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	<title>Romain Rolland - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-26315-68: /* Artikel */</title>
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		<updated>2026-04-30T15:16:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Artikel&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Romain Rolland 1915.jpg|mini|Romain Rolland (1915) [[Datei:Signature Romain Rolland.jpg|rahmenlos]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1866]] in [[Clamecy (Nièvre)|Clamecy]], [[Département Nièvre]]; † [[30. Dezember]] [[1944]] in [[Vézelay]], [[Burgund]]) war ein französischer [[Schriftsteller]], [[Musikkritiker]] und [[Pazifismus|Pazifist]]. Er wurde 1915 als dritter Franzose mit dem [[Nobelpreis für Literatur]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Schaffen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Romain Rolland - Zur Zeit seines Eintritts in die Ecole Normale (Stefan Zweig - Romain Rolland - Der Mann und das Werk).jpg|mini|Romain Rolland zur Zeit seines Eintritts in die École normale supérieure]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Romain Rolland au balcon, Meurisse, 1914 retouche.jpg|mini|Romain Rolland im Jahre 1914 auf seinem Balkon]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Place Molière 4 (Wittn) Romain Rolland.jpg|mini|[[Gedenktafel]] am Haus, Place Molière 4, in [[Berlin-Wittenau]]]]&lt;br /&gt;
=== Die jüngeren Jahre ===&lt;br /&gt;
Rolland war Sohn eines Notars und erhielt eine bürgerliche Erziehung und Bildung. Im Alter von elf Jahren begann er zu schreiben. Daneben begeisterte er sich unter Anleitung seiner sehr musikalischen Mutter früh für Musik. 1880 verkaufte der Vater seine Kanzlei, und die Familie zog nach Paris, um dem Jungen bessere Möglichkeiten zu verschaffen, sich in [[Classe préparatoire|Vorbereitungsklassen]] auf die Zulassungsprüfung (concours) zur [[École normale supérieure (Paris)|École normale supérieure]] (ENS), der französischen Eliteschule für die Lehramtsfächer an Gymnasien ([[Lycée]]s), vorzubereiten. Rolland, der bis dahin das katholische Gymnasium seines Heimatstädtchens besucht hatte, wechselte nun an das [[Lycée Saint-Louis]] und 1882 an das Traditionsgymnasium [[Lycée Louis-le-Grand|Louis-le-Grand]], wo er sich unter anderen mit [[Paul Claudel]] befreundete. 1886 wurde er in die ENS aufgenommen und studierte dort bis 1889 Literatur und Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ablegung des Schlussexamens ([[licence]]) und erfolgreich absolvierter Einstellungsprüfung ([[agrégation]]) für das Amt eines Gymnasialprofessors für Geschichte ließ er sich sofort beurlauben und ging für zwei Jahre (1889–1891) als Stipendiat an die École française de Rome, um dort Material für eine musikhistorische Doktorarbeit (thèse) über die Geschichte der Oper vor [[Jean-Baptiste Lully|Lully]] und [[Alessandro Scarlatti|Scarlatti]] zu sammeln. In Rom verkehrte er, der schon länger [[Richard Wagner|Wagner]]-Verehrer war, im Salon der Wagner-Freundin [[Malwida von Meysenbug]], die ihn zu einem Besuch in [[Bayreuth]] mitnahm. Seine wichtigste Nebenbeschäftigung in den römischen Jahren war die Kunstgeschichte, doch schrieb er auch weiterhin, zum Beispiel Überlegungen zu einem „roman musical“ (1890) und erste Dramen (1890/91), die aber ungedruckt blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Paris nahm er 1892 eine Teilzeitstelle am Traditionsgymnasium [[Lycée Henri IV]] an und heiratete. Nachdem er 1895 seine Thèse abgeschlossen und die dazugehörige Prüfung (soutenance) absolviert hatte, ließ er sich als Dozent für Kunstgeschichte an die ENS abordnen und später (1904) als Dozent für Musikgeschichte an die [[Sorbonne]] versetzen. Seine kinderlos gebliebene Ehe wurde 1901 geschieden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Das Leben Michelangelos bei Rütten &amp;amp; Loening.png|mini|&amp;#039;&amp;#039;Das Leben Michelangelos&amp;#039;&amp;#039; bei Rütten &amp;amp; Loening]]&lt;br /&gt;
In allen diesen Jahren vor dem Ersten Weltkrieg unternahm Rolland viele, teils längere Bildungsreisen durch West- und Mitteleuropa, verbrachte oft mehrmonatige Arbeitsurlaube in der Schweiz und schrieb erzählende Texte, Essays, musik- und kunsthistorische Schriften sowie Biografien, zum Beispiel [[Ludwig van Beethoven|Beethovens]] (1903), [[Michelangelo]]s, [[Georg Friedrich Händel|Händels]] oder [[Lew Nikolajewitsch Tolstoi|Tolstois]] (gedruckt jeweils 1903, 1906, 1910, 1911). Ebenfalls in dieser Zeit entstand das Fragment einer Biografie von [[Georges Bizet]], welche er auf Anregung von dessen Sohn [[Jacques Bizet]] begonnen hatte.&lt;br /&gt;
Die zahlreichen Dramen, die er ebenfalls verfasste, blieben weiterhin lange Zeit unpubliziert bzw. ungespielt. Die ersten angenommenen und aufgeführten Stücke waren 1898 &amp;#039;&amp;#039;Aërt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Les Loups&amp;#039;&amp;#039;. Letzteres war das erste aus einem über 40 Jahre hinweg fortgesetzten und schließlich achtteiligen Dramenzyklus, der als eine Art Epos der französischen Revolution betrachtet werden kann. Die weiteren Stücke (mit Aufführungsdaten) sind: &amp;#039;&amp;#039;Danton&amp;#039;&amp;#039; (1899), &amp;#039;&amp;#039;Le Triomphe de la raison&amp;#039;&amp;#039; (1899), &amp;#039;&amp;#039;Le Quatorze-Juillet&amp;#039;&amp;#039; (1902), &amp;#039;&amp;#039;Le Jeu de l’amour et de la mort&amp;#039;&amp;#039; (1924), &amp;#039;&amp;#039;Pâques fleuries&amp;#039;&amp;#039; (1926), &amp;#039;&amp;#039;Les Léonides&amp;#039;&amp;#039; (1928), &amp;#039;&amp;#039;Robespierre&amp;#039;&amp;#039; (1939).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 begann Rolland das Werk, das ihn bekannt machen sollte: den 10-bändigen „[[roman-fleuve]]“ &amp;#039;&amp;#039;Jean-Christophe&amp;#039;&amp;#039; (gedruckt 1904–1912). Titelheld ist der (fiktive) deutsche Komponist Johann-Christoph Krafft, der als junger Mann nach Frankreich gelangt, sich dort mit Hilfe eines französischen Freundes assimiliert und so in seiner Musik quasi die ihm angeborene „deutsche Energie“ mit „französischen Geist“ verbinden und veredeln kann. Der &amp;#039;&amp;#039;Jean-Christophe&amp;#039;&amp;#039; war ein großer Erfolg und brachte ihm 1915 den Nobelpreis. Nach 1918 wurde er auch von den nicht wenigen frankophilen Deutschen geschätzt, die der Vorstellung einer zwangsweisen [[Deutsch-französische Erbfeindschaft|deutsch-französischen Erbfeindschaft]] überdrüssig waren und auf Verständigung zwischen beiden Völkern setzten. Der Stoff diente 1978 als Vorlage für die gleichnamige Fernsehserie des französischen Regisseurs [[François Villiers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1910 wurde Rolland in Paris von einem Auto angefahren und erlitt Verletzungen, die ihn für mehrere Monate dienstunfähig machten. Der Unfall war nicht unbeteiligt an seinem Entschluss, seine Professur aufzugeben und freier Schriftsteller zu werden (1912).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913/14 verfasste er &amp;#039;&amp;#039;Colas Breugnon&amp;#039;&amp;#039;, einen kürzeren historischen Roman in Form eines (fiktiven) Tagebuchs aus den Jahren 1616/17 (gedruckt erst 1919).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolland im Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Der Erste Weltkrieg überraschte Rolland in der Schweiz. Bestürzt sah er in ihm den Untergang Europas. Er entschloss sich, in der Schweiz zu bleiben, wo er in [[Villeneuve VD|Villeneuve]] lebte und unzensiert publizieren konnte. Hier lernte er [[Henry van de Velde]] kennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Henry van de Velde und Rolland, S. 402–405. ([https://dbnl.org/tekst/veld006gesc01_01/veld006gesc01_01.pdf PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er engagierte sich vom Oktober 1914 bis Juli 1915 als Freiwilliger bei der [[Internationale Zentralstelle für Kriegsgefangene|Internationalen Zentralstelle für Kriegsgefangene]] des [[Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK)]] in Genf. Er arbeitete in der Unterabteilung &amp;#039;&amp;#039;zivile Internierte&amp;#039;&amp;#039;, die sich um die Zusammenführung von Zivilgefangenen mit ihren Familien, der Suche nach Vermissten und der Weiterleitung von Briefen an die Angehörigen kümmerte.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicole Billeter: &amp;#039;&amp;#039;Worte machen gegen die Schändung des Geistes! Kriegsansichten von Literaten in der Schweizer Emigration 1914/1918&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang Verlag, Bern 2005, ISBN 3-03910-417-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Daneben veröffentlichte er im [[Journal de Genève]] die kriegskritische Artikelserie &amp;#039;&amp;#039;[[Au-dessus de la mêlée]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.letempsarchives.ch/Default/Scripting/ArchiveView.asp?skin=LeTempsFr&amp;amp;AppName=2&amp;amp;BaseHref=JDG%2F1914%2F09%2F22&amp;amp;PageSize=3&amp;amp;enter=true&amp;amp;Page=5 |titel=Au-dessus de la mêlée |datum=2012-08-04 |abruf=2021-09-26 |archiv-url=https://archive.today/20120804000604/www.letempsarchives.ch/Default/Scripting/ArchiveView.asp?skin=LeTempsFr&amp;amp;AppName=2&amp;amp;BaseHref=JDG/1914/09/22&amp;amp;PageSize=3&amp;amp;enter=true&amp;amp;Page=5 |archiv-datum=2012-08-04 |offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Über den Schlachten&amp;#039;&amp;#039;), in der er die kriegsführenden Parteien scharf dafür kritisierte, dass sie um jeden Preis einen Sieg anstrebten und einen Verhandlungsfrieden ausschlossen. Über den Kriegsparteien stehend, versuchte Rolland, sowohl nach Frankreich hineinzuwirken (wo man ihn wegen angeblich unpatriotischer Haltung als einen „inneren Feind“ betrachtete) als auch nach Deutschland (wo man ihn kaum hörte). Nachdem seine Artikelserie im Jahre 1915 als Buch erschienen war,&amp;lt;ref&amp;gt;réédition Petite Bibliothèque Payot, 2013, ISBN 978-2-228-90875-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; fand sie in der zweiten Kriegshälfte größere Verbreitung. Sie wurde nun rasch in mehrere europäische Sprachen übersetzt – allerdings nicht ins Deutsche – und hatte neben dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Jean-Christophe&amp;#039;&amp;#039; großen Anteil daran, dass Rolland 1916 für eine nachträgliche Vergabe des Literaturnobelpreises von 1915 ausersehen wurde – &amp;#039;&amp;#039;„als Anerkennung für den hohen Idealismus seines dichterischen Werkes und für die Wärme und Wahrhaftigkeit, mit der er die Menschen in ihrer Verschiedenartigkeit dargestellt hat“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nobelpreis.org/Literatur/rolland.htm |wayback=20071013053624 |text=nobelpreis.org}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hälfte des Preisgeldes stiftete er der &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Zentralstelle für Kriegsgefangene&amp;#039;&amp;#039; des IKRK.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul-Emile Schazmann: &amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland et la Croix-Rouge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Revue internationale de la Croix-Rouge et Bulletin international  des Sociétés de la Croix-Rouge.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. IKRK, Februar 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Noch ein anderer Platz war an diesem engen, ungehobelten Holztisch. Man zeigte ihn mir mit einer gewissen Ehrfurcht. Hier hatte Romain Rolland mehr als zwei Jahre tagtäglich und unermüdlich freiwillig im Dienste des deutsch-französischen Gefangenenaustausches gearbeitet. Und als mitten in dieser Tätigkeit der Nobel-Preis im Betrage von fast einer Viertelmillion ihm zufiel, stellte er ihn bis zum letzten Franken wohltätigem Wirken zur Verfügung, damit sein Wort die Tat und die Tat sein Wort bezeuge. Ecce homo! Ecce poeta!&amp;#039;&amp;#039;|Stefan Zweig: Das Herz Europas. Ein Besuch im Genfer Roten Kreuz, 1917&amp;lt;ref&amp;gt;Erstmals erschienen in: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Freie Presse]].&amp;#039;&amp;#039; Wien, 23. Dezember 1917.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Kritik an der Kriegspolitik beider Lager, denen er mit zunehmender Dauer des Krieges vorwarf, sich selbst im Falle eines Sieges zu zerstören, wurde Rolland zu einer Symbolfigur der transnationalen [[Pazifismus|Antikriegs]]- und der internationalen [[Arbeiterbewegung]] während des Ersten Weltkrieges. Als [[Lenin]] im April 1917 [[Reise Lenins im plombierten Wagen|aus dem Schweizer Exil nach Russland abreiste]], beauftragte er den Sozialisten [[Henri Guilbeaux]], Rolland ins revolutionäre Russland einzuladen.&amp;lt;ref&amp;gt;Henri Guilbeaux: &amp;#039;&amp;#039;Wladimir Iljitsch Lenin: Ein treues Bild seines Wesens.&amp;#039;&amp;#039; Übertr. ins Dt. u. Mitw. v. [[Rudolf Leonhard]]. Verlag Die Schmiede, Berlin 1923, S. 140; Lenins Telegramm nach S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Berufung auf seine Unabhängigkeit als „intellektueller Wächter“ über den Parteien lehnte Rolland das Angebot ab.&lt;br /&gt;
Stefan Zweig traf Romain Rolland während des Ersten Weltkrieges in der Schweiz und war von dessen Person und Arbeit überwältigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Zweig: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt von Gestern.&amp;#039;&amp;#039; Anaconda Verlag, Köln 2013, ISBN 978-3-86647-899-2, S. 353.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolland als engagierter Intellektueller ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg initiierte er 1919 mit [[Henri Barbusse]] die [[Clarté-Bewegung|Gruppe &amp;#039;&amp;#039;Clarté&amp;#039;&amp;#039;]], eine [[Friedensbewegung]] linker Intellektueller, und die gleichnamige Zeitschrift. 1923 war er Mitgründer der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Europe&amp;#039;&amp;#039;, die sich insbesondere für eine [[Deutsch-französische Beziehungen|Verständigung zwischen Frankreich und Deutschland]] einsetzte. Auch der Roman &amp;#039;&amp;#039;Clérambault, histoire d’une conscience libre pendant la guerre&amp;#039;&amp;#039; von 1920 ist Ausdruck seines transnationalen Pazifismus.&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Stalin and Romain Rolland 1935.jpg|mini|Mit [[Josef Stalin]] in Moskau (1935)]]&lt;br /&gt;
Seit der Machtergreifung der [[Bolschewiki]] in der russischen [[Oktoberrevolution]] 1917 sympathisierte Rolland mit dem [[Kommunismus]] und entsprechend mit der 1920 gegründeten [[Parti communiste français|kommunistischen Partei Frankreichs]]. Er wurde so zu einem der nicht wenigen prokommunistischen Intellektuellen, welche die [[Parti communiste français]] (PCF) als „[[Weggenossen]]“ schätzte. So reiste er trotz angegriffener Gesundheit 1935 auf Einladung von [[Maxim Gorki]] nach [[Moskau]], wo er von [[Josef Stalin]] als Repräsentant der französischen Intellektuellen empfangen wurde. Rolland verglich anschließend Stalin mit [[Augustus]], dem ersten Kaiser des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]].&amp;lt;ref&amp;gt;Benedikt Sarnov: &amp;#039;&amp;#039;Imperija zla. Sud&amp;#039;by pisatelej.&amp;#039;&amp;#039; Moskau 2011, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt;  In Moskau setzte sich Rolland für die Freilassung des inhaftierten Schriftstellers [[Victor Serge]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Boris Frezinskij: &amp;#039;&amp;#039;Pisateli i sovetskie voždi.&amp;#039;&amp;#039; Moskau 2008, S. 336–339.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1932 war er Ehrenmitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften der UdSSR]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-51983.ln-ru| titel=Ehrenmitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724: Роллан, Ромен| hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften| zugriff=2021-03-10| sprache=ru}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1936 ging Rolland wegen der [[Moskauer Prozesse|Moskauer Schauprozesse]] gegen angebliche Verräter innerhalb der kommunistischen Partei während des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors]] jedoch auf Distanz zum sowjetischen System. Im Spätsommer 1939 brach er endgültig mit der [[Sowjetunion]], als der Kreml nach der Auslieferung der Tschechoslowakei an Deutschland durch Frankreich und Großbritannien im [[Münchener Abkommen]] den [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|Nichtangriffspakt]] mit dem [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Deutschland schloss. Er trat demonstrativ aus der französischen „Gesellschaft der Freunde der UdSSR“ aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Boris Frezinskij: &amp;#039;&amp;#039;Pisateli i sovetskie voždi.&amp;#039;&amp;#039; Moskau 2008, S. 474.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Romain Rollands Maxime „Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens“ wurde vom italienischen Marxisten und [[Kommunistische Partei Italiens|KP-Gründer]] [[Antonio Gramsci]] schon ab 1919 auf den Seiten der Parteizeitung &amp;#039;&amp;#039;[[L’Ordine Nuovo]]&amp;#039;&amp;#039; zum programmatischen Leitsatz erhoben. Das Zitat wird heute irrtümlich oft Gramsci selbst als Urheber zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die späteren Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Piscator Programmzettel 1922.jpg|mini|hochkant|links|Programmzettel der [[Erwin Piscator|Piscator]]-Inszenierung von Rollands &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit wird kommen&amp;#039;&amp;#039; (1903), [[Central-Theater (Berlin)|Central-Theater]], Berlin, 17. November 1922]]&lt;br /&gt;
1922 mietete Rolland die &amp;#039;&amp;#039;Villa Olga&amp;#039;&amp;#039; am [[Hôtel Byron]] in [[Villeneuve VD|Villeneuve]] am [[Genfersee]], wo er Mahatma Gandhi traf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jean-Pierre Meylan |url=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=lib-006:2010:53::9#10 |titel=Seite 4, Romain Rolland und Indien |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-08-30 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jeanlouis Cornuz |Titel=Les caprices: les désastres de la guerre |Verlag=l’age d’homme |Datum=2000 |Online=[http://books.google.de/books?id=7h3geohL6ckC&amp;amp;lpg=PA104 books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.helveticarchives.ch/detail.aspx?ID=165125 HelveticArchives]. Abgerufen am 5. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist nach ihm eine [[Avenue]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Avenue Romain Rolland bei {{Coordinate |NS=46.40428 |EW=6.93158 |name=Avenue Romain Rolland |text=DMS |type=landmark |region=CH-VD}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1920er Jahre nahm Rolland, neben einer umfangreichen publizistischen Tätigkeit, wieder ein größeres Romanprojekt in Angriff: &amp;#039;&amp;#039;L’Âme enchantée&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Die verzauberte Seele&amp;#039;&amp;#039;), dessen vier Teile in drei Bänden von 1922 bis 1933 erschienen. Die Handlung erstreckt sich von ca. 1890 bis ca. 1930 und erzählt die Geschichte einer Frau, die es akzeptiert, ledige Mutter zu sein, und sich so zunächst gesellschaftlich, dann durch ein linksgerichtetes aktives Engagement politisch und schließlich in einer [[Mystik|mystischen]] Spiritualität religiös emanzipiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch, Gandhi in Südafrika-Mohandas Karemchand Gandhi ein indischer Patriot in Südafrika.jpg|alternativtext=, Verfasser:  Joseph J. Doke, Baptistenprediger in Johannesburg. Erschienen 1925 im Rotapfel Verlag, Erlenbach, Zürich, Schweiz |mini|Gandhi in Südafrika. Übersetzt von [[Emil Roniger]]]]&lt;br /&gt;
Diese Entwicklung spiegelt in gewissem Umfang die des Autors, der sich nach dem Krieg links engagiert hatte und sich daneben mit Indien und dessen geistigen und religiösen Traditionen zu beschäftigen begonnen hatte, woraus unter anderen 1923 eine Artikelserie über [[Mahatma Gandhi]] entstand, die 1925 als Buch erschien. Sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Gandhi in Südafrika-Mohandas Karemchand Gandhi ein indischer Patriot in Südafrika&amp;#039;&amp;#039; übersetzte [[Emil Roniger]] und gab dieses und andere Bücher von Rolland, u.&amp;amp;nbsp;a. die Biografien über Beethoven, im Rotapfel Verlag heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 widmete [[Richard Strauss]] Rolland das Lied &amp;#039;&amp;#039;Durch allen Schall und Klang&amp;#039;&amp;#039; (Text von [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]]). In der Widmung heißt es „Dem großen Dichter und hochverehrten Freunde, dem heroischen Kämpfer gegen alle ruchlosen an Europas Untergang arbeitenden Mächte, mit dem Ausdruck treuester Sympathie und aufrichtigster Bewunderung.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hyperion-records.co.uk/dc.asp?dc=D_CDA68074 |titel=Begleittext zu &amp;quot;Richard Strauss, sämtliche Lieder, Vol.7&amp;quot; |abruf=2024-03-23 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1920er Jahre hatte er sich wieder Beethoven zugewandt und eine auf fünf Bände angelegte Monografie begonnen, die in Teilen 1928, 1930, 1937 und schließlich [[postum]] 1945 erschien, aber unvollendet blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 heiratete Rolland die russische Übersetzerin seiner Werke, Maria Kudaschewa, mit der er seit 1923 in Kontakt stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer &amp;#039;&amp;#039;Botschaft an die Konferenz des Weltkomitees gegen Krieg und [[Faschismus]]&amp;#039;&amp;#039; in Paris 1935 richtete er einen „stolzen und dankbaren Gruß“ an den in [[Bautzen]] inhaftierten [[KPD]]-Führer [[Ernst Thälmann]] als „das lebende Symbol unserer Sache“, als die er den Kampf gegen die drohende Kriegsgefahr bezeichnete, die von Hitlerdeutschland ausging. Zur französischen Erstausgabe des Buches &amp;#039;&amp;#039;[[Das deutsche Volk klagt an]] – Hitlers Krieg gegen die Friedenskämpfer in Deutschland. Ein Tatsachenbuch&amp;#039;&amp;#039; schrieb Rolland das Vorwort.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Ruth Wimmer, Walter Wimmer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Friedenszeugnisse aus vier Jahrtausenden&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1987, ISBN 3-332-00095-0, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Vézelay-Maison Romain Rolland.jpg|mini|Im früheren Haus von Romain Rolland in Vézelay ist gegenwärtig das [[Christian Zervos|Musée Zervos]] angesiedelt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 zog er sich in den burgundischen Wallfahrtsort Vézelay zurück, wo er seinen Lebensabend zu verbringen gedachte. Hier schrieb er an seinen Memoiren, vollendete unter anderen die 1924 begonnene Geschichte seiner Kindheit &amp;#039;&amp;#039;Voyage intérieur&amp;#039;&amp;#039; (gedruckt 1942) und ein schon lange in Arbeit befindliches Buch über den Autor [[Charles Péguy]] (1943). Anfang November 1944 reiste er trotz Krankheit ein letztes Mal nach Paris, das im August von der deutschen Armee aufgegeben worden war, um dort an einem Empfang in der sowjetischen Botschaft teilzunehmen. Zurück in Vézelay erlebte er noch die fast vollständige Befreiung Frankreichs zum Jahresende 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Postum erschienen seine umfangreiche und vielfältige Korrespondenz sowie die Tagebücher. Zahlreiche Werke sind in den Jahrzehnten seither nachgedruckt worden, in Deutschland etwa 1977 der &amp;#039;&amp;#039;Johann Christof&amp;#039;&amp;#039; als [[Deutscher Taschenbuch Verlag|dtv]]-Dünndruck-Ausgabe und die [[Tolstoi]]-Biographie 1951 bei [[Rütten &amp;amp; Loening]] und 1994 bei [[Diogenes Verlag|Diogenes]]. Trotz seines Ruhms in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird Rolland heute kaum noch gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Tierschützer Rolland ==&lt;br /&gt;
Romain Rolland war auch ein bekennender [[Tierschützer]]. So nannte er Rohheit gegen Tiere und Ungerührtheit durch ihre Qualen „eine der schwersten [[Sünde]]n des Menschengeschlechts“ und sah sie als „die Grundlage menschlicher Verderbtheit“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gutzitiert.de/zitat_autor_romain_rolland_thema_tiere_zitat_20055.html Brief an Magnus Schwantje, 8. April 1915], bei &amp;#039;&amp;#039;Gutzitiert&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andernorts soll er geschrieben haben: „Ich habe niemals an diese Millionen von still und geduldig ertragenen Leiden denken können, ohne von ihnen bedrückt zu werden. Wenn der Mensch so viel Leiden schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn er selbst leidet?“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: [https://wolodja51.wordpress.com/2011/08/16/fragwuerdige-tischgebete-11629344/ &amp;#039;&amp;#039;Fragwürdige Tischgebete&amp;#039;&amp;#039;], unter &amp;#039;&amp;#039;Für die Freiheit und das Leben aller Tiere!&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Prosa ===&lt;br /&gt;
==== Erzählerische Werke ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jean-Christophe&amp;#039;&amp;#039; (1904–1912); &amp;#039;&amp;#039;Johann Christof (Kinder- und Jugendjahre, In Paris, Am Ziel),&amp;#039;&amp;#039; dt. [[Otto Grautoff|Otto]] und Erna Grautoff (1914–1920)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Colas Breugnon&amp;#039;&amp;#039; (1919); &amp;#039;&amp;#039;Meister Breugnon, Ein fröhliches Buch&amp;#039;&amp;#039;, dt. Erna und Otto Grautoff, [[Rütten &amp;amp; Loening]], Frankfurt 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Clérambault&amp;#039;&amp;#039; (1920); &amp;#039;&amp;#039;Clérambault. Die Geschichte eines freien Gewissens im Kriege,&amp;#039;&amp;#039; dt. Stefan Zweig, Rütten &amp;amp; Loening, Frankfurt (1922)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Pierre und Luce|Pierre et Luce]]&amp;#039;&amp;#039; (1920); &amp;#039;&amp;#039;Peter und Lutz,&amp;#039;&amp;#039; dt. Paul Ammann (1921); &amp;#039;&amp;#039;Pierre und Luce,&amp;#039;&amp;#039; dt. [[Hans Balzer]] (Rütten &amp;amp; Loening 1960)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’âme enchantée&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ame&amp;quot;&amp;gt;[https://archive.org/details/lmeenchante01rolluoft Band I: &amp;#039;&amp;#039;Annette et Sylvie&amp;#039;&amp;#039;], [https://archive.org/details/lmeenchante02rolluoft Band II: &amp;#039;&amp;#039;L’Été&amp;#039;&amp;#039;], [https://archive.org/details/lmeenchante03rolluoft Band III/1: &amp;#039;&amp;#039;Mère et fils&amp;#039;&amp;#039;], [https://archive.org/details/pt02lmeenchante03rolluoft Band III/2: &amp;#039;&amp;#039;Mère et fils&amp;#039;&amp;#039;], [https://archive.org/details/p1lmeenchante04rolluoft Band IV: &amp;#039;&amp;#039;L’Annonciatrice (Anna Nuncia)&amp;#039;&amp;#039;], digitalisierte Ausgabe im &amp;#039;&amp;#039;Internet Archive&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; (1922–1933); &amp;#039;&amp;#039;Verzauberte Seele (Anette und Sylvie, Sommer),&amp;#039;&amp;#039; dt. Paul Ammann (1921–1924)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritische Schriften ====&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vie de Beethoven&amp;#039;&amp;#039; (1903); &amp;#039;&amp;#039;Ludwig van Beethoven,&amp;#039;&amp;#039; dt. L. Langnese-Hug (1918)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vie de Michel-Ange&amp;#039;&amp;#039; (1907); &amp;#039;&amp;#039;Das Leben Michelangelos,&amp;#039;&amp;#039; dt. Werner Klette (1919)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musiciens d’aujourd&amp;#039;hui&amp;#039;&amp;#039; (1908)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musiciens d’autrefois&amp;#039;&amp;#039; (1908)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Haendel&amp;#039;&amp;#039; (1910); &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des G. F. Händel,&amp;#039;&amp;#039; dt. L. Langnese-Hug&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La vie de Tolstoï&amp;#039;&amp;#039; (1911); &amp;#039;&amp;#039;Das Leben Tolstois,&amp;#039;&amp;#039; dt. O. R. Sylvester (1922; Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1951)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Au-dessus de la mêlée]]&amp;#039;&amp;#039; (1915); Über den Schlachten, dt. P. Ammann (1950)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les précurseurs&amp;#039;&amp;#039; (1919); Der Vortrupp, dt. P. Ammann (1950)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gandhi&amp;#039;&amp;#039; (1924); &amp;#039;&amp;#039;Mahatma Gandhi&amp;#039;&amp;#039;, dt. Emil Roniger (1924)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dramen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aërt&amp;#039;&amp;#039; (1897); &amp;#039;&amp;#039;Aert,&amp;#039;&amp;#039; dt. Erwin Rieger (1926)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les loups&amp;#039;&amp;#039; (1898); &amp;#039;&amp;#039;Die Wölfe,&amp;#039;&amp;#039; dt. Wilhelm Herzog (1914)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Danton&amp;#039;&amp;#039; (1899); &amp;#039;&amp;#039;Danton,&amp;#039;&amp;#039; dt. Lucy v. Jacobi und Wilhelm Herzog (1919)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le triomphe de la raison&amp;#039;&amp;#039; (1899); &amp;#039;&amp;#039;Der Triumph der Vernunft,&amp;#039;&amp;#039; dt. S. D. Steinberg und Erwin Rieger (1925)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le quatorze juillet&amp;#039;&amp;#039; (1902); &amp;#039;&amp;#039;Der 14. Juli,&amp;#039;&amp;#039; dt. Wilhelm Herzog (1924)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le temps viendra&amp;#039;&amp;#039; (1903); &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit wird kommen,&amp;#039;&amp;#039; dt. Stefan Zweig (1919)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liluli&amp;#039;&amp;#039; (1919); &amp;#039;&amp;#039;Liluli. Dramatische Dichtung,&amp;#039;&amp;#039; dt. Walter Schiff (1924)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le jeu de l’amour et de la mort&amp;#039;&amp;#039; (1924); &amp;#039;&amp;#039;Ein Spiel von Tod und Liebe,&amp;#039;&amp;#039; dt. Erwin Rieger&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pâques fleuries&amp;#039;&amp;#039; (1926); &amp;#039;&amp;#039;Palmsonntag,&amp;#039;&amp;#039; dt. Erwin Rieger (1929)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Léonides&amp;#039;&amp;#039; (1928); &amp;#039;&amp;#039;Die Leoniden&amp;#039;&amp;#039;, dt. Erwin Rieger (1929)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Robespierre&amp;#039;&amp;#039; (1939); &amp;#039;&amp;#039;Robespierre,&amp;#039;&amp;#039; dt. Eva Schumann (1950)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tagebücher ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Gräben. Aus den Tagebüchern 1914–1919.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Nachwort von [[Julia Encke]] hg. von Hans Peter Buohler. C. H. Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-68347-3.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.chbeck.de/fachbuch/zusatzinfos/Leseprobe_%C3%9Cber-den-Gr%C3%A4ben.pdf |wayback=20160809204521 |text=Leseprobe (pdf) }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch der Kriegsjahre 1914–1919.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Vorwort von Gerhard Schewe, aus dem Französischen übersetzt von Cornelia Lehmann. Tostari, Pulheim 2017, ISBN 978-3-945726-03-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Briefwechsel ===&lt;br /&gt;
* Romain Rolland – [[Arthur Schnitzler]]. In: Arthur Schnitzler: &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/toc_12543.html&lt;br /&gt;
* Romain Rolland, [[Stefan Zweig]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Welt zu Welt. Briefe einer Freundschaft.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Begleitwort von [[Peter Handke]]. Übersetzt aus dem Französischen von Eva und Gerhard Schewe, aus dem Deutschen von Christel Gersch. Aufbau Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-351-03413-9.&amp;lt;ref&amp;gt;1987 erschien der Briefwechsel im Verlag Rütten &amp;amp; Loening ( ISBN 978-3-352-00118-5, ISBN 978-3-352-00119-2)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Romain Rolland: &amp;#039;&amp;#039;Fräulein Elsa. Lettres de Romain Rolland à Elsa Wolff&amp;#039;&amp;#039; (= Cahiers Romain Rolland, Bd. 14). Hrsg. von René Cheval. Michel, Paris 1964.&lt;br /&gt;
* Romain Rolland, Malwida von Meysenbug: &amp;#039;&amp;#039;Ein Briefwechsel.&amp;#039;&amp;#039; Mit einer Einleitung von Romain Rolland: Dankgesang, Erinnerungen an Malwida. Engelhorn Verlag, Stuttgart 1946&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:The Soviet Union 1966 CPA 3311 stamp (Birth Centenary French Writer Romain Rolland (1866-1944) (after Anatoly Yar-Kravchenko) and Scene from &amp;#039;Jean-Christophe&amp;#039;).jpg|mini|Sowjetische Briefmarke, herausgegeben anlässlich Romain Rollands 100. Geburtstag im Jahr 1966]]&lt;br /&gt;
Nach Rolland sind verschiedene Schulen benannt, so das [[Romain-Rolland-Gymnasium Dresden]] und das [[Romain-Rolland-Gymnasium (Berlin)|Romain-Rolland-Gymnasium Berlin]], in Berlin-Heinersdorf ist es eine Straße. In Frankreich gibt es ebenfalls mehrere Schulen, die an ihn erinnern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://lyc58-romain-rolland.ac-dijon.fr/ Seite des &amp;#039;&amp;#039;Lycée Romain Rolland&amp;#039;&amp;#039; in Dijon], abgerufen am 3. Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Sowjetunion]] wurde 1966 anlässlich seines 100. Geburtstags eine Briefmarke herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Monographien ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch absteigend --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Angelika Gutsche (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Der Erste Weltkrieg aus Sicht eines Pazifisten. Aus den Tagebucheinträgen 1914 - 1919.&amp;#039;&amp;#039; Westarp, 2021. 298 S.,  ISBN 978-3-96004-104-7.&lt;br /&gt;
* Marina Ortrud M. Hertrampf (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland, der Erste Weltkrieg und die deutschsprachigen Länder: Verbindungen – Wahrnehmung – Rezeption. La Grande Guerre et les pays de langue allemande: Connexions – perception – réception&amp;#039;&amp;#039;. Frank &amp;amp; Timme, Berlin 2018.&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Lüsebrink, Manfred Schmeling (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland. Ein transkultureller Denker&amp;#039;&amp;#039;. Franz Steiner, Stuttgart 2016 [https://romanistik.de/pub/3394-Romain_Rolland Informationen]&lt;br /&gt;
* [[Michael Klepsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland im Ersten Weltkrieg. Ein Intellektueller auf verlorenem Posten&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 2000, ISBN 3-17-016587-9.&lt;br /&gt;
* [[René Cheval]]: &amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland. L&amp;#039;Allemagne et la guerre.&amp;#039;&amp;#039; Presses Universitaires de France, Paris 1963.&lt;br /&gt;
* Werner Ilberg: &amp;#039;&amp;#039;Der schwere Weg. Leben und Werk Romain Rollands&amp;#039;&amp;#039;. Petermänken, Schwerin 1955.&lt;br /&gt;
* Werner Ilberg: &amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland – Essay&amp;#039;&amp;#039;. Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1951.&lt;br /&gt;
* [[Werner Ilberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Traum und Tat. Romain Rolland in seinem Verhältnis zu Deutschland und zur Sowjet-Union&amp;#039;&amp;#039;. Mitteldeutscher Verlag, 1950.&lt;br /&gt;
* Christian Sénéchal: &amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland.&amp;#039;&amp;#039; Coll. Aujourd’hui. La Caravelle, Paris 1933.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Zweig]]: &amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland. Der Mann und das Werk&amp;#039;&amp;#039;. Rütten &amp;amp; Loening, Frankfurt 1921 [https://archive.org/details/romainrollandde00zweigoog (online)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artikel ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch absteigend --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Monique Bernard: &amp;quot;Une amitié européenne&amp;quot;. Malwida von Meysenbug et Romain Rolland&amp;quot;. Mémoires de l&amp;#039;Académie nationale de Metz, 2023, p.165-174&lt;br /&gt;
* Marina Ortrud M. Hertrampf: &amp;#039;&amp;#039;Die Europa-Idee von Romain Rolland (1866–1944)&amp;#039;&amp;#039;, in: Winfried Böttcher Hg., &amp;#039;&amp;#039;Klassiker des europäischen Denkens&amp;#039;&amp;#039;. Nomos, Baden-Baden 2014, S. 470–476.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schwarzer: &amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland 1866–1944.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jan-Pieter Barbian]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Vive la littérature! Französische Literatur in deutscher Übersetzung.&amp;#039;&amp;#039; Hg. &amp;amp; Verlag [[Stadtbibliothek Duisburg]]. 2009, ISBN 978-3-89279-656-5, S. 30f mit Abb.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Thiele-Dohrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland: „Ich möchte tot sein“. Der verzweifelte Kampf des französischen Dichters, Europa vor der Selbstzerstörung zu bewahren.&amp;#039;&amp;#039; [[Die Zeit]], 36, 30. August 2001 [https://www.zeit.de/2001/36/Ich_moechte_tot_sein/komplettansicht (online)]&lt;br /&gt;
** wieder in: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit. Welt- und Kulturgeschichte,&amp;#039;&amp;#039; 13. ISBN 3-411-17603-2, S. 526–534, mit 1 Abb.: „Rolland und [[Maxim Gorki]] 1935“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ?? Angaben fehlen&lt;br /&gt;
* Dushan Bresky: &amp;#039;&amp;#039;Cathedral or Symphony. Essays on &amp;quot;Jean-Christophe.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (= Kanadische Studien zur deutschen Sprache und Literatur / Etudes canadiennes de langue et littérature allemandes). Herbert Lang, Bern 1973. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[René Cheval]]: &amp;#039;&amp;#039;Romain Rollands Begegnungen mit Österreich&amp;#039;&amp;#039; (= Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft, Sonderheft 26). Sprachwissenschaftliches Institut, Innsbruck 1968.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Robert Curtius]]: &amp;#039;&amp;#039;Französischer Geist im 20. Jahrhundert. Essays zur französischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; [[Francke Verlag]], Bern 1952 (häufige Neuaufl., zuletzt 1994, S. 73–115).&lt;br /&gt;
* Christian Sénéchal: &amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland, « l&amp;#039;artiste en humanité ».&amp;#039;&amp;#039; In: Charles Baudouin u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Hommage à Romain Rolland.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Mont Blanc, [[Annemasse]] 1945 {{OCLC|984807148}} S. 75ff.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frontispiz]] von Romain Rolland&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Les analyses d’œuvres de Beethoven par Romain Rolland, in: &amp;#039;&amp;#039;Romain Rolland musicologue&amp;#039;&amp;#039;, sous la direction de Hervé Audéon, Dijon Éditions Universitaires de Dijon 2017, S. 79–103&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lexikon ===&lt;br /&gt;
* [[Winfried Engler]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der französischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Alfred Kröner, Stuttgart 1974, Lemma Rolland, Romain, S. 801–803.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118602330}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118602330}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/014902}}&lt;br /&gt;
* {{UBNL|000069867}}&lt;br /&gt;
* {{Nobel-lit|1915|Romain Rolland}}&lt;br /&gt;
* {{PGIA|2602}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|rollandr}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Romain%20Rolland&amp;amp;and&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=languageSorter%3A%22German%22 Romain Rolland] im Internet Archive&lt;br /&gt;
* {{HLS|1621|Romain Rolland|Autor=Doris Jakubec|Datum=2010-11-11}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gert-pinkernell.de/romanistikstudium/Internet2.htm Romain Rolland] in &amp;#039;&amp;#039;Namen, Titel und Daten der französischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.association-romainrolland.org/ &amp;#039;&amp;#039;Association Romain Rolland&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://freunde-romain-rolland.de/ Gesellschaft der Freunde Romain Rollands in Deutschland e. V]&lt;br /&gt;
* Monika Grucza: &amp;#039;&amp;#039;Bedrohtes [[Europa]]. Studien zum Europagedanken bei [[Alfons Paquet]], [[André Suarès]] und Romain Rolland in der Periode zwischen 1890 und 1914.&amp;#039;&amp;#039; Diss. phil. [[Universität Gießen]], 2008. [https://d-nb.info/1063111730/34 online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Literaturnobelpreisträger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118602330|LCCN=n79059160|NDL=00454557|VIAF=71397100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rolland, Romain}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobelpreisträger für Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikschriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Prix Femina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (deutsch-französische Beziehungen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stefan Zweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romain Rolland| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rolland, Romain&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Clamecy (Nièvre)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vézelay]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-26315-68</name></author>
	</entry>
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