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	<title>Ronald Worm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-44962-3: Original-Zitat wiederhergestellt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Original-Zitat wiederhergestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
| kurzname            = Ronnie Worm&lt;br /&gt;
| bildname            = Ronald Worm.jpg&lt;br /&gt;
| bildbreite          =&lt;br /&gt;
| bildunterschrift    = Ronald Worm (2006)&lt;br /&gt;
| langname            = Ronald Worm&lt;br /&gt;
| geburtstag          = [[7. Oktober]] [[1953]]&lt;br /&gt;
| geburtsort          = [[Duisburg]]&lt;br /&gt;
| geburtsland         = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| sterbedatum         =&lt;br /&gt;
| sterbeort           =&lt;br /&gt;
| sterbeland          =&lt;br /&gt;
| größe               = 179 cm&lt;br /&gt;
| position            = [[Stürmer (Fußball)|Sturm]]&lt;br /&gt;
| jugendvereine_tabelle =&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1965–1971|[[MSV Duisburg]]}}&lt;br /&gt;
| vereine_tabelle =&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1971–1979|[[MSV Duisburg]]|231 (71)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1979–1987|[[Eintracht Braunschweig]]|244 (92)}}&lt;br /&gt;
| nationalmannschaft_tabelle =&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1972|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft der Amateure|Deutschland Amateure]]|10 {{0}}(3)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1973|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-23-Männer)|Deutschland U23]]|3 {{0}}(1)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1974–1981|[[Deutsche B-Fußballnationalmannschaft|Deutschland B]]|12 {{0}}(5)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1975–1978|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Deutschland]]|7 {{0}}(5)}}&lt;br /&gt;
| trainer_tabelle =&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1993–1994|[[Hertha BSC]] (Co-Trainer)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1996–1997|[[FC Sachsen Leipzig]] (Co-Trainer)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2000–2001|[[TSV Havelse]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2013–201?|TSV Meine 09}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2015–2018|Eintracht Braunschweig (Frauen)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|2022–2024|[[Hertha Zehlendorf]] (U19/Co-Trainer)}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ronald „Ronnie“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich „Ronny“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;waz2014&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dirk Retzlaff |url=https://www.nrz.de/sport/lokalsport/duisburg/article402205331/als-ronny-worm-nach-14-sekunden-traf.html |titel=Als Ronny Worm nach 14 Sekunden traf |werk=Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2014-10-13 |abruf=2025-05-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Worm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Oktober]] [[1953]] in [[Duisburg]]) ist ein ehemaliger deutscher [[Fußball]]spieler und [[Fußballtrainer|-trainer]]. Er brachte es in der [[Fußball-Bundesliga]] bei den Vereinen [[MSV Duisburg]] und [[Eintracht Braunschweig]] von 1971 bis 1985 auf 380 Spiele und erzielte 119 Tore. In sieben Spielen für die Nationalmannschaft kam er auf fünf Tore. Beim Fußballturnier der Olympischen Spiele von 1972 nahm er an allen sechs Spielen der deutschen Amateurnationalmannschaft teil. Worm lebt heutzutage in Braunschweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Schüler- und Jugendnationalmannschaft ===&lt;br /&gt;
Der in der Jugend des MSV zuerst als Torwart&amp;lt;ref&amp;gt;Interview in RevierSport 72/2011, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; groß gewordene [[Stürmer (Fußball)|Stürmer]] hatte im Jahr 1969 in der [[Deutsche Schülernationalmannschaft|Schülernationalmannschaft]] des DFB seinen internationalen Einstand. In den drei Spielen des Jahres kam er gegen die Niederlande und in zwei Spielen gegen England zum Einsatz. Am 25. November 1970 folgte sein Debüt in der [[Deutsche Junioren-Fußballnationalmannschaften|Jugendnationalmannschaft]], er erzielte dabei das Siegtor zum 1:0-Sieg gegen Schweden. Auch beim 1:0-Erfolg gegen Dänemark vier Tage später war er der Torschütze. Im Jahr 1971 war er in allen 12 Spielen der DFB-Jugend unter DFB-Trainer [[Herbert Widmayer]] dabei, auch beim [[UEFA-Juniorenturnier]] in der Tschechoslowakei. 1972 setzte sich das mit elf Einsätzen vom Januar bis zum Mai fort und gipfelte am 22. Mai in Barcelona im mit 0:2 verlorenen [[UEFA-Juniorenturnier#1954 und 1972 Endspielteilnahmen der DFB-Teams|Finale des UEFA-Juniorenturniers]] gegen England. In Spanien spielte er mit Mannschaftskollegen wie Torhüter [[Helmut Roleder]], [[Rainer Blechschmidt]], [[Wolfgang Kraus (Fußballspieler, 1953)|Wolfgang Kraus]], [[Peter Krobbach]], [[Karl-Heinz Körbel]], [[Werner Schneider (Fußballspieler, 1954)|Werner Schneider]], [[Dieter Müller (Fußballspieler, 1954)|Dieter Müller]], [[Kurt Eigl (Fußballspieler)|Kurt Eigl]] und [[Bernd Dürnberger|Bernhard Dürnberger]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Heimann, Karl-Heinz Jens: Kicker Almanach 1989. Copress-Verlag. München 1988. ISBN 3-7679-0245-1. S. 411&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Prophezeiungen zum herausragenden „Zebra“-Talent waren zu dieser Zeit schon fast beängstigend. „Dieser Junge wird eine tolle Karriere haben“, meinte DFB-Trainer Widmayer. Und der Deutsche Meister des Jahres 1961 mit dem 1. FC Nürnberg sagte es nicht irgendwo am Stammtisch, sondern gleich der ganzen Fußballnation. Vorschusslorbeeren begleiteten den Weg von „Ronnie“ Worm, weil dieses Talent schon sehr früh erblühte. Widmayer hatte an Worm mehr und mehr seine helle Freude. Und Werner Schilling schrieb eines Tages im „Kicker“: „Worm, der Kapitän aus Duisburg, ist Torschütze vom Dienst. Er spielt jetzt die Rolle – um einen populären Vergleich zu ziehen – wie [[Uwe Seeler]] in Mexiko. Mit dem Uwe weist Ronald überhaupt einige Parallelen auf: sein Torriecher, seine Schusskraft, vor allem aber sein hervorragendes Kopfballspiel.“&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Bitter: Deutschlands Fußball-Nationalspieler. Das Lexikon. S. 551&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den MSV Duisburg, einem Verein, der in diesen Jahren in der Bundesliga stets zwischen dem Mittelfeld und den Niederungen der höchsten Spielklasse pendelte, hätte dieses Eigengewächs ein Segen sein können. Aber der MSV – nicht nur die Verantwortlichen in Duisburg, auch der DFB sah rückblickend nicht gut aus – musste sich Jahre später die Frage stellen, ob er das weit überdurchschnittliche Talent nicht „verheizt“ hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Bitter: Deutschlands Fußball-Nationalspieler. S. 551&amp;lt;/ref&amp;gt; Samstags spielte Worm in der Bundesliga, am Sonntagvormittag dann in seiner Jugendmannschaft; nebenher stand er in der Niederrheinauswahl und in der DFB-Jugend, ab März 1972 debütierte er auch noch in der Amateurnationalmannschaft und musste unzählige Reisen, Vorbereitungsspiele, Trainingslehrgänge und Turniere über sich ergehen lassen. In der Gesamtsumme war dies alles zu viel, er stagnierte spielerisch in den ersten zwei Jahren seiner regulären Bundesligazeit, suchte vergeblich die verlorene Frische und Unbekümmertheit und konnte erst ab Mitte der Siebziger das Niveau eines guten Bundesligastürmers im Dress der „Zebras“ bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesligaspieler beim MSV Duisburg, bis 1979 ===&lt;br /&gt;
In der Bundesliga feierte der A-Juniorenspieler seinen Einstand für den MSV am 5. Februar 1972 bei der Begegnung bei [[Fortuna Düsseldorf]]. Am 22. April wurde er beim 3:0-Heimsieg gegen den [[FC Bayern München]] als zweifacher Torschütze zum spielentscheidenden Mann. Am 15. März 1972 wurde er von DFB-Trainer [[Jupp Derwall]] in die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft der Amateure|Amateurnationalmannschaft]] berufen (in Hinblick auf das [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympiaturnier in München]]). Zudem spielte er mit den A-Jugendkollegen des MSV um die [[Deutsche Fußballmeisterschaft der A-Junioren 1971/72|deutsche Meisterschaft]]. Nimmt man die belegbaren Daten seiner offiziellen Einsätze vom Januar bis Anfang September 1972 (Olympiade in München) aus dem Kicker-Almanach 1989 zur Hand, dann absolvierte „Ronnie“ Worm in seinen letzten A-Junioren- beziehungsweise ersten Seniorenmonaten 1972 in der DFB-Jugend, Bundesliga und Amateurnationalmannschaft 35 Pflichtspiele; dabei sind die Einsätze seiner Rundenspiele im Niederrhein mit der MSV-A-Jugend nicht eingerechnet, lediglich die Endrundenspiele im Juli 1972 um die Deutschen A-Juniorenmeisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob das junge Talent gerade mit [[Rudi Faßnacht|Rudolf Faßnacht]] den richtigen Trainer am Anfang seiner Bundesligakarriere hatte, scheint nach den Aussagen von [[Hans-Werner Moors]] im Preußen-Münster-Buch mehr als fraglich. Laut Moors hätte Faßnacht die Preußen 1975/76 in der 2. Bundesliga „kaputttrainiert“. Bitten der Spieler, das Training gegen Saisonende doch besser zu dosieren, wären beim „Schleifer“ auf taube Ohren gestoßen. Mit seinen harten Trainingseinheiten wollte Faßnacht das Stehvermögen der Mannschaft für das Saisonfinale stärken, bewirkte aber genau das Gegenteil. Moors: „Die Mannschaft war so platt, dass sie keine taktische Disziplin mehr einhalten konnte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hubert Dahlkamp, Dietrich Schulze-Marmeling: Preussen Münster. Fußball zwischen Filz und Fans. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 1995. ISBN 3-89533-141-4. S. 158/159&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den MSV, der in den folgenden Jahren zumeist gegen den Abstieg kämpfen sollte, war Worm häufig als Einzelkämpfer oder als „Sonderbewacher“ für starke Gegenspieler im Einsatz. Im [[DFB-Pokal 1974/75]] zog er nach Erfolgen gegen den Blumenthaler SV (3:1), 1. FC Nürnberg (3:0), einem 3:2-Auswärtssieg gegen den FC Bayern München, FC Altona 93 (7:0), Werder Bremen (2:0) und einem 2:1 n.&amp;amp;nbsp;V. im Halbfinale gegen Borussia Dortmund in das Endspiel ein. Dieses verlor er mit dem MSV am 21. Juni 1975 in Hannover mit 0:1 gegen Eintracht Frankfurt. Vom 1. bis zum 12. Juli fand die [[Fußball-Militärweltmeisterschaft]] in Deutschland statt. Das [[Fußball-Militärweltmeisterschaft 1975|Finale]] gewann die Bundeswehrauswahl am 12. Juli im Hagener [[Ischelandstadion]] vor 25.000 Zuschauern mit 1:0 gegen die Niederlande. Dabei war die deutsche Mannschaft mit [[Dieter Burdenski]], [[Friedhelm Schwarze]], [[Harald Konopka]], Peter Krobbach, [[Herbert Hein]], [[Lothar Schneider (Fußballspieler)|Lothar Schneider]], Kurt Eigl, [[Holger Trimhold]], [[Rolf Blau]], Worm und [[Jürgen Glowacz]] angetreten und der Lauterer Werner Melzer wurde im Laufe der zweiten Spielhälfte im Mittelfeld für Schneider eingewechselt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kicker Sportmagazin: Olympia-Verlag. Nürnberg. Nr. 56, 14. Juli 1975. S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Spieler waren durch das Turnier um ihre Sommerpause gekommen; damit hatte „Ronnie“ Worm aber bereits mehrfach Erfahrung gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International feierte der siebenfache A-Nationalstürmer mit den „Zebras“ im [[UEFA-Pokal 1978/79]] an der Seite von [[Gerhard Heinze]], [[Kees Bregman]], [[Ditmar Jakobs]], [[Bernard Dietz]], [[Herbert Büssers]], [[Kurt Jara]] und [[Rudolf Seliger]] einen beachtenswerten Erfolg. Erst im Halbfinale endete der Erfolgszug der Mannen um den achtfachen Torschützen in diesem Wettbewerb, „Ronnie“ Worm, gegen den niederrheinischen Konkurrenten Borussia Mönchengladbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim MSV Duisburg schwankte der Mittelstürmer, Linksaußen und Torjäger stets zwischen zwei Extremen: Entweder wurde er von den Fans geliebt oder er wurde verhöhnt. Auf Dauer bekam beiden Seiten dieses Verhältnis nicht. Nach der Saison 1978/79&amp;amp;nbsp;– der MSV stand auf dem 13. Platz und Worm hatte in 32 Einsätzen 10 Tore erzielt&amp;amp;nbsp;– wechselte er den Verein und ging für eine [[Ablösesumme]] von mehr als 1 Million D-Mark zu Eintracht Braunschweig. Damit war Worm der erste „Millionentransfer“ innerhalb der Bundesliga.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Interview in: RevierSport 81/2011, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 71 Toren führt Worm vor Dietz (70) und Seliger (65) die interne MSV-Torschützenliste in der Bundesliga an. Mit solchen Referenzen sollte man Leitwolf sein. Aber „Ronni“ Worm gehörte nicht zu den Lauten im Lande – trotz seiner vielen Treffer, der herausragenden Schusstechnik mit dem starken linken Fuß und dem beispiellosen Seitfallzieher. Außerhalb des Platzes war „Ronni“ stets unscheinbar, auf dem Rasen ein Mann im Rampenlicht. Das Eigengewächs des MSV liebte eher die Zurückhaltung, überließ den Arbeitskollegen Interviews und Analysen zu gerade beendeten Spielen.&amp;lt;ref&amp;gt;MSV Duisburg (Hrsg.): MSV Duisburg. Die Chronik. S. 126&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie weit dagegen die Beschreibung im MSV-Buch „Im Revier der Zebras“ („der sensible Stürmer stand sich oft selbst im Weg, hatte immer Angst vor Kritikern, suchte nach schlechten Spielen selten die Fehler bei sich selbst“) zutreffend für die nicht ganz gelungene Glanzkarriere des einstmals Hochgelobten war, darüber muss spekuliert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dembowski, Piesczek, Riederer: Im Revier der Zebras. Die Geschichte des MSV Duisburg. S. 322&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeit in Braunschweig, 1979 bis 1987 ===&lt;br /&gt;
Beim Deutschen Meister des Jahres [[Fußball-Bundesliga 1966/67|1967]] unter Trainer [[Helmuth Johannsen]] waren auch die erfolgreichen Zeiten unter Trainer [[Branko Zebec]] (1974–78) vorbei, als Worm 1979 den Schritt vom Niederrhein in ein neues Umfeld wagte. Alleine die Personalien auf der Trainerstelle sollten die nächsten Jahre in der Häufigkeit – [[Werner Olk]], [[Heinz Lucas]], [[Uli Maslo]], [[Heinz Patzig]], [[Aleksandar Ristić|Aleksandar Ristic]], [[Gerd Roggensack]] – wie auch in der Qualität, die Eintracht mehr wie gut war, beschäftigen. Zudem brachte der Millionentransfer aus Duisburg seine chronischen Achillessehnenprobleme mit, wodurch er in der Rückrunde 1979/80 wochenlang ausfiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Bläsig, Leppert: Ein roter Löwe auf der Brust. S. 167&amp;lt;/ref&amp;gt; Sportlich kam noch dazu, dass den Abgängen mit [[Harald Nickel]], [[Wolfgang Dremmler]] und [[Harald Aumeier]] lediglich mit Worm ein anerkannt leistungsstarker Neuzugang entgegengesetzt wurde. Ob [[Hans-Jürgen Salewski]], [[Michael Geiger]] und [[Holger Trimhold]] auf Anhieb Bundesligaformat vorweisen konnten, blieb abzuwarten. Im Verlauf der Runde sollte sich die eklatante Auswärtsschwäche mit 3:31 Punkten und die schlechteste Offensive der Runde mit lediglich 32 Treffern als Hauptgrund für den Abstieg erweisen. Worm erzielte in 23 Ligaspielen acht Tore und führte damit vor [[Danilo Popivoda]] mit fünf Toren in 22 Spielen die interne Torschützenliste an.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Weinrich: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs, 35 Jahre Bundesliga, Teil 2: Tore, Krisen &amp;amp; ein Erfolgstrio 1975–1987. Agon Sportverlag. Kassel 1999. ISBN 3-89784-133-9. S. 149&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zum überraschenden „Betriebsunfall“ 1973 war der zweite Sturz aus der Bundesliga 1980 ein Abstieg mit Ansage. Die düsteren Prognosen vor Saisonbeginn hatten sich bestätigt. Der versäumte Generationswechsel war nun unter bitteren Vorzeichen zwangsläufig in der 2. Liga zu vollziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bläsig, Leppert: Ein roter Löwe auf der Brust. S. 167&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entscheidung nach Braunschweig zu wechseln hatte sich sportlich für Worm nicht ausgezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Eintracht erlebte er gleich in der ersten Saison den Abstieg. Mit 30 Treffern war er in der 2. Bundesliga Nord in der Saison 1980/81 dann aber maßgeblich am sofortigen Wiederaufstieg beteiligt. In dieser Runde erreichte er mit Braunschweig auch das Halbfinale im [[DFB-Pokal 1980/81|DFB-Pokal]], wo Worm mit seinen Mannschaftskollegen auf dem Betzenberg nach einer 2:3-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern den Einzug in das Endspiel verpasste. Dass er in der Bundesliga immer noch zu den besten Stürmern zählte, demonstrierte er nach dem Aufstieg in der Saison 1981/82 mit seinen 17 Treffern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.rsssf.org/players/wormdata.html|titel=Ronald Worm – Matches and Goals in Bundesliga|autor=Matthias Arnhold|sprache=en|datum=2016-01-21|abruf=2016-02-03|hrsg=Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weit vor [[Wolfgang Grobe]] (8 Tore) und den zwei sechsfachen Torschützen [[Peter Geyer]] und [[Manfred Tripbacher]] führte er dabei die interne Torschützenliste an. Seine Profikarriere beendete Worm 1987 bei Braunschweig in der Zweiten Liga.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalmannschaft ==&lt;br /&gt;
Worm trug von 1975 bis 1978 siebenmal das [[Trikot (Sport)|Trikot]] der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] und erzielte dabei fünf Treffer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.rsssf.org/miscellaneous/worm-intlg.html|titel=Ronald Worm – Goals in International Matches|autor=Matthias Arnhold|sprache=en|datum=2016-01-21|abruf=2016-02-03|hrsg=Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. Dezember 1975 debütierte er im Team beim 5:0-Erfolg in der Türkei mit zwei Treffern. Er gehörte zwar bei der [[Fußball-Europameisterschaft 1976]] in Jugoslawien und der [[Fußball-Weltmeisterschaft 1978]] in Argentinien jeweils dem Kader an, zum Einsatz kam er aber bei beiden Turnieren nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Länderspiel unter dem neuen [[Bundestrainer (DFB)|Bundestrainer]] Jupp Derwall am 11. Oktober 1978 in Prag gegen die Tschechoslowakei wurde er beim 4:3-Sieg in der 71. Spielminute für [[Hansi Müller]] ein- und in der 87. Spielminute für [[Klaus Allofs]] ausgewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen zwölf B-Länderspielen zwischen 1974 und 1981 ist er Rekordnationalspieler der deutschen [[Deutsche B-Fußballnationalmannschaft|B-Mannschaft]], in der er mit fünf Toren auf Platz 3 der ewigen Bestenliste liegt. „Ronnie“ Worm debütierte am 3. September 1974 in Luxemburg bei einem 5:0-Erfolg gegen die dortige A-Nationalmannschaft auf Linksaußen an der Seite von Rudolf Seliger, [[Winfried Schäfer]], [[Willi Reimann]] (der für Reimann eingewechselte [[Hermann Ohlicher]] erzielte zwei Treffer) und [[Bernd Nickel]]. Als Angreifer von Eintracht Braunschweig absolvierte er am 22. September 1981 bei einem 1:0-Erfolg in Luxemburg gegen die dortige A-Nationalmannschaft sein letztes Spiel für den DFB. Er agierte als Mittelstürmer, zeichnete sich als Siegtorschütze aus und wurden an den Flügeln von [[Rüdiger Abramczik]] und [[Norbert Meier]] unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Heimann, Karl-Heinz Jens: Kicker Almanach 1989. Copress-Verlag. München 1988. ISBN 3-7679-0245-1. S. 106, 108&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Olympisches Fußballturnier 1972/BR Deutschland|Fußballturnier der Olympischen Spiele von 1972]], wo auch seine Duisburger Mannschaftskameraden [[Rudi Seliger]] und [[Klaus Wunder]] dabei waren, nahm er an allen sechs Spielen der deutschen Amateur-Nationalmannschaft teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeiten als Trainer ==&lt;br /&gt;
Nach dem Karriereende versuchte Worm zunächst, ein Toto-Lotto-Geschäft zu führen, machte dann aber alle [[Trainerlizenz|Trainerscheine]] bis hin zum Fußballlehrer. 1993 wurde er Co-Trainer von [[Uwe Reinders]] bei [[Hertha BSC]], mit dem er auch später beim [[FC Sachsen Leipzig]] zusammenarbeitete. Zudem trainierte Worm den [[TSV Havelse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2001 war er bei den &amp;#039;&amp;#039;[[Intersport]] [[Kicker (Sportmagazin)|Kicker]] Fußballcamps&amp;#039;&amp;#039; als Cheftrainer tätig, ab 2009 als Trainer für das &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Fußball Internat&amp;#039;&amp;#039; in [[Marl]].&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Interview in: RevierSport 81/2011, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 2013 übernahm er im niedersächsischen [[Meine]] bei Gifhorn den Trainerposten beim [[Kreisliga|Kreisligisten]] TSV Meine 09.&amp;lt;ref name=&amp;quot;waz2014&amp;quot; /&amp;gt; Seit 2015 trainiert Worm die Frauenmannschaft von Eintracht Braunschweig,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://fussball-woche.de/artikel/das-ist-manchmal-mehr-wert-als-elf-stars/|titel=„Das ist manchmal mehr wert als elf Stars“|autor=Alex Heinen|datum=2015-09-27|abruf=2016-08-29|hrsg=[[Berliner Fußballwoche]]|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160829150720/http://fussball-woche.de/artikel/das-ist-manchmal-mehr-wert-als-elf-stars/|archiv-datum=2016-08-29|offline=ja|archiv-bot=2023-01-03 10:39:26 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der er in der Saison 2015/16 in die Landesliga aufstieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statistik ==&lt;br /&gt;
=== DFB-Berufungen ===&lt;br /&gt;
* 4 Spiele in der Jugend U-15&lt;br /&gt;
* 25 Spiele in der Jugend U-18&lt;br /&gt;
* 3 Spiele Junioren U-23&lt;br /&gt;
* 10 Spiele in der Amateurnationalmannschaft&lt;br /&gt;
* 12 Spiele in der B-Nationalelf&lt;br /&gt;
* 7 Spiele in der A-Nationalelf (Verein: MSV Duisburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesligaspiele/Tore ===&lt;br /&gt;
* 231 für den MSV Duisburg – 71 Tore&lt;br /&gt;
* 149 für Eintracht Braunschweig – 48 Tore&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Bundesligaspiele/Tore ===&lt;br /&gt;
* 95 Spiele – 44 Tore für Eintracht Braunschweig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfolge ===&lt;br /&gt;
* Deutscher A-Juniorenmeister 1972 (MSV Duisburg)&lt;br /&gt;
* Finale UEFA-Juniorenturnier 1972 (DFB-A-Junioren)&lt;br /&gt;
* Sieger im Jugend-Länderpokal 1972 mit Westdeutschland&lt;br /&gt;
* Finale DFB-Pokal 1975 (MSV Duisburg)&lt;br /&gt;
* [[Fußball-Militärweltmeisterschaft 1975|Militärweltmeister 1975]]&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Peuckmann: Mehr Helden aus dem Fußball-Westen. Aschendorff Verlag. Münster 2003. ISBN 3-402-05463-9. S. 100&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Halbfinale 1978/79 im UEFA Cup (MSV Duisburg)&lt;br /&gt;
* Vizemeister 2. Fußball-Bundesliga 1980/81 und BL-Rückkehr (Eintracht Braunschweig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Karn, Reinhard Rehberg: Spielerlexikon 1963 bis 1994. Agon Sportverlag. Kassel 2012. ISBN 978-3-89784-214-4. S. 556.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Bitter]]: Deutschlands Fußball. Das Lexikon. F. A. Herbig. München 2008. ISBN 978-3-7766-2558-5. S. 808/809.&lt;br /&gt;
* Jürgen Bitter: Deutschlands Fußball-Nationalspieler. Das Lexikon. SVB Sportverlag. Berlin 1997. ISBN 3-328-00749-0. S. 551/552.&lt;br /&gt;
* Gerd Dembowski, Dirk Piesczek, Jörg Riederer: Im Revier der Zebras. Die Geschichte des MSV Duisburg. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2001. ISBN 3-89533-307-7.&lt;br /&gt;
* MSV Duisburg (Hrsg.): MSV Duisburg. Die Chronik. Mercator-Verlag. Duisburg 2005. ISBN 3-87463-391-8.&lt;br /&gt;
* Horst Bläsig, Alex Leppert: Ein roter Löwe auf der Brust. Die Geschichte von Eintracht Braunschweig. Verlag Die Werkstatt. Göttingen 2010. ISBN 978-3-89533-675-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Worm, Ronald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Worm, Ronnie (Spitzname); Worm, Ronny (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Oktober 1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Duisburg]], Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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