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	<title>Ronsdorfer Talsperre - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T04:07:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ronsdorfer_Talsperre&amp;diff=77352&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Awistreich: /* Beschreibung und Geschichte */ Bildtext</title>
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		<updated>2025-04-29T14:39:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung und Geschichte: &lt;/span&gt; Bildtext&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stausee&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|BILD = Luftbild Ronsdorfer Talsperre 1.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Geographie --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Bergisches Land]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Saalbach (Gelpe)|Saalbach]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Saalbach (Gelpe)|Saalbach]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHESTADT = [[Wuppertal]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Bauwerk --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/13/14/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 07/11/1/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
|BAUZEIT = 1898–1899&lt;br /&gt;
|BAUHOEHE = &lt;br /&gt;
|TALHOEHE = 19,26 m&lt;br /&gt;
|GRUENDUNGSHOEHE = 23,50 m&lt;br /&gt;
|WASSERHOEHE = &lt;br /&gt;
|KRONENHOEHE = 266,08 m&lt;br /&gt;
|MAUERVOL = 18.000 m³&lt;br /&gt;
|KRONENLAENGE = 180 m&lt;br /&gt;
|KRONENBREITE = 3,60 m&lt;br /&gt;
|BASISBREITE = &lt;br /&gt;
|RADIUS = &lt;br /&gt;
|NEIGUNG-LUFT = &lt;br /&gt;
|NEIGUNG-WASSER = &lt;br /&gt;
|LEISTUNG = &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Daten Stausee --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAUZIEL = 260,00 oder 265,28 m&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 2,47 oder 4 ha&lt;br /&gt;
|SEELAENGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|SPEICHERRAUM = 0,119 oder 0,300 Mio. m³&lt;br /&gt;
|STAURAUM = &lt;br /&gt;
|EINZUG = 0,8 km²&lt;br /&gt;
|HOCHWASSER = 1 m³/s&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ronsdorfer Talsperre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Saalbachtalsperre&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Talsperre]] der ehemals selbständigen Stadt [[Ronsdorf]], heute ein Stadtteil von [[Wuppertal]]. Sie ist ein beliebtes Naherholungsgebiet in Wuppertal an der Grenze zu [[Remscheid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. März 1897 fasste die Stadtverordnetenversammlung unter Leitung des seinerzeit amtierenden Bürgermeisters [[August Staas]] der damals selbständigen Stadt Ronsdorf den Beschluss, zur Trinkwasserversorgung der Stadt eine Talsperre im Saalbachtal zu errichten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ronsdorfer Talsperre, Wuppertal 1.jpg|mini|links|Schieberschachtturm auf der Staumauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beauftragt wurde der Aachener Professor [[Otto Intze]], der daraufhin eine [[Gewichtsstaumauer]] aus [[Bruchstein]]en nach seinem [[Intzeprinzip|Intze-Prinzip]] mit einer Höhe von 19,26 Metern und einer [[Mauerkrone|Kronenlänge]] von 180 Metern bei einer Kronenbreite von 3,60 Metern plante.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wald-Erlebnis-Weg&amp;quot;&amp;gt;Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Wuppertaler Wald-Erlebnis-Weg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1898 wurde der Bau begonnen, die offizielle Inbetriebnahme der Talsperre und des zugehörigen Wasserwerks fand am 11. November 1899 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Staumauer der Saalbachtalsperre.jpg|mini|links|Staumauer Luftseite mit Zugang zum Grundablassstollen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Anfangszeit des Talsperrenbaus Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts war es in Deutschland üblich, Talsperren nicht nach ihrem aufgestauten [[Fließgewässer]], sondern nach der Stadt zu benennen, zu deren Versorgung sie errichtet wurde. Daher der Name „Ronsdorfer Talsperre“, der sich entgegen der später üblichen Namenskonvention bis heute gehalten hat. Andere Talsperren der nahen Region wurden dagegen umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herbstmotiv10.JPG|mini|links|Ronsdorfer Talsperre im Herbst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stauhöhe beträgt 19,26 Meter, während sich die Staufläche auf 40.800 m² beläuft. 300.000 Kubikmeter fasste die Sperre zur Bauzeit maximal. Sie wird hauptsächlich durch den [[Saalbach (Gelpe)|Saalbach]] (oder auch Salbach), einen Zufluss der [[Gelpe (Morsbach)|Gelpe]], gespeist und liegt am Rande des historischen [[Gelpetal]]s. Sie ist heute im Besitz des [[Wupperverband]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Nordseite der Staumauer wurde 1900 durch den Bauunternehmer Benscheidt eine Gaststätte errichtet, die 1901 eröffnete und bis zur Schließung 1957 von der Familie Lücke [[Pachtvertrag (Deutschland)|gepachtet]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 beschwerten sich die Besitzer der [[Eisenhammer|Hammerwerke]] am Saalbach unterhalb der Talsperre über die veränderte Wasserzufuhr für ihre [[Wasserrad|Wasserräder]]. Sie wurden nach langwierigen Verhandlungen mit einer Einmalzahlung entschädigt. Im Sommer 1944 wurden an der Talsperre [[Flugabwehrkanone|Flakgeschütze]] aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einem Verwaltungsbericht der Stadt Wuppertal betrug die jährliche Wasserentnahme 1938 um die 403.750&amp;amp;nbsp;m³, 1940 um die 465.470&amp;amp;nbsp;m³, 1944 um die 497.300&amp;amp;nbsp;m³, 1945 um die 642.280&amp;amp;nbsp;m³ und 1946 um die 460.325&amp;amp;nbsp;m³. 1947 sank die Entnahme aufgrund von Trockenheit auf 330.000&amp;amp;nbsp;m³, wobei die Talsperre beinahe vollständig entleert wurde. Aus Materialmangel wurde die Gelegenheit zur dringend nötigen Sanierung der Talsperre nicht genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde die Trinkwasserversorgung durch die Saalbachtalsperre aufgegeben, und auch die Gaststätte schloss. In ihr wurden zeitweilig [[Flüchtling]]e untergebracht. 1970 wurde das Gebäude niedergelegt, später wurde auf dem Gelände ein Spielplatz eingerichtet. Das [[Pumpwerk]] wurde 1975 abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuppertal Ronsdorf - Ronsdorfer Talsperre 09 ies.jpg|mini|links|Gestaut wird nicht mehr die volle Höhe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1961 wurde wegen baulicher Mängel nur noch auf maximal sechs Meter über Talsohle aufgestaut, so dass eine Staumenge von 47.000&amp;amp;nbsp;m³ verblieb. 1993 ordnete die Bezirksregierung aus Sicherheitsgründen die vollständige Entleerung der Talsperre an. Daraufhin gründete sich am 13. Januar 1994 ein [[Förderverein]] Ronsdorfer Talsperre, der sich für den Erhalt der abbruchgefährdeten Talsperre einsetzte. Zuvor hatten 9419 Ronsdorfer Bürger in einer Unterschriftenliste gegen den Abriss votiert. 1995 wurde sie daraufhin als [[Baudenkmal]] unter Schutz gestellt und unter der Nummer 3500 in die Denkmalliste der Stadt Wuppertal aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wald-Erlebnis-Weg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberbürgermeister [[Hans Kremendahl]] stand den Anliegen des Fördervereins aufgeschlossen gegenüber, und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, der Stadt und dem Wupperverband wurde ein Gutachten über die nötigen Sanierungsmaßnahmen erstellt, das am 13. Februar 1998 vorgestellt wurde. Zur Öffentlichkeitsarbeit des Fördervereins zählen sogenannte Talsperrenfeste, von denen das erste am 20. September 1998 stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Dezember 1998 stimmte der Wupperverband zu, die Talsperre von der Stadt zu übernehmen und verpflichtete sich, die Sanierung der Staumauer zu planen und zu finanzieren. Der Übergabevertrag wurde am 28. April 1999 auf der Staumauer unterschrieben. Nach der Sanierung, die 2000 begann und 2004 abgeschlossen wurde, besitzt sie ein Fassungsvermögen von 119.325&amp;amp;nbsp;m³ und eine Fläche von 2,47 Hektar. Damit ist sie eine der kleinsten Talsperren im [[Bergisches Land|Bergischen Land]], mit einer Betriebsstauhöhe von 11 Metern und einem Vollstau bei 13 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Naturschutzgründen ist der direkte Zugang zum größten Teil des Uferbereiches des Stausees nicht möglich, dieser wurde im Rahmen der Sanierung eingezäunt. Im Stausee lebt unter anderem der vom Aussterben bedrohte [[Edelkrebs|Europäische Flusskrebs]] (&amp;#039;&amp;#039;Astacus astacus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Angelsportverein Nienborg Dinkel e.&amp;amp;nbsp;V.: [http://www.asv-nienborg.de/tiere-am-gewaesser/krebse-a-muscheln/gefaehrdung-des-heimischen-edelkrebses Carsten Burk: &amp;#039;&amp;#039;Edelkrebs,&amp;#039;&amp;#039;] aus &amp;#039;&amp;#039;Angler heute,&amp;#039;&amp;#039; 13/1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kooperation mit der Ronsdorfer [[Erich-Fried-Gesamtschule Ronsdorf|Erich-Fried-Gesamtschule]] wurde in der Staumauer ein [[Kleinwasserkraft]]werk als exemplarisches Anschauungsobjekt für die Perspektiven zu Nutzung von [[Erneuerbare Energie|regenerativer Energie]]&lt;br /&gt;
errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Talsperren in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ronsdorfer Talsperre|Ronsdorfer Talsperre}}&lt;br /&gt;
* {{DLWuppertal|3500}}&lt;br /&gt;
* {{structurae |Typ=bauwerke |ID=20020797}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wupperverband.de/ Wupperverband]&lt;br /&gt;
* [http://www.lua.nrw.de/wasser/stauanl/stauverz.pdf Stauanlagenverzeichnis NRW] (PDF; 122&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.lanuv.nrw.de/wasser/stauanl/stauverz.pdf Stauanlagen in Nordrhein-Westfalen; Landesumweltamt NRW] (PDF-Datei; 121&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.wupperverband.de/internet/web.nsf/id/pa_de_ronsdorfer_talsperre.html die Talsperren des Wupperverbandes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staumauer in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talsperre in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewichtsstaumauer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stausee in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Morsbach (Wupper)|SRonsdorfer Talsperre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talsperre im Wupperverband]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Awistreich</name></author>
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