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	<title>Rory McLeod - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rory_McLeod&amp;diff=1635059&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gunnar.Kaestle: BKS-Link entfernt, da kein Artikel zum Webportal verfügbar</title>
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		<updated>2025-01-18T11:06:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link entfernt, da kein Artikel zum Webportal verfügbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Snookerspieler&lt;br /&gt;
|NAME         = Rory McLeod&lt;br /&gt;
|BILD         = Rory McLeod PHC 2012.jpg&lt;br /&gt;
|GEBURTSTAG   = 26. März 1971 ({{Alter|1971|03|26}} Jahre)&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT   = [[Wellingborough]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM  = &lt;br /&gt;
|STERBEORT    = &lt;br /&gt;
|NATIONALITÄT = {{ENG}} &amp;lt;small&amp;gt;(bis 2020)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;{{JAM}} &amp;lt;small&amp;gt;(seit 2020)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;TourNationalities&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SPITZNAME    = The Highlander&lt;br /&gt;
|PROFI        = 1991–2019, 2020–2022&lt;br /&gt;
|HÖCHSTERRANG = 32 &amp;lt;small&amp;gt;(Aug.–Sep., Okt.,&amp;lt;br /&amp;gt;Dez. 2011–Feb. 2012)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PREISGELD    = 606.634 £&amp;lt;ref name=&amp;quot;cuetracker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREAK        = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Maximum Break|147]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;cuetracker&amp;quot;&amp;gt;{{Cuetracker|stand=2023-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;([[Prague Classic|Prague Classic 2010]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|CENTURY      = 88&amp;lt;ref&amp;gt;[https://snookerinfo.co.uk/ SnookerInfo – 100+ Centuries], abgerufen am 1. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WM           = –&lt;br /&gt;
|SIEGE        = –&lt;br /&gt;
|MINOR        = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rory McLeod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1971]] in [[Wellingborough]]) ist ein [[jamaika]]nisch-[[England|englischer]] [[Snooker]]spieler. Seit 1991 ist er mit Unterbrechungen als einziger schwarzer Profi auf der [[World Snooker Tour|Snooker Main Tour]] aktiv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dailymail&amp;quot; /&amp;gt; Bis 2019 spielte er für sein Geburtsland England, nachdem er für ein Jahr seinen Profistatus verloren hatte, trat er ab 2020 für das Heimatland seiner Eltern Jamaika an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge und gelegentliche Teilnahme an Profiturnieren in den 1990er Jahren ===&lt;br /&gt;
Rory McLeod spielte in seiner Kindheit vor allem Fußball, seine Hoffnung, zu einem großen Verein zu kommen, erfüllte sich aber nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Independent&amp;quot; /&amp;gt; Er begann relativ spät als Schüler mit dem Billard und spielte bei einem Freund, der einen Tisch hatte, bevor er mit 13 Jahren in einen Snookerclub eintrat. Als sich 1991 die [[Snooker Main Tour|Profitour]] für alle Spieler öffnete, nahm auch er an den Qualifikationsrunden für die großen Turniere teil. Bei den [[British Open 1992]] gelangen ihm seine ersten Siege. Allerdings fand er keine Unterstützer und Sponsoren, er musste sich Lebensunterhalt und Antrittsgelder in Vollzeit verdienen. Er arbeitete unter anderem in seinem studierten Beruf als Computerfachmann, als Frisör im Laden seines Bruders, als Kneipenwirt und als Betreiber einer Snookerhalle in [[Northampton]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dailymail&amp;quot; /&amp;gt; Deshalb nahm er nach dem ersten Jahr nur noch sporadisch an einzelnen Turnieren teil und setzte einige Zeit ganz aus. 1996 unternahm er wieder einen ernsthaften Anlauf. Er erreichte bei der [[UK Championship 1996|UK Championship]] die fünfte Runde, wo er nur knapp mit 4:5 gegen [[Marcus Campbell]] verlor, und kam beim [[European Open 1997|European Open]] erstmals unter die letzten 128. Für die Qualifikation für die Main Tour, die 1997 eingeführt wurde, reichte es aber nicht. Deshalb stellte er Snooker erst einmal wieder hintan und nahm nur vereinzelt an der [[WPBSA Q Tour|UK Tour]] bzw. an der weiterhin offenen Weltmeisterschaft teil, wo er es [[Snookerweltmeisterschaft 1999|1999]] immerhin bis in Runde 5 schaffte. Im selben Jahr hatte er bei der [[Masters Qualifying Event|Benson and Hedges Championship]] seinen ersten Achtungserfolg. Bei dem Turnier, an dem bis auf die Top 16 die besten Profis vertreten waren, erreichte er nach Siegen über [[Jamie Burnett]] und [[Michael Judge]] die Runde der letzten 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1990er kam es auch zu einer zufälligen Begegnung mit einer Spielergruppe aus [[Katar]] an der Snooker Academy in [[Rushden]]. Der Kontakt zum Emirat auf der arabischen Halbinsel wurde ausgebaut und McLeod übernahm das Amt eines Nationaltrainers. In seinen spielfreien Zeiten reiste er nach Katar und nach kurzer Zeit konvertierte er vom Christentum zum [[Islam]]. Die Religion nimmt bei ihm den höchsten Stellenwert ein und fällt dadurch auf, dass er Schiedsrichterinnen aus religiösen Gründen nicht die Hand gibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yahoo&amp;quot; /&amp;gt; Die Trainertätigkeit begleitete ihn von da an durch seine weitere Karriere und half ihm, sein Sportleben zu finanzieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katar&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Independent&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn einer ernsthaften Profikarriere in den 2000ern ===&lt;br /&gt;
2001 gelang McLeod dann über die Endwertung der [[Challenge Tour 2000/01]] die Qualifikation für die Main Tour und er durfte ab der Runde der letzten 128 an den großen Turnieren teilnehmen. Beim [[LG Cup 2001|LG Cup]] schaffte er es unter die letzten 48 und bei den [[Welsh Open 2002|Welsh Open]] unter anderem nach Siegen über [[Stephen Maguire]] und [[Dominic Dale]] sogar unter die letzten 32. Damit hatte er nach seinem ersten Jahr in der Topklasse erstmals eine zweistellige Platzierung in der [[Snookerweltrangliste]] erreicht. Im Jahr darauf erreichte er bei den [[Scottish Open 2003 (Snooker)|Scottish Open]] erneut die Letzten 32 und besiegte mit [[Tony Drago]] einen weiteren Top-32-Spieler. In der [[Snooker-Saison 2003/04|Saison 2003/04]] holte er bei den beiden größten Turnieren, der [[UK Championship 2003|UK Championship]] und der [[Snookerweltmeisterschaft 2004|Weltmeisterschaft]] mit dem Erreichen der Runde der letzten 48 viele Punkte und näherte sich nach drei Jahren den Top 64. Ein Achtungserfolg außerhalb der Profiturniere war der Sieg bei Turnier 3 der [[WSA Open Tour]], einer Pro-Am-Turnierserie, wo er im Finale [[Mark Gray]] mit 5:2 schlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgesaison erreichte er erneut zweimal die Runde der letzten 48, bei den [[Welsh Open 2005|Welsh Open]] und dem [[Malta Cup 2005|Malta Cup]], sowie drei weitere Male die Letzten 64. In der Weltrangliste stieg er bis auf Platz 49. Dies verschaffte ihm eine bessere Ausgangsposition, weil er sich ab der [[Snooker-Saison 2005/06|Saison 2005/06]] eine Qualifikationsrunde sparte. Beim [[Grand Prix 2005]] besiegte er Topspieler [[Paul Hunter (Snookerspieler)|Paul Hunter]], der allerdings kurz zuvor seine tödliche Krankheit öffentlich gemacht hatte, und erreichte die Letzten 32. In der [[Masters Qualifying Event|Masters-Qualifikation]] (ohne die Top-16-Spieler) verlor er im Halbfinale knapp mit 4:5 gegen [[Stuart Bingham]]. [[Snooker-Saison 2006/07|2006/07]] kam er dreimal unter die Letzten 48 und landete damit auch auf Weltranglistenplatz 48. Die Runde der letzten 48 war auch in der folgenden Saison sein Maximalergebnis, das er bei den Ranglistenturnieren dreimal erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolgreichste Jahre auf der Profitour ===&lt;br /&gt;
In der [[Snooker-Saison 2008/09|Saison 2008/09]] machte er dann noch einmal einen deutlichen Schritt nach vorne. Bei der [[Northern Ireland Trophy 2008|Northern Ireland Trophy]] und der [[UK Championship 2008|UK Championship]] kam er unter die Letzten 32. Dasselbe gelang ihm bei der [[Snookerweltmeisterschaft 2009|Weltmeisterschaft]], was bedeutete, dass er es zum ersten Mal in die Endrunde im [[Crucible Theatre]] geschafft hatte. In diesem Jahr zeigte er, dass er mit Top-32-Spielern wie [[Stuart Bingham]], [[Dave Harold]] und [[Ian McCulloch (Snookerspieler)|Ian McCulloch]] mithalten konnte. [[Snooker-Saison 2009/10|2009/10]] war die Runde der letzten 32 bei der [[UK Championship 2009|UK Championship]] sein bestes Ergebnis, bei der [[Snookerweltmeisterschaft 2010|WM]] verpasste er durch ein knappes 9:10 gegen [[Gerard Greene]] nach zwischenzeitlicher 7:4-Führung den zweiten Endrundeneinzug. Die größten Erfolge hatte er aber außerhalb der Ranglistenturniere. Er gewann gegen [[Andrew Higginson]] die [[Masters Qualifying Event|Masters-Qualifikation]] und durfte damit auch beim dritten [[Triple Crown (Snooker)|Triple-Crown]]-Turnier antreten, wo er allerdings im ersten Spiel gegen [[Mark J. Williams|Mark Williams]] ausschied. Beim [[Paul Hunter Classic 2009|Paul Hunter Classic]] in [[Fürth]], einem Pro-Am-Turnier, gewann er sowohl gegen [[Mark Selby]] als auch gegen [[Ryan Day]] – beides Top-10-Spieler – mit 3:0 und im Halbfinale verlor er denkbar knapp auf Schwarz im Decider mit 2:3 gegen [[Shaun Murphy (Snookerspieler)|Shaun Murphy]], den späteren Sieger. Damit war er mit immerhin schon 39 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Karriere und auf Platz 34 der Weltrangliste. Rory McLeod spielte danach zwar weiter erfolgreich mit, der Sprung unter die Top 32 sollte ihm aber nicht gelingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Snooker-Saison 2010/11|Saison 2010/11]] brachte eine Neuerung mit der [[Players Tour Championship]] (PTC), einer Serie von Kleinturnieren mit geringerer Wertigkeit für die Rangliste. Beim [[Players Tour Championship 2010/11 – Event 5|fünften Turnier]] in [[Sheffield]] gelang ihm dabei erstmals bei einem Turnier um Ranglistenpunkte der Viertelfinaleinzug. Beim [[Prague Classic 2010]] schied er in Runde 3 gegen [[Issara Kachaiwong]] aus, nachdem er in dem Match das 76. offizielle [[Maximum Break]] der Snookergeschichte erzielt hatte. Beim Sonderformat [[Snooker Shoot-Out 2011|Shoot-Out]], einem Einladungsturnier, kam er bis ins Achtelfinale. Sein Zweitrundensieg gegen Tony Drago, bei dem er mit dem Ablaufen der Zeit die letzte und entscheidende Schwarze glücklich einlochte, wurde später als besonderer Höhepunkt der Saison ausgezeichnet („Moment of the Season“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katar&amp;quot; /&amp;gt; Bei der abschließenden [[Snookerweltmeisterschaft 2011|Weltmeisterschaft]] schaffte er mit 10:5 gegen [[Mark Davis (Snookerspieler)|Mark Davis]] seinen zweiten Endrundeneinzug, dem er mit einem 10:6 über [[Ricky Walden]] seinen ersten Crucible-Sieg folgen ließ. Im Achtelfinale war dann allerdings gegen den Weltranglistenersten [[John Higgins]] Schluss. Im Jahr darauf folgte beim [[Players Tour Championship 2011/12 – Event 2|PTC-Turnier in Gloucester]] sein zweites Viertelfinale. Bei den [[Australian Goldfields Open 2011|Australian Open]] kam er ins Achtelfinale. Danach war bei den größeren Turnieren aber spätestens in der Runde der letzten 32 Schluss und nach dem Erstrundenaus bei der [[Snookerweltmeisterschaft 2012|WM]] war sein Aufwärtstrend in der Weltrangliste endgültig gestoppt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf und Ab der späten Karriere ===&lt;br /&gt;
In der [[Snooker-Saison 2012/13|Saison 2012/13]] erreichte er bei den [[Bulgarian Open 2012|Bulgarian Open]] sein drittes PTC-Viertelfinale. Ein weiteres Achtelfinalergebnis bei einem großen Turnier gab es bei den [[China Open 2013 (Snooker)|China Open]]. Viermal musste er aber bei größeren Turnieren auch eine Auftaktniederlage hinnehmen. Im Jahr darauf brachte ihm der Ausfall von [[Ding Junhui]] ein weiteres Achtelfinalergebnis bei den [[Australian Goldfields Open 2013|Australian Open]], daneben erreichte er aber nur noch beim [[World Open 2014|World Open]] die Runde der letzten 32 und in der Weltrangliste rutschte er damit immer weiter bis auf Platz 49 ab. [[Snooker-Saison 2014/15|2014/15]] kam er dann nur noch zweimal unter die letzten 32, in [[Australian Goldfields Open 2014|Australien]] und bei der [[UK Championship 2014|UK Championship]]. Bei der [[Snookerweltmeisterschaft 2015|Weltmeisterschaft]] schied er zum vierten Mal in Folge im Auftaktspiel aus und als Nummer 62 schaffte er nur knapp um zwei Plätze den Verbleib auf der Profitour.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr darauf gelang es McLeod aber noch einmal, den Trend zu drehen. Nach einem guten Saisonstart kam in der Players Tour Championship beim [[Ruhr Open 2015]] sein Saison- und Karrierehöhepunkt. Mit Siegen über [[Mark Davis (Snookerspieler)|Mark Davis]] und [[Mike Dunn]] in den letzten Runden stieß er bis ins Finale vor und mit 4:1 gegen [[Tian Pengfei]] holte er sich mit 45 Jahren seinen einzigen Sieg bei einem Turnier um Ranglistenpunkte. Dem folgte zwar erst einmal eine Reihe von Auftaktniederlagen, aber weitere gute Ergebnisse gegen Saisonende, unter anderem das Achtelfinale bei den [[China Open 2016 (Snooker)|China Open]] brachte ihn wieder nach vorne. In der [[Snooker-Saison 2016/17|Saison 2016/17]] gab es nach gutem Beginn erst eine Reihe von Rückschlägen und viele Auftaktniederlagen. Am Ende rettete er das Spieljahr aber, als er erst bei den [[China Open 2017 (Snooker)|China Open]] das Achtelfinale wiederholte und dann bei der [[Snookerweltmeisterschaft 2017|Weltmeisterschaft]] zum dritten Mal das Crucible erreichte. Dort kämpfte er den Weltranglistenzweiten [[Judd Trump]] mit 10:8 nieder. In seinem zweiten WM-Achtelfinale war er gegen [[Stephen Maguire]] allerdings chancenlos. Es gab ihm aber einen Schub in der [[Snookerweltrangliste 2016/17|Weltrangliste]] und er stieg wieder bis auf Platz 41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlust des Profistatus, Amateurerfahrungen und Tourrückkehr mit 49 Jahren ===&lt;br /&gt;
[[Snooker-Saison 2017/18|2017/18]] setzte aber eher die negative Phase der Vorsaison fort. Oft verlor er schon das erste Spiel, meist war aber spätestens in Runde 3 Schluss. Einzig beim [[Scottish Open 2017|Scottish Open]] kam er ins Achtelfinale. Da wenig Punkte hinzukamen, sein Turniersieg von 2015 aber aus der Zweijahreswertung fiel, musste er am Saisonende erneut um den Tourverbleib bangen, und nur weil er sich mit viel Kampfgeist bei der [[Snookerweltmeisterschaft 2018|WM]] in die dritte Runde rettete, blieb er noch einmal unter den Top 64. Die [[Snooker-Saison 2018/19|Saison 2018/19]] stand dann aber unter keinem guten Stern. Neben dem sportlichen Druck belastete McLeod auch der Tod seiner Eltern. Beide waren nach Jamaika zurückgegangen und starben in kurzem Abstand um den Jahreswechsel herum. Die Nachricht vom Tod seines Vaters erhielt er kurz vor seinem Drittrundenspiel beim [[German Masters 2019|German Masters]], wo er zum ersten Mal in der Saison überhaupt so weit gekommen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Snookerfreaks&amp;quot; /&amp;gt; Später erreichte er noch das Achtelfinale beim [[Snooker Shoot-Out 2019|Shoot-Out]], das zwar für die Rangliste zählte, aber kaum Punkte brachte. Bei allen anderen Turnieren war spätestens in Runde 2 Schluss. Als Nummer 71 verlor er nach 18 Jahren am Stück auf der Main Tour seinen Profistatus. Er versuchte zwar unmittelbar im Anschluss den Verbleib über die [[Q School]] zu retten, bei allen drei Turnieren verpasste er aber die entscheidende Phase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
McLeod zog sich danach nicht etwa zurück, sondern spielte weiter sehr erfolgreich als Amateur mit Ambitionen auf eine Tourrückkehr. Bei den für Amateure offenen [[Gibraltar Open 2020|Gibraltar Open]] schaffte er es als einer von zwei Nichtprofis ins Achtelfinale. Bei der [[Challenge Tour 2019/20]] kam er auch ohne Finalteilnahmen auf Platz 9 der Gesamtwertung und damit in die Play-offs, wo er allerdings im Halbfinale ausschied. Bei den [[WSF Open 2020|WSF Open]] und der [[EBSA-Snookereuropameisterschaft 2020|Europameisterschaft]] erreichte er jeweils das Achtelfinale. Daneben wurde er [[English Amateur Championship|englischer Vizemeister]] und gewann zwei Turniere der englischen Amateurtour gegen ehemalige Profikollegen. Am Ende der Saison trat er dann zum zweiten Mal in der Q School an, doch mit nur einem Sieg in den ersten beiden Turnieren begann sie enttäuschend. Nachdem er aber im [[Q School 2020/3|dritten Turnier]] zum Auftakt mit [[Thor Chuan Leong]] den stärksten Gegner besiegt hatte, marschierte er durch bis ins Entscheidungsspiel und mit 4:2 gegen [[Paul Davison]] gelang ihm die Wiederqualifikation für die Profitour für zwei weitere Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Snookerfreaks&amp;quot; /&amp;gt; Mit 49 Jahren war er der älteste erfolgreiche Q-School-Qualifikant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Snooker-Saison 2020/21|Saison 2020/21]] beschloss McLeod wie zuvor bspw. [[Michael Georgiou]] und [[Eden Sharav]] zukünftig für sein Herkunftsland anzutreten. Nach Alex Peart in den offenen Tourjahren der 1990er war er damit der zweite Spieler unter der Flagge von [[Jamaika]] bei Profiturnieren. Seinen Neustart begann er mit einem überraschenden Erfolg in der Auftaktgruppe der [[Championship League 2020/2|Championship League]], die er ungeschlagen und mit einem Sieg über [[Jack Lisowski]] überstand. Danach gab es zwar weitere Achtungserfolge gegen Top-32-Spieler wie [[David Gilbert (Snookerspieler)|David Gilbert]], [[Gary Wilson]] und beim [[Snooker Shoot-Out 2021|Shoot-Out]] gegen [[Stuart Bingham]], er kam aber nie über die zweite Runde hinaus und sortierte sich somit am Ende des Profifelds ein. Auch in der [[Snooker-Saison 2021/22|nächsten Saison]] konnte er mit Siegen über [[Liang Wenbo]] und [[Luca Brecel]] und einer Teilnahme an der Runde der letzten 32 der [[Gibraltar Open 2022|Gibraltar Open]] wieder Achtungserfolge erzielen, doch am Saisonende war er auf der Weltrangliste nur auf Rang 78 platziert. Dadurch verlor er seinen Profistatus wieder und wurde erneut Amateur. Bei der anschließenden Q School erreichte er im [[Q School 2022/1|ersten Event]] zwar das Entscheidungsspiel, musste sich aber in einem Duell des älteren Semesters dem Iren [[Fergal O’Brien]] geschlagen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ranglistenturniere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Achtelfinale: [[Snookerweltmeisterschaft|Weltmeisterschaft]] ([[Snookerweltmeisterschaft 2011|2011]], [[Snookerweltmeisterschaft 2017|2017]]), [[China Open (Snooker)|China Open]] ([[China Open 2013 (Snooker)|2013]], [[China Open 2016 (Snooker)|2016]], [[China Open 2017 (Snooker)|2017]]), [[Australian Goldfields Open]] ([[Australian Goldfields Open 2011|2011]], [[Australian Goldfields Open 2013|2013]]), [[Scottish Open (Snooker)|Scottish Open]] ([[Scottish Open 2017|2017]]), [[Gibraltar Open]] ([[Gibraltar Open 2020|2020]]), [[Snooker Shoot-Out]] ([[Snooker Shoot-Out 2019|2019]]), [[Northern Ireland Open (Snooker)|Northern Ireland Open]] ([[Northern Ireland Open 2023|2023]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Minor-Ranking-Turniere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Turniersieg: [[Ruhr Open]] ([[Ruhr Open 2015|2015]])&lt;br /&gt;
* Viertelfinale: in Sheffield ([[Players Tour Championship 2010/11 – Event 5|PTC-Turnier 5 2010]]), in Gloucester ([[Players Tour Championship 2011/12 – Event 2|PTC-Turnier 2 2011]]), [[Bulgarian Open]] ([[Bulgarian Open 2012|2012]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Qualifikation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* für das [[Masters (Snooker)|Masters]]: [[Masters Qualifying Event]] (2009)&lt;br /&gt;
* für die [[World Snooker Tour]]: [[Q School]] ([[Q School 2020/3|2020 – 3. Turnier]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;TourNationalities&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://wst.tv/tour-nationalities-2020-21/ |titel=Tour Nationalities 2020/21 |werk=wst.tv |hrsg=[[World Professional Billiards &amp;amp; Snooker Association]] |datum=7. September 2020 |abruf=25. September 2020 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dailymail&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.dailymail.co.uk/sport/othersports/article-1242156/Rory-McLeod-finally-gets-big-break-black-snooker-pro-makes-Masters-debut-aged-38.html |titel=Rory McLeod finally gets big break as only black pro makes Masters debut aged 38 |hrsg=[[Daily Mail|Mail Online]] |autor=Ivan Speck |datum=11. Januar 2010 |abruf=16. August 2021 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yahoo&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://sg.news.yahoo.com/rory-mcleod-judd-trumps-controversial-conqueror-wont-shake-referees-hand-125353138.html |titel=Rory McLeod: Who is Judd Trump&amp;#039;s controversial conqueror who won&amp;#039;t shake the referee&amp;#039;s hand? |hrsg=Yahoo |datum=20. April 2017 |abruf=16. August 2021 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Independent&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.independent.co.uk/sport/general/others/snooker-why-am-i-only-black-pro-circuit-1863150.html |titel=Snooker: Why am I the only black pro on circuit? |hrsg=[[The Independent]] | autor=Hector Nunns |datum=10. Januar 2010 |abruf=16. August 2021 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katar&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://www.thenationalnews.com/sport/rory-mcleod-s-coaching-commitment-to-qatar-snooker-1.387371 |titel=Rory McLeod&amp;#039;s coaching commitment to Qatar snooker |hrsg=[[The National (Abu Dhabi)|The National]] | autor=Paul Radley |datum=1. Juni 2011 |abruf=16. August 2021 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Snookerfreaks&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://snookerfreaks.com/year-off-tour-gives-mcleod-new-perspective/ |titel=Year Off Tour Gives McLeod New Perspective |hrsg=Snooker Freaks |datum=25. August 2020 |abruf=16. August 2021 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://wst.tv/players/rory-mcleod/ Spielerprofil bei Worldsnooker] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Snooker.org|50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mcleod, Rory}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Snookerspieler (Jamaika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Snookerspieler (England)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jamaikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=McLeod, Rory&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=jamaikanisch-englischer Snookerspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1971&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wellingborough]], England&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gunnar.Kaestle</name></author>
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