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	<title>Ropperode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T22:20:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Muck50: - Kategorie:Habichtswald (Gemeinde); + Kategorie:Geographie (Habichtswald (Gemeinde))</title>
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		<updated>2025-11-25T11:58:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Habichtswald_(Gemeinde)&quot; title=&quot;Kategorie:Habichtswald (Gemeinde)&quot;&gt;Kategorie:Habichtswald (Gemeinde)&lt;/a&gt;; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Habichtswald_(Gemeinde))&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Habichtswald (Gemeinde)) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Habichtswald (Gemeinde))&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ropperode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wüstung|wüst]] gefallene ehemalige Siedlung in der [[Gemarkung]] von [[Ehlen (Habichtswald)|Ehlen]], einem Ortsteil der Gemeinde [[Habichtswald (Gemeinde)|Habichtswald]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Kassel]]. Heute erinnert nur noch der Flurname an das einstige kleine Dorf, an dessen Stelle noch 1970 auf der [[Topografische Karte|Topographischen Karte]] ein bestehender [[Gutshof|Hof]] verzeichnet war, der 1972 endgültig abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Siedlung und der an ihrer Stelle später entstandene Gutshof befanden sich etwa 2 km südwestlich von Ehlen im Tal der [[Warme]] zwischen Ehlen im Nordosten und [[Martinhagen]] im Südwesten auf 362 m über [[Normalnull|NN]], unmittelbar südlich der [[Bundesautobahn 44]] (Europastraße 331) und westlich der [[Landesstraße]] L 3220, am Ostfuß des Hundsbergs (496 m), dem nordöstlichen Zweitgipfel des [[Wattenberg (Habichtswald)|Wattenberg-Massivs]] in den [[Hinterhabichtswälder Kuppen]]. In einer [[Gehölz]]insel mit einem kleinen Teich finden sich dort noch Fundamente und Ziegel ehemaliger Gebäude, die Reste der 1972 abgerissenen Hofanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist als &amp;#039;&amp;#039;Ruobburgorod&amp;#039;&amp;#039; erstmals im Jahre 1028 in einer Urkunde der [[Abtei Hersfeld]] erwähnt, als Hageno, ein Kaplan der [[Hofkapelle (Amt)|Hofkapelle]] Kaiser [[Konrad II. (HRR)|Konrads II.]], dem Erzbischof [[Aribo (Mainz)|Aribo]] von [[Bistum Mainz|Mainz]] sein Landgut in den Dörfern Ropperode und Altenfeld gegen eine jährliche Weinlieferung von acht [[Fuder]]n überließ. Danach erscheint der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Ropurguroth&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde des [[Kloster Hasungen|Klosters Hasungen]] im Jahre 1074, als eine gewisse Adelheit dem Kloster die Siedlung (&amp;#039;&amp;#039;vicus&amp;#039;&amp;#039;) schenkte. Die Endung „-rode“ ist ein Hinweis auf eine mittelalterliche Rodungssiedlung aus der Zeit zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens im Jahr 1471 gehörte &amp;#039;&amp;#039;Rupperderaide&amp;#039;&amp;#039;, das damals schon wüst gefallen war, den Landgrafen von Hessen. Wie der Ort in deren Besitz kam, ist nicht bekannt. Die wenigen schriftlichen Nachrichten über Ropperode geben keine klare Auskunft darüber, wie das 1074 dem Kloster Hasungen geschenkte Dorf in den Besitz des Landgrafen von Hessen gelangte; möglicherweise geschah dies bereits mit dem [[Langsdorfer Frieden]] im September 1263, als das strittige mainzische [[Lehnswesen|Lehen]] der Klostervogtei Hasungen dem hessischen Landgrafen [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich I.]] zugesprochen wurde.  Die Gemarkung der Wüstung war ab 1471 landgräfliches Lehen der Herren von [[Dalwigk (Adelsgeschlecht)|Dalwigk]], die dann dort einen Hof einrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1515 erscheint im Hasunger [[Gültbuch|Gültregister]] erstmals der Name &amp;#039;&amp;#039;Ropperode&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert befand sich der Hof Ropperode im Besitz der Familie des 1780 in den [[Reichsritterschaft|Reichsadelsstand]] erhobenen hessischen Geheimen Rats und [[Hofkammer|Rentkammer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;präsidenten [[Friedrich Ludwig von Motz]] (1732–1817), Vater des späteren [[Kurfürstentum Hessen|kurhessischen]] Finanzministers [[Gerhard Heinrich von Motz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Töpfereiwüstung ==&lt;br /&gt;
In der Umgebung findet man Tonscherben in großen Mengen, da sich vom 11. bis zum 14. Jahrhundert im Bereich von Ropperode, südlich der heutigen Autobahn und entlang der Warme, etwa ein Dutzend mittelalterlicher [[Töpferei|Töpferstellen]] befanden. Mehrere größere [[Halde|Abwurfhalden]] in der Nähe der Warme, vor allem aus dem 11. und 12. Jahrhundert, haben dazu geführt, dass der Ort in der Fachliteratur als „Töpfereiwüstung“ bezeichnet wird. Der [[Ton (Bodenart)|Ton]] wurde wahrscheinlich am Hundsberg abgebaut und zu den Töpferstellen ins Tal transportiert. Der Ort lag für die Töpfereien offensichtlich sehr verkehrsgünstig am Kreuzungspunkt zweier mittelalterlicher Fernstraßen: die von [[Fritzlar]] nach Norden ins [[Diemel]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;gebiet führende Straße kreuzte etwa 2 km südlich von Ropperode die alte Querverbindung vom Tal der [[Werra]] über [[Kassel]] und die [[Schauenburg (Schauenburg)|Schauenburg]] bei [[Hoof (Schauenburg)|Hoof]] nach [[Korbach]] und weiter nach Westen. Aus den überlieferten Besitzverhältnissen seit dem späten 11. Jahrhundert wird vermutet, dass die Töpfer, die offenbar vor allem im 11. und 12. Jahrhundert produzierten, in einer gewissen Abhängigkeit von dem nahen Kloster Hasungen standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.3057|EW=9.3017|type=city|dim=3000|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/46233 Archäologische Studie zu ausgewählten Aspekten der mittelalterlichen andwerkstopographie im deutschsprachigen Raum : Bestandsaufnahme der Handwerksbefunde vom 6. - 14. Jahrhundert und vergleichende Analyse]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=63301102006|titel=Ropperode (Wüstung), Landkreis Kassel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brigitte Grodde-Braun: &amp;#039;&amp;#039;Töpfereiwüstung Ropperode. Eine archäologisch-historische Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Plesse-Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4, 1969, {{ISSN|0341-3837}}, S. 55–87, (Auch als Sonderdruck. Goltze, Göttingen 1969).&lt;br /&gt;
* Heiner Wittekindt: &amp;#039;&amp;#039;Ehlen. Vergangenheit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Ehlen, Ehlen 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Habichtswald (Gemeinde))]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck50</name></author>
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