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	<title>Romanow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Romanow&amp;diff=37152&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tilman Berger: /* Bilder */</title>
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		<updated>2026-02-24T07:52:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bilder&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:House of Romanoff.svg|mini|Wappen des Hauses Romanow]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Romanows&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Betonung auf der zweiten Silbe: [{{IPA|rɐˈmanəf}}]) sind ein altes [[Russischer Adel|russisches Adelsgeschlecht]] und nach den [[Rurikiden]] und den [[Godunow (Adelsgeschlecht)|Godunow]]s die dritte [[Dynastie]], aus der die russischen [[Zar]]en hervorgingen. Sie herrschten von 1613 bis 1762. Auch die Mitglieder des [[Haus Romanow-Holstein-Gottorp|Hauses Romanow-Holstein-Gottorp]], die auf die Romanows folgten (1762 bis 1917), werden häufig als &amp;#039;&amp;#039;Romanows&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und trugen auch weiterhin den Familiennamen &amp;#039;&amp;#039;Romanow&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Litsevoy i Letopisniy izbornik doma Romanovykh. V.2 - Glanda.jpg|mini|Ankunft des Prinzen Glanda Kambila in Nowgorod aus einer Chronik und Bildersammlung über die Romanows von 1913]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Der Ahnherr der Romanows ist der [[Bojar]] Andrei Kobyla. Möglicherweise war er [[Ruthenien|ruthenischer]] Herkunft und während der Regierungszeit des [[Großfürstentum Moskau|Moskauer Großfürsten]] [[Simeon Iwanowitsch]] (14. Jahrhundert) aus dem [[Großfürstentum Litauen]] nach Russland immigriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Archiv für Rassen- und Gesellschaftsbiologie |Datum=1913}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolgende Generationen wiesen ihn als Sohn des legendären Prinzen Glanda Kambila Diwonowitsch aus, der selbst einem alten litauischen bzw. [[Samogitien|samogitischen]] Fürstengeschlecht entspross. Im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts floh er mit seinem unmündigen Sohn vor dem einfallenden [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] nach Russland. 1287 empfing er die Taufe und nahm den Namen Iwan an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsches Staats-Wörterbuch: Peel - Rußland und die Russen. 8 |Verlag=Expedition des Staats-Wörterbuchs |Datum=1864 |Seiten=669}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im 18. Jahrhundert wies der Historiker [[August Ludwig von Schlözer]] auf die Inkonsistenz dieser Abstammungslegende hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde auch die [[Ruthenien|ruthenische]] bzw. [[Samogitien|samogitische]] Herkunft Andrei Kobylas in Frage gestellt. Einige Historiker vertreten die These, dass er Abkömmling einer edlen Moskauer Familie aus [[Weliki Nowgorod|Nowgorod]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ik-ptz.ru/de/istoriya/kto-byl-pervym-iz-roda-romanovyh-shpargalka-dinastiya-romanovyh.html |titel=Wer war der erste aus der Familie Romanov. Spickzettel: Die Romanov-Dynastie |abruf=2021-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der russische Beiname Kobyla bedeutet auf Deutsch [[Stute]]. Laut des russischen Historikers Kuzmin stammte Andrei aus [[Kostroma]] und könnte der Sohn eines Bojaren Alexei gewesen sein, der 1304 getötet wurde. Die Nachkommen Kobylas, insbesondere die Romanows, besaßen in der Nähe von Kostroma Landgüter. Um 1330 trat Andrei Kobyla in die Dienste des Großfürsten Simeon Iwanowitsch ein und genoss hohes Ansehen. 1347 wurde er vom Großfürsten nach [[Twer]] gesandt, um in seinem Namen mit Maria von Twer Heiratsverhandlungen aufzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean-Henri Schnitzler |Titel=Geheimgeschichte von Russland unter der Herrschaft der Kaiser Alexander und Nikolaus: mit besonderer Berücksichtigung der Krisis im Jahre 1825 |Verlag=Wm. Kori |Datum=1847 |Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familienzweige ===&lt;br /&gt;
Andrei Kobyla hinterließ fünf Söhne, darunter der Woiwode Feodor Andrejewitsch Kobylin, genannt Koschka, auf Deutsch Katze. Großfürst Wassili beorderte ihn nach Nowgorod und vertraute ihm dort später die Regierung an. Im hohen Alter erhielt er die Bojarenwürde. Seine Nachkommen trugen den Familiennamen Koschkin. Von dem ältesten seiner fünf Söhne stammte die Familie Romanow, von dem vierten Sohn die Familie [[Scheremetew]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jean-Henri Schnitzler |Titel=Geheime geschichte Russlands unter den kaisern Alexander und Nikolaus unter besonderer Berücksichtigung der Krisis von 1825 |Verlag=Druck und Verlag des Verlags-Comptoirs |Datum=1847 |Seiten=258}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Töchter Anna und Akulina heirateten die Fürsten von Rostow und Mikulin. Sachari Iwanowitsch Koschkin, der jüngste Sohn des Iwan Feodorowitsch Koschkin, wurde Bojar unter der Regierung des Großfürsten [[Wassili II. (Russland)|Wassili II.]] des Blinden. Seine Kinder nahmen von ihm den Namen Sacharjin ({{lang|ru|Захарьин}}) an. Die Familie Jakoslef stammte vom ältesten der beiden Sacharjins, der jüngere Juri Sacharjitsch starb 1501. Dessen Söhne führten den Beinamen Jurjew. Seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts nannte sich die Familie Sacharjin-Jurjew.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg ===&lt;br /&gt;
Der dritte Sohns Juris, Roman Jurjewitsch Sacharjin, ist der Stammvater des Hauses Romanow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Caspar Bluntschli |Titel=Bluntschli’s Staatswörterbuch: in drei Bänden auf Grundlage des [[Deutsches Staatswörterbuch|deutschen Staatswörterbuches]] |Verlag=[[Friedrich Schulthess]] |Datum=1875 |Seiten=298}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine drei Söhne Daniel, Dolmat und Nikita Romanowitsch bekleideten einflussreiche Stellungen am [[Zarentum Russland|Zarenhof]]. Daniel Romanowitsch hatte sich als Feldherr im Krieg gegen die [[Tataren]] verdient gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johann Samuel Ersch]], Johann Gottfried Gruber |Titel=Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste: in alphabetischer Folge von genannten Schriftstellern |Verlag=J.F. Gleditsch |Datum=1852 |Seiten=441}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine ältere Schwester [[Anastassija Romanowna Sacharjina]] wurde unter einer Vielzahl heiratsfähiger Töchter nobler russischer Familien als Braut von Zar [[Iwan IV. (Russland)|Iwan IV.]] auserwählt. Ihre jüngere Schwester Anna Romanowa vermählte sich mit dem Fürsten Wassili Andrejewitsch Sitsky. Nach dem Tod Iwan IV. 1584 führte Nikita Romanowitsch die Regentschaft für seinen noch minderjährigen Neffen [[Fjodor I. (Russland)|Fjodor I.]] Nach seinem Tod im April 1586 übernahm [[Boris Godunow]] die Regentschaft für den regierungsunfähigen Zaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfolgung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kostromatsar.jpg|mini|Eine Menschenmenge im Ipatjew-Kloster bittet Michael Romanows Mutter, ihn nach Moskau gehen zu lassen, um Zar zu werden]]Nach dem Tod Fjodors I. entbrannte ein Machtkampf um den Thron, der das Land in eine tiefe soziale und politische Krise stürzte. Boris Godunow ergriff am 7. Januar 1598 als [[Usurpator]] die Macht. Die Moskauer Bojaren machten ihn für die Ermordung des für die Thronfolge vorgesehenen jüngsten Bruders Fjodors, [[Dmitri Iwanowitsch (Zarewitsch)|Dmitri Iwanowitsch]] verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=oe1.orf.at |url=https://oe1.orf.at/programm/20191025/581390/Ausgestorben-und-wiederauferstanden |titel=Ausgestorben und wiederauferstanden {{!}} FR {{!}} 25 10 2019 {{!}} 17:55 |sprache=de |abruf=2021-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Romanows wurden von Godunow nach einer [[Denunziation]] verfolgt. Sämtliche Söhne Nikitas erhielten Kerkerhaft. Der Sohn Nikitas, Fjodor Nikititsch Romanow, der spätere Patriarch [[Philaret (Moskau)|Philaret]], wurde 1601 gezwungen, ins Kloster zu gehen und das [[Gelübde|Mönchsgelübde]] abzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nikolaĭ Ivanovich Kostomarov |Titel=Russische Geschichte in Biographien |Verlag=J. Ricker |Datum=1891 |Seiten=688}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Xenia Iwanowna zog sich als Marfa in ein Kloster nahe dem Onegasee zurück. Der Sohn Fjodors Nikititschs, [[Michael I. (Russland)|Michael Fjodorowitsch]], flüchtete mit zwei seiner Tanten 1603 in die eigentliche Heimat der Romanows, in die Stadt Klin. Nach der Machtübernahme des [[Pseudodimitri I.]] 1605/06 wurde die Familie rehabilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zarenherrschaft ===&lt;br /&gt;
1612 brach unter der Führung des [[Nischni Nowgorod]]er Kaufmanns [[Kusma Minin]] und des Fürsten [[Dmitri Michailowitsch Poscharski|Dmitri Poscharski]] mit Unterstützung durch den Metropoliten [[Philaret von Moskau|Philaret]] in Moskau ein Volksaufstand aus, der die polnische Besatzungszeit beendete. Nach der [[Smuta]] wurde Michael Fjodorowitsch 1613 vom [[Semski Sobor]] zum Zaren gewählt und begründete die Dynastie der Romanows.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Pipes]]: &amp;#039;&amp;#039;Rußland vor der Revolution. Staat und Gesellschaft im Zarenreich&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck Verlag, München 1977, ISBN 3-406-06720-4, S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Krönung fand am 22. Juli 1613 statt. Seine Politik war in den Anfangsjahren vor allem gegen Polen gerichtet. König [[Sigismund III. Wasa|Sigismund III.]], der seinen Sohn [[Władysław IV. Wasa]] auf den russischen Thron bringen wollte, weigerte sich, Michaels Herrschaft anzuerkennen. Erst der [[Vertrag von Polanów]] 1634 beendete den [[Russisch-Polnischer Krieg 1632–1634|Russisch-Polnischen Krieg]], auch Smolensker Krieg genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael I. hinterließ zehn Kinder, wovon sein Sohn Alexei die Nachfolge antrat. Während der Regierungszeit Alexei I. herrschte eine starke Unterdrückung der Bauern. Die zusätzliche hohe Steuerlast führte ab 1648 immer wieder zu Aufständen. 1649 wurde die Leibeigenschaft per Gesetz festgelegt. Alexei führte seit 1654 einen Krieg mit Polen, in den auch Schweden 1656 eintrat und gegen Russland kämpfte. 1658 überwarf er sich mit dem Patriarchen Nikon über die von diesem eingeleiteten kirchlichen Reformen. Der Konflikt führte 1666 zur Spaltung der [[Russisch-orthodoxe Kirche|russisch-orthodoxen Kirche]]. Ende 1655 schloss Russland mit Polen einen Waffenstillstand und wandte sich gegen Schweden. Der [[Vertrag von Andrussowo|Friede von Andrussowo]] 1667 beendete die Kriegshandlungen und Smolensk, Kiew und die Ostukraine wurden Teil Russlands. In östlicher Richtung dehnte Alexei sein Reich mit der Eroberung Ostsibiriens bis an die Grenze Chinas aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Petrinische Reformen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kniga lubvi znak v chesten brak 1.jpg|mini|Zar [[Peter der Große|Peter I.]] und seine Braut [[Jewdokija Fjodorowna Lopuchina]] aus einem Buch das Peter 1689 anlässlich seiner Hochzeit überreicht wurde]]1682 wurde [[Peter der Große|Peter]] zusammen mit seinem älteren Halbbruder [[Iwan V. (Russland)|Iwan]] zum Zaren ernannt, jedoch auf Grund der Minderjährigkeit der beiden Brüder zunächst Iwans Schwester und Peters Halbschwester [[Sofia Alexejewna|Sophia]], als Regentin eingesetzt. Sophias Sturz im Jahre 1689 durch die Hofpartei Peters und seiner Mutter begründete Peters Alleinherrschaft. Peter I. brach mit den altrussischen Traditionen, indem er weltliche Schulen bauen ließ und die Macht der Kirche zurückdrängte. Die sogenannten [[Petrinische Reformen]] wurden nach dem langjährigen und schließlich siegreichen [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieg]] mit Schweden eingeleitet und durchgesetzt. Dies trug zur Modernisierung des Russischen Reiches bei, die letztlich zur Großmachtstellung Russlands im 18. Jahrhundert führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1703 gründete er an der [[Newa]]-Mündung die Stadt [[Sankt Petersburg]]. Den Standort seiner zukünftigen Hauptstadt, eines „[[Fenster zum Westen|Fensters nach Europa]]“, soll Peter selbst ausgewählt haben. Erst mit der Gründung der Stadt verfügte Russland wieder über einen eigenen Hafen, der zugleich umfangreiche Westverbindungen aufrechterhielt. Der den Reformkurs seines Vaters ablehnende Zarewitsch [[Alexei von Russland|Alexei]] floh 1717 über Wien nach Neapel. Von Gesandten seines Vaters überredet, nach Russland zurückzukehren, wurde er von seinem Vater enterbt und der Verschwörung angeklagt. Er starb 1718 unter der Folter. 1721 nahm Peter den Kaisertitel an&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Udo Sautter |Titel=Die 101 wichtigsten Personen der Weltgeschichte |Verlag=C.H.Beck |Datum=2012 |ISBN=978-3-406-63372-0 |Seiten=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und verlegte seinen Herrschaftssitz aus Moskau in die neue Hauptstadt Sankt Petersburg. Er starb 1725. Nur drei seiner Töchter überlebten Peter, eine davon nur wenige Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dynastische Krisen ===&lt;br /&gt;
Nach Peters Tod 1725 war seine zweite Frau [[Katharina I. (Russland)|Katharina I.]] zwei Jahre lang bis zu ihrem eigenen Ableben regierende Kaiserin von [[Russisches Kaiserreich|Russland]] und versprach, ihren Stiefenkel [[Peter II. (Russland)|Peter Alexejewitsch]] zu ihrem Nachfolger zu ernennen. Die Regierungsgewalt übte de facto Fürst [[Alexander Danilowitsch Menschikow]] aus. Nach dem Tod Katharinas bestieg Peter II. am 17. Mai 1727 im Alter von elf Jahren den Thron. Zu seinen Vormündern wurden Alexander Menschikow und seine Tanten [[Anna Petrowna|Anna]] und [[Elisabeth (Russland)|Elisabeth Petrowna]] bestimmt. Peter II. starb nach nur dreijähriger Amtszeit an den Pocken. Mit dem Tod Peter II. erlosch die männliche Linie der Romanows.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsche Geschichts-Bibliothek |Datum=1856 |Seiten=40}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 bestieg [[Anna (Russland)|Anna Iwanowna]], die Halbnichte Peters I., den Thron. Unter ihrer Herrschaft erhielt [[Sankt Petersburg]] den Status der Hauptstadt zurück und wurde grundlegend verändert. Ihre zehnjährige Regierungszeit wird auch als die „dunkle Epoche“ zwischen der Ära von Peter dem Großen und derjenigen der Kaiserin Elisabeth Petrowna bezeichnet. Da ihre kurze Ehe kinderlos geblieben war, bestimmte Anna ihren Großneffen, den Enkel ihrer älteren Schwester [[Katharina Iwanowna|Katharina]], zu ihrem Nachfolger, den man als [[Iwan VI. (Russland)|Iwan VI.]] zum Kaiser ausrief. Als Regenten für den noch minderjährigen Knaben ernannte Anna dessen Mutter und ihren Favoriten [[Ernst Johann von Biron]]. Elisabeth Petrowna stürzte den jungen Zaren bereits im Jahr darauf. Iwan wurde inhaftiert und 1764 ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Walcker |Titel=Grundriß der Weltgeschichte und der Quellenkunde für Historiker, Lehrer, Examinanden und andere Gebildete. |Verlag=Macklot’sche Buchhandlung und Buchdruckerei |Datum=1892 |Seiten=177}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Elisabeth Petrowna war die letzte Romanow auf dem Thron. Innenpolitisch konnte Elisabeth das Reich stabilisieren. Sie führte eine strenge Religionspolitik, wodurch Juden und Andersgläubige unter Repressalien zu leiden hatten. Im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] kämpfte Russland auf der Seite Österreichs gegen Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romanow-Holstein-Gottorp ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Romanow-Holstein-Gottorp}}&lt;br /&gt;
Elisabeth, die unverheiratet und kinderlos blieb, ernannte ihren Neffen zum Thronfolger, der ihr 1762 als [[Peter III. (Russland)|Peter III.]] folgte. Der Sohn von Peters I. Tochter [[Anna Petrowna]], die mit [[Karl Friedrich (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Karl Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf]] verheiratet war, begründete das Haus Romanow-Holstein-Gottorp. Nach dem frühen Tod des Vaters im Jahr 1739 wurde das elfjährige [[Waise]]nkind Herzog von Holstein-Gottorf, das seit 1713, als es die im [[Herzogtum Schleswig]] gelegenen Territorien an die dänische Krone verloren hatte, nur noch einen Rumpfstaat darstellte. 1745 wurde Peter, inzwischen volljährig, mit Prinzessin [[Katharina II.|Sophie Auguste Friederike]] von [[Fürstentum Anhalt-Zerbst|Anhalt-Zerbst-Dornburg]], vermählt, die aus diesem Anlass ebenfalls zum russisch-orthodoxen Glauben konvertierte und den Namen Katharina annahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mary Lavater-Sloman |Titel=Katharina und die russische Seele: die Lebensgeschichte Katharinas II. von Russland |Verlag=Artemis |Datum=1958 |ISBN=3-7608-0123-4 |Seiten=67}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1762 war Peter sechs Monate lang Kaiser von Russland. Die ersten Staatshandlungen Peters waren ein Sonderfrieden mit Preußen, wodurch er sich die Feindschaft der konservativen Kräfte des Landes zuzog. Nach einem Staatsstreich ließ sich seine Frau Katharina zur Zarin und Alleinherrscherin Russlands ausrufen, während Peter für abgesetzt erklärt wurde und am 17. Juli 1762 unter ungeklärten Umständen ums Leben kam. [[Katharina II.]], die später den Beinamen „die Große“ erhielt, förderte die Ansiedlung von Ausländern in Russland. Russlands Machtbereich konnte sie so weit ausbauen, dass nach zwei Kriegen gegen die Türken Russland über einen Zugang zum Schwarzen Meer verfügte. Außerdem wirkte sie an den drei Teilungen Polens entschieden mit und führte 1788 Krieg gegen die Schweden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6750.html |titel=9. Juli 1762 - Katharina II. wird Kaiserin von Russland |datum=2012-07-09 |sprache=de |abruf=2021-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die offiziellen Nachkommen Peters herrschten bis zur [[Februarrevolution 1917|Februarrevolution]] im Jahre 1917 über das russische Zarenreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
=== Stammliste ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Stammliste des Hauses Romanow}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammtafel ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;imagemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Romanov_tree_1_simple_de.png&lt;br /&gt;
rect   302 16  357 118  [[Michael I. (Russland)|Michail]]&lt;br /&gt;
rect   410 15  465 117   [[Jewdokija Streschnewa]]&lt;br /&gt;
rect   247 133  303 236   [[Maria Miloslawskaja]]&lt;br /&gt;
rect   356 133  413 236   [[Alexei I. (Russland)|Alexei]]&lt;br /&gt;
rect   464 133  521 236   [[Natalja Naryschkina]]&lt;br /&gt;
rect   26 260  80 363   [[Fjodor III.]]&lt;br /&gt;
rect   247 133  303 236   [[Maria Miloslawskaja]]&lt;br /&gt;
rect   247 133  303 236   [[Maria Miloslawskaja]]&lt;br /&gt;
rect   214 262  268 365   [[Iwan V. (Russland)|Iwan V.]]&lt;br /&gt;
rect   320 261  378 362  [[Praskowja Fjodorowna Saltykowa|Praskowja Saltykowa]]&lt;br /&gt;
rect   469 262  523 365   [[Katharina I.]]&lt;br /&gt;
rect   577 262  631 365   [[Peter I. (Russland)|Peter I.]]&lt;br /&gt;
rect   685 263  739 366   [[Jewdokija Lopuchina]]&lt;br /&gt;
rect   544 388  598 491   [[Elisabeth (Russland)|Elisabeth]]&lt;br /&gt;
rect   214 262  268 365   [[Iwan V. (Russland)|Iwan V.]]&lt;br /&gt;
rect   739 391  793 494   [[Charlotte Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel|Charlotte von Braunschweig]]&lt;br /&gt;
rect   338 391  392 494   [[Karl Friedrich (Schleswig-Holstein-Gottorf)|Karl Friedrich von Holstein-Gottorp]]&lt;br /&gt;
rect   446 391  500 484   [[Anna Petrowna|Anna]]&lt;br /&gt;
rect   685 521  739 622  [[Peter II. (Russland)|Peter II.]]&lt;br /&gt;
rect   631 391  685 484   [[Alexei von Russland|Alexei]]&lt;br /&gt;
rect   237 392  291 493  [[Anna (Russland)|Anna]]&lt;br /&gt;
rect   89 520  143 612  [[Anna Leopoldowna|Anna]]&lt;br /&gt;
rect   144 390  198 482  [[Katharina Iwanowna|Katharina]]&lt;br /&gt;
rect   35 391  89 493  [[Karl Leopold (Mecklenburg)|Karl Leopold von Mecklenburg]]&lt;br /&gt;
rect   196 519  252 623   [[Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel]]&lt;br /&gt;
rect   142 648  198 752   [[Iwan VI.]]&lt;br /&gt;
rect   119 262  175 355  [[Sofia Alexejewna|Sofia]]&lt;br /&gt;
rect   366 526  477 552  [[Haus Romanow-Holstein-Gottorp]]&lt;br /&gt;
desc none&lt;br /&gt;
&amp;lt;/imagemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Zaren aus dem Hause Romanow ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:80px&amp;quot;|Bild&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Name (Lebensdaten)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:100px&amp;quot;|Regierungszeit&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:100px&amp;quot;|Titel&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Mikhail fjodorovich2.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
| [[Michael I. (Russland)|Michael I.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 22. Juli 1596; † 23. Juli 1645)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1613–1645&lt;br /&gt;
| Zar&lt;br /&gt;
|Sohn [[Philaret (Moskau)|Philarets]]. Erster Zar aus dem Haus Romanow, der 1613 zum Zaren gewählt und gekrönt wurde. Zu Beginn musste er sich heftiger Angriffe der Polen erwehren, die ihn als Zaren nicht anerkannten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Alexis I of Russia (Hermitage).jpg|80px]]&lt;br /&gt;
| [[Alexei I. (Russland)|Alexei I., „der Sanftmütigste“]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 29. März 1629; † 8. Februar 1676)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1645–1676&lt;br /&gt;
| Zar&lt;br /&gt;
|Sohn Michaels I. Während seiner Regierungszeit herrschte eine starke Unterdrückung der Bauern. Die zusätzliche hohe Steuerlast führte ab 1648 immer wieder zu Aufständen. 1649 wurde die Leibeigenschaft per Gesetz festgelegt. Alexei führte seit 1654 einen Krieg mit Polen, in den auch Schweden 1656 eintrat und gegen Russland kämpfte. Erst der [[Vertrag von Andrussowo|Friede von Andrussowo]] 1667 beendete die Kriegshandlungen und Smolensk, Kiew und die Ostukraine wurden Teil Russlands.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Feodor III of Russia.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
| [[Fjodor III.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 9. Juni 1661; † 7. Mai 1682)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1676–1682&lt;br /&gt;
| Zar&lt;br /&gt;
|Sohn Alexeis I. Er befand sich fast die ganze Zeit seiner Herrschaft mit dem [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] im Krieg. Fjodor hatte viele Reformen angestoßen, aber die meisten davon brachte er nicht zu Ende. Wichtig war die Abschaffung der [[Rangtabelle#Rangplatzordnung Mestnitschestwo|Rangplatzordnung]] beim [[Kaiserlich Russische Armee|Militär]].&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Sophia Alekseyevna by anonim (19 c., Hermitage).jpg|80px]]&lt;br /&gt;
| [[Sofia Alexejewna]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 27. September 1657; † 14. Juli 1704)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1682–1689&lt;br /&gt;
| Regentin&lt;br /&gt;
|Tochter Alexeis I. Nach Fjodors Tod stellte sich die Frage der Thronfolge. Nach blutigen [[Moskauer Aufstand 1682|Aufständen]] der [[Strelizen|Strelitzen]] wurde sie zur Regentin für die beiden unmündigen Zaren Ivan&amp;amp;nbsp;V. und Peter&amp;amp;nbsp;I. erklärt. Die erfolglosen Feldzüge gegen die Krimtataren führten zu ihrem Sturz im August 1689. Peter&amp;amp;nbsp;I. ließ sie zur Nonne scheren.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:IvanV.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
| [[Iwan V. (Russland)|Iwan V.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 6. September 1666; † 8. Februar 1696)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1682–1696&lt;br /&gt;
| Zar&lt;br /&gt;
|Sohn Alexeis I. Er wurde zusammen mit Peter zum Zaren gekrönt. Politisch spielte Iwan auf Grund seiner Gesundheit nie eine Rolle. In den ersten Jahren lag die Regierung bei seiner Schwester Sofia, die zur Regentin eingesetzt worden war. Nach deren Entmachtung herrschte sein Bruder Peter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Peter der-Grosse 1838.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
| [[Peter der Große|Peter I., „der Große“]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 9. Juni 1672; † 8. Februar 1725)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1682–1725&lt;br /&gt;
| Zar&lt;br /&gt;
|Sohn Alexeis I.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Kaiser aus dem Hause Romanow ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:80px&amp;quot;|Bild&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:30%&amp;quot;|Name (Lebensdaten)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:100px&amp;quot;|Regierungszeit&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:100px&amp;quot;|Titel&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Peter der-Grosse 1838.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
| [[Peter der Große|Peter I., „der Große“]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 9. Juni 1672; † 8. Februar 1725)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1682–1725&lt;br /&gt;
| Kaiser&lt;br /&gt;
|Sohn Alexeis I. 1721 nahm Peter den [[Russisches Kaiserreich|Kaisertitel]] an. 1724 macht er seine zweite Frau zur Mitregentin. Er reformierte das russische Reich nach westlichem Vorbild.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Catherine I of Russia by Nattier.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
| [[Katharina I. (Russland)|Katharina I.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 15. April 1684; † 17. Mai 1727)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1725–1727&lt;br /&gt;
| Kaiserin&lt;br /&gt;
|Frau Peters I. Erste Kaiserin Russlands. Peter der Große ernannte sie bereits 1724 zur Mitregentin. Nach dessen Tod verhalf Alexander Danilowitsch Menschikow ihr zum Thron. Sie übergab ihm die Regierungsgeschäfte, starb aber schon 2 Jahre später.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Peter II of Russia by Vedekind (1730s, Samara).jpg|80px]]&lt;br /&gt;
| [[Peter II. (Russland)|Peter II.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 23. Oktober 1715; † 29. Januar 1730)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1727–1730&lt;br /&gt;
| Kaiser&lt;br /&gt;
|Enkel Peters I., letzter männlicher Romanow auf dem Thron. Der junge Zar wurde stark beeinflusst, zuerst versuchte Menschikow seine Macht auszuweiten, wurde jedoch von Dolgoruki gestürzt. Er verlegte den Hof wieder nach Moskau. 1730 bekam Peter die [[Pocken]] und starb.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Anna Ioannovna (Kuskovo).jpg|80px]]&lt;br /&gt;
| [[Anna (Russland)|Anna]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 7. Februar 1693; † 28. Oktober 1740)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1730–1740&lt;br /&gt;
| Kaiserin&lt;br /&gt;
|Tochter Iwans V. Die Regierungsgeschäfte kümmerten sie wenig. Unter ihrer Regentschaft begann die Ausbreitung in Richtung Zentralasien. Russland beteiligte sich am Polnischen Thronfolgekrieg und am Russisch-Österreichischen Türkenkrieg. Ihre Regentschaft wird auch Dunkle Epoche genannt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Ivan6russia1740.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
| [[Iwan VI. (Russland)|Iwan VI.]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 23. August 1740; † 16. Juli 1764)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1740–1741&lt;br /&gt;
| Kaiser&lt;br /&gt;
|Urenkel Iwans V. Kaiserin Anna ernannte den Enkel ihrer Schwester zum Thronfolger. Als Säugling bestieg er unter der Regentschaft [[Anna Leopoldowna]]s den Thron Russlands. Elisabeth Petrowna stürzte den jungen Zaren bereits im Jahr darauf. Iwan wurde inhaftiert und 1764 ermordet. Durch seinen Vater gehörte er streng genommen dem Haus [[Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern]] an.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Elizabeth of Russia by V.Eriksen.jpg|80px]]&lt;br /&gt;
| [[Elisabeth (Russland)|Elisabeth]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(* 29. Dezember 1709; † 5. Januar 1762)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1741–1762&lt;br /&gt;
| Kaiserin&lt;br /&gt;
|Tochter Peters I. und Katharinas&amp;amp;nbsp;I. Letzte der ursprünglichen Romanows auf dem Thron. Innenpolitisch konnte Elisabeth das Reich stabilisieren. Sie führte eine strenge Religionspolitik, wodurch Juden und Andersgläubige unter Repressalien zu leiden hatten. Im Siebenjährigen Krieg kämpfte Russland auf der Seite Österreichs gegen Preußen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Nspas18.jpg|Nowospasski-Kloster bei Moskau&lt;br /&gt;
 Kremlin 27.06.2008 01.jpg|[[Großer Kremlpalast]], Moskau&lt;br /&gt;
 Spb 06-2012 Palace Embankment various 14.jpg|[[Eremitage (Sankt Petersburg)|Winterpalast]], Sankt Petersburg&lt;br /&gt;
 Grand Peterhof Palace9726.jpg|[[Schloss Peterhof]]&lt;br /&gt;
 Catherine Palace in Tsarskoe Selo.jpg|[[Katharinenpalast]], Zarskoje Selo&lt;br /&gt;
 Петропавловка.jpg|[[Peter-und-Paul-Festung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der russischen Herrscher]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Romanow-Holstein-Gottorp]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nach Erscheinungsjahr geordnet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Matthias Stadelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Romanovs.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-17-018947-8.&lt;br /&gt;
* [[Simon Sebag Montefiore]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Romanows. Glanz und Untergang der Zarendynastie 1613–1918&amp;#039;&amp;#039; (Im Original: &amp;#039;&amp;#039;The Romanovs: 1613-1918&amp;#039;&amp;#039;).  S. Fischer, Frankfurt/M. 2016, ISBN 978-3-10-050610-8.&lt;br /&gt;
* E. M. Almedingen: &amp;#039;&amp;#039;Die Romanows. Die Geschichte einer Dynastie&amp;#039;&amp;#039;. Nikol Verlag, Hamburg 2021, ISBN 978-3-86820-644-9.&lt;br /&gt;
* Albert Stähli: &amp;#039;&amp;#039;Die Romanows. Aufstieg und Fall der russischen Zaren&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurter Allgemeine Buch, Frankfurt am Main 2021, ISBN 978-3-96251-110-4.&lt;br /&gt;
* Bernhard Stern: &amp;#039;&amp;#039;Die Romanows&amp;#039;&amp;#039;. Jazzybee Verlag, Altenmünster 2023, ISBN 978-3-98868-014-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|House of Romanov|Romanow}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118749579}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118749579|LCCN=sh85115062|VIAF=69724780}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanow| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stammtafel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tilman Berger</name></author>
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