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	<title>Ronheider Rampe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ronheider_Rampe&amp;diff=1180988&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magicman0361: /* Weitere Entwicklung */</title>
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		<updated>2026-04-15T09:51:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weitere Entwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ronheider-rampe.jpg|mini|300px|Ein Teilstück der Rampe, Blickrichtung abwärts]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ronheider Rampe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in älterer Literatur auch &amp;#039;&amp;#039;Geneigte Ebene der rheinischen Bahn bei Aachen&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine der ältesten [[Steilstrecke]]n im deutschen [[Schienennetz|Eisenbahnnetz]]. Sie wurde 1843 eröffnet und dient seitdem dem Fernverkehr zwischen [[Deutschland]] und [[Belgien]]. In den ersten Betriebsjahren wurden Züge über sie durch einen von einer ortsfesten Dampfmaschine angetriebenen Seilzug befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
Der 1838 begonnene Bau der heutigen [[Bahnstrecke Liège–Aachen|Bahnstrecke Aachen–Lüttich]] war das Ergebnis langwieriger Verhandlungen zwischen der [[Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft|Rheinischen Eisenbahngesellschaft]] und einem Ausschuss hochrangiger Aachener Persönlichkeiten, unter anderem des Präsidenten der [[IHK Aachen|Handelskammer Aachen]], [[David Hansemann]], des Aachener Regierungspräsidenten [[Adolf Heinrich von Arnim-Boitzenburg|Adolf Heinrich Graf von Arnim-Boitzenburg]] und des Tuch- und Nadelfabrikanten [[Philipp Heinrich Pastor]], die sich dafür eingesetzt haben, dass entgegen der ursprünglich geplanten weiträumigen Umgehung Aachens die Trasse doch über Aachen und das [[Weser (Ourthe)|Wesertal]] nach Lüttich verläuft. Zwischen dem heutigen [[Aachen Hauptbahnhof|Aachener Hbf]] und dem vor dem Portal des anschließenden [[Buschtunnel]]s gelegenen &amp;#039;&amp;#039;[[Ronheide#Verkehrsinfrastruktur|Bahnhof Ronheide]]&amp;#039;&amp;#039; musste die Bahnstrecke aufgrund des Anstiegs zum [[Aachener Wald]] über einen 2086&amp;amp;nbsp;m langen Streckenabschnitt als Steilstrecke mit einer Steigung von 26,5 ‰ angelegt werden. Am 13. Oktober 1843 wurde die Strecke in Betrieb genommen. Da die damaligen [[Dampflokomotive]]n als nicht ausreichend leistungsfähig eingeschätzt wurden, erhielt die Ronheider Rampe zur Überwindung der insgesamt 55&amp;amp;nbsp;m Höhenunterschied einen Seilzugbetrieb mit stationärer [[Dampfmaschine]], vergleichbar der wenige Jahre zuvor eröffneten [[Steilrampe Erkrath–Hochdahl]].&amp;lt;ref name=&amp;#039;eisenbahn-aachen-31&amp;#039;&amp;gt;Hans Schweers, Henning Wall: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnen rund um Aachen. 150 Jahre internationale Strecke Köln - Aachen - Antwerpen&amp;#039;&amp;#039;, Schweers + Wall, Aachen 1993, ISBN 3-921679-91-5, S. 31–33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seilzugbetrieb ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Ronheide, Aachen.jpg|mini|Bahnhof Ronheide]]&lt;br /&gt;
Die Dampfmaschine wurde im Bahnhof Ronheide, am oberen Ende der insgesamt 2&amp;amp;nbsp;km langen und geraden Rampenstrecke errichtet. Im Maschinenhaus wurde eine 200&amp;amp;nbsp;PS starke Dampfmaschine installiert, zudem die Spannvorrichtung für das verwendete Endlosseil. An beiden Rampenenden befanden sich Umlenkrollen. Die Züge wurden ohne Lokomotiven befördert, stattdessen wurden schwere, sechsrädrige sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Bremsschlitten&amp;#039;&amp;#039; angekuppelt, die wiederum mittels Zangen in das in Gleismitte auf insgesamt 420 Rollen laufende Seil eingeklammert wurden. Bei Talfahrt dienten die Bremswagen ohne Nutzung des Seilzuges zur Kontrolle der Fahrtgeschwindigkeit.&amp;lt;ref &amp;gt;Max Becker: &amp;#039;&amp;#039;Der Straßen- und Eisenbahnbau in seinem ganzen Umfange und mit besonderer Rücksicht auf die neuesten Constructionen: e. Leitf. zu Vorlesungen u. zum Selbstunterrichte für Wasser- u. Straßenbau-Ingenieure u. andere Techniker: mit Atlas. Textband, Band 1.&amp;#039;&amp;#039; Carl Mäcken, Stuttgart 1855, S. 247 f. [https://books.google.de/books?id=3KMHAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Aachen+geneigte+ebene&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA247#v=onepage&amp;amp;q=Aachen%20geneigte%20ebene&amp;amp;f=false]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verständigung zwischen Berg- und Talstation erfolgte durch den ersten bei der Eisenbahn verwendeten [[Telegrafie|elektromagnetischen Telegrafen]].&amp;lt;ref name=&amp;#039;eisenbahn-aachen-31&amp;#039; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Seil musste aufgrund der großen Abnutzung im Schnitt alle zweieinhalb Jahre erneuert werden. 1853 waren auch größere Reparaturen der Dampfmaschine erforderlich. In dieser Zeit wurden Lokomotiven eingesetzt. Die positiven Erfahrungen damit führten im Jahr 1854 zum Entschluss, den Seilzugbetrieb aufzugeben. Er wurde durch Lokomotivbetrieb mit Zuglok und zwei [[Mehrfachtraktion|Schiebeloks]] ersetzt, was sich als rund 50 % günstiger erwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Strecke Aachen – Lüttich wurde zur wichtigsten Verbindung zwischen dem [[Rheinland]] und Belgien. Der gesamte Fernverkehr zwischen [[Paris]], [[Brüssel]] und [[Köln]] wurde über diese Rampe geführt, einschließlich berühmter [[Luxuszug (Zuggattung)|Luxuszüge]] wie dem [[Nord-Express]] oder dem [[Ostende-Wien-Express]]. Der hohe Aufwand durch den Einsatz von [[Schiebelokomotive]]n führte dazu, dass nach der Jahrhundertwende eine neue Rampe mit geringerer Steigung geplant wurde. Man entschied sich zunächst, westlich der alten eine neue Strecke mit einer Neigung von 10 ‰ anzulegen und den Buschtunnel durch einen parallelen, tiefer gelegenen, etwa 2,2&amp;amp;nbsp;km langen Tunnel zu ersetzen. Proteste und ungünstige geologische Bedingungen im Bereich des neuen Tunnels führten 1909 zum Abbruch der 1907 begonnenen Arbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;#039;eisenbahn-aachen-108&amp;#039;&amp;gt;Hans Schweers, Henning Wall: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnen rund um Aachen. 150 Jahre internationale Strecke Köln - Aachen - Antwerpen&amp;#039;&amp;#039;, Schweers + Wall, Aachen 1993, ISBN 3-921679-91-5, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wurde eine große Schleifenstrecke unter teilweiser Mitnutzung der zum [[Gemmenicher Tunnel]] verlaufenden [[Bahnstrecke Welkenraedt–Montzen|Bahnstrecke Welkenraedt–Aachen West]] entworfen. 1917 wurde die [[Bahnstrecke Aachen Buschtunnel–Moresnet|Verbindungsbahn]] zur [[Bahnstrecke Aachen–Tongern]] eröffnet, was zu einer Erhöhung des Güterverkehrs über die Rampe führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrags]] wurde der Bahnhof Ronheide nach Kriegsende [[Grenzbahnhof]] zu Belgien. Dies und die Überlastung durch die Schiebelokomotiven des Rampenbetriebs führten dazu, dass zunächst ein großer Ausbau des Bahnhofs geplant wurde. Letztlich wurde aber Aachen Hbf als Grenzbahnhof genutzt und der Halt von Personenzügen in Ronheide endete 1927, der Bahnhof wurde in &amp;#039;&amp;#039;Aachen Süd&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;#039;eisenbahn-aachen-121&amp;#039;&amp;gt;Hans Schweers, Henning Wall: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnen rund um Aachen. 150 Jahre internationale Strecke Köln - Aachen - Antwerpen&amp;#039;&amp;#039;, Schweers + Wall, Aachen 1993, ISBN 3-921679-91-5, S. 121f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er diente seitdem den sich dort vom Zug lösenden Schiebelokomotiven, die in Aachen Süd auf ihre Rückfahrt zum Hauptbahnhof warteten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stellwerk und Ronheider Rampe, Ronheide.jpg|mini|Blick in die Ronheider Rampe mit dem ehemaligem Stellwerkgebäude (2025)]]&lt;br /&gt;
1966 wurde die Steilstrecke zusammen mit der gesamten Bahnstrecke Aachen–Lüttich auf elektrischen Betrieb umgestellt. Drei Jahre später wurde die [[Bahnstrecke Aachen Buschtunnel–Moresnet]] stillgelegt und die Gleise abgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Schweers, Henning Wall: Eisenbahnen rund um Aachen: 150 Jahre internationale Strecke Köln – Aachen – Antwerpen. Verlag Schweers + Wall, Aachen 1993, ISBN 3-921679-91-5, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der Aachener Hbf als [[Systemtrennstelle|Systemwechselbahnhof]] ausgeführt wurde, ist die Rampenstrecke mit dem belgischen 3 kV [[Gleichstrom]] elektrifiziert. Auf den Einsatz von Schiebelokomotiven kann aber trotz Elektrifizierung bei schweren Zügen bis heute nicht verzichtet werden. Nach Einführung des [[Thalys]] zwischen Köln und Paris sowie des [[ICE International]] zwischen Frankfurt am Main und Brüssel gibt es lediglich noch einzelne Nachtzüge, die einen entsprechenden Einsatz erforderlich machen. Planmäßigen Güterverkehr über die Ronheider Rampe gab es bis zum Beginn des Sommerfahrplans 1979, allerdings nur mit wenigen Zugpaaren, die meisten grenzüberschreitenden Güterzüge zwischen Deutschland und Belgien verkehrten und verkehren ab dem [[Bahnhof Aachen West]] über die [[Montzenroute]] durch den [[Gemmenicher Tunnel]]. Lediglich während der Bauarbeiten am [[Göhltalviadukt]] in den Jahren 2003 und 2004 gab es zahlreiche Umleiterverkehre an Wochenenden über die Ronheider Rampe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Systemtrennstelle]] sollte bis 2025 von Aachen Hauptbahnhof auf die freie Strecke nach [[Hergenrath]] verlegt werden, und somit die [[Bahnstrom|Fahrleitungsspannung]] von den belgischen 3 kV Gleichspannung auf die deutschen 15 kV [[Wechselspannung]] geändert werden. Dies bedeutet eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Strecke und damit wird der Einsatz von Schiebelokomotiven obsolet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sdnet.nvr.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZbxFTV2s2nwLqTOmgg5nJlsaoQqthGRjR-8ONumO782L/Mitteilungsvorlagen_NVR_-HA-_ZV-_VA-_NVR-79-2019.pdf Zweckverband Nahverkehr Rheinland, 18. Sitzung des Hauptausschusses, Top 7.5: Grenzüberschreitender SPNV nach Belgien — Letter of Intent zwischen ZV NVR und SNCB, 15. November 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verlegung der Systemtrennstelle soll aktuell bis 2029 im Rahmen der [[Generalsanierung Hochleistungsnetz|Generalsanierung]] der Strecke Köln–Aachen erfolgen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/bahn-sanierungen-strecken-nrw-100.html |titel=Wo Bahnreisende in NRW große Sperrungen erwarten |hrsg=[[WDR Fernsehen]] |werk=wdr.de |datum=2023-09-15 |abruf=2023-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.deutschebahn.com/resource/blob/11344496/93ac55503a77067bf9ab24b26f051612/20230915_Faktenblatt_Bund-und-DB-legen-Streckenabschnitte-fuer-Generalsanierung-fest-data.pdf |titel=Bund und DB legen 40 Streckenabschnitte für Generalsanierung bis 2030 fest |titelerg=Auf dem Weg zum Hochleistungsnetz |hrsg=[[Deutsche Bahn]] |werk=deutschebahn.com |seiten=7 |format=PDF; 102 kb |abruf=2024-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Planungsstand April 2024 war unter anderem die Ausrüstung des Abschnitts Aachen Süd (Grenze) – Aachen Hbf – Köln mit [[ETCS Level 2 ohne Signale]] geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ronheider Rampe}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Schweers, Henning Wall: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnen rund um Aachen. 150 Jahre internationale Strecke Köln – Aachen – Antwerpen&amp;#039;&amp;#039;. Schweers und Wall, Aachen 1993, ISBN 3-921679-91-5.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor = Rolf Löttgers&lt;br /&gt;
 | Titel = An der Steilstrecke Aachen Hbf - Aachen-Süd&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk = [[Lok Magazin]]&lt;br /&gt;
 | Nummer = 143&lt;br /&gt;
 | Verlag = [[Franckh-Kosmos|Franckh’sche Verlagshandlung, W. Keller &amp;amp; Co.]]&lt;br /&gt;
 | Ort = Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Jahr = 1987&lt;br /&gt;
 | ISSN = 0458-1822&lt;br /&gt;
 | Seiten = 83–90&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/45/17/N |EW=6/4/36/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1840er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aachen im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steilstrecke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schnellfahrstrecke Köln–Aachen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magicman0361</name></author>
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