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	<title>Roringen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roringen&amp;diff=1953846&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Athletespw: Den Artikel zu &quot;Universitätsstadt&quot; verlinkt</title>
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		<updated>2025-12-16T23:02:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Den Artikel zu &amp;quot;Universitätsstadt&amp;quot; verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Göttingen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen_Roringen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Im roten Schild auf grünen Boden ein gelber (goldener) Turm, davor über schwarzem Tor ein rechts hingewendeter, schreitender, rot bezungter, schwarzer Bär.&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/33/31.284125/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/0/21.95549/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 304 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 270&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 345&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.08&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 999&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Informationsportal.html |titel=021.23 Hauptwohnbevölkerung nach Altersgruppen und Geschlecht in den Stadtbezirken und Statistischen Bezirken |werk=GÖSIS – Göttinger Statistisches Informationsportal |hrsg=Stadt Göttingen |abruf=2025-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37077&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0551&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Göttingen-Roringen.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Roringen im Stadtgebiet von Göttingen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Roringen-01.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf in [[Südniedersachsen]] und Stadtbezirk der niedersächsischen [[Universitätsstadt]] [[Göttingen]]. Das Dorf befindet sich etwa 5,5 Kilometer nordöstlich der Kernstadt unmittelbar an der [[Bundesstraße 27]]. Es ist das östlichste zur Stadt gehörende Dorf, wohingegen beim Vergleich der Stadtbezirke der benachbarte Stadtbezirk Herberhausen weiter nach Osten ragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 1162 durch ein Schreiben des Papstes [[Alexander III. (Papst)|Alexander III.]] an das benachbarte Augustinerinnen-Kloster in [[Nikolausberg]], in dem er dem Kloster u.&amp;amp;nbsp;a. den Besitz von vier [[Hufe]]n Landes in &amp;#039;&amp;#039;Roringe&amp;#039;&amp;#039; bestätigt. Weitere schriftliche Erwähnungen im 12. Jahrhundert nennen den Ort als &amp;#039;&amp;#039;Rariggen&amp;#039;&amp;#039; (1170) und &amp;#039;&amp;#039;Rorunghen&amp;#039;&amp;#039; (1189).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamenbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Kirstin Casemir, Uwe Ohainski, Jürgen Udolph | Herausgeber=Jürgen Udolph | Titel=Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen | Sammelwerk=Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB) | Band=Teil IV | Verlag=Verlag für Regionalgeschichte | Ort=Bielefeld | Jahr=2003 | Seiten=347 f | ISBN=3-89534-494-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Roringen stammte das [[Adel|Junkergeschlecht]] derer von Roringen, dessen erster Vertreter, Manfried von Roringen, im Jahre 1025 genannt wird&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joachim Meier | Titel=Origines Et Antiqvitates Plessenses. Das ist: Pleißscher Ursprung und Denkwürdigkeiten | Verlag=König | Ort=Goslar | Jahr=1713 | Seiten=338f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie besaßen im Umland des Ortes verschiedene Güter, waren [[Lehnswesen|Lehnsinhaber]] der Edelherren [[Plessen (Adelsgeschlecht)|von Plesse]] und hatten auch selbst in [[Bovenden]] Besitztümer. Mehrere Vertreter des Geschlechts traten in das [[Kloster Reinhausen]] ein und erreichten dort mitunter führende Stellungen, wie der Bruder Hans von Roringens, der als Herr Dionysius bezeichnet wurde und den Titel eines [[Prälat]]en innehatte. Er verstarb im Jahre 1300, bereits ein Jahr später wird Günther von Roringen genannt, welcher als [[Prior]] bezeichnet wird. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erwarb die Stadt Göttingen von dem [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|braunschweigischen Herzog]] die Ortschaft, die bis Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die Verwaltung über das Dorf ausübte. Sie ließ sich damals vom Herzog die Genehmigung erteilen, um die Stadt eine Landwehr zu graben, sowie mehrere Warten aufstellen lassen zu dürfen. Daraus resultierte die noch heute vorhandene Berwinkelswarte als Teil der [[Göttinger Landwehr]]. Im Zuge der [[Bierstreit|Hildesheimer Bierfehde]] von 1481 bis 1486 wurde neben weiteren Dörfern in der Umgebung auch Roringen verwüstet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Otto Fahlbusch | Titel=Der Landkreis Göttingen in seiner geschichtlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Entwicklung | Verlag=Heinz Reise-Verlag | Ort=Göttingen | Jahr=1960 | Seiten=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 1848 bis zur [[Gebietsreform]] war Roringen eine eigenständige Gemeinde. Am 1. Januar 1973 erfolgte die Eingemeindung in die Kreisstadt Göttingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 207}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung des Ortes ist in den letzten Jahrzehnten stark angewachsen, fiel jedoch 2009 wieder leicht unter die 1000-Einwohner-Marke ab, die 2016 wieder überschritten wurde. So wohnten im Jahr 2018 1002 Einwohner in Roringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Dateien/020.21-2018.pdf |wayback=20191221172557 |text=020.21 Stadt Göttingen: Historische Einwohnerzahlen – Bevölkerung in den Stadtbezirken 1896 bis 2018 }} im Göttinger Statistischen Informationssystem (PDF-Datei), abgerufen am 28. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Ortswappen von Roringen zeigt auf rotem Grund am untersten Rand einen grünen Hügel, auf dem in Gold ein Wartturm steht. Mittig vor dem Wartturm befindet sich, dem Berliner Wappen nachgebildet, ein Bär.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ratsinfo.goettingen.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=64147&amp;amp;options=4 Vortrag über das Roringer Wappen aus historisch-heraldischer Sicht] auf ratsinfo.goettingen.de, abgerufen am 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!--(off. Wappenbeschreibung?)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Roringen hat einen [[Ortsbeirat|Ortsrat]], der neun Mitglieder umfasst. Seit der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ist dieser wie folgt besetzt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03159016/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2057 |titel=Ergebnis Ortsratswahl 2021 |abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung|SPD|4=CDU|Land=DE|Überschrift=Ortsrat Roringen 2021|float=left|SPD=7|Grüne=|CDU=2}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kirche St. Martin ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelisch-lutherische St. Martins-Kirche zu Roringen, Göttingen.jpg|miniatur|St.-Martin zu Roringen]]&lt;br /&gt;
Eine Kirche in Roringen wurde im Jahre 1254 erstmals urkundlich erwähnt. Patronatsherren waren damals die Herzöge von Braunschweig, heute ist es die Stadt Göttingen. Die Erwähnung des Ortes fiel mit der Patronatsübergabe [[Albrecht I. (Braunschweig)|Albrecht des Großen]] zusammen. Er vertauschte das Auspizium über Roringen dem [[Kloster Pöhlde]] und erhielt das der [[St. Albani (Göttingen)|St. Albanikirche]] in Göttingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Hector Wilhelm Heinrich Mithoff | Titel=Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen | TitelErg=Zweiter Band: Fürstenthümer Göttingen und Grubenhagen : nebst dem hannoverschen Theile des Harzes und der Grafschaft Hohnstein | Verlag=Helwing | Ort=Hannover | Jahr=1873 | Seiten=183}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ältester Gebäudeteil der heutigen Kirche ist der noch aus dem Mittelalter stammende Westturm aus Bruchsteinmauerwerk auf einem rechteckigen Grundriss; er ist oben bekrönt von einem jüngeren Zeltdach. Das östlich an den Turm anschließende Kirchenschiff ist ein barocker Ersatzneubau, dessen Fassaden durch große Rundbogenfenster mit Sandsteinrahmungen gegliedert sind. Die Faschen der Öffnungen deuten auf ehemaligen Verputz über dem Bruchsteinmauerwerk. Schmuckstück der Fassaden ist das südliche Eingangsportal, das mit barocker Ohrenrahmung verziert ist und darüber ein von Voluten gerahmtes Rundbogen-Oberlicht zeigt. Das Inschriftenfeld nennt 1747 als Baujahr des Kirchenschiffs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/35886157/3/-/ |titel=St. Martin |werk=[[Denkmalatlas Niedersachsen]] |hrsg=[[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege]] |abruf=2024-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich flachgedeckte Kirchenschiff wurde im 19. Jahrhundert mit einer hölzernen Tonnendecke ausgestaltet. 1999 wurden die Orgel von [[August von Werder (Orgelbauer)|August von Werder]] aus dem Jahr 1846 und ein großer Teil der Inneneinrichtung der Kirche durch einen Brand zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://roringen.de/kirchenbrand/roringen.de/stmartin.html |titel=Die St. Martins-Kirche zu Roringen |abruf=2023-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Ersatz bauten [[Gebrüder Hillebrand Orgelbau|Gebr. Hillebrand]] im Jahr 2003 ein neues Instrument mit 16 Registern auf zwei Manualen und Pedal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berwinkelswarte 01.jpg|miniatur|hochkant|Ruine der Roringer Warte oder Berwinkelswarte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berwinkelswarte ===&lt;br /&gt;
Die Ruine der Roringer Warte oder Berwinkelswarte liegt östlich des Ortes an der B&amp;amp;nbsp;27 im [[Göttinger Wald]] auf einer Höhe von {{Höhe|323|DE-NN}}. Sie wurde 1408/09 als Teil der [[Göttinger Landwehr]] errichtet und ist noch als Turm aus Bruchsteinmauerwerk erhalten. Das Dach fehlt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkmale.goettingen.de/denkmale/roringer-warte.html Roringer Warte] auf der Website der Stadt Göttingen&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://warttuerme.de/warttuerme/niedersachsen/roringer-warte/ Roringer Warte] auf warttuerme.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*[http://www.roringen.net/ Internetpräsenz von Roringen]&lt;br /&gt;
*{{Internetquelle |url=http://goettingen.de/staticsite/staticsite.php?menuid=668&amp;amp;topmenu=656 |titel=Roringen |werk=goettingen.de |hrsg=Stadt Göttingen |datum=2013-09 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170715182821/http://goettingen.de/staticsite/staticsite.php?menuid=668&amp;amp;topmenu=656 |archiv-datum=2017-07-15 |abruf=2019-12-28}}&lt;br /&gt;
*[https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Dateien/PDat-SdB18-2019.pdf Profildaten 2019 der Stadtbezirke in GÖSIS – Göttinger Statistisches Informationssystem. Stadt Göttingen – Referat Statistik und Wahlen]&lt;br /&gt;
*[https://duva-stg-extern.kdgoe.de/Informationsportal/Atlas/Gebietsprofile/atlas.html Interaktiver Statistik-Atlas – Gebietsprofile der Stadtbezirke in GÖSIS – Göttinger Statistisches Informationssystem. Stadt Göttingen – Referat Statistik und Wahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke von Göttingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7677672-4|VIAF=243232260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbezirk von Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1162]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Athletespw</name></author>
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