|Land=DE|Überschrift=Gemeinderat 2021|float=left|Linke=1|SPD=12|Grüne=4|FDP=1|CDU=6|GuT=4|GuT Farbe=c6e2ff|Anmerkung=&amp;lt;br/&amp;gt;GuT: [[Wählergemeinschaft|Wgem.]] Gemeinsam und Transparent für die Gemeinde Rosdorf}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister der Gemeinde ist seit Mai 2014 Sören Steinberg (SPD).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinderat&amp;quot; /&amp;gt; Bei der Bürgermeisterwahl 2021 wurde er mit 63,02 Prozent im Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03159029/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=223&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_3_id_288 |titel=Ergebnis Bürgermeisterwahl 2021 |abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorgänger Harald Grahovac (SPD) hatte das Amt 18 Jahre bekleidet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Fuhrmann |url=https://www.goettinger-tageblatt.de/Thema/Specials/Buergermeisterwahl-2014/Soeren-Steinberg-setzt-sich-in-Rosdorf-klar-durch |titel=Köchermann schafft respektables Ergebnis - Sören Steinberg setzt sich in Rosdorf klar durch |werk=goettinger-tageblatt.de |datum=2014-05-26 |abruf=2021-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Steinberg war zuvor Büroleiter von [[Thomas Oppermann (Politiker)|Thomas Oppermann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Neben dem Gemeinderat, der für alle Ortsteile Rosdorfs zuständig ist, besitzt der gleichnamige Ortsteil einen Ortsrat, der sich aus neun Ratsfrauen und Ratsherren zusammensetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsrat&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03159029/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2070 |titel=Ortsratswahl 2021 Rosdorf |werk= |abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung|SPD|Grüne|GuT|CDU|Land=DE|Überschrift=Ortsrat 2021|float=left|SPD=3|Grüne=2|CDU=2|GuT=2|GuT Farbe=c6e2ff|Anmerkung=&amp;lt;br/&amp;gt;GuT: [[Wählergemeinschaft|Wgem.]] Gemeinsam und Transparent für die Gemeinde Rosdorf}}&lt;br /&gt;
|{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND         = DE&lt;br /&gt;
|PROZENT      = ja&lt;br /&gt;
|TITEL        = Ortsratswahl 2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03159029/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2070 |titel=Ortsratswahl 12.09.2021 - Gemeinde Rosdorf - Rosdorf |werk=kdo.de |datum=2021-09-15 |abruf=2021-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2       = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 53,2 %&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRNEU      = 2021&lt;br /&gt;
|PARTEI1      = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1    = 32.14&lt;br /&gt;
|PARTEI2      = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2    = 16.71&lt;br /&gt;
|PARTEI3      = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3    = 20.75&lt;br /&gt;
|PARTEI4      = LINKE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4    = 3.67&lt;br /&gt;
|PARTEI5      = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5    = 4.73&lt;br /&gt;
|PARTEI6      = GuT&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6    = 22.0&lt;br /&gt;
|FARBE6       = c6e2ff&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister ist Bernd Schütze (SPD), sein Stellvertreter ist Christian Baethe (CDU).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsrat&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerwehr ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Rosdorf unterhält entsprechend dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz eine Freiwillige Feuerwehr.&lt;br /&gt;
Diese gliedert sich in acht Ortsfeuerwehren, die in den Ortschaften Atzenhausen, Dramfeld, Lemshausen, Mengershausen, Obernjesa, Rosdorf, Settmarshausen, Sieboldshausen und Volkerode (Löschgruppe - Mengershausen angegliedert) vertreten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.feuerwehr-rosdorf.de/index.php/einsatzabteilungen/ortsfeuerwehren |titel=Ortsfeuerwehren auf der Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Rosdorf |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170228080143/http://www.feuerwehr-rosdorf.de/index.php/einsatzabteilungen/ortsfeuerwehren |archiv-datum=2017-02-28 |abruf=2017-02-27 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Rosdorf COA.svg|mini|100px|Gemeindewappen]]&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] lautet:&lt;br /&gt;
In Blau über einem gesenkten silbernen Wellenbalken ein beiderseits und oben mit 10 silbernen Kleeblättern umgebener goldener Mittelschild, belegt mit einem blauen Herzschild, darin zwei aufrechte und abgewandte goldene Holzschlüssel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindewappen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://rosdorf.de/staticsite/staticsite.php?menuid=279&amp;amp;topmenu=150 |titel=Gemeindewappen auf der Internetseite der Gemeinde Rosdorf |abruf=2017-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begründung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
In den Mittelschild sind aus dem früheren Gemeindewappen die beiden nach außen gekehrten [[Rosdorf (Adelsgeschlecht)#Das Wappen|Schlüssel der Herren von Rosdorf]] übernommen worden. Die ihn umrahmenden zehn Kleeblätter symbolisieren die hinzugekommenen Ortschaften, die nun mit dem Hauptort eine neue Verwaltungseinheit bilden. Der Wellenbalken weist auf die das Gemeindegebiet durchfließende Leine und ihre westlichen Zuflüsse hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindewappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen der Ortschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Alt-Rosdorf COA.svg|mini|100px|Ortswappen]]&lt;br /&gt;
Die Blasonierung lautet:&lt;br /&gt;
Im blauen Schild zwei silberne (weiße) Holzschlüssel mit runden Griffen, die Bärte nach außen gekehrt, im silbernen (weißen) Schildfuß ein blaues Wellenband.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortswappen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://rosdorf.de/staticsite/staticsite.php?menuid=27&amp;amp;topmenu=150 |titel=Rosdorf auf der Internetseite der Gemeinde Rosdorf |abruf=2017-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begründung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Die Schlüssel stammen aus dem Wappen der Edelherren von Rosdorf. Das Wellenband versinnbildlicht die Rase, die in der Nähe Rosdorfs einer starken Quelle entspringt und den Ort durcheilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortswappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zubří, cedule (01).jpg|mini|100px|Hinweis auf Rosdorf in der Partnerstadt [[Zubří]] ]]&lt;br /&gt;
Seit 1993 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen der Gemeinde Rosdorf und der Stadt [[Zubří]] in der [[Tschechische Republik|Tschechischen Republik]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rosdorf.de/staticsite/staticsite.php?menuid=47 |titel=Chronik der Kontakte Rosdorf-Zubří auf der Internetseite der Gemeinde Rosdorf |abruf=2015-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für diese lebendige Partnerschaft zeichnete der [[Europarat]] die Gemeinde Rosdorf im Jahr 2004 mit dem [[Europapreis#Europadiplom|Europadiplom]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zubri&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://rosdorf.de/magazin/artikel.php?artikel=482&amp;amp;menuid=119 |titel=Mitteilung auf der Internetseite der Gemeinde Rosdorf |archiv-url=https://archive.is/20151106145908/http://rosdorf.de/magazin/artikel.php?artikel=482&amp;amp;menuid=119 |archiv-datum=2015-11-06 |abruf=2015-11-06 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen erhielten die Gemeinde Rosdorf und die Stadt Zubří auch die [[Europapreis#Ehrenfahne|Ehrenfahne]] des Europarates.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zubri&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Rosdorf|Liste der Bodendenkmale in Rosdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evangelische Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosdorf, Lk. Göttingen, ev.-l. Kirche.jpg|mini|Evangelische St. Johanniskirche (Aufnahme 2021)]]&lt;br /&gt;
Die im historischen Zentrum des Dorfes Rosdorf gelegene evangelisch-lutherische [[St. Johannis (Rosdorf)|St. Johanniskirche]] ist ein einschiffiger, gotischer Kernbau mit polygonalem Strebepfeiler-Chorschluß und mittelalterlichem Turm. Eine Kirche in Rosdorf wurde bereits 1319&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen, Band 5.2 Landkreis Göttingen, Teil 1 (Altkreis Münden).&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Peter F. Lufen. Verlag CW Niemeyer, Hameln 1993, ISBN 3-87585-251-6, S. 226.&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals urkundlich genannt. Das heutige Erscheinungsbild prägt ein tiefgreifender Barockumbau von 1725–30.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kirchengemeinde-rosdorf.de/geschichte.htm |titel=Geschichte |werk=kirchengemeinde-rosdorf.de |hrsg=Kirchengemeinde St. Johannis Rosdorf |abruf=02.05.2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 19. Jahrhundert folgten zwei wichtige Umbauphasen mit Veränderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Das Freibad in der Gemeinde Rosdorf hat verschiedene zusätzliche Sportanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  BAHNUEBERGANG-rosdorf 003.jpg|Bahnübergang Bahnhofstraße&lt;br /&gt;
  KREISEL-NORD 003.jpg|Verkehrskreisel Nord&lt;br /&gt;
  KREISEL-SUED 002.jpg|Verkehrskreisel Süd&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Über das Gebiet von Rosdorf verläuft die [[Bundesautobahn 7]]. Im Bereich der Raststätte „Göttingen“, die in Wirklichkeit bei [[Mengershausen]] liegt, besteht eine Behelfsauffahrt. Der Ausbau zu einer vollwertigen Anschlussstelle ist geplant, jedoch sind die Einzelheiten heftig umstritten. Bei Dramfeld liegt das [[Autobahndreieck Drammetal|Dreieck Drammetal]], an dem die [[Bundesautobahn 38]] auf die A&amp;amp;nbsp;7 trifft. An der A&amp;amp;nbsp;38 liegt auch eine Anschlussstelle „Dramfeld“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Kernort Rosdorf verläuft die [[Bahnstrecke Bebra–Göttingen]], ein Teil der alten [[Nord-Süd-Strecke]] der [[Deutsche Bundesbahn|Bundesbahn]]. Die Bahnhöfe in Rosdorf und Obernjesa werden aber nicht mehr mit Personenzügen bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg]] schneidet im Nordwesten das Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Schulen: Heinrich-Grupe-Schule (Grundschule in Rosdorf), Grundschule im Drammetal (Grundschule in Dramfeld)&lt;br /&gt;
* ehemalige Schule: Anne-Frank-Hauptschule Rosdorf (bis 2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Ludwig II. von Rosdorf]] (* um 1230), Burgherr zu Hardegsen und Harste&lt;br /&gt;
* [[Jutta von Rosdorf]] (* um 1250), Gräfin von Schwalenberg&lt;br /&gt;
* [[Johann Justus Berkelmann]] (1678–1743), lutherischer Generalsuperintendent&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich Ehrenfried Zimmer]] (1774–1851), Zeichner, Maler, Holzschneider und Kunsterzieher&lt;br /&gt;
* [[Georg Gotthilf Evers]] (1837–1916), lutherischer Theologe, Konvertit zum Katholizismus, Buchautor und Botaniker&lt;br /&gt;
* [[Karl Götz von Olenhusen]] (1847–1933) auf [[Olenhusen]] geborener Rittergutsbesitzer und Mitglied des Deutschen Reichstags&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Bohl]] (* 1945), Politiker (CDU), ehemaliger Bundesminister&lt;br /&gt;
* [[Hans Wagener (Manager)|Hans Wagener]] (* 1950), Manager&lt;br /&gt;
* [[CC Behrens]], bürgerlich &amp;#039;&amp;#039;Jürgen Behrens&amp;#039;&amp;#039; (* 1955), deutscher Perkussionist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Gemeinde verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Frölich]] (* 1968), Politiker (CDU), lebt in Rosdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Günther Meinhardt: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Rosdorf und ihrer Ortschaften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Von den Anfängen bis 1933.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 1988, ISBN 3-925277-14-5.&lt;br /&gt;
* Klaus Groth: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Rosdorf und ihrer Ortschaften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Von 1933 bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 1988, ISBN 3-925277-30-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4195790-8}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rosdorf.de/ Offizielle Seite der Gemeinde Rosdorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.dr-ulonska.homepage.t-online.de/index.html Chronik Atzenhausen] auf der privaten Projektseite von Ulrich Ulonska&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/40-Fussballfelder-gross-Solarpark-bei-Goettingen-geht-ans-Netz,solarpark258.html &amp;#039;&amp;#039;40 Fußballfelder groß: Solarpark bei Göttingen geht ans Netz&amp;#039;&amp;#039;] am 15. November 2024 auf ndr.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;ref name=&amp;quot;Kluge-Rohr&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor= Friedrich Kluge, Elmar Seebold| Titel= [[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]] | Auflage= 22| Verlag= [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]]| Ort= Berlin, New York| Jahr= 1989| ISBN= 3-11-006800-1| Seiten= 604 | Kommentar= Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Rohr&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;ref name=&amp;quot;Kluge-Dorf&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor= Friedrich Kluge, Elmar Seebold| Titel= [[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]] | Auflage= 22| Verlag= [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]]| Ort= Berlin, New York| Jahr= 1989| ISBN= 3-11-006800-1| Seiten= 151 f | Kommentar= Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Dorf&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;ref name=&amp;quot;CNRTL-roseau&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.cnrtl.fr/definition/roseau| titel= Centre national des ressources textuelles et lexicales | autor= | hrsg= | datum= | zugriff=2014-08-28 | kommentar= Abschnitt zur Etymologie des Eintrags &amp;#039;&amp;#039;roseau&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;ref name=&amp;quot;NOB-LK-Göttingen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Kirstin Casemir, Uwe Ohainski, Jürgen Udolph | Herausgeber=Jürgen Udolph | Titel=Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen | Sammelwerk=Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB) | Band=Teil IV | Verlag=Verlag für Regionalgeschichte | Ort=Bielefeld | Jahr=2003 | Seiten=348ff | ISBN=3-89534-494-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
| Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Göttingen&lt;br /&gt;
| Navigationsleiste Ortsteile von Rosdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4195790-8|LCCN=nr/89/009195|VIAF=234197308}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rosdorf| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1004]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ruud64</name></author>
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