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	<title>Romont FR - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Scholless: /* Persönlichkeiten */ + 1 Person</title>
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		<updated>2026-04-06T13:35:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|FR|Freiburg|Romont}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Romont&lt;br /&gt;
| BILD = 2004-Romont-FR.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Romont&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Romont FR 2025.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Romont FR COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-FR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Glanebezirk|Glane]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Glâne&lt;br /&gt;
| BFS = 2096&lt;br /&gt;
| PLZ = 1680&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH ROM&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.694452&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 6.918054&lt;br /&gt;
| HÖHE = 781&lt;br /&gt;
| HÖHE-ANMERKUNG = Château&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 10.66&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.romont.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Romont&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ʀɔˈmɔ̃}}] ([[Freiburger Patois]] {{Audio|Frp-greverin-Remon.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Remon&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[politische Gemeinde]] und Hauptort des Distrikts [[Glanebezirk|Glâne]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Freiburg|Freiburg]] in der [[Schweiz]]. Der frühere deutsche Name &amp;#039;&amp;#039;Remund&amp;#039;&amp;#039; wird heute nur noch selten verwendet. Das historische Städtchen mit Umfassungsmauer wurde auf einem Hügel im oberen Glânetal erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Romont liegt auf {{Höhe|781|CH}} (Ortszentrum – der Bahnhof auf 708 m ü.&amp;amp;nbsp;M.), 22 km südwestlich der Kantonshauptstadt [[Freiburg im Üechtland|Freiburg]] (Luftlinie) im südwestlichen Freiburger [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]]. Das historische Städtchen befindet sich auf der Kuppe eines markanten Hügels mitten im weiten Tal. Im Osten liegt die Ebene am Oberlauf der [[Glâne (Fluss)|Glâne]], im Westen und Norden das Tal von deren Seitenbach &amp;#039;&amp;#039;Glaney&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 10,89 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des mehrheitlich von [[Moräne]]n bedeckten [[Molasse]]plateaus des Freiburger Hügellandes. Den zentralen Teil der Gemeindefläche bildet der bis 90 m über die Talebene der Glâne aufragende Stadthügel, der mit einer Längsausdehnung (Südwest-Nordost) von rund einem Kilometer und einer Breite von 600 Metern ein von Moräne überlagerter Molasseberg (ähnlich einem [[Drumlin]]) des eiszeitlichen [[Rhonegletscher]]s ist. Östlich an den Stadthügel schliesst die von Moränen und Flusssedimenten geschaffene Talniederung der Glâne an, weiter im Osten reicht das Gebiet an den Hang des Höhenrückens &amp;#039;&amp;#039;Les Brévires&amp;#039;&amp;#039; (beim Hof La Montagne {{Höhe|777|CH}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Marc Weidmann: &amp;#039;&amp;#039;[[Atlas géologique de la Suisse]] 1:25&amp;#039;000. Feuille 1204: Romont. Notice explicative.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden und Westen des Hügels von Romont befindet sich die Talsenke des Baches &amp;#039;&amp;#039;Glaney&amp;#039;&amp;#039;, der nur wenig nordöstlich des Städtchens in die Glâne mündet. Nach Westen und Nordwesten erstreckt sich der Gemeindeboden auf den Kamm des breiten Höhenrückens zwischen dem mittleren [[Broye (Fluss)|Broyetal]] und dem oberen Glânetal. Hier befinden sich die Waldhöhen &amp;#039;&amp;#039;Dailles&amp;#039;&amp;#039; (bis {{Höhe|806|CH}}), &amp;#039;&amp;#039;Bois de Bossens&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|811|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Bois de Boulogne&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|812|CH}}), die beiden höchsten Erhebungen von Romont, sowie &amp;#039;&amp;#039;Combloney&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|809|CH}}). Von der Gemeindefläche entfielen 1997 16 % auf Siedlungen, 13 % auf Wald und Gehölze, 70 % auf Landwirtschaft, und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Romont gehören die Bahnhofsiedlung am Südwestfuss des Stadthügels, die Weiler &amp;#039;&amp;#039;Les Chavannes&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|694|CH}}) am Nordfuss des Hügels, &amp;#039;&amp;#039;Le Glaney&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|700|CH}}) nördlich des gleichnamigen Baches, &amp;#039;&amp;#039;Bossens&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|769|CH}}) am Hang südöstlich des Bois de Bossens, &amp;#039;&amp;#039;Arrufens&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|723|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;La Halle&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|709|CH}}) in der Glâneniederung südlich des Städtchens sowie zahlreiche Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Romont sind im Uhrzeigersinn im Norden beginnend [[Villaz FR|Villaz]], [[Mézières FR|Mézières]], [[Siviriez]] und [[Billens-Hennens]] im Kanton Freiburg sowie [[Prévonloup]], [[Dompierre VD|Dompierre]], [[Valbroye]] und [[Villarzel VD|Villarzel]] im Kanton [[Waadt]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zentralbibliothek Zürich - Romont Ville dans le Canton de Fribourg. - 991087221269705501 (cropped).jpg|Romont im Kanton Freiburg. ca. 1758&lt;br /&gt;
ETH-BIB-Romont v. S. aus 200 m-Inlandflüge-LBS MH01-005131.tif|Luftbild von [[Walter Mittelholzer]], 1926&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet von Romont wurden Spuren aus der [[Bronzezeit]] sowie Überreste eines [[Römisches Reich|römischen]] Gutshofes gefunden. Die Siedlung Romont wurde im 10. Jahrhundert von den Herzögen von [[Burgund]] gegründet und trug zunächst den latinisierten Namen &amp;#039;&amp;#039;rotundus mons&amp;#039;&amp;#039; (runder Berg, in Anlehnung an die Form des Stadthügels); von 1228 ist die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Rommon&amp;#039;&amp;#039; überliefert. Zu dieser Zeit gehörte Romont den Herren von Billens, die im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert das erste Schloss auf dem Hügel erbaut hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-Romont-FR-Tour-a-Boyer.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Tour à Boyer&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die befestigte Stadt Romont wurde 1240 von [[Peter II. (Savoyen)|Peter II.&amp;amp;nbsp;von Savoyen]] gegründet und zu einem bedeutenden savoyischen Militärstützpunkt im Mittelland ausgebaut. Bereits 1244 erhielt das Städtchen das Marktrecht. Seit dieser Zeit nannten sich die Schlossherren Grafen von Romont. Weil der Graf [[Karl der Kühne|Karl den Kühnen]] bei seinen Einfällen im Waadtland unterstützte, wurde Romont 1476 nach der Schlacht von Grandson von den Eidgenossen belagert, eingenommen und gebrandschatzt. In der Folge gehörte das Städtchen bis 1478 zu Freiburg, bevor es wieder unter die Oberhoheit der Savoyer zurückgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Berner 1536 das Waadtland eroberten, stellte sich Romont unter den Schutz Freiburgs. Die Freiburger Herren errichteten die Vogtei Romont, die den oberen Teil des Glânetals umfasste. Residenz der Vögte von Romont blieb weiterhin das Schloss, das zu diesem Zweck fast vollständig neu erbaut wurde. In der Zeit bis zum Zusammenbruch des [[Ancien Régime]] im Jahr 1798 residierten 55 Vögte auf dem Schloss. Danach war das Städtchen bis 1848 Sitz der freiburgischen Präfekten des Distrikts Romont. Mit dem Inkrafttreten der neuen [[Verfassung des Kantons Freiburg|Kantonsverfassung]] im Jahr 1848 wurde Romont Hauptort des Distrikts Glâne. Die Altstadt wurde mehrfach von verheerenden Feuersbrünsten heimgesucht, letztmals 1863. Ebenfalls 1863 gründeten katholische Geistliche die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;L’Ami du peuple&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Francis Python |Titel=De l’Internationale noire à la guerre locale des journaux |Sammelwerk=Les conquêtes de «&amp;amp;nbsp;La Liberté » – Les 150 ans du quotidien fribourgeois |Verlag=La Liberté |Ort=Fribourg |Datum=2021 |ISBN=978-2-8399-3312-4 |Seiten=14–31,&amp;amp;nbsp;hier&amp;amp;nbsp;S. 20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Redaktion zog 1869 nach Freiburg. 1868 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde [[Arrufens]] mit Romont fusioniert. 1981 schliesslich wurde die [[Streusiedlung]]sgemeinde [[Les Glânes]], welche die Höfe auf der rechten Seite der Glâne umfasste, nach Romont eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-FR|2096}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-FR|TIMESTAMP}}) gehört Romont zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Freiburg. Von den Bewohnern sind 83,9 % französischsprachig, 6,2 % portugiesischsprachig und 2,3 % deutschsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Romont belief sich 1900 auf 2210 Einwohner. Im Verlauf des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum verzeichnet (2931 Einwohner im Jahr 1950).&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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  text:&amp;quot;Quelle: Bundesamt für Statistik: Volkszählungsdaten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;Einwohnerzahlen: Volkszählungsdaten&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Schuler |url=https://www.bfs.admin.ch/asset/de/24306872 |titel=Kanton Freiburg - Die Bevölkerungszahlen auf lokaler Ebene vor 1850 |hrsg=Bundesamt für Statistik, Neuchâtel |datum=2023-06-16 |format=CSV; 15 kB |abruf=2025-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/grundlagen/volkszaehlung.assetdetail.32067220.html |titel=Daten der Eidgenössischen Volkszählungen ab 1850 nach Gemeinden |hrsg=Bundesamt für Statistik, Neuchâtel |datum=2024-07-12 |format=XLSX; 10 MB |abruf=2025-09-09 |kommentar=Öffnung in Excel nur über &amp;quot;Anhang/Excel-Datensatz&amp;quot; möglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;   &amp;lt;!-- Sämtliche Zahlen inkl. Arrufens (Eingemeindung 1868) und Les Glânes (Eingemeindung 1981). Beide Gemeinden hatten zum Zeitpunkt der Eingemeindung weniger als 100 Einwohner. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Romont war stets ein agrarisch geprägtes Städtchen. Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse des Umlandes wurden hier verarbeitet und in den Handel gebracht. Im Weiteren wurden landwirtschaftliche Geräte hergestellt. So ist beispielsweise die Fabrikation von Sensen und Sicheln seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert belegt; im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert kam eine Glockengiesserei dazu. Auch die Weberei spielte eine wichtige Rolle in Romont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bietet Romont rund 2700 Arbeitsplätze an. Mit 4 % der Erwerbstätigen, die noch im primären Sektor beschäftigt sind, hat die Landwirtschaft nur noch einen geringen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Etwa 39 % der Erwerbstätigen sind im industriellen Sektor tätig, während der Dienstleistungssektor 57 % der Arbeitskräfte auf sich vereinigt (Stand 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft im Gebiet von Romont konzentriert sich auf [[Milchwirtschaft]] und [[Viehzucht]], demgegenüber wird nur ein relativ geringer Anteil der Fläche [[Ackerbau|ackerbaulich]] genutzt. Seit der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entwickelte sich in Bahnhofnähe südwestlich der Altstadt ein Industriequartier. Heute sind dort Unternehmen der Glasindustrie, des Maschinenbaus, der Möbelindustrie, des Baus von Klimaanlagen sowie die [[Holcim]] (Vaud-Fribourg) SA und die [[Tetra Pak]] (Suisse) SA ansässig. Nordöstlich von Romont befindet sich das Tanklager des Unternehmens Deroil SA. Die Gemeinde ist seit 1972 Standort des [[Waffenplatz]]es Drognens, wo heute Transport- und Logistikschulen der [[Schweizer Armee]] untergebracht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Altstadt befinden sich die Gemeinde- und Bezirksverwaltung. Hier gibt es kleinere Läden, Boutiquen, Restaurants und Cafés, die vor allem auf den Tagestourismus ausgerichtet sind. Eine bedeutende Touristenattraktion stellt das 1981 eröffnete [[Vitromusée Romont|Musée Suisse du Vitrail]] dar (Schweizerisches Museum für Glasmalerei).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nestlé]] [[Nespresso]] investierte (2012–2015) 300 Millionen Franken in Romont in sein drittes Produktionszentrum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/nespresso-baut-drittes-produktionszentrum-in-romont-1.16731784 |titel=Nespresso baut neues Produktionszentrum in Romont |hrsg=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2012-05-03 |abruf=2021-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegenzug wurden dem Unternehmen für eine gewisse Zeit die [[Ertragsteuer|Gewinnsteuern]] von der Gemeinde erlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/romont-what-else-nespresso-eroeffnet-eine-neue-fabrik |titel=Romont – what else: Nespresso eröffnet eine neue Fabrik |hrsg=[[Schweizer Radio und Fernsehen|Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)]] |datum=2015-09-13 |abruf=2021-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-Romont-FR-Altstadt.jpg|mini|Altstadt von Romont]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrsmässig recht gut erschlossen. Sie liegt an der Kreuzung der Kantonsstrassen von [[Freiburg im Üechtland|Freiburg]] nach [[Oron-le-Châtel]] ([[Hauptstrasse 155]]), nach [[Payerne]] ([[Hauptstrasse 188]]) beziehungsweise [[Moudon]] (Hauptstrasse 151.1) und von [[Bulle FR|Bulle]] nach [[Lucens]] ([[Hauptstrasse 156]]). Die nächsten Anschlüsse an die Autobahn [[Autobahn A12 (Schweiz)|A12]] befinden sich bei [[Vaulruz]] (im Süden, rund 11 km vom Ortskern entfernt) und bei Matran (im Nordosten, rund 16 km vom Ortskern entfernt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4.&amp;amp;nbsp;September 1862 nahm die Eisenbahnlinie von [[Lausanne]] nach Freiburg als Teil der [[Bahnstrecke Lausanne–Bern]] mit dem Bahnhof in Romont und am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1868 die Regionalbahn von Romont nach [[Bahnhof Bulle|Bulle]] den Betrieb auf ([[Chemin de fer Bulle–Romont]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buslinien erschliessen von Romont aus die Region: Postautokurse verkehren nach [[Payerne]] und [[Avry]], Buslinien der [[Freiburgische Verkehrsbetriebe|Freiburger Verkehrsbetriebe]] nach Bulle, Freiburg, [[La Verrerie]], [[Moudon]], [[Palézieux]] und [[Prez-vers-Siviriez]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Veloroute]]n 87 &amp;#039;&amp;#039;La Broye-La Gruyère&amp;#039;&amp;#039; und 99 &amp;#039;&amp;#039;Lausanne-Rorschach&amp;#039;&amp;#039; führen durch Romont.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-87 Velorouten 87 &amp;#039;&amp;#039;La Broye-La Gruyère&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;schweizmobil.ch.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Pilgerweg nach [[Santiago de Compostela]], der [[Jakobsweg]], hat das Kloster Fille-Dieu als Etappenort und durchquert die Altstadt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-4/etappe-14 Wanderrouten bei Romont] auf &amp;#039;&amp;#039;schweizmobil.ch.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Romont überqueren [[Liste der Brücken über die Glâne|fünf Strassenbrücken und eine Eisenbahnbrücke]] die Glâne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Romont FR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon von weitem bildet das auf dem Hügel gelegene Städtchen eine Silhouette. Romont hat sein Stadtbild mit zahlreichen Bürger- und Patrizierhäusern aus dem 17.&amp;amp;nbsp;bis 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bewahrt. Der Stadtgrundriss umfasst eine Fläche von 550 m × 200 m. Es gibt zwei Längsstrassen, die durch mehrere Quergassen miteinander verbunden sind. Von der alten Ringmauer aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert (in der späteren Zeit mehrfach erneuert und ausgebaut) ist ein grosser Teil noch erhalten. Wichtigstes Befestigungsbauwerk ist der mächtige Rundturm &amp;#039;&amp;#039;Tour à Boyer&amp;#039;&amp;#039; (13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) am Südende der Altstadt. Ferner gehören auch die viereckige &amp;#039;&amp;#039;Tour de Billens&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Tour de Sauvage&amp;#039;&amp;#039; zur Stadtbefestigung. Hingegen wurden die Stadttore 1842 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem höchsten Punkt des Hügels befindet sich das Schloss Romont, das im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert unter Peter von Savoyen an der Stelle einer älteren Burg erbaut wurde. Die ältesten Teile des Schlosses (zur Gründungszeit erstellt) sind die Ringmauer und der runde Bergfried. Demgegenüber wurden die Wohngebäude in der Zeit von 1588 bis 1590 praktisch vollständig neu erbaut. Im Innenhof des Schlosses befindet sich ein Brunnen-Tretrad von 1772 mit 4,5 m Durchmesser. Heute beherbergt das Schloss das &amp;#039;&amp;#039;Musée Suisse du Vitrail&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-Romont-FR-Kollegiatskirche.jpg|mini|Kollegiatkirche Notre-Dame]]&lt;br /&gt;
Schräg gegenüber dem Schloss steht die [[Gotik|gotische]] Kollegiatkirche &amp;#039;&amp;#039;Notre-Dame-de-l’Assomption&amp;#039;&amp;#039;, die im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert an der Stelle eines [[Romanik|romanischen]] Vorgängerbaus errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;François Guex: &amp;#039;&amp;#039;Romont, Stiftskirche und ehemalige Kapuzinerkirche&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Kunstführer]],&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;928, Serie 93).&amp;amp;nbsp;Hrsg.&amp;amp;nbsp;Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK.&amp;amp;nbsp;Bern 2014, ISBN 978-3-03797-123-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; In die 1451 geweihte Kirche wurde das südliche Seitenschiff des Vorgängerbaus eingegliedert. Das dreischiffige Gotteshaus besitzt einen Rechteckchor, einen [[Narthex]] aus dem 14.&amp;amp;nbsp;und 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und im [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] des Portals eine bedeutende Majestas-Darstellung von 1250. Auch die Innenausstattung der Kirche ist bemerkenswert: reich geschnitztes Chorgestühl (1466–69), eine reliefierte steinerne Kanzel von 1520, eine Kreuzigungsgruppe aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sowie Glasmalereien aus dem 14.&amp;amp;nbsp;und 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und moderne Glasmalereien aus dem 19.&amp;amp;nbsp;und 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Gérard Pfulg: &amp;#039;&amp;#039;Vitraux Modernes de Romont FR et environs&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Kunstführer,&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;499/500, Serie 50).&amp;amp;nbsp;Hrsg.&amp;amp;nbsp;Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK.&amp;amp;nbsp;Bern 1991, ISBN 978-3-85782-499-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Häusern der Altstadt sind das &amp;#039;&amp;#039;Restaurant de la Croix Blanche&amp;#039;&amp;#039; (16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) nahe dem Schloss und das &amp;#039;&amp;#039;Hôtel du Cerf&amp;#039;&amp;#039; (ebenfalls aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert umgestaltet) zu erwähnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Talniederung der Glâne nordöstlich des Stadthügels befindet sich die [[Zisterzienserinnen]]-[[Abtei]] &amp;#039;&amp;#039;[[Abtei La Fille-Dieu|Notre Dame de la Fille-Dieu]]&amp;#039;&amp;#039;, die der strengeren Observanz des Ordens angehört. Das 1268 gegründete Kloster erreichte besonders während des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts einen wirtschaftlichen Wohlstand. Die um einen Innenhof angeordneten Konventsgebäude zeigen einen strengen [[Barock]]stil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaft ==&lt;br /&gt;
Seit 1980 pflegt Romont eine Partnerschaft mit der Gemeinde [[Mondolfo]] in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[César Vicarino]] (1833–1910), Eisenbahningenieur und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Louis Grand]] (1843–1909), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Louis Bourgknecht (Politiker)|Pierre-Louis-Joseph Bourgknecht]] (1846–1923), Politiker und Staatskanzler des Kantons Freiburg&lt;br /&gt;
* [[Eugène Grand]] (1870–1937), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Eugène Deschenaux]] (1874–1940), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Théodore Ayer]] (1905–1974), Politiker, Staatsrat des Kantons Freiburg&lt;br /&gt;
* [[Thierry Lang]] (* 1956), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Steven Barras]] (* 1983), Eishockeyspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Remont |Band=1 |Seite=52}}&lt;br /&gt;
* H. Inglin: &amp;#039;&amp;#039;Molasse et Quaternaire de la région  de Romont (canton de Fribourg).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de la Société fribourgeoise des Sciences naturelles,&amp;#039;&amp;#039; 46. Jg., 1960, S. 1–94.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Romont|Romont FR}}&lt;br /&gt;
* [http://www.romont.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Romont (französisch)]&lt;br /&gt;
* {{HLS|876|Romont (FR)|Autor=Florian Defferrard / MD}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|1550|Romont|Abruf=|Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swisscastles.ch/aviation/Fribourg/Romont.html Luftaufnahmen von Romont]&lt;br /&gt;
* [https://www.vitromusee.ch/ Glasmuseum: &amp;#039;&amp;#039;Musée Suisse de vitrail et des arts du verre&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.fille-dieu.ch/ Internetpräsenz der Trappistinnen-Abtei Fille-Dieu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Glânebezirk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4292659-2|VIAF=236935844}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Freiburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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