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	<title>Rosa Stein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rosa Stein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1883]] in [[Lubliniec|Lublinitz]]/[[Oberschlesien]]; † [[9. August]] [[1942]] im [[KZ Auschwitz-Birkenau]]) war eine leibliche Schwester der 1998 [[Heiliger|heiliggesprochenen]] [[Teresianischer Karmel|Karmelitin]] Teresia Benedicta vom Kreuz ([[Edith Stein]]). Sie und die hl. Teresia Benedicta vom Kreuz wurden mit vielen anderen vom [[Judentum]] zur [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] konvertierten [[Christ]]en im [[Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Rosa Stein wurde als eines von elf Kindern des Unternehmers Siegfried Stein und seiner Frau Auguste (geb. Courant) in eine [[Judentum|jüdische]] Familie geboren. Vier ihrer Geschwister starben bereits in sehr jungen Jahren. 1890 siedelte die Familie nach [[Breslau]] über. Nachdem Siegfried Stein bereits 1893 bei einem [[Arbeitsunfall]] verstorben war, konnte die verwitwete Mutter dennoch allen Kindern eine solide Ausbildung ermöglichen. Eine Ausnahme bildete Rosa, die nach dem Abschluss des [[Höhere Töchterschule|Viktorialyzeums]] lediglich zum Lernen im [[Hauswirtschaft|Haushalt]] für ein Jahr zu Verwandten nach Lublinitz geschickt wurde, um danach – wie schon seit 1897/98 – den mütterlichen Haushalt zu führen. Dort sorgte Rosa Stein sich um ihre heranwachsenden Geschwister, kümmerte sich später um im Haus ihrer Mutter lebende Nichten und Neffen und betreute schließlich ehrenamtlich [[Waise]]nkinder, die von der Stadt in [[Pflegefamilie|Familienpflege]] untergebracht worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konversion und Taufe ===&lt;br /&gt;
Beeinflusst vom Glauben ihrer Schwester Edith suchte auch Rosa Stein den Kontakt zur katholischen Kirche. Sie begleitete ihre Schwester bei Besuchen in verschiedenen Klöstern und fasste Ende der 1920er Jahre den Entschluss, sich [[taufe]]n zu lassen. Mit Rücksicht auf die Gefühle ihrer Mutter wartete Rosa zunächst noch mit der Taufe, traf jedoch nach dem Tod der Mutter 1936 die nötigen Vorbereitungen dazu und wurde im Dezember 1936 in [[St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind|Köln-Hohenlind]] durch die Taufe in die [[römisch-katholische Kirche]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfolgung und Ermordung ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Judenfeindlichkeit|judenfeindlichen]] Maßnahmen des [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Regimes]] wurde Rosa Stein als gebürtiger Jüdin die Betreuung der Waisenkinder entzogen. Rosa Stein lebte später als Gast im Karmel in Köln und betreute die Pforte. Nachdem ihre Schwester 1938 in den Karmel im niederländischen [[Echt-Susteren|Echt]] übersiedelt war, folgte ihr Rosa nach einem Umweg über [[Belgien]] und lebte fortan als Klosterpförtnerin im Karmel. Sie trat nicht bei den [[Unbeschuhte Karmelitinnen|Unbeschuhten Karmelitinnen]] ein, legte im Juni 1941 aber Versprechen als Mitglied des [[Dritter Orden|dritten Ordens Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;2&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot; mode=&amp;quot;Packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stolperstein Köln, Rosa Stein (Werthmannstaße 1).jpg|[[Liste der Stolpersteine im Kölner Stadtteil Lindenthal|Stolperstein]] in der Werthmannstraße vor dem &amp;#039;&amp;#039;St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind&amp;#039;&amp;#039; (2015)&lt;br /&gt;
Stolperstein Rosa Stein - Bovenstestraat 48, 6101 EL Echt, Niederlande 3 Stolpersteine in Echt-Susteren.jpg|[[Liste der Stolpersteine in Echt-Susteren|Stolperstein]] vor dem Karmelitinnenkloster in [[Echt-Susteren]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufgrund einer Intervention bei [[Reichskommissar]] [[Arthur Seyß-Inquart]] bot dieser an, alle vor 1941 getauften Juden zu verschonen, wenn die Kirchen dies nicht öffentlich machen würden. Nachdem aber der katholische Erzbischof von Utrecht, [[Jan de Jong|Johannes de Jong]], im Juli 1942 in einem [[Hirtenbrief]] das Vorgehen der Deutschen gegen die Juden angeprangert hatte, wurden als Reaktion darauf 244 zum [[Katholizismus]] konvertierte ehemalige Juden, darunter auch Rosa und Edith Stein sowie [[Lisamaria Meirowsky]], am 2. August 1942 von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und über das [[Durchgangslager Amersfoort]] in das [[Durchgangslager Westerbork]] verbracht. Von dort aus schrieb Rosa am 4. August ihren letzten erhaltenen Brief. Am 7. August wurden die beiden Schwestern Stein mit der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Reichsbahn]] in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]] und dort am 9. August 1942 in der [[Gaskammern und Krematorien der Konzentrationslager Auschwitz|Gaskammer]] ermordet. Es war Rosa und Edith Stein nicht mehr möglich, aus Echt in den Schweizer Karmel [[Le Pâquier FR|Le Pâquier]] zu fliehen. Anscheinend hatte der [[Konvent (Kirche)|Konvent]] von Le Pâquier die Gefährdung nicht klar genug erkannt, so dass zu viel Zeit mit der Beschaffung der notwendigen Dokumente und der Unterkünfte verstrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|Deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]]&amp;#039;&amp;#039; führt Rosa Stein als Glaubenszeugin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Künstler [[Gunter Demnig]] verlegte zum Gedenken an Rosa Stein einen [[Stolpersteine|Stolperstein]] in der Werthmannstraße 1, Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carla Jungels, Art.: &amp;#039;&amp;#039;Rosa Stein&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Bd. I, S. 414–418.&lt;br /&gt;
* [[Lexikon für Theologie und Kirche]]³, Freiburg 2000, Bd. 9, Sp. 946. ISBN 3-451-22009-1.&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Prégardier]], Anne Mohr, unter Mitarbeit von Roswitha Weinhold: Edith Stein und ihre Gefährtinnen: Weg in Tod und Auferstehung, in: Zeugen der Zeitgeschichte, Bd. 5, Annweiler ²1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://thema.erzbistum-koeln.de/koelner-maertyrer/Rosa_Stein.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Märtyrer des Erzbistums Köln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Rosa Stein&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://db.yadvashem.org/names/nameDetails.html?itemId=4296866&amp;amp;language=de Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer] Rosa Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1081950013|VIAF=151145542414396641341}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stein, Rosa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edith Stein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Durchgangslager Westerbork]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer einer Christenverfolgung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Köln ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in den Niederlanden ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stein, Rosa&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Jüdin, Schwester von Edith Stein und Opfer des Holocaust&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lubliniec|Lublinitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz-Birkenau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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