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	<title>Rolf Schock - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rolf_Schock&amp;diff=2640100&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drahreg01: GNDCheck.</title>
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		<updated>2026-04-19T18:23:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GNDCheck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Günther Gustav Schock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. April]] [[1933]] in [[Cap-d’Ail]]; † [[5. Dezember]] [[1986]] in [[Berlin]]) war ein schwedisch-amerikanischer [[Philosoph]] und [[Logik]]er. Aus seinem Nachlass vergibt eine Stiftung seit 1993 den renommierten [[Rolf-Schock-Preis]] in vier Fachrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Rolf Günther Gustav Schock wurde als Sohn der deutschen Familie Adolf Gustav Schock und seine Frau Caroline Pauline, (geb. Luce) geboren, die 1931 nach [[Frankreich]] verzog und später über [[Lissabon]] in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] emigrierten. Rolf wurde amerikanischer Staatsbürger und nannte sich Roy Gunther Schock. Er besuchte Schulen in New York und New Jersey und studierte Geologie, Mathematik und Philosophie an der [[University of New Mexico|Universität von New Mexico]] in [[Albuquerque]], 1955 schloss er mit einem [[Bachelor of Arts]] (BA) ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Postgraduales Studium|Postgraduiertenstudium]] in Philosophie absolvierte er an der Universität von Kalifornien, zuerst bei [[Donald Kalish]]  und [[Rudolf Carnap]] in [[University of California, Berkeley|Berkeley]], anschließend in [[University of California, Los Angeles|Los Angeles]]. Hier interessierte er sich allem für die Ideen des Philosophen [[Richard Montague]], dessen logische Fragestellung und ihre Nutzbarkeit für die Philosophie ihn sein weiteres Leben beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
1960 zog Schock nach [[Schweden]], wo er seine Studien an der [[Universität  Stockholm]] fortsetzte und wo er 1964 das [[Master|Master’s Degree]] (schwedisch: Fil. lic.) erwarb. 1968 wurde er an der [[Universität Uppsala]] über ein Thema zur [[Nichtklassische Logik|Nichtklassischen Logik]] (Freien Logik) promoviert. Anschließend wurde er für kurze Zeit [[Juniorprofessur|Juniorprofessor]] und hielt in Uppsala wie in Stockholm Vorlesungen, bevor ihm die [[Königlich Technische Hochschule Stockholm]] (Kungliga Tekniska högskolan KTH) als Stützpunkt für seine Forschungen als Privatgelehrter diente. Daneben studierte am [[Konstfack]] in Stockholm, einer Kunsthochschule für Kunst, Handwerk und Design und entwickelte sich zu einem leidenschaftlichen Maler und Fotograf. 1979 hatte er mit seinen Bildern eine Ausstellung in einer Galerie in Stockholm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schock publizierte Schriften zur Logik und Philosophie der Wissenschaft, darunter mehrere Bücher und eine große Anzahl von Artikeln in internationalen Fachzeitschriften. Wenig Zustimmung fand er bei seinem Versuch, die [[Relativitätstheorie]] von [[Albert Einstein]] aus logischen Gründen zu widerlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1986 hielt Schock in der [[Sowjetunion]] einen Vortrag über [[Freie Logik]], der auf seiner Dissertation basierte. Er starb Ende 1986 bei der Reparatur seines Land Rovers in Berlin. Er hinterließ ein stattliches Vermögen, das er Mitte der 1960er Jahre von seinem Vater geerbt und zur Hälfte zur Förderung von Kunst und Wissenschaft bestimmt hatte. Die &amp;#039;&amp;#039;Rolf-Schock-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; vergibt – angelehnt an den [[Nobelpreis]] – seit 1993 Preise in vier Kategorien: Logik und Philosophie, Mathematik, Visuelle Künste und Musik. Die Preisträger werden jeweils von der [[Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften|Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]] (2), der [[Kungliga Konsthögskolan Stockholm|Königlich Schwedischen Akademie der Künste]], und der [[Königlich Schwedische Musikakademie|Königlich Schwedischen Musikakademie]] ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Logik&amp;#039;&amp;#039;, Almqvist &amp;amp; Wiksell, 1967&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Logics without existence assumptions&amp;#039;&amp;#039;, Almqvist &amp;amp; Wiksell, 1968&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;New foundations for concept theory&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 12 von Library of theoria, Gleerup, 1969&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quasi-connectives definable in concept theory&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 13 von Library of theoria, Gleerup, 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.rolfschockprizes.se/rolfschock.33.html Rolf-Schock-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://www.rolfschockprizes.se/pristagare2011.30.html Rolf-Schock-Preis 2011]&lt;br /&gt;
* [http://www.kva.se/en/pressroom/press-releases-2000-1991/The-1999-Rolf-Schock-Prizes/ Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=no2004047710|NDL=|VIAF=12016724|GNDName=151299285|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2026-04-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schock, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Logiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Königlich Technische Hochschule Stockholm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Uppsala)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schock, Rolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schock, Rolf Günther Gustav (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedisch-amerikanischer Philosoph und Logiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cap d’Ail]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Dezember 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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