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	<title>Roman Jäger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T13:00:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roman_J%C3%A4ger&amp;diff=923974&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-04-19T17:48:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:JägerRoman.jpg|mini|Roman Jäger]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roman Jäger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Oktober]] [[1909]] in [[Weißenkirchen in der Wachau]] (Niederösterreich); verschollen seit dem 22. September 1944 bei [[Vydrau]], [[Slowakei]]) war ein nationalsozialistischer Jurist und seit 1938 Mitglied des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jäger war Sohn einer Weinbauernfamilie. Nach Besuch der Volksschule in Weißenkirchen und der Gymnasien in [[Seitenstetten]] und [[Krems an der Donau]] begann er an der [[Universität Wien]] das Studium der Rechtswissenschaften und promovierte 1934. Sein weiterer beruflicher Werdegang wurde durch seine politischen Aktivitäten beeinträchtigt: Nach wenigen Monaten der Tätigkeit am Bezirksgericht von [[Spitz an der Donau]] wurde er „als des Vertrauens unwürdig“ entlassen und war danach im elterlichen Wirtschaftsbetrieb tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1924 war er in der Nationalsozialistischen Arbeiterjugend, einem Vorläufer der [[Hitlerjugend]], tätig. Ab 1929 trat er als Parteiredner auf. Am 24. Juni 1931 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei Österreichs – Hitlerbewegung|NSDAP]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 511.390)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/17841520&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1932 war er Funktionär im [[NSDStB]]. 1933 wurde ihm seine jugenderzieherische Tätigkeit als Gaujugendturnwart untersagt, und wegen seiner politischen Aktivitäten war er vom August bis Oktober 1933 inhaftiert. Später war er Kreisleiter im Waldviertel und wegen seiner politischen Aktivitäten im Frühling 1936 flüchtig, inhaftiert und im Juli amnestiert. Ein späterer Eintrag im Reichstagshandbuch gibt für 1937 an, Jäger sei in diesem Jahr bereits Gauschulungsleiter und sogar Gauleiter gewesen. Im März 1938 wurde Jäger zum [[SA-Standartenführer]] ernannt. Abermals war er 1938 bis zur Amnestie flüchtig. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] war er für kurze Zeit [[Gauleiter]] von [[Niederdonau]], später [[Landeshauptmann#Österreich|Landeshauptmann]] von Niederösterreich und Kreisführer des [[Reichsbund für Leibesübungen| Reichsbundes für Leibesübungen]]. Seit 1938 gehörte Jäger dem Reichstag an. Von Mai 1938 an war er [[Gauführerschule|Gauschulungsleiter]] der [[NSDAP]] im [[Gau Niederdonau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 bezeichnete Jäger sich in seiner Vita für das [[Reichstagshandbuch]] als [[römisch-katholisch]]. Bei seiner Eheschließung im Dezember 1940 mit [[Helene Jäger|Helene Naber-Binder]], der vormaligen Führerin des [[Bund Deutscher Mädel|BDM]]-Obergaues Niederdonau,&amp;lt;ref&amp;gt;Weber-Stumfohl: &amp;#039;&amp;#039;Ostmarkmädel.&amp;#039;&amp;#039; 1940, S. 145 bzw. 147&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=fbn&amp;amp;datum=1940&amp;amp;page=25 &amp;#039;&amp;#039;Führungswechsel im BDM.&amp;#039;&amp;#039;] ANNO - AustriaN Newspapers Online: Feldpostbrief Niederdonau, 1940, Heft 4, S. 21–24, abgerufen am 3. Jänner 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kleine Volks-Zeitung, 26. November 1938, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er jedoch vom Standesamt als „[[gottgläubig]]“ eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg nahm Jäger 1939/40 in der deutschen Wehrmacht u. a. am [[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]] teil. Von 1940 bis 1944 war er als hauptamtlicher politischer Leiter [[Unabkömmlichstellung|unabkömmlich gestellt]]. 1944 wurde er als Leutnant an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] eingesetzt. Zuletzt war Jäger beim Grenadier-Regiment 946 der [[357. Infanterie-Division (Wehrmacht)|357. Infanterie-Division]]. Mit größter Wahrscheinlichkeit kam er bei den Kämpfen gegen die [[Rote Armee]] um den [[Duklapass]] im Osten der Slowakei ([[Ostkarpatische Operation]]) im September 1944 um. Das [[Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien|Landesgericht Wien]] erklärte ihn 1955 für tot und stellte den 22. September 1944 als Zeitpunkt des Todes fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
* Herta Weber-Stumfohl: &amp;#039;&amp;#039;Ostmarkmädel: ein Erlebnisbuch aus den Anfangsjahren und der illegalen [[Kampfzeit]] des BDM in der Ostmark.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Junge Generation, Berlin 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130552313}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130552313|VIAF=6043695}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jager, Roman}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gauleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalsozialismus in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jäger, Roman&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Oktober 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weißenkirchen in der Wachau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 22. September 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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