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	<title>Rolf Schlierer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T17:26:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rolf_Schlierer&amp;diff=100737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: nur als solcher relevant</title>
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		<updated>2026-03-09T23:45:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nur als solcher relevant&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Schlierer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1955]] in [[Stuttgart]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] ehemaliger [[Politiker]] der [[Die Republikaner|Republikaner]]. Von 1992 bis 2001 saß er für diese im [[Landtag von Baden-Württemberg]]; von 1994 bis 2014 war er außerdem deren Bundesvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schlierer ist Sohn eines [[Schlesien|schlesischen]] [[Arzt]]es. Er wuchs in einer [[Nationalliberalismus|nationalliberalen]] Umgebung auf und absolvierte 1973 sein [[Abitur]] am humanistischen [[Eberhard-Ludwigs-Gymnasium]] in Stuttgart. Er nahm ein [[Studium der Medizin]] an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]] auf und wurde Mitglied der [[Gießener Burschenschaft Germania]]. Das Studium beendete er 1979 mit der [[Approbation (Heilberufe)|Approbation]] als Arzt. Von 1980 bis 1981 leistete er seinen [[Grundwehrdienst]] als [[Sanitätsoffizier]] bei der Bundeswehr. Sein letzter Dienstgrad war [[Oberstabsarzt]] der Reserve in einer Luftlandeeinheit. 1982 wurde er zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;med.]] promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1981 bis 1988 studierte er [[Rechtswissenschaft]] und [[Philosophie]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]]. 1988 absolvierte er das erste juristische [[Staatsexamen]]. Nach dem Referendariat am [[Landgericht Stuttgart]] legte er 1992 das zweite juristische Staatsexamen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlierer ist als Arzt und Journalist tätig; seit 1991 ist er auch niedergelassener [[Rechtsanwalt]] ([[Fachanwalt für Medizinrecht]]) in einer Einzelkanzlei in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Vor den Republikanern ===&lt;br /&gt;
Sein politischer Werdegang beginnt mit dem Vorsitz des Hochschulpolitischen Ausschusses der [[Deutsche Burschenschaft|Deutschen Burschenschaft]] (1975/76). Von 1976 bis 1979 engagierte er sich hochschulpolitisch im [[Ring Christlich-Demokratischer Studenten|RCDS]]; kurzzeitig war er auch Mitglied des „[[Nationaldemokratischer Hochschulbund|Nationaldemokratischen Hochschulbundes]]“ (Hochschulverband der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]]). Von 1982 bis 1985 war er Pressereferent der Deutschen Burschenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1985 bis 1989 war er Mitglied im Präsidium des [[Neue Rechte|neurechten]] der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] nahestehenden [[Studienzentrum Weikersheim|Studienzentrums Weikersheim]]. Diese „Denkfabrik“ verließ er wieder nach einem unter Druck der Presse zustande gekommenen Vier-Augen-Gespräch mit [[Hans Filbinger]], der als ehemaliger Ministerpräsident das Zentrum mitinitiiert hatte. Ziel des Gesprächs war, dass Schlierer im Studienzentrum bleiben und bei den Republikanern wieder austreten sollte. Das Ergebnis des Gesprächs war umgekehrt: Schlierer trat aus dem Studienzentrum aus und blieb bei den Republikanern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gruene-jugend.de/spunk/73936.html |wayback=20070927213908 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rechte Netzwerke bereiten Boden für rechtsextreme Parteien&amp;#039;&amp;#039;.}} gruene-jugend.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitgliedschaft in Parlamenten ===&lt;br /&gt;
Er war [[Stadtrat]] und [[Fraktion (Politik)|Fraktionsvorsitzender]] der Republikaner im [[Stuttgart]]er [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] von 1989 bis 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1992 bis 2001 war Schlierer über ein [[Zweitmandat]] im [[Landtagswahlkreis Bietigheim-Bissingen|Wahlkreis Bietigheim-Bissingen]] Mitglied des [[Landtag von Baden-Württemberg|Landtags von Baden-Württemberg]] und war in dieser Zeit auch [[Fraktion (Politik)|Fraktionsvorsitzender]] seiner Partei. Bei der [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011|Landtagswahl 2011]] trat er erneut für die Republikaner an, verfehlte jedoch ein Mandat. Von 2004 bis 2014 war er erneut Mitglied des Stuttgarter Gemeinderates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere bei den Republikanern ===&lt;br /&gt;
1987 trat Schlierer in die Partei &amp;#039;&amp;#039;[[Die Republikaner]]&amp;#039;&amp;#039; ein. Bereits am 19. Oktober 1988 verließ er sie wieder, weil sie ihm zu weit rechts erschien; im Zuge der Wahlerfolge Anfang 1989 wurde er aber am 10. Mai desselben Jahres wieder Mitglied. Wenig später wurde er Mitglied der Bundesprogramm-Kommission der Republikaner. Von 1989 bis 1991 war er stellvertretender Landesvorsitzender der [[Die Republikaner Baden-Württemberg|Republikaner in Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1990 wurde er stellvertretender Bundesvorsitzender. Auf dem Parteitag am 17. Dezember 1994 in [[Sindelfingen]] wurde er als Nachfolger von [[Franz Schönhuber]] zum Bundesvorsitzenden der Republikaner gewählt. Hierbei konnte er sich in einer Kampfabstimmung gegen Schönhubers Wunschkandidaten [[Rudolf Karl Krause]] durchsetzen. Trotz der Bemühungen, die Partei zu konsolidieren, und der Wahlerfolge in den folgenden Jahren ([[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1996|1996 bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg]] und 1997 bei den Kommunalwahlen in [[Hessen]]) konnte die Partei nicht dauerhaft parlamentarisch verankert werden. Besonders bezeichnend war der Misserfolg [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2001|2001 in Baden-Württemberg]], als es den Republikanern nicht gelang, abermals in den Landtag einzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den Jahren vor 2004 hatten sich prominente REP-Mitglieder, so beispielsweise das Mitglied der „Weißen Rose“ [[Hans Hirzel (Politiker)|Hans Hirzel]] und der ehemalige Würzburger Oberbürgermeister [[Klaus Zeitler]],&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Main-Post&amp;#039;&amp;#039;, 8. Januar 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Teil anfangs Anhänger Schlierers, gegen ihn gestellt. Trotzdem konnte er sich wiederholt auf dem Bundesparteitag Ende 2006 bei der Neuwahl des Bundesvorsitzes gegen seinen Herausforderer [[Björn Clemens]], der bereits das zweite Mal als Gegenkandidat antrat, durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2014 wurde [[Johann Gärtner (Politiker)|Johann Gärtner]] zu seinem Nachfolger als Parteivorsitzender gewählt. Ende Juni 2018 trat Schlierer aus der Partei der Republikaner aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterstützung für die AfD ===&lt;br /&gt;
Am 21. September 2016 leitete Schlierer in [[Degerloch]] eine Versammlung, bei der der [[Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten]] gegründet wurde, ohne jedoch selbst diesem beizutreten. Dieser Verein unterstützte bei den Landtagswahlkämpfen in Deutschland 2017 die [[Alternative für Deutschland|AfD]] durch Plakate und die Verteilung des &amp;#039;&amp;#039;[[Extrablatt (politische Flugschrift)|Extrablatts]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Fuchs, Fritz Zimmermann: [http://www.zeit.de/2017/20/afd-finanzierung-verein-nrw-spenden-david-bendels/ &amp;#039;&amp;#039;Schatten-Spender&amp;#039;&amp;#039; .] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 20/2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2019 kandidierte er erfolglos bei der Stuttgarter Gemeinderatswahl auf der Liste der AfD.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Stuttgart |url=https://www.stuttgart.de/img/mdb/item/673871/144759.pdf |titel=Bewerberergebnis der Gemeinderatswahl (PDF) |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-03-26 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
Schlierer gehörte von Anfang an zum gemäßigteren, [[rechtskonservativ]]en Parteiflügel der Republikaner. Dieser lehnte einen Schulterschluss nach Rechtsaußen, der parteiintern immer wieder diskutiert wurde, ab und bemühte sich nach außen hin um ein seriöses Erscheinungsbild der Partei. So sollte sie nach dessen Vorstellung durch die Abgrenzung zum [[Rechtsextremismus]] eine akzeptierte Rolle im Parteiensystem spielen und langfristig zumindest aus Sicht von CDU und [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] koalitionsfähig werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{webarchiv |url=http://derstandard.at/?url=/?id=2690422 |text=&amp;#039;&amp;#039;Richtungsstreit der Republikaner vorerst beigelegt.&amp;#039;&amp;#039; derStandard.at, 18. Dezember 2006 |wayback=20180820005656}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund war Schlierer im Jahr 1994 auch maßgeblich am Sturz seines Vorgängers Schönhuber als Bundesvorsitzender beteiligt, nachdem dieser sich mit dem [[DVU]]-Vorsitzenden [[Gerhard Frey (Politiker)|Gerhard Frey]] getroffen hatte, um Wahlabsprachen zu treffen. Allerdings hat auch Schlierer diese Abgrenzung nicht immer durchgehalten. Denn da sich seine innerparteilichen Gegner eine Kooperation mit anderen rechten Parteien wünschten, entschloss er sich Ende 1998, diesen entgegenzukommen, indem er sich mit dem DVU-Chef Frey absprach, bei Wahlen nicht unnötig gegeneinander anzutreten. Dieser Schachzug geschah vor allem in der Absicht, in den innerparteilichen Machtkämpfen die Oberhand zu behalten, denn ähnliche Forderungen anderer Funktionäre wurden rigoros mit Parteiausschlussverfahren geahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Zusammenarbeit seiner Partei mit der 2004 geschlossenen Allianz aus NPD und DVU lehnte Rolf Schlierer in einer „Klaren Absage an die ‚braune Volksfront‘“ ab. Sowohl innerparteiliche Gegner als auch Aktivisten der rechten Szene außerhalb der Partei warfen Schlierer jahrelang vor, er betreibe einen „Anpassungskurs an die Mitte“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christoph Seils]]: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/-anpassen-oder-zurueck-,10810590,9853472.html &amp;#039;&amp;#039;Anpassen oder zurück&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 20. November 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Rolf Schlierer ist evangelisch, verheiratet und hat zwei Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rolfschlierer.de/ |wayback=20080914024125 |text=Willkommen bei Rolf Schlierer. }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000021354|||Internationales Biographisches Archiv 31/1999 vom 26. Juli 1999 (st) Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 49/2006}}&lt;br /&gt;
* [[Thomas Grumke]], [[Bernd Wagner (Kriminalist)|Bernd Wagner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch Rechtsradikalismus]]. Personen – Organisationen – Netzwerke. Vom Neonazismus bis in die Mitte der Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Leske und Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3399-5, S. 314 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schlierer.de/ Website der Rechtsanwaltskanzlei von Rolf Schlierer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste REP-Vorsitzende}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012413616|VIAF=172029750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlierer, Rolf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesparteivorsitzender der Republikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlierer, Rolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (REP), MdL, Bundesvorsitzender&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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