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	<title>Rorschacher Sandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T11:00:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rorschacher_Sandstein&amp;diff=1822256&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2026-03-19T06:18:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rorschacher fassade gespalten.jpg|mini|Fassadengestaltung aus Rorschacher Sandstein]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rorschacher Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Staader Sandstein&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Bodensee-Sandstein&amp;#039;&amp;#039; genannt, bezeichnet einen [[Sandstein]], der in der Region um [[Rorschach|Rorschach (Schweiz)]], [[Staad SG]], [[Lutzenberg AR|Wienacht]] und [[Eggersriet|Unterbilchen]] über Jahrhunderte in zahlreichen Steinbrüchen gewonnen wurde und dort heute noch abgebaut wird. Er ist ein [[Sedimentgestein]] und gehört wegen seines natürlichen Erscheinungsbildes zur Zone der &amp;#039;&amp;#039;[[Plattensandstein]]e&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;quervain69&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Francis de Quervain |Titel=Die nutzbaren Gesteine der Schweiz |Auflage=3. vollständig umgearbeitete |Verlag=Kümmerly &amp;amp; Frei |Ort=Bern |Datum=1969 |Seiten=210-212}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Miozän]], der Zeitspanne zwischen 26 Millionen und 7 Millionen Jahren vor unserer Zeit, war der [[Bodensee]]raum von einem [[Flachmeer]] bedeckt, ähnlich der heutigen [[Adriatisches Meer|Adria]]. Das [[Appenzellerland]] war eine Küstenebene, vergleichbar der heutigen [[Poebene]]. In das seichte [[Molassebecken|Molassemeer]] ergossen sich die „Ur-Bregenzer Ach“ und „Ur-Rhein“, die an der Küste zwei geröllreiche Deltas aufbauten. Dazwischen lag im heutigen Raum [[Staad (Konstanz)|Staad]] – [[St. Gallen]] in einer Bucht ein Sandstrand, entstanden aus dem Abrieb von Gesteinen der noch werdenden jungen Alpen. Durch auflagernden Druck und Bindemittelzufluss wurden die Sande zu einem Gestein verfestigt, das heute oberflächennah abgebaut werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Miozäns begann die letzte [[Alpine Orogenese|Gebirgsbildungsphase]] der [[Alpen]]. Durch den starken Schub der [[Afrikanische Platte|afrikanischen Platte]] von Süden her wurden die Sandsteinvorkommen im Bodenseeraum schiefgestellt und gehoben. Diese Gesteine gehören aber nicht zur [[Sandsteinzone]], sondern zur aufgerichteten [[Molassezone]] des nördlichen Alpenrands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sandsteinvorkommen des Raums Rorschach – Staad – Thal werden bereits seit dem Mittelalter als „Rorschacher Sandstein“ abgebaut und sind vor allem an Kirchenbauten zu sehen (z.&amp;amp;nbsp;B. Konstanzer und Überlinger Münster).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem [[Naturstein]] wurden im Verlaufe der Jahrhunderte im Bodenseeraum einige bedeutende historische Bauwerke errichtet, u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Konstanzer Münster|Münster von Konstanz]], Teile des [[Munot|Munot in Schaffhausen]], der Hafen von Rorschach und [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] sowie eine grosse Zahl von Häusern in [[Meersburg]]. Dazu kommen heute moderne Bauwerke, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Brunnenanlage vor der Norddeutschen Genossenschaftsbank in Hannover oder die Treppenanlage vor der Universität Zürich-Irchel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der heutigen Zeit wird der Rorschacher Sandstein für Gartengestaltungen ([[Trockenmauer]]n, Treppen und Aussenbeläge), Fassadenverkleidungen ([[vorgehängte Fassade]]nplatten, [[Natursteinmauerwerk|Fassadenmauerwerke]]), [[Restaurierung|Renovationen]] ([[Gewände|Fenstergewände]], [[Gurtgesims|Stockgurte]], [[Säule]]n) und den Innenausbau (Bodenbeläge, Treppenverkleidungen, [[Cheminée]]-Verkleidungen) verwendet. Aufgrund seiner feinkörnigen, gleichmässigen Struktur eignet er sich auch für Bildhauerarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Konstanz Muenster Turmspitze.jpg|Turmspitze und Oktogon des Konstanzer Münsters aus Rorschacher Sandstein&lt;br /&gt;
 rorschacher boden treppe.jpg|Bodenbelag und Treppe aus Rorschacher Sandstein, geschliffen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Petrografie ==&lt;br /&gt;
Der Sandstein des &amp;#039;&amp;#039;Rorschacher Typs&amp;#039;&amp;#039; ist ein Sandstein von sehr regelmässiger grauer Farbe mit einem deutlichen Stich ins „Grünliche oder Bläuliche“ und von gleichmässiger Struktur, da die Korngrößen des [[Quarz]]es innerhalb derselben Bänke kaum schwanken. Charakteristisch sind die dunklen Punkte dieses Sandsteins.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fuchs&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;quervain69&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Francis de Quervain |Titel=Die nutzbaren Gesteine der Schweiz |Auflage=3. vollständig umgearbeitete |Verlag=Kümmerly &amp;amp; Frei |Ort=Bern |Datum=1969 |Seiten=210-212}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Francis de Quervain, Paul Niggli und Max Gschwind |Hrsg=Geotechnische Kommission der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft |Titel=Die nutzbaren Gesteine der Schweiz |Verlag=H. Huber |Ort=Bern |Datum=1934 |Seiten=242}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgelagerten Schichten des Rorschacher Sandsteins sind unterschiedlich. Die obere Schicht ist für raue [[Natursteinmauerwerk|Mauersteine]] geeignet, die mittlere für bruchraue Bodenplatten und die untere für Werkstein- und Steinbildhauerarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fein- bis mittelkörnige [[Gestein]] besteht aus Quarz, [[Glimmergruppe|Glimmer]], [[Carbonat]]mineralen und [[Feldspat|Feldspäten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fuchs&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat eine deutliche Bankung, wodurch sehr glatte Lösungsflächen entstanden, daher wird er auch Plattensandstein genannt. Auf den Lagerflächen sind meist helle Glimmerplättchen erkennbar. Die Lagerrichtung der Schichtung ist in bearbeitetem Zustand schwach erkennbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fuchs&amp;quot;&amp;gt;Karlfried Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Natursteine aus aller Welt, entdecken, bestimmen, anwenden&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2, Callwey, München 1997, ISBN 3-7667-1267-5, Blatt 227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Druckfestigkeit&lt;br /&gt;
! Biegefestigkeit&lt;br /&gt;
! Offene Porosität&lt;br /&gt;
! Rohdichte&lt;br /&gt;
! Wasseraufnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ca. 100 N/mm²&lt;br /&gt;
| ca. 10 N/mm²&lt;br /&gt;
| ca. 7 Vol.-%&lt;br /&gt;
| ca. 2,5 g/cm³&lt;br /&gt;
| ca. 6 Vol.-%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;DIN EN 1926: 2006&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;DIN EN 12372: 2006&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;DIN EN 1936: 2006&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;DIN EN 1936: 2006&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;DIN EN 13755: 2008&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rorschacher Sandstein ist in der Werksteinqualität bedingt frost- und nicht frost-tausalzbeständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* F. de Quervain: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Kümmerly &amp;amp; Frei, Bern 1969&lt;br /&gt;
* F. de Quervain, M. Gschwind: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. (Geotechnische Kommission der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft)  Bern 1934&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.natursteinonline.de/steinsuche/handelsnamensuche/detailseite/user_dnsadatenbank_pi1/rorschach.html Oberfläche des Rorschacher Sandsteins]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rorschacher Sandstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Miozän]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanton St. Gallen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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