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	<title>Rosa Aschenbrenner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rosa Aschenbrenner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1885]] in [[Beilngries]]; † [[9. Februar]] [[1967]] in [[München]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.hdbg.de/parlament/content/persDetail.php?id=50|title=Aschenbrenner, geb. Lierl, Rosa |publisher=Haus der Bayerischen Geschichte|accessdate=8. August 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; geborene &amp;#039;&amp;#039;Rosa Lierl&amp;#039;&amp;#039;) war eine sozialistische [[Politiker|Politikerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter eines Uhrmachers und Landwirtes arbeitete zunächst als Dienstmädchen, trat 1908 in München dem &amp;#039;&amp;#039;Frauen- und Mädchenbildungs-Verein&amp;#039;&amp;#039; bei und schloss sich nach ihrer Heirat mit dem Arbeiter Hans Aschenbrenner 1909 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an. Ab 1917 Mitglied der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], gehörte sie dort zum linken Flügel, der sich im Dezember 1920 mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] zur [[Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands|VKPD]] zusammenschloss. Am 7. Juli 1920 wurde sie zur Zweiten Vorsitzenden der USPD-Kreisleitung München gewählt. Bereits am 6. Juni 1920 war sie als Kandidatin der USPD in den [[Bayerischer Landtag (Weimarer Republik)|Bayerischen Landtag]] gewählt worden. Im November 1921 musste sie sich einer komplizierten medizinischen Operation aussetzen, die ihren Gesundheitszustand stark in Mitleidenschaft zog. Deshalb legte sie ihr Landtagsmandat am 22. Januar 1922 nieder, um sich ganz auf die [[Frauenhilfe]] für politische Gefangene konzentrieren zu können. Diese Hilfsorganisation der ADGB-Gewerkschaften existierte bis zum Sommer 1923 und wurde dann wegen der politischen Nähe zur [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]] (RHD) aufgelöst. 1924 wurde sie erneut in den Landtag Bayerns gewählt, dem sie bis 1932 angehörte. Daneben war sie zeitweise in der Bezirksleitung Südbayern der KPD für die frauenpolitischen Aktivitäten der Partei und später für die Kasse der Partei zuständig und engagierte sich in der RHD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anhängerin des „rechten“ Parteiflügels um [[August Thalheimer]] und [[Heinrich Brandler]] kritisierte sie speziell ab 1928 die Politik der Parteiführung um [[Ernst Thälmann]] ([[Sozialfaschismus]]- und [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|RGO-Politik]]) und wurde wegen Verstößen gegen die Partei- und [[Kommunistische Internationale|Kominternlinie]] zunächst verwarnt. Im Juni 1929 erklärte sie ihren Parteiaustritt, da sie es ablehnte, weiterhin die von ihr als „Katastrophenpolitik“ gekennzeichnete Linie der Parteiführung nach außen vertreten zu müssen. Ihr Ehemann wurde im Folgemonat aus der KPD ausgeschlossen, da er sich weigerte, sich von seiner Frau zu trennen. Rosa Aschenbrenner trat nun zunächst der [[Kommunistische Partei-Opposition|KPO]] um Brandler und Thalheimer bei, als sich anders als in Nordbayern um ihren ebenfalls der KPO beigetretenen Fraktionskollegen [[Karl Grönsfelder]], im Raum München keine starken KPO-Strukturen bildeten, schloss sie sich unter Beibehaltung ihrer bisherigen politischen Positionen 1932 der SPD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] 1933 einige Monate inhaftiert, wurde sie 1937 erneut vier Monate unter dem Vorwurf des Abhörens „[[Feindsender|feindlicher Sender]]“ gefangen gehalten. 1945 gehörte Rosa Aschenbrenner zu den Gründungsmitgliedern der SPD. Die weiterhin überzeugte Sozialistin und Gegnerin der [[Wiederbewaffnung]] vertrat die SPD von 1946 bis 1948 erneut im bayerischen Landtag&amp;lt;!-- zur zweiten Landtagsmitgliedschaft gibt es Widersprüche in den Quellen --&amp;gt; und darauf folgend bis 1956 in der Münchner Stadtverordnetenversammlung, wurde aber auf Grund ihrer politischen Positionen in ihrer Partei immer stärker marginalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Nach Rosa Aschenbrenner ist der &amp;#039;&amp;#039;Rosa-Aschenbrenner-Bogen&amp;#039;&amp;#039; im Münchner Stadtteil [[Schwabing-West]] benannt.&lt;br /&gt;
* In ihrer Geburtsstadt Beilngries ist nach ihr die Rosa-Aschenbrenner-Anlage benannt.&lt;br /&gt;
* In Beilngries wurde Rosa Aschenbrenner mit einem [[FrauenOrte in Bayern|FrauenOrt in Bayern]] gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bayerns-frauen.de/orte/rosa-aschenbrenner.php |autor=Starke Frauen Bayern |hrsg=Starke Frauen Bayern |titel=Rosa Aschenbrenner |werk=bayerns-frauen.de |sprache=de |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2025-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Gerstenberg: &amp;#039;&amp;#039;Rosa Aschenbrenner – ein Leben für die Politik (Münchner Skizzen Nr. 12)&amp;#039;&amp;#039;. Archiv der Münchner Arbeiterbewegung, München 1998. (ohne ISBN)&lt;br /&gt;
* Günther Gerstenberg: &amp;#039;&amp;#039;Rosa Aschenbrenner. Eine Pionierin der Roten Hilfe.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Sabine Hering]] und Kurt Schilde: &amp;#039;&amp;#039;Rote Hilfe.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag, 2003, ISBN 381003634X, Seite 225ff. ([http://books.google.de/books?id=sv-t9e8rgc8C&amp;amp;pg=PA225 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Kurzbiographie in: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Frankfurt/Main 1969, S. 63f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Radio ==&lt;br /&gt;
* Karin Sommer: Die „eiserne Rosa“ Aschenbrenner – eine Politikerin der 20er und der 50er Jahre. Radiosendung vom 19. November 1995, [[Bayerischer Rundfunk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HdBG Parlament|120659948}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop||10295}} (der Datensatz zu Rosa Aschenbrenner enthält ein falsches Geburtsjahr)&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=4012 Biografie] im &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kommunisten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120659948|LCCN=no/00/76105|VIAF=9394756}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aschenbrenner, Rosa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Landtags in der Weimarer Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Beratenden Landesausschusses (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-O-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Aschenbrenner, Rosa&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lierl, Rosa (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (USPD, SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Beilngries]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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