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	<title>Rolf Pohle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rolf_Pohle&amp;diff=67520&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: Bibliogr. Kosmetik.</title>
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		<updated>2025-08-08T16:59:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bibliogr. Kosmetik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Ludwig Pohle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Januar]] [[1942]] in [[Berlin]]; † [[7. Februar]] [[2004]] in [[Athen]]) war ein [[Terrorismus|Terrorist]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-292155&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=DW |url=https://www.welt.de/print-welt/article292155/Ehemaliger-RAF-Terrorist-Rolf-Pohle-in-Athen-gestorben.html |titel=Ehemaliger RAF-Terrorist Rolf Pohle in Athen gestorben |werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] |datum=2004-02-10 |zugriff=2014-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch-QtSGvC71wdgC-19&amp;quot;&amp;gt;Hans-Dieter Schwind: &amp;#039;&amp;#039;Ursachen des Terrorismus in der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 1978, ISBN 978-3-11-007702-5, S.&amp;amp;nbsp;19. {{Google Buch |BuchID=QtSGvC71wdgC |Seite=19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Rote Armee Fraktion]] (RAF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pohle wurde in Berlin geboren und wuchs ab 1954 in München als Sohn des [[München]]er Juraprofessors [[Rudolf Pohle (Jurist)|Rudolf Pohle]] auf. Er legte sein Abitur am [[Maximiliansgymnasium München]] ab. Während seines Studiums gehörte er der Ende der 1960er-Jahre entstandenen Gruppe LSD [[Liberaler Studentenbund Deutschlands]] später Teil der [[Außerparlamentarische Opposition|Außerparlamentarischen Opposition]] (APO) an und war 1967 [[Allgemeiner Studierendenausschuss|Asta]]-Vorsitzender der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]. Nach dem Attentat auf den Studentenführer [[Rudi Dutschke]] im April 1968 und Teilnahme an diversen [[Demonstration]]en gründete er als Rechtsreferendar angesichts der anlaufenden Prozesswelle gegen Demonstrationsteilnehmer eine „Rechtshilfe der APO“. 1969 wurde Pohle wegen der Beteiligung am Barrikadenbau während der Osterunruhen 1968 zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Obgleich Pohle die Strafe nicht antreten musste, trug die Verurteilung dazu bei, dass er sich später zeitweise in das Umfeld des Linksterrorismus begab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Dezember 1971 wurde Rolf Pohle (getarnt mit einer Perücke) in einem Waffengeschäft in Ulm verhaftet, nachdem die Polizei erkannt hatte, dass er zuvor in anderen Waffengeschäften mit gefälschten Waffenscheinen mindestens 32 Pistolen und Revolver und über 1000 Schuss Munition für die [[Rote Armee Fraktion|RAF]] gekauft hatte. Einige dieser Waffen wurden bei den späteren Verhaftungen von Baader, Ensslin, Raspe und anderen identifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Butz Peters  |Titel=Tödlicher Irrtum – die Geschichte der RAF  |Verlag=Argon  |Ort=Berlin  |Datum=2004  |Seiten=244  |ISBN=3-87024-673-1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974 wurde er wegen [[Bildung krimineller Vereinigungen|Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung]], Waffenbesitzes und Unterstützertätigkeit für die Rote Armee Fraktion zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Unterstützertätigkeit hat er stets bestritten. Als er vom Richter aufgefordert wurde, Angaben zu seiner Person zu machen, verlas er den Text des Liedes „Mein Name ist Mensch“ von [[Rio Reiser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im März des folgenden Jahres wurde er gemeinsam mit den RAF-Terroristen [[Verena Becker]], [[Gabriele Kröcher-Tiedemann]], [[Ingrid Siepmann]] und [[Rolf Heißler]] im Austausch gegen den von der „[[Bewegung 2. Juni]]“ entführten [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Politiker [[Peter Lorenz]] aus dem Gefängnis freigelassen. Die Freigepressten wurden in Begleitung des Pfarrers und ehemaligen Berliner Bürgermeisters [[Heinrich Albertz]] in den [[Südjemen]] ausgeflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pohle reiste von dort weiter nach [[Griechenland]], wo er im Juli 1976 erneut verhaftet wurde. Das höchste griechische Gericht [[Areopag (Neuzeit)|Areopag]] lehnte zuerst die Auslieferung ab, stimmte aber nach einer Intervention des Kanzleramtes in Bonn und einer Neubesetzung des Gremiums dem Auslieferungsersuchen der deutschen Bundesregierung zu; Pohle wurde nach Deutschland geflogen und in die [[Justizvollzugsanstalt Straubing]] eingeliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch-QtSGvC71wdgC-19&amp;quot; /&amp;gt; 1982 wurde er nach sechsjähriger Haft entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später ließ er sich endgültig in Griechenland nieder. Dort arbeitete er bis zum Ausbruch einer Krebserkrankung als Deutschlehrer und Übersetzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pohle starb am 7. Februar 2004 im Alter von 62 Jahren nach einer langwierigen [[Krebs (Medizin)|Krebserkrankung]] in Athen. Nach anderen Angaben starb er an [[AIDS]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://protest-muenchen.sub-bavaria.de/artikel/510#fnr4 &amp;#039;&amp;#039;Militanz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;protest-muenchen.sub-bavaria.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Name ist Mensch.&amp;#039;&amp;#039; Karin Kramer, Berlin 2002, ISBN 3-87956-273-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefan Hemler: &amp;#039;&amp;#039;Von Kurt Faltlhauser zu Rolf Pohle. Die Entwicklung der studentischen Unruhe an der Ludwig-Maximilians-Universität München in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: Venanz Schubert (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;1968. 30 Jahre danach.&amp;#039;&amp;#039; EOS, St. Ottlien 1999 (Wissenschaft und Philosophie 17), S. 209–242; ISBN 3-88096-090-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124194397}}&lt;br /&gt;
* Frank Bärmann: &amp;#039;&amp;#039;[https://duesseldorf.fau.org/nachruf-auf-rolf-pohle-%e2%80%a0-07-02-2004/ Nachruf auf Rolf Pohle († 07.02.2004)]&amp;#039;&amp;#039;, auf duesseldorf.fau.org&lt;br /&gt;
* Hartmut Wächtler: &amp;#039;&amp;#039;[http://protest-muenchen.sub-bavaria.de/artikel/1885 Rolf Pohle – Ein Leben in der „bleiernen Zeit“]&amp;#039;&amp;#039;, auf protest-muenchen.sub-bavaria.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124194397|LCCN=n/78/8503|VIAF=32923546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pohle, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rote Armee Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pohle, Rolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pohle, Rolf Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Terrorist der Rote Armee Fraktion&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Athen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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