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	<title>Roman Friedrich Heiligenthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: gr</title>
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		<updated>2024-02-08T16:35:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roman Friedrich Heiligenthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Oktober]] [[1880]] in [[Bruchsal]]; † [[30. März]] [[1951]] in [[Karlsruhe]]) war ein deutscher [[Architekt]], [[Stadtplaner]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Heiligenthal war ein Sohn des aus [[Ubstadt]] stammenden Bierbrauers Franz Heiligenthal. Nach dem Schulabschluss 1900 und dem in Bruchsal geleisteten Militärdienst studierte er ab Herbst 1901 an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]], der [[Technische Universität Dresden|Technischen Hochschule Dresden]], der [[Karlsruher Institut für Technologie|Technischen Hochschule Karlsruhe]] und der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]] [[Architektur]] und [[Bauingenieurwesen]]. Nachdem er noch während seiner Studienzeit kurzzeitig in Bruchsal als Architekt tätig gewesen war, legte er 1906 die Badische Prüfung der &amp;#039;&amp;#039;Civilbaukunst&amp;#039;&amp;#039; und im Jahre 1908 die Diplom-Hauptprüfung im Fach Bauingenieurwesen ab. Von 1909 bis 1914 war er in Essen als Stadtbauingenieur unter [[Robert Schmidt (Ingenieur)|Robert Schmidt]] tätig; 1914 wurde er zum Abteilungsleiter im Verband Großraum Berlin berufen. Den Ersten Weltkrieg erlebte er zunächst als Soldat in [[Lothringen]], später im Verwaltungsstab im Osten Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1918 war er als Magistratsoberbaurat in der Zentralverwaltung Berlins tätig. Ihm oblag unter anderem die Aufstellung einer Bauordnung und eines allgemeinen [[Bebauungsplan (Deutschland)|Bebauungsplanes]]. Daneben koordinierte er den Ausbau des [[Messegelände (Berlin)|Messegeländes]] und den Bau des [[Berliner Funkturm|Funkturms]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine beiden Dissertationen behandelten die &amp;#039;&amp;#039;Baugeschichte der Stadt Bruchsal vom 13. bis 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (Dr.-Ing.) und &amp;#039;&amp;#039;Die Statistik im Dienst der Stadterweiterung&amp;#039;&amp;#039; (Dr. rer. pol.). Die &amp;#039;&amp;#039;Berliner Städtebaustudien&amp;#039;&amp;#039; sind in den Jahren 1924 bis 1926 entstanden und beschäftigen sich mit der Aufstellung eines Generalsiedlungsplanes für Berlin. Den Höhepunkt seiner städtebaulichen Arbeiten bildet das Buch &amp;#039;&amp;#039;Städtebaurecht und Städtebau&amp;#039;&amp;#039;, in dem er den Städtebau in den Mittelpunkt stellt und auf das [[Städtebaurecht]] der einzelnen Länder sowie der Nachbarstaaten eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1927 bis 1949 war er Inhaber des Lehrstuhls für Städtebau, Stadtwirtschaft und Siedlung an der Technischen Hochschule Karlsruhe. Auf diesem Lehrstuhl war er der Nachfolger von [[Reinhard Baumeister]] (1862–1912) und seinem direkten Vorgänger [[Karl August Hoepfner]] (1912–1927). Heiligenthal war Mitglied des Internationalen Verbandes für Wohnungswesen und Städtebau (International Federation for Housing and Town Planning). In diesem Zusammenhang geriet er 1935 in Konflikt mit den [[Nationalsozialisten]], die ihn nicht zu einem Kongress nach London reisen lassen wollten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rasse und Wohnung.png|mini|Roman Friedrich Heiligenthal: Rasse und Wohnung. Heidelberg 1937.]]&lt;br /&gt;
Zugleich ist Heiligenthal auch der Autor der vielfach rezipierten Schrift &amp;#039;&amp;#039;Rasse und Wohnung in der großen Agglomeration&amp;#039;&amp;#039; von 1937. Darin baut er seine Argumentation auf die Thesen des Rasseideologens [[Arthur de Gobineau]] auf und versucht so eine „Beziehung zwischen Rasse und Wohnform“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roman Friedrich Heiligenthal |Titel=Rasse und Wohnung in der großen Agglomeration |Hrsg=Roman Friedrich Heiligenthal |Verlag=Carl Winter’s Universitätsbuchhandlung |Ort=Heidelberg |Datum=1937 |Reihe=Siedlungsstudien |BandReihe=8 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; herzustellen. Im Werk &amp;#039;&amp;#039;Rasse und Wohnung&amp;#039;&amp;#039; verband Heiligenthal „rassistische, antisemitische und großstadtfeindliche Überlegungen zu einer Tirade gegen &amp;#039;Ostjuden&amp;#039;, deren Einwanderung nach London und Amsterdam &amp;#039;zu besonders starker Zusammendrängung Veranlassung gegeben&amp;#039; hätte.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oliver Werner |Titel=Wissenschaft »in jedem Gewand«? – Von der »Reichsarbeitsgemeinschaft für Raumforschung« zur »Akademie für Raumforschung und Landesplanung« 1935 bis 1955 |Verlag=Wallstein |Ort=Göttingen, Niedersachs |Datum=2022 |ISBN=978-3-8353-5173-8 |Seiten=64}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1949 ging Heiligenthal in den Ruhestand und nach seinem Tod wurde er auf dem [[Friedhof Bruchsal]] beigesetzt. Heute ist in Bruchsal der Roman-Heiligenthal-Weg nach ihm benannt. In Berlin gibt es die Brücke am Heiligenthalhügel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/ueber-den-bezirk/gebaeude-und-anlagen/bruecken/artikel.178370.php] Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heiligenthal.JPG|mini|hochkant|Roman Heiligenthal: Städtebaurecht und Städtebau. Berlin 1929.]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Städtebau. Ein Handbuch für Architekten, Ingenieure, Volkswirte und Verwaltungsbeamte.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berliner Städtebaustudien.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Städtebaurecht und Städtebau.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rasse und Wohnung in der großen Agglomeration.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 1937.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Götter, Könige und Imperatoren. Der Weg der bildenden Kunst.&amp;#039;&amp;#039; 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Stephan Prager]]: &amp;#039;&amp;#039;Heiligenthal, Roman Friedrich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Raumforschung und Raumordnung.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1970, Sp. 1180–1183.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012271331|VIAF=171238069|LCCN=no/2012/106101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heiligenthal, Roman Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karlsruher Institut für Technologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heiligenthal, Roman Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Stadtplaner und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bruchsal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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