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	<title>Romelia Lichtenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T02:52:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Romelia_Lichtenstein&amp;diff=1675625&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben und Wirken */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2024-06-04T17:30:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Romelia Lichtenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. März]] [[1962]] in [[Sofia]]) ist eine deutsche Opern-, Operetten-, Oratorien-, Lied- und Konzertsängerin ([[Sopran]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Romelia Lichtenstein wurde in Sofia geboren, wuchs in Rostock auf und sang im Alter von neun Jahren den Ersten Knaben in Mozarts &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zauberflöte]].&amp;#039;&amp;#039; Nach einer Ausbildung als Kinderkrankenschwester studierte sie an der Musikhochschule Leipzig Gesang bei [[Helga Forner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in ihrem ersten Engagement an der [[Oper Chemnitz]] zeigte sich das ungewöhnlich breite Spektrum ihres Soprans – hier sang sie Rosina in Rossinis &amp;#039;&amp;#039;[[Il barbiere di Siviglia|Barbier von Sevilla]],&amp;#039;&amp;#039; Sandrina in Mozarts &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gärtnerin aus Liebe|Gärtnerin aus Liebe]]&amp;#039;&amp;#039; und erstmals die drei Frauenpartien in Offenbachs &amp;#039;&amp;#039;[[Hoffmanns Erzählungen]].&amp;#039;&amp;#039; Mozarts Frauenpartien prägten auch ihre Jahre am [[Opernhaus Leipzig]]. Unter Leitung von [[Michail Jurowski]], [[Lothar Zagrosek]] und [[Stefan Soltesz]] sang sie die Zerlina und die Fiordiligi, Pamina und die Königin der Nacht, aber auch die Mimi in [[Peter Konwitschny]]s Inszenierung von &amp;#039;&amp;#039;[[La Bohème]].&amp;#039;&amp;#039; Ihr komödiantisches Talent und die Arbeit mit Regisseuren wie [[István Szabó]], [[John Dew]] und Anthony Pilavachi ließen sie zu einer Sängerin von hoher darstellerischer Intensität und Ausstrahlung reifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Opernhaus Halle]] begann sie 1995 mit einem Debüt als Madama Butterfly, für das die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Opernwelt]]&amp;#039;&amp;#039; sie als beste Opernsängerin des Jahres nominierte. Es folgten weitere Hauptpartien, durch die Romelia Lichtenstein zu einer das Hallenser Musiktheater  prägenden Sängerpersönlichkeit wurde. 2006/2008 war sie als Mentorin von Stipendiaten der Jürgen-Ponto-Stiftung tätig. Gastspiele führten sie an die [[Semperoper]] Dresden, an die Opernhäuser von Graz, Wiesbaden, Weimar und Metz. In Würdigung ihrer herausragenden künstlerischen Verdienste wurde die Sopranistin 2012 zur Kammersängerin ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung für ihre stimmliche Entwicklung war die Begegnung mit der Musik [[Georg Friedrich Händel]]s. Allein bei den Händel-Festspielen in Halle gestaltete sie Haupt- und Titelpartien in mehr als zehn seiner Opern. Der Romilda in &amp;#039;&amp;#039;[[Serse]],&amp;#039;&amp;#039; Florinda in &amp;#039;&amp;#039;[[Rodrigo (Oper)|Rodrigo]],&amp;#039;&amp;#039; Gismonda in &amp;#039;&amp;#039;[[Ottone (Händel)|Ottone]]&amp;#039;&amp;#039; wie der Zauberin Alcina gab Romelia Lichtenstein durch stimmliche Präsenz und Raffinesse unverwechselbare Kontur. An der [[Komische Oper Berlin|Komischen Oper Berlin]] Merab im &amp;#039;&amp;#039;[[Saul (Händel)|Saul]],&amp;#039;&amp;#039; bei den [[Händel-Festspiele Karlsruhe|Händel-Festspielen Karlsruhe]] Miriam in der Operncollage &amp;#039;&amp;#039;Die Plagen.&amp;#039;&amp;#039; Ihre Elisa in &amp;#039;&amp;#039;[[Tolomeo]]&amp;#039;&amp;#039; ist als CD-Gesamtaufnahme, ihre Alceste in &amp;#039;&amp;#039;[[Admeto]]&amp;#039;&amp;#039; auf DVD erschienen. Mehrfach arbeitete sie mit Barockspezialisten wie [[Marcus Creed]], [[Howard Arman]], [[Michael Schneider (Blockflötist)|Michael Schneider]] und [[Hermann Max]] zusammen. Als  Interpretin und Händel-Protagonistin wurde Romelia Lichtenstein 2016 der [[Händel-Preis]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr gelang der selten glückliche Schritt einer Facherweiterung hin zum Italienisch-Dramatischen. „Für Romelia Lichtenstein ist die Lucrezia Borgia nach Norma und Lucia di Lammermoor ein weiterer Belcanto-Triumph. Sie schafft mit großer Intensität in ihren Arien den Wechsel vom Lyrischen ins Dramatische, moduliert die Stimme auch in den nahezu makellosen Koloraturen in einem perfekten Messa di voce. Dass sie dabei über eine dunkel-timbrierte Mittellage verfügt und diese wohlbedacht einsetzt, hat sie jüngst an gleicher Stelle als Lady Macbeth eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, schrieb das Fachblatt &amp;#039;&amp;#039;ORPHEUS international&amp;#039;&amp;#039; (05/06 2011). Mit ihrer Violetta in &amp;#039;&amp;#039;[[La traviata]]&amp;#039;&amp;#039; hatte sie Erfolge an den Opernhäusern Göteborg und Bremen sowie in Stockholm vor dem Schwedischen Königshaus. Ab 2006 konnte sie in einer Reihe  anspruchsvoller Partien von Bellini, Verdi und Donizetti überzeugen, wozu Abigaile in &amp;#039;&amp;#039;[[Nabucco]]&amp;#039;&amp;#039; und Leonora in &amp;#039;&amp;#039;[[Il trovatore|Der Troubadour]]&amp;#039;&amp;#039; gehören. Verdi wurde neben Händel der zweite Fixpunkt in der Arbeit von Romelia Lichtenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Oper Halle sang sie u.&amp;amp;nbsp;a. Leonora in Verdis &amp;#039;&amp;#039;[[La forza del destino|Die Macht des Schicksals]],&amp;#039;&amp;#039; Metella in Händels &amp;#039;&amp;#039;[[Lucio Cornelio Silla]],&amp;#039;&amp;#039; Despina in Mozarts &amp;#039;&amp;#039;[[Così fan tutte]],&amp;#039;&amp;#039; die Titelpartien in &amp;#039;&amp;#039;[[Adriana Lecouvreur]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Francesco Cilea]] und in Puccinis &amp;#039;&amp;#039;[[Tosca]]&amp;#039;&amp;#039; sowie in Händels &amp;#039;&amp;#039;[[Berenice (Händel)|Berenice]].&amp;#039;&amp;#039; Zuletzt war sie dort in einer Inszenierung von Giuseppe Verdis &amp;#039;&amp;#039;[[Messa da Requiem]]&amp;#039;&amp;#039; zu erleben, als Sélica in Meyerbeers &amp;#039;&amp;#039;[[L’Africaine (Oper)|L’Africaine]],&amp;#039;&amp;#039; in der Titelpartie von Jacques Offenbachs &amp;#039;&amp;#039;[[Großherzogin von Gerolstein]],&amp;#039;&amp;#039; als Amelia in Verdis &amp;#039;&amp;#039;[[Un ballo in maschera]]&amp;#039;&amp;#039; und als Elvira in Mozarts &amp;#039;&amp;#039;[[Don Giovanni]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Reihe ihrer Händel-Interpretationen setzte sie 2018/2019 fort mit der Titelpartie in &amp;#039;&amp;#039;[[Berenice (Händel)|Berenice]]&amp;#039;&amp;#039;, 2020 mit der Medea in &amp;#039;&amp;#039;[[Teseo]]&amp;#039;&amp;#039;, 2021 mit Partien in der Inszenierung zum Oratorium &amp;#039;&amp;#039;[[Brockes-Passion (Händel)|Brockes-Passion]]&amp;#039;&amp;#039;, gefolgt 2025 von der Titelpartie in &amp;#039;&amp;#039;[[Agrippina]]&amp;#039;&amp;#039;. In dem lyrischen Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Manru]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ignacy Jan Paderewski]] gestaltete Romelia Lichtenstein 2022 an der Oper Halle mit Ulana eine der Hauptpartien – die Aufführung wurde live übertragen und eine CD produziert. Mit der Marschallin in Richard Strauss’ &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rosenkavalier]]&amp;#039;&amp;#039; führte sie 2023 ihre erfolgreiche Karriere fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunehmend ist Romelia Lichtenstein auch als Konzert-Sängerin tätig. In der Berliner Philharmonie, dem Musikverein Wien, der Liederhalle Stuttgart, in Madrid und Warschau sang sie in [[Mozart]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Requiem (Mozart)|Requiem]],&amp;#039;&amp;#039; [[Haydn]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schöpfung]],&amp;#039;&amp;#039; [[Benjamin Britten|Brittens]] &amp;#039;&amp;#039;[[War Requiem]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Schostakowitsch]]s [[14. Sinfonie (Schostakowitsch)|14. Sinfonie]]. [[Enoch zu Guttenberg]] engagierte sie für [[Beethoven]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Missa solemnis (Beethoven)|Missa solemnis]]&amp;#039;&amp;#039; beim Musikfestival Santander und für Verdis Requiem beim Rheingau Musik Festival. Die CD-Aufnahme des &amp;#039;&amp;#039;Giob&amp;#039;&amp;#039; von [[Carl Ditters von Dittersdorf]] wurde 2002 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 2013 gab sie mit den [[Wesendonck-Lieder]]n ihr konzertantes Wagner-Debüt und sang zu den Verdi-Tagen in der &amp;#039;&amp;#039;Messa da Requiem.&amp;#039;&amp;#039; Im Rahmenprogramm der Oper &amp;#039;&amp;#039;Schahrazade&amp;#039;&amp;#039; von [[Bernhard Sekles]] interpretierte Romelia Lichtenstein Lieder dieses fast vergessenen jüdischen Komponisten – der [[Mitteldeutscher Rundfunk|Mitteldeutsche Rundfunk]] sendete das  Konzert. Ihre Interpretation von Donizettis &amp;#039;&amp;#039;[[Anna Bolena]]&amp;#039;&amp;#039; erfolgte in konzertanten Aufführungen 2017 und 2018. Im Clara-Schumann-Jahr 2019 bestritt Romelia Lichtenstein den Gesangspart in der Aufführungsserie eines historischen Konzertes von 1869, u.&amp;amp;nbsp;a. in Zwickau, Leipzig, Magdeburg. Der Abend „Sehnsuchtsorte“ 2021 mit Werken von [[Franz Schubert]], Robert und [[Clara Schumann]] und [[Felix Mendelssohn Bartholdy]] bestätigte ihr großes Talent als Liedinterpretin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise ==&lt;br /&gt;
* 1990: 1. Preis beim Wettbewerb junger Opernsänger in Gera&lt;br /&gt;
* 1990: Mozart-Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb „Francisco Viñas“ in Barcelona&lt;br /&gt;
* 2016: [[Händel-Preis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* Georg Friedrich Händel, &amp;#039;&amp;#039;Admeto&amp;#039;&amp;#039;, 2 DVDs + 2 CDs, Arthaus Musik&lt;br /&gt;
* Karl Ditters von Dittersdorf, &amp;#039;&amp;#039;Giob&amp;#039;&amp;#039; (Oratorium), CD, cpo&lt;br /&gt;
* Engelbert Humperdinck, &amp;#039;&amp;#039;Hänsel und Gretel&amp;#039;&amp;#039;, DVD, NCA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.romelia-lichtenstein.de/&lt;br /&gt;
* https://www.buehnen-halle.de/de/persons/romelia-lichtenstein/5&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|135110289|TYP=Tonträger von}}&lt;br /&gt;
* https://www.jpc.de/jpcng/cpo/detail/-/art/ignaz-paderewski-manru/hnum/11165036&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135110289|LCCN=no2002090016|VIAF=79969846}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lichtenstein, Romelia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammersänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lichtenstein, Romelia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Assenowa-Lichtenstein, Romelia&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Opern-, Operetten-, Oratorien-, Lied- und Konzertsängerin (Sopran)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1962&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sofia]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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