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	<title>Romava - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T09:42:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AHZ: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-12-07T01:45:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Romava&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Romau&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Wüstung in Südost-[[Böhmen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Griechisch |Titel=Romau in Boehmen Taborer Kreis Bezirk Neubistritz. |TitelErg=Franziszeischer Kataster, Indikationsskizze der Katastralgemeinde |Sammelwerk= |Ort=Romau |Datum=1828-05-05 |Sprache=de |Online=https://ags.cuzk.gov.cz/archiv/openmap.html?typ=skicic&amp;amp;idrastru=TAB401018280}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Tschechien]]. Sie befindet sich acht Kilometer südwestlich von [[Staré Město pod Landštejnem]] (&amp;#039;&amp;#039;Altstadt&amp;#039;&amp;#039;) im [[Okres Jindřichův Hradec]] (&amp;#039;&amp;#039;Bezirk Neuhaus&amp;#039;&amp;#039;) direkt an der österreichisch-tschechischen Grenze. Der Ort war als ein [[Angerdorf|Breitangerdorf]] angelegt. Die 442 ha&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi/798592/Romava&amp;lt;/ref&amp;gt; umfassenden Fluren des Ortes wurden an Staré Město pod Landštejnem (&amp;#039;&amp;#039;Altstadt&amp;#039;&amp;#039;) angeschlossen. Romava gehört zum Ortsteil Veclov (&amp;#039;&amp;#039;Wetzlers&amp;#039;&amp;#039;) und bildet eine Grundsiedlungseinheit.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/zsj/19859/Romava&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort lag in 441 m ü.&amp;amp;nbsp;M. am [[Romaubach|Romavský potok]] (&amp;#039;&amp;#039;Romaubach&amp;#039;&amp;#039;). Die Nachbarorte waren im Norden Staré Hutě (&amp;#039;&amp;#039;Althütten&amp;#039;&amp;#039;), im Nordosten Rajchéřov (&amp;#039;&amp;#039;Reichers&amp;#039;&amp;#039;), im Süden Radschin, südwestlich Reinberg-Dobersberg, im Westen Parten und [[Leopoldsdorf (Gemeinde Reingers)|Leopoldsdorf]] sowie [[Reingers]] im Nordwesten. Direkt am nordwestlichen Ortsrand lag der 4 ha große Romavský mlýnský rybník (&amp;#039;&amp;#039;Mühlteich&amp;#039;&amp;#039;). Romau war die südlichste Gemeinde des Bezirks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft wird erstmals im Jahre 1375 unter dem Namen „Rabenau“ urkundlich erwähnt. In den [[Hussitenkriege]]n wird der Ort im Jahre 1420 niedergebrannt. Danach wird Romau im Jahre 1487 im Güterverzeichnis der Herrschaft als verödet angegeben. Der Ort verbleibt in diesem Zustand fast die nächsten 100 Jahre. Erst nachdem Romau im Jahre 1575 an die Herrschaft Neubistritz gekommen war, wurde der Ort wieder neu besiedelt. Die Siedler sprachen die [[Ui-Mundart|&amp;quot;ui&amp;quot;-Mundart]] mit speziellen [[Bairische Kennwörter|bairischen Kennwörtern]], welche bis 1945 gesprochen wurde. Im Gegensatz jedoch zu den östlichen gelegenen Bezirken wurzelte diese Mundart im [[Nordbairisch]]en, was darauf schließen lässt, dass die Siedler aus dem oberpfälzischen Raum stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold Kleindienst: &amp;#039;&amp;#039;Die Siedlungsformen, bäuerliche Bau- und Sachkultur Südmährens&amp;#039;&amp;#039;, 1989, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde Romau im Jahre 1619 von kaiserlichen Truppen geplündert. Im Jahre 1645 wurde der Ort von kaiserlichen Truppen und später von schwedischen Truppen unter [[Lennart Torstensson]] so schlimm verwüstet, dass er im Jahre 1654 abermals neu gegründet werden musste. Das neue Romau wurde am Nordhang des 639 m hohen Mühlberges gebaut. Seitdem ist die Namensform „Romau“ unverändert geblieben. Die [[Matriken]] des Ortes werden seit 1664 bei Neubistritz mitgeführt. Im Jahre 1880 wurde ein großer Teich mit 60 ha trockengelegt, da ein Damm schadhaft war. Eine [[Freiwillige Feuerwehr]] wurde im Jahre 1892 gegründet. Die Mühle wurde im Jahre 1900 zu einer Strickerei umgebaut. Der größte Teil der Romauer lebten von der Vieh- und Landwirtschaft. Neben verschiedenen Getreidesorten wurden auch Kartoffeln, Rüben und besonders Flachs angebaut. Wegen des Klimas und des Bodens war der Weinbau in diesem Gebiet nicht ertragbringend. Das Gemeindegebiet war weiters sehr reich an Wild (Hasen, Rehe, Rebhühner, Fasane und Wildenten). Das Flachs wurde in Heimarbeit aufbereitet, gesponnen und danach in einer Weberei weiterverarbeitet. Später wurde eine Maschinenstrickerei, ein Sägewerk und eine Mühle im Ort errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und dem [[Vertrag von Saint-Germain|Friedensvertrag von Saint Germain]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Felix Ermacora]]: &amp;#039;&amp;#039;Der unbewältigte Friede: St. Germain und die Folgen; 1919 -1989 &amp;#039;&amp;#039;, Amalthea Verlag, Wien, München, 1989, ISBN 3-85002-279-X&amp;lt;/ref&amp;gt; 1919, wurde der Ort, dessen Bewohner im Jahre 1910 ausschließlich der deutschen Sprachgruppe angehörten, Bestandteil der neuen [[Tschechoslowakei|Tschechoslowakischen Republik]].&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit kam es durch Neubesetzung von Beamtenposten und neuen Siedlern zu einem vermehrten Zuzug von Personen tschechischer Nationalität.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Johann Wolfgang Brügel]]: &amp;#039;&amp;#039;Tschechen und Deutsche 1918 – 1938&amp;#039;&amp;#039;, München 1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1929 wurde ein Grenzwachhaus gebaut, welches ab 1939 als Kindergarten genutzt wurde. Nach dem [[Münchner Abkommen]], 1938, kam der Ort an das Deutsche Reich und wurde ein Teil des [[Reichsgau]] [[Niederdonau]]. Im Jahre 1941 erhielt die Freiwillige Feuerwehr von Romau eine Motorspritze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], der 22 Opfer unter den Bewohnern von Romau forderte, kam die Gemeinde wieder zur Tschechoslowakei zurück. Gleichzeitig mit den umliegenden Orten wurde am 28. Mai 1945 die Gemarkung von einer motorisierten Gruppe militanten Tschechen besetzt. Sie nahmen einige Geiseln, [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben die deutschen Bewohner]] und zuletzt die Geiseln über die Grenze nach Österreich. Laut dem [[Beneš-Dekrete|Beneš-Dekret]] 108 wurde das Vermögen der deutschen Einwohner sowie das öffentliche und kirchliche deutsche Eigentum [[Konfiskation|konfisziert]] und unter staatliche Verwaltung gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelia Znoy: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertreibung der Sudetendeutschen nach Österreich 1945/46&amp;#039;&amp;#039;. 47 Familien durften in Österreich verbleiben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{bibISBN|3927498270|Seite=374|format=Literatur}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der Nähe des Ortes zur österreichisch-tschechischen Grenze wurde der Ort im Jahre 1948 eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Siegel ==&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts führte Romau einen bildlosen Gemeindestempel, welcher zwischen 1919 und 1938 zweisprachig war. Eine Abbildung eines früheren Gemeindesiegels konnte bis jetzt nicht gefunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hadam: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und ehem. Herrschaft Neubistritz&amp;#039;&amp;#039;, 1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Volkszählung&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Einwohner gesamt&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| Volkszugehörigkeit der Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Deutsche&lt;br /&gt;
! Tschechen&lt;br /&gt;
! Andere&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880&lt;br /&gt;
| 430&lt;br /&gt;
| 430&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890&lt;br /&gt;
| 431&lt;br /&gt;
| 431&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900&lt;br /&gt;
| 419&lt;br /&gt;
| 419&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910&lt;br /&gt;
| 385&lt;br /&gt;
| 385&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1921&lt;br /&gt;
| 324&lt;br /&gt;
| 300&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
| 264&lt;br /&gt;
| 233&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Historický místopis Moravy a Slezska v letech 1848–1960, sv.9. 1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kapelle Hl. Johannes von Nepomuk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruno Kaukal: &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen und Siegel der südmährischen Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Knee, Wien 1992, ISBN 3-927498-19-X, S. 205f.&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|3927498270|Seite=374|format=Literatur}}&lt;br /&gt;
* Walfried Blaschka, Gerald Frodl: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreise Neubistritz und Zlabings von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen/Steige 2006, S. 119f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://portal.suedmaehren.at/wiki/index.php/Romau Kulturdatenbank der Heimatvertriebenen]&lt;br /&gt;
* [http://www.zanikleobce.cz/index.php?lang=d&amp;amp;obec=976 Verschwundene Orte nach 1945]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/56/57/N |EW=15/11/07/E |type=city |region=CZ-31}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Okres Jindřichův Hradec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staré Město pod Landštejnem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1947]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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