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	<title>Rosapelikan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rosapelikan&amp;diff=542692&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-05-30T05:57:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Rosapelikan&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Pelecanus onocrotalus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Pelikane&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Pelecanus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Pelikane&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pelecanidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Pelecaniformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Pelecanus onocrotalus -Lake Nakuru, Kenya-8.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelecanus onocrotalus -Gambia -nine flying-8.jpg|mini|Fliegende Rosapelikane. Die Flügelspannweite liegt um die drei Meter.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelecanus onocrotalus -Walvis Bay, Namibia -swimming-8c.jpg|mini|Schwimmende Rosapelikane in [[Namibia]]. Vorne ein Paar mit der außerhalb der Brutzeit typischen rosa Gesichtsfärbung, dahinter ein Paar mit dem zu Beginn der Brutzeit ausgeprägten Stirnhöcker – beim Männchen (vorne) ist die Gesichtshaut hellgelb, beim Weibchen (hinten) eher orange. Weibchen haben insgesamt kürzere Schnäbel und sind kleiner.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelican - Pelecanus 02.jpg|mini|Immaturer Rosapelikan, vermutlich im zweiten Kalenderjahr]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelikan Walvis Bay.jpg|mini|Rosapelikan im Flug]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LakeChamoPelicans.jpg|mini|Ansammlung von Rosapelikanen am [[Chamosee]] in Äthiopien. Am etwa 250&amp;amp;nbsp;km weiter nördlich gelegenen [[Shala (See)|Shala-See]] befindet sich mit etwa 10.000 Brutpaaren eine der größten Kolonien.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PikiWiki Israel 35036 Wildlife and Plants of Israel.JPG|mini|Die nördlichen Populationen ziehen südwestwärts und überwintern in Afrika. Große Mengen an ziehenden Rosapelikanen sind im Frühjahr und Herbst dann beispielsweise in Israel festzustellen.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rosapelikan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pelecanus onocrotalus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Vogelart]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Pelikane]]. Da die Art in großen Kolonien an Seen und Flüssen oder Küsteninseln und Lagunen brütet, liegen die Brutvorkommen sehr zerstreut. Sie reichen von Südosteuropa über [[Kleinasien]] bis nach [[Zentralasien]] und zum Westrand des [[Indischer Subkontinent|Indischen Subkontinents]] sowie über ganz [[Subsahara-Afrika]]. Außerhalb der Brutzeit ist die Art sehr viel großflächiger verbreitet. Die nördlichen Populationen überwintern vorwiegend in Afrika, die asiatischen zum Teil auch in Pakistan. In Afrika ist die Art [[Standvogel|Stand-]] oder [[Strichvogel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Rosapelikan gehört zu den größten Arten der Gattung und ist merklich größer als ein [[Höckerschwan]]. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 226 und 360&amp;amp;nbsp;cm. Männchen erreichen eine Körperlänge von 175&amp;amp;nbsp;cm und ein Gewicht von 9 bis 15&amp;amp;nbsp;kg. Weibchen werden durchschnittlich 148&amp;amp;nbsp;cm lang und 5,4 bis 9&amp;amp;nbsp;kg schwer und sind proportional kurzschnäbeliger als Männchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_desc&amp;quot;&amp;gt;Elliott u. a. (2015), Abschnitt „Descriptive Notes“, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Piotr Ćwiertnia, Adam Wysocki, Kamila Kamińska, Zbigniew Kwieciński, Honorata Kwiecińska: &amp;#039;&amp;#039;Sexing of eastern white pelican (Pelecanus onocrotalus) based on biometric measurements.&amp;#039;&amp;#039; Zoo Poznań [http://www.zoo.poznan.pl/images/publikacje/2006.%20Sexing%20of%20Graet%20white%20pelican.pdf (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schnabel [[adult]]er Vögel, der bei Männchen zwischen 347 und 471&amp;amp;nbsp;mm, bei Weibchen zwischen 289 und 400&amp;amp;nbsp;mm misst, ist an First und Basis bläulich grau. Die Oberschnabelseiten sind grob hornig geschuppt und unregelmäßig rötlich-blaugrau, die Kanten oft intensiv rötlich gefärbt. Die übrigen Teile sind gelb; der Nagel ist rot. Der Kehlsack ist blassgelb bis dottergelb und vor der Brutzeit durch hervortretende Adern intensiv [[chromgelb]] bis rötlich gelb. Die nackte Partie um das Auge ist außerhalb der Brutzeit weißlich, rosa oder fleischfarben gefärbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_bare&amp;quot;&amp;gt;Glutz von Blotzheim, S. 282, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gibt der Art ein „clownartiges“ Gesicht.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Svensson, P. J. Grant, K. Mularney, D. Zetterström: &amp;#039;&amp;#039;Der Kosmos Vogelführer: Alle Arten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-440-12384-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Beginn der Brutzeit bildet sich ein Stirnhöcker. Die umliegende Haut ist dann bei Männchen hell gelblich, bei Weibchen hell orange.&amp;lt;ref name=&amp;quot;shalaBreed&amp;quot;&amp;gt;Brown/Urban (1969), siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://aviansag.org/Fact_Sheets/Pelecaniformes/Great_White_Pelican.pdf Species Fact Sheet], Avian Scientific Advisory Group, abgerufen am 13. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Iris (Auge)|Iris]] ist rot- bis dunkelbraun.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_bare&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_desc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gefieder ist überwiegend weiß und zeigt in frisch vermausertem Zustand im Oktober einen rosa Anflug, der dann jedoch meist nachlässt. Die Scheitelfedern sind zu Beginn der Brutzeit zu einem bis zu 14&amp;amp;nbsp;cm langen Schopf verlängert, der bei Weibchen jedoch kürzer ist. Ihr Ansatz läuft an der Stirn zum Schnabel hin keilförmig zu, die Augenpartie ist unbefiedert. Die Federn am Kropf sind spitz und versteift. Der vordere Halsansatz ist zur Brutzeit oft gelblich, seltener bis hin zu rostrot gefärbt. Die Handschwingen sind schwarzbraun mit an der Basis weißem Schaft sowie bisweilen heller Spitze und schmalem, hellem Saum. Die äußeren und mittleren Armschwingen sind aschgrau mit schwärzlicher Innenfahne und breit weißer Außenfahne. Die inneren Armschwingen sind weiß mit schmalem schwarzen Randstreif. [[Alula]] und große Handdecken sind schwarz, die übrigen Oberflügeldecken, die Unterflügeldecken, [[Schirmfeder|Schirm-]] und [[Steuerfeder]]n weiß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_desc&amp;quot;&amp;gt;Glutz von Blotzheim, S. 281f, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_desc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beine und Füße sind blass fleischfarben bis lebhaft rosa, zur Brutzeit jedoch fleischfarben gelb bis orange mit rosa bis karminrotem Anflug vor allem an Lauf und Zehenrücken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_desc&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_bare&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:23-Rosa Pelikan, jungvogel,23d.jpg|mini|Rosapelikan mit Jungtier]]&lt;br /&gt;
Vögel im Jugendkleid sind überwiegend bräunlich gefärbt. Schnabel, Kehlsack und nackte Augenpartie sind hornfarben grau bis dunkelgrau. Die Oberseite ist überwiegend mattbraun gefärbt. Die Unterseite ist heller und zur Bauchmitte und den [[Unterschwanzdecken]] hin aufgehellt. Vor allem der hintere Hals und die Oberflügeldecken sind dunkel erdbraun. Schulter- und Flügeldeckfedern sind zum Teil heller bespitzt. Große Armdecken und Schirmfedern können einen silbrigen Glanz aufweisen. Die Schwingen sind schwarzbraun. Die Oberschwanzdecken und Steuerfedern sind graubraun bis schwärzlich, können silbrig glänzen und zeigen teils einen hellen Saum. Die Unterflügeldecken sind überwiegend schmutzigweiß mit einem dunklen Band, das mittig über den Flügel läuft. Beine und Füße sind schmutziggrau bis gräulich hornfarben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_desc&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_desc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Jahreskleid kommen – vor allem auf der Oberseite – bereits viele weiße Federn durch. Später ähneln die Vögel adulten Individuen außerhalb der Brutzeit, haben jedoch noch braune Oberflügeldecken mit hellen Spitzensäumen. Die nackten Hautpartien nähern sich schrittweise – zunächst an Kehlsack und Augenpartie ersichtlich – dem Adultkleid an. Vögeln im zweiten Jahreskleid fehlen oft lediglich noch der verlängerte Schopf, die versteiften Federn am Kropf und der rosa Anflug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_desc&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_desc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimme ==&lt;br /&gt;
Da Pelikane keine [[Stimmkopf]]muskeln haben,&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Elliott, Arnau Bonan: &amp;#039;&amp;#039;Pelicans.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Voice.&amp;#039;&amp;#039; In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, A. D. Christie, E. de Juana (Hrsg.): Handbook of the Birds of the World Alive. Lynx Edicions, Barcelona 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ihr stimmliches Repertoire auf grunzend-stöhnende Laute (Hörbeispiel&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.xeno-canto.org/278381 | title=278381-Pelecanus onocrotalus | publisher=xeno-canto.org | accessdate=2019-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) beschränkt. Außerhalb der Brutkolonie sind diese selten zu hören, in Kolonien geht es jedoch sehr laut zu. Hier werden von Altvögeln Balz- und Aggressionslaute,&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_voice&amp;quot;&amp;gt;Elliott u. a. (2015), Abschnitt „Voice“, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; von den Jungvögel Bettelrufe geäußert, die höher sind als die Laute der Altvögel und etwa wie &amp;#039;&amp;#039;rö-rö&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_voc&amp;quot;&amp;gt;Glutz von Blotzheim, S. 283, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; klingen (Hörbeispiel&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.xeno-canto.org/133239 | title=133239-Pelecanus onocrotalus | publisher=xeno-canto.org | accessdate=2019-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;lt;small&amp;gt;Klangkulisse im Hintergrund&amp;lt;/small&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Bestand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PelecanusOnocrotalusIUCNver2018 2.png|mini|Verbreitungsgebiete des Rosapelikans&amp;lt;br /&amp;gt;(grün = Brutgebiete, dunkelgrün = ganzjähriges Vorkommen, blau = Überwinterungsgebiete)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Пташине багатство о.Єрмаків.jpg|mini|Das größte europäische Brutvorkommen liegt im [[Donaudelta]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Djoudj - Pelican (8).JPG|mini|Rosapelikane brüten oft auf flachen Küsten- oder Flussinseln wie hier im senegalesischen [[Nationalpark Djoudj]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rhumsiki Peak.jpg|mini|In Afrika brütet die Art auch an weit von den Nahrungsgründen gelegenen [[Inselberg]]en wie beispielsweise im [[Mandara-Gebirge]] im Norden [[Kamerun]]s]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelicans Flying Nakuru.jpg|mini|Zwei Rosapelikane am [[Nakurusee]]]]&lt;br /&gt;
Da der Rosapelikan meist nur in sehr großen Kolonien brütet, liegen die Brutvorkommen sehr zerstreut. Die Verbreitung reicht zum einen von Südosteuropa über Klein- und Mittelasien bis etwa zum Indischen Bundesstaat [[Gujarat]].&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Grimmett, arol Inskipp, Tim Inskipp: &amp;#039;&amp;#039;Birds of the Indian Subcontinent.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury Publishing, 2012, ISBN 978-1-4081-2763-6, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[paläarktis]]che Bestand wird etwa auf 7345 bis 10500&amp;amp;nbsp;Brutpaare (BP) in etwa 25 Kolonien geschätzt. Das Gros der Population ist jedoch in Subsahara-Afrika beheimatet, wo die mittlere Populationsgröße auf bis zu 75000 BP geschätzt wird. Die Art ist weltweit nicht bedroht, jedoch hat der Bestand in der Paläarktis über das vergangene Jahrhundert dramatisch abgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_pop&amp;quot;&amp;gt;Elliott u. a. (2015), Abschnitt „Status and conservation“, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eurasien ===&lt;br /&gt;
In Europa brütet der Rosapelikan noch zahlreich im [[Donaudelta]] in [[Rumänien]]. 2009 fanden sich dort zwei große Kolonien mit insgesamt 4100 bis 4480 BP.&amp;lt;ref name=&amp;quot;catsa&amp;quot;&amp;gt;Catsadorakis et al. (2015), S. 122, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=24400|EnglName=Danube Delta|Download=17. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Griechenland gibt es eine Kolonie am [[Kleiner Prespasee|Kleinen Prespasee]], wo in den Jahren von 2000 bis 2010 zwischen 258 und 806 BP gezählt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;catsa&amp;quot; /&amp;gt; Brutvorkommen in Ungarn, Bulgarien und verschiedenen Balkanstaaten sind aufgrund von Trockenlegungen oder anderen Lebensraumveränderungen erloschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Ukraine]] finden sich in der [[Tendra-Bucht]] (Orlow-Insel, Potiewski-Insel) nahe der [[Dnjepr]]-Mündung ins [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] etwa 210 BP (2012).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=2046|EnglName=Yagorlyts&amp;#039;ka and Tendrivs&amp;#039;ka Bays|Download=17. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;catsa&amp;quot; /&amp;gt; In Russland gibt oder gab es Brutvorkommen auf den Inseln im [[Manytsch-Gudilo-See]] (1997: 50–60 BP).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=1445|EnglName=Islands in the western part of Lake Manych-Gudilo|Download=17. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kasachstan]] beherbergt etwa acht bis neun Kolonien: Am [[Balchaschsee]] brüten etwa 1362 Individuen am Flussdelta des [[Ili (Fluss)|Ili]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=20624|EnglName=Ili River Delta|Download=17. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; weitere möglicherweise am [[Alakölsee]]. Am [[Turgai (Fluss)|Turgai]] fanden sich 2007 473 brütende Individuen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=19947|EnglName=Irgiz-Turgay Lakes|Download=17. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 160–250 BP gibt es im [[Naturreservat Naurzum]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=19952|EnglName=Naurzum State Nature Reserve|Download=17. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 144–350 BP am [[Sarykopa-See]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=21918|EnglName=Sarykopa Lake System|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 150–320 Individuen am [[Tengiz-See]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=22012|EnglName=Teniz-Karakamys Lakes|Download=17. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1985 fanden sich 2 Kolonien mit 300 BP am [[Saissansee]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.birds.kz/species.php?l=en&amp;amp;species=15 Birds of Kazakhstan. Great White Pelican (Pelecanus onocrotalus)], abgerufen am 12. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 110 und 1000 Paare brüten am [[Tschuschkakol-See]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=22003|EnglName=Shoshkaly Lake System|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 150–300 Individuen am [[Kleiner Aralsee|Kleinen Aralsee]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=21951|EnglName=Lesser Aral Sea|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Usbekistan]] finden sich zur Brutzeit 80–300 adulte Individuen (2005) am [[Zholdyrbas-See]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=20682|EnglName=Zholdyrbas Lake|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Turkmenistan]] wurden in den späten 1980er Jahren 105–430 BP am [[Sarykamyschsee]] gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=20727|EnglName=Sarygamysh|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Türkei]] gab es bis in die 1960er Jahre 8 bis 13 Kolonien, die zum großen Teil Entwässerungsprojekten zum Opfer fielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;catsa&amp;quot; /&amp;gt; 1996 brüteten noch 100 BP am [[Seyfe Gölü]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=754|EnglName=Seyfe Lake|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1998 2–3 BP am [[Tuz Gölü]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=757|EnglName=Tuz Lake|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lange befand sich zudem die einzig verbliebene Kolonie mit 50 BP&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=826|EnglName=Aktaş Lake|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[Karzachi-See]] an der Grenze zu [[Georgien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;catsa&amp;quot; /&amp;gt; 2011 wurde jedoch ein Brutvorkommen am [[Yedikır-Stausee]] und möglicherweise ein weiteres am [[Eber Gölü]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;catsa&amp;quot; /&amp;gt; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Iran]] gibt es eine Kolonie am [[Urmiasee]], 1977 gab es dort 1000–1600 BP.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=8068|EnglName=Lake Uromiyeh|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Irak gibt es möglicherweise weitere Große Kolonien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_pop&amp;quot; /&amp;gt; Und in Pakistan umfasst der Bestand möglicherweise bis zu 20000 BP.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_pop&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Afrika ===&lt;br /&gt;
In Afrika liegen die zahlenstärksten Kolonien mit etwa 40.000 Brutpaaren (BP) am [[Rukwasee]] in [[Tansania]] und mit etwa 10.000 BP am [[Shala (See)|Shala-See]] in [[Äthiopien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_pop&amp;quot; /&amp;gt; In [[Kenia]] brüten zahlreiche Rosapelikane an den Felsinseln des [[Elmenteitasee]]s suchen aber zur Nahrungsaufnahme den nahegelegenen [[Nakurusee]] auf. Im Juli 1990 waren es dort 27.540 BP.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=6439|EnglName=Lake Nakuru National Park|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Kolonien liegen am [[Ngamisee]] (2000 BP)&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=6048|EnglName=Lake Ngami|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder in den [[Makgadikgadi-Salzpfannen]] (1500 BP)&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=6049|EnglName=Makgadikgadi Pans|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Botswana]]. Auch in der [[Etoscha-Pfanne]] in [[Namibia]] brüten in Jahren mit starken Regenfällen Rosapelikane.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=6049|EnglName=Etosha National Park|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Westafrika]]nische Bestand wird allein auf 50000 BP geschätzt, wovon 11.000–17.000 BP auf [[Mauretanien]] und den [[Senegal]] entfallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_pop&amp;quot; /&amp;gt; So brütet die Art an der mauretanischen Atlantikküste mit etwa 2100 BP (1987) in [[Aftout es Sâheli]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=6634|EnglName=Aftout es Sâheli|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und mit etwa 3080 BP im [[Nationalpark Banc d’Arguin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=6629|EnglName=Banc d&amp;#039;Arguin National Park|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Senegal brüteten 1982 8500 BP im [[Nationalpark Djoudj]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=6840|EnglName=Djoudj wetlands|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; etwa 6000 BP gibt es in der [[Kalissaye Avifaunal Reserve]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kalissaye Avifaunal Reserve&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner brütet die Art mancherorts an Steilfelsen im Binnenland. So im [[Tschad]], am [[Wase Rock]] in [[Nigeria]] oder im Bereich des [[Mandara-Gebirge]]s in Nord-[[Kamerun]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;shalaBreed&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Südafrika]] haben die Bestände gegen Ende des 20. Jahrhunderts deutlich zugenommen. Am [[St.-Lucia-See]] brüten 500–1500 Paare,&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=7119|EnglName=Lake St Lucia and Mkuze Swamps|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[Westkap]] 550 Brutpaare auf [[Dassen Island]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=7163|EnglName=Dassen Island|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohl weitere auf [[Dyer Island (Südafrika)|Dyer Island]] sowie Seal Island in der [[False Bay]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;shalaBreed&amp;quot; /&amp;gt; In geringen Zahlen brütet die Art auch in der [[Walvis Bay]] in Namibia.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BirdLifeSite|ID=6712|EnglName=Walvis Bay|Download=25. Januar 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderungen ==&lt;br /&gt;
Während die afrikanischen und südasiatischen Brutpopulationen [[Standvogel|Stand-]] oder [[Strichvogel|Strichvögel]] sind, ziehen die nördlichen Bestände der Paläarktis regelmäßig südwestwärts. Die Brutvögel des Donaudeltas verlassen die Region zwischen September und Anfang November und kehren ab Ende März und im April zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_mig&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle [[Thermiksegler]] meiden Rosapelikane die Überquerung größerer Wasserflächen und ziehen überwiegend über Landmassen und Meerengen. Viele eurasische Vögel wandern daher über die Türkei und den mittleren Osten nach Afrika, wo zu Beginn des 20. Jahrhunderts riesige Mengen im [[Nildelta]] überwinterten. Durch zunehmende Bewirtschaftung, Entwässerungen und Industrialisierung ist diese Region als Winterquartier mittlerweile nahezu ungeeignet. Die Vögel wandern nun weiter in südlicher gelegene Regionen. Wo genau die Winterquartiere liegen, ist unbekannt. Sie werden aber im Bereich des [[Sudd]] im Südsudan vermutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pelMig&amp;quot;&amp;gt;Andrew Elliott, Arnau Bonan: &amp;#039;&amp;#039;Pelicans.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Movements.&amp;#039;&amp;#039; In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, A. D. Christie, E. de Juana (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Birds of the World Alive.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Zug werden an den großen, traditionellen Rastplätzen und Passagen oft Zahlen von Durchzüglern festgestellt, die den paläarktischen Brutbestand deutlich übersteigen. So wurden in den 1980er Jahren auf dem Herbstzug am [[Burgas-See]] jährlich zwischen 10.000 und über 26.000,&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_mig&amp;quot; /&amp;gt; auf dem Durchzug durch [[Israel]] mindestens 75.000&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_pop&amp;quot; /&amp;gt; und auf dem Frühjahrszug 2008 am [[Marmarameer]] nahezu 40.000 Rosapelikane gezählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_mig&amp;quot; /&amp;gt; Es wird daher vermutet, dass auch große Mengen an Nichtbrütern in der Paläarktis übersommern, da in den afrikanischen Winterquartiere dann sehr ungünstige Bedingungen vorherrschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pelMig&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Ländern der Paläarktis wurde die Art als [[Irrgast]] festgestellt. Bei vielen Beobachtungen handelte es sich zwar um Gefangenschaftsflüchtlinge, jedoch korrelieren Einflüge signifikant mit klimatischen Bedingungen und Jahren mit schlechten Bruterfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Jiguet, A. Doxa, A. Robert: &amp;#039;&amp;#039;The origin of out-of-range pelicans in Europe: wild bird dispersal or zoo escapes?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ibis.&amp;#039;&amp;#039; Volume 150, Issue 3, Juli 2008, S. 606–618, [[doi:10.1111/j.1474-919X.2008.00830.x]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Der Rosapelikan ist in der Paläarktis an [[Süßwasser|Süß-]] oder [[Brackwasser]]seen, [[Flussdelta]]s, [[Lagune]]n und in Sümpfen zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_biotop&amp;quot;&amp;gt;Elliott u. a. (2015), Abschnitt „Habitat“, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Brüten werden vegetationsreiche Gewässerabschnitte wie beispielsweise ausgedehnte Röhrichtflächen benötigt; die Nahrungssuche findet hingegen auf großen, offenen Wasserflächen mit warmen, seichten Bereichen statt. Im Unterschied zum [[Krauskopfpelikan]] werden ausgedehnte, flache Sümpfe bevorzugt und Gebirgsseen gemieden. Die sehr großen Kolonien finden sich vorwiegend an Mündungen großer Flüsse wie beispielsweise dem [[Donaudelta]]. Außerhalb der Brutzeit hält sich die Art auch an ruhigen Bereichen der Meeresküste auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_biotop&amp;quot;&amp;gt;Glutz von Blotzheim, S. 285, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Afrika kommt der Rosapelikan an Alkali- und Süßwasserseen vor, brütet aber auch an Meeresinseln und Steilfelsen. So besiedelt er im Bereich der [[Nationalpark Banc d’Arguin|Banc d’Arguin]] in Mauretanien flache Küsteninseln, in Westafrika [[Inselberg]]e, die auch sehr weit von den Nahrungsgewässern entfernt sein können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_biotop&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_biotop&amp;quot; /&amp;gt; Teilweise werden dabei tägliche Pendelflüge von mehreren hundert Kilometern in Kauf genommen wie beispielsweise zwischen den Brutplätzen in [[Mogode]] im Norden Kameruns und dem fast 300&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Tschadsee]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_mig&amp;quot;&amp;gt;Elliott u. a. (2015), Abschnitt „Movements“, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbreitung beschränkt sich meist auf die Ebenen. Lokal findet man die Art aber auch in höheren Lagen, wie beispielsweise bis in 1372&amp;amp;nbsp;m Höhe in [[Nepal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_biotop&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Die Nahrung besteht ganz vorwiegend aus Fischen, deren Gewicht meist zwischen 300 und 600&amp;amp;nbsp;g liegt. Der tägliche Nahrungsbedarf liegt im Schnitt bei 900 bis 1200&amp;amp;nbsp;g. In Europa werden [[Karpfen]] bevorzugt. In [[China]] wurden [[Meeräschen]] und in Indien [[Perlmuttkärpfling]]e (&amp;#039;&amp;#039;Aphanius dispar&amp;#039;&amp;#039;) als Nahrung festgestellt. In Afrika ernährt sich die Art überwiegend von [[Buntbarsche]]n der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Tilapia (Gattung)|Tilapia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Haplochromis]]&amp;#039;&amp;#039;. An der Walvis Bay in Namibia wurde beobachtet, dass noch nicht flügge, junge Rosapelikane Eier und Jungvögel der [[Kapscharbe]] fraßen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_food&amp;quot;&amp;gt;Elliott u. a. (2015), Abschnitt „Food and feeding“, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristischerweise fischen Rosapelikane in Gruppen, wobei der große Schnabel mit dem Kehlsack wie ein [[Kescher]] eingesetzt wird. Gelegentlich ist die Art aber auch einzeln bei der Nahrungssuche anzutreffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_food&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelecanus onocrotalus MWNH 1924.JPG|mini|Eier des Rosapelikans]]&lt;br /&gt;
Rosapelikane werden im Alter von drei bis vier Jahren geschlechtsreif. Die Art führt wahrscheinlich eine monogame Saisonehe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;baueretal&amp;quot;&amp;gt;Hans-Günther Bauer, Einhard Bezzel, Wolfgang Fiedler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Aula-Verlag, Wiebelsheim 2012, ISBN 978-3-89104-758-3, S. 227 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Brutzeit liegt in der [[Gemäßigte Zone|Gemäßigten Zone]] im Frühjahr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_fpfl&amp;quot;&amp;gt;Elliott u. a. (2015), Abschnitt „Movements“, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; In Südosteuropa sind Vollgelege zwischen Mitte April und Ende Juni zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_fpfl&amp;quot;&amp;gt;Glutz von Blotzheim, S. 285f, siehe Literatur&amp;lt;/ref&amp;gt; In Indien beginnt die Brutsaison zwischen Februar und April. In Afrika können das ganze Jahr über Bruten stattfinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_fpfl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rosapelikane brüten meist in großen Kolonien, die hunderte oder sogar tausende Paare umfassen können. Sie nisten am Boden. Je nach Brutplatz kann sich das Nest im [[Röhricht]], auf schwimmenden Pflanzenteppichen, auf Sand, Kies oder Felsen befinden. Oft besteht es nur aus einer Mulde oder dem nackten Boden, bisweilen aus wenigen Zweigen oder Schilfhalmen und manchmal kann es sich auch um einen hohen Nesthaufen aus Pflanzenteilen handeln. Das Gelege umfasst zwei, seltener ein oder drei lang ovale Eier, die von einer gelblichweißen Kalkschicht überzögen sind und durchschnittlich etwa 94&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;59&amp;amp;nbsp;mm messen. Sie werden von beiden Eltern zwischen 29 und 36 Tagen bebrütet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_fpfl&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_fpfl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungen werden von beiden Partnern [[Hudern|gehudert]] und gefüttert. Am Anfang wird die Nahrung noch als vorverdauter Brei auf den Boden gewürgt, später holen sie sich die Jungen aus dem Schlund der Altvögel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_fpfl&amp;quot; /&amp;gt; Beim Bettelverhalten spielt der rote Nagel am Schnabel eine Rolle bei der Orientierung der Nestlinge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;shalaBreed&amp;quot; /&amp;gt; Im Alter von 20 bis 25 Tagen sammeln sich die Jungen in kleinen Gruppen, in denen die Eltern wohl nicht nur die eigenen Jungen füttern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_fpfl&amp;quot; /&amp;gt; Das Zusammendrängen in der Gruppe dient vermutlich dem Schutz vor Temperaturextremen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;shalaBreed&amp;quot; /&amp;gt; Im Alter von 65 bis 75 Tagen werden die Jungen flügge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glutz_fpfl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der durchschnittliche Bruterfolg liegt etwa bei 0,64 Jungen pro Brutversuch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hbw_fpfl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mohana fishermen hunters use lures from real birds to catch more birds.jpg|mini|Fischer am unteren [[Indus]] in Pakistan mit Bälgen von Pelikanen (oben Rosa-, unten Krauskopfpelikan), die sie zum Erbeuten anderer Wasservögel nutzen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Great white pelicans and seal, Namibia.jpg|mini|hochkant|Rosapelikane als Touristenattraktion in [[Walvis Bay]], [[Namibia]]]]&lt;br /&gt;
== Pelikan und Mensch ==&lt;br /&gt;
Pelikane wurden auf verschiedene Art genutzt. So wurde beispielsweise in Südosteuropa die Haut der Kehlsäcke zur Herstellung von Tabaksbeuteln und Futteralen genutzt. In Indien wurde das Fett von Jungvögeln als Öl gegen Rheumatismus eingesetzt. In Pakistan fertigen Fischer aus Bälgen von Pelikanen Lockvögel oder Kopfbedeckungen, unter denen sie sich verstecken, um sich anderen Wasservögel zu nähern, diese an den Beinen unter Wasser zu ziehen und sie dann zu essen oder weiterzuverkaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Elliott, Arnau Bonan: &amp;#039;&amp;#039;Pelicans.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Relationship with Man.&amp;#039;&amp;#039; In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, A. D. Christie, E. de Juana (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Birds of the World Alive.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Urs N. Glutz von Blotzheim]], [[Kurt Bauer (Ornithologe)|K. M. Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Vögel Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Gaviiformes – Phoenicopteriformes.&amp;#039;&amp;#039; AULA-Verlag, Wiesbaden 1993/2001 (Erstauflage 1966), ISBN 3-923527-00-4, S. 281–287.&lt;br /&gt;
* Andrew Elliott, [[David A. Christie|David Christie]], Francesc Jutglar, Arnau Bonan, Ernest F. J. Garcia, [[Guy M. Kirwan]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.hbw.com/node/52610 Great White Pelican (Peleacanus onocrotalus)].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Josep del Hoyo]], A. Elliott,  [[Jordi Sargatal|J. Sargatal]], A. D. Christie, E. de Juana (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Birds of the World Alive.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2015.&lt;br /&gt;
* Giorgos Catsadorakis, Ortaç Onmuş, Sebastian Bugariu, Orhan Gül, Dionyssia Hatzilacou, Ohad Hatzofe, Myrsini Malakou, Tanyo Michev, Theodoros Naziridis, Haris Nikolaou, Antonina Rudenko, Darko Saveljic, Spase Shumka, Mehmet Sıkı, Alain J. Crivelli: &amp;#039;&amp;#039;Current status of the Dalmatian pelican and the great white pelican populations of the Black Sea/Mediterranean flyway.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Endangered Species Research.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 27, 2015, S. 119–130, [[doi:10.3354/esr00659]], [http://www.int-res.com/articles/esr2015/27/n027p119.pdf (PDF)]&lt;br /&gt;
* [[Leslie H. Brown|L. H. Brown]], [[Emil K. Urban]]: &amp;#039;&amp;#039;The Breeding Biology of the Great White Pelican Pelecanus onocrotalus roseus at Lake Shala, Ethiopia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ibis.&amp;#039;&amp;#039; Volume 111, Issue 2, April 1969, S. 199–237, [[doi:10.1111/j.1474-919X.1969.tb02527.x]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pelecanus onocrotalus|Rosapelikan (&amp;#039;&amp;#039;Pelecanus onocrotalus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2023.1&lt;br /&gt;
| ID             = 22697590&lt;br /&gt;
| ScientificName = Pelecanus onocrotalus&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2016&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 26. Februar 2024&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=8BAFB01E85D7AF4B|ScientificName=Pelecanus onocrotalus|CommonName=Rosapelikan}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= grwpel1 |Name= Rosapelikan (&amp;#039;&amp;#039;Pelecanus onocrotalus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Pelecanus-onocrotalus|ScientificName=Pelecanus onocrotalus|Name=Rosapelikan}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45513853|Name=Great White Pelican|Wissenschaftlich=Pelecanus onocrotalus}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vogelfedern.de/rpe.htm Federn des Rosapelikans]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pelecaniformes (Ordnung)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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