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	<title>Rolf Lieberwirth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-36138-98: grammatische Endung</title>
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		<updated>2025-11-24T17:18:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;grammatische Endung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab Rolf Lieberwirth.jpg|mini|Das Grab von Rolf Lieberwirth auf dem [[Gertraudenfriedhof (Halle)|Gertraudenfriedhof]] in Halle an der Saale]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Lieberwirth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1920]] in [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]]; † [[5. April]] [[2019]] ebenda) war ein deutscher [[Rechtswissenschaft]]ler. Er war Professor für [[Rechtsgeschichte]] und Internationales [[Privatrecht]] an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle-Wittenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1939 und [[Reichsarbeitsdienst|Arbeitsdienst]] wurde Lieberwirth eingezogen, im Laufe des Krieges zum Offizier befördert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Interview&amp;quot;&amp;gt;[[Albrecht Cordes]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.forhistiur.de/2007-12-cordes/ Interview mit Prof. Dr. Rolf Lieberwirth am 12. September 2007 in Halle (21. Dezember 2007)].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;forum historiae iuris. fhi – Erste Internetzeitschrift für europäische Rechtsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; {{ISSN|1860-5605}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; und beendete seinen Militärdienst, verwundet als Oberleutnant&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Breithaupt: &amp;#039;&amp;#039;Rechtswissenschaftliche Biographie DDR.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 365.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in einem hallischen Lazarett in amerikanischer und später sowjetischer [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Sommer 1945 studierte Lieberwirth Rechtswissenschaft an der Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Lieberwirths Studienbeginn ist beschrieben in: Rolf Lieberwirth: &amp;#039;&amp;#039;Meine erste Begegnung mit dem Rechtswissenschaftlichen Seminar bei der Hallischen Juristenfakultät.&amp;#039;&amp;#039; In: Heiner Lück, Heiner Schnelling, Karl-Ernst Wehnert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Juristisches Seminar der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.&amp;#039;&amp;#039; Stekovics, Halle/Saale 2005, ISBN 3-89923-106-6, S. 59–63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer seiner Kommilitonen war [[Friedrich Elchlepp]], ein ehemaliger Marineoffizier der [[Wehrmacht]] und Sohn des Hallenser Universitätskurators.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Interview&amp;quot;/&amp;gt; Lieberwirth legte beide juristischen Staatsexamina ab. Anschließend war er Assistent&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann-Josef Rupieper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„und das Wichtigste ist doch die Einheit“. Der 17. Juni 1953 in den Bezirken Halle und Magdeburg&amp;#039;&amp;#039;, Münster/Hamburg/London 2003, ISBN 3-8258-6775-7, S. 274 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei der hallischen Rechtshistorikerin [[Gertrud Schubart-Fikentscher]], Professorin für Deutsches Recht und Rechtsgeschichte, der ersten Frau auf einem juristischen Ordinariat in Deutschland. Lieberwirth wurde am 28. Mai 1953 mit einer Dissertation über die [[Pfandrecht]]e zur Zeit der [[Aufklärung]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Die gesetzlichen Pfandrechte zur Zeit der Aufklärung unter besonderer Berücksichtigung der Halle-Wittenberger Juristen [[Augustin Leyser]] und [[Samuel Stryk]]&amp;#039;&amp;#039; vom 28. Mai 1953; {{DNB|480391599}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Rechtshistorikerin Schubart-Fikentscher war der Rechtswissenschaftler [[Rudolf Joerges]] Gutachter der Promotionsschrift. Aus Anlass der 50. Wiederkehr der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] wurde Lieberwirth am Jubiläumstag im Jahre 2003 eine &amp;quot;Urkunde der Verleihung des akademischen Grades eines Doktors der Rechtswissenschaft&amp;quot; von der  Juristischen der Fakultät der [[Universität Halle]] überreicht, verbunden mit einer [[Laudatio]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Abschluss der [[Hochschulreform|dritten Hochschulreform]] 1968 in der DDR war Lieberwirth Direktor des dann aufgelösten Instituts für Staats- und Rechtsgeschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist? Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 2. ergänzte Auflage, arani-Verlags-GmbH, Berlin-Grunewald, S. 196: Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Lieberwirth, Rolf&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Beschäftigung mit dem Lebenswerk von [[Christian Thomasius]], dem geistigen Begründer der Universität Halle, ging bereits 1961 die [[Habilitation]]sschrift zur Geschichte der Folter hervor. Gutachter waren Gertrud Schubart-Fikentscher sowie [[Gerhard Buchda]] und [[Leo Stern]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Lieberwirth: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juristischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg nach 1945. Fakten und Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Köln/München, 2008, ISBN 3-452-26840-3, S. 93, Fußnote 222&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1969 wurde Lieberwirth Professor im Wissenschaftsbereich Rechtsgeschichte und Internationales Privatrecht an der neu geschaffenen &amp;quot;Sektion Staats- und Rechtswissenschaft&amp;quot; der [[Universität Halle]]. Vorher hatte er bereits als Professor an der damaligen Juristischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg einen Lehrauftrag für Rechtsgeschichte sowie Internationales Privatrecht und Römisches Recht gelehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintragung im offiziellen Studienbuch – Tag der Ausstellung 26. August 1966 – und eigenhändige Abzeichnung mit seinem persönlichen Namenskürzel für das Frühjahrssemester 1966/67; Sammlung [[Benutzer:Schudi 45|Schudi 45]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er galt als einer der gefragtesten [[Christian Thomasius|Thomasius]]-Kenner. Weiterhin erforschte er seit Ende der 1970er Jahre auch die [[Leucorea|Wittenberger Universitätsgeschichte]], die Entstehung des [[Sachsenspiegel]]s sowie die Ausbreitung des sächsisch-magdeburgischen Rechts in Osteuropa.  &lt;br /&gt;
Lieberwirth war Mitglied der [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDPD]] wie seinerzeit der erste Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt und einzige nichtkommunistische Regierungschef in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands, Professor [[Erhard Hübener]]. Lieberwirth war einer der wenigen Rechtswissenschaftler der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], die sich nicht ideologisch vereinnahmen ließen und durch ihre Mitgliedschaft in einer [[Blockpartei]] und in erster Linie durch ihr fachliches Können – ebenso wie der Hallenser Völkerrechtler [[Gerhard Reintanz]], mit dem er gemeinsam Mitglied der [[Gesellschaft für Völkerrecht in der Deutschen Demokratischen Republik|Gesellschaft für Völkerrecht in der DDR]] war – hohe Anerkennung bei ihren Studenten genossen. Lieberwirth war Anfang der 1970er Jahre als Direktor für Erziehung und Ausbildung zugleich Vorsitzender der Prüfungskommission unter dem Sektionsdirektor [[Rudolf Hieblinger]] (1924–2009)&amp;lt;ref&amp;gt;Daten bei [[Gerhard Köbler]]: [http://www.koeblergerhard.de/juristen/alle/allehSeite627.html &amp;#039;&amp;#039;Juristen&amp;#039;&amp;#039;, S. 627].&amp;lt;/ref&amp;gt; und zuvor unter dem Dekan [[Willi Büchner-Uhder]] Prodekan. Seine Person und seine Werke fanden auch in der damaligen Bundesrepublik und im europäischen Ausland große Beachtung und Akzeptanz. So gehörte Lieberwirth von Anfang an zum Autorenteam des rechtshistorischen Standardwerks &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, für dessen erste Auflage er über dreißig Stichwörter bearbeitete. Lieberwirth wurde im Jahre 1986 emeritiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lieberwirth, Rolf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1992, S. 2170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lieberwirths Nachfolgerin wurde seine &amp;#039;&amp;#039;Schülerin&amp;#039;&amp;#039; [[Lieselotte Jelowik]] eingesetzt, die in dem von ihm geleiteten Wissenschaftsbereich als Dozentin für Rechtsgeschichte der DDR tätig war, jedoch auch das Wissen zu den anderen Gebieten und Zeiträumen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Interview&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer breiten Öffentlichkeit wurde Lieberwirth 1986 in der DDR&amp;lt;ref&amp;gt;Buchbesprechung &amp;#039;&amp;#039;Latein im Recht&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Lateinisches Speziallexikon&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neues Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 7. Juni 1986, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch sein Handbuch &amp;#039;&amp;#039;Latein im Recht&amp;#039;&amp;#039; bekannt,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Latein im Recht&amp;#039;&amp;#039;. Zusammengestellt von Rolf Lieberwirth, Staatsverlag der DDR, Berlin 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt; das unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Lateinische Fachausdrücke im Recht&amp;#039;&amp;#039; im selben Jahr auch in Heidelberg erschien. Anfang der 1980er Jahre gab es in der DDR-Presse Artikel über seine rechtsgeschichtliche Beurteilung der [[Rolandstatue|Rolandbilder]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Pötschke ([http://www.lukasverlag.com/autoren/autor/41-dieter-poetschke.html Kurzbiografie]) in: &amp;#039;&amp;#039;Neue Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 5. August 1983, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der originalgetreuen Hütte eines Klage- und Rügegerichts in der [[Wüstung]] [[Volkmannrode]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 24. Juli 1981, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die rechts- und staatswissenschaftliche Sektion der Universität Halle im Jahre 1991 abgewickelt worden war, leistete Lieberwirth in der Gründungskommission u. a. mit dem „politisch unbelasteten Oberassistenten“ aus dem Bereich Staatsrecht [[Heinrich Schwokowski]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Lieberwirth: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juristischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., ergänzte Auflage, Halle an der Saale 2010, S. 126; {{GND|1220237833}} Heinrich Schwokowski&amp;lt;/ref&amp;gt; der bisherigen Sektion beim Aufbau der am 1. Juli 1993 offiziell wiedereröffneten Juristischen Fakultät wertvolle Hilfe. Der im Ruhestand befindliche Professor kehrte nochmals in den Hörsaal in [[Halle (Saale)]] zurück, um Vorlesungen zur Rechtsgeschichte zu halten und damit die schwierige Personalsituation Anfang der 1990er Jahre zu überbrücken. Darüber hinaus hielt Lieberwirth an der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] zwei Semester lang Vorlesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieberwirth war seit dem 18. Dezember 1972 ordentliches Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]] zu Leipzig, Philologisch-historische Klasse,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerald Wiemers]]/Eberhard Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder von 1846 bis 2006. Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006, ISBN 978-3-05-004276-3, S. 191 [mit Porträt-Foto: Lieberwirth, Rolf]&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit 1973 Mitglied der ihr angeschlossenen Historischen Kommission. Von 1991 bis 1994 war er Vizepräsident der Sächsischen Akademie. Er sorgte maßgeblich dafür, dass 1994 eine Arbeitsstelle der [[Monumenta Germaniae Historica]] (MGH) zur Edition der Sachsenspiegelglossen bei der Akademie eingerichtet wurde. Seitdem war er Mitglied der Zentraldirektion der MGH. Er war Mitglied der [[Vereinigung für Verfassungsgeschichte]]. &lt;br /&gt;
In seinen Erinnerungen widmete er sich unter anderem dem Wirken des Rechtswissenschaftlers auf dem Gebiet des Strafrechts und seiner Geschichte [[Arthur Wegner]] an der Juristischen Fakultät der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] von 1934 bis 1937 und von 1963 bis 1965.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juristischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg nach 1945. Fakten und Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, Köln/München 2008, S. 18, 62 und 71 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Am 24. Juli 2008 beging er mit seiner Ehefrau Charlotte Lieberwirth, geborene Kuntze, die [[Hochzeitstag|Diamantene Hochzeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Stadt Halle (Saale).&amp;#039;&amp;#039; Nr. 13, 2. Juli 2008, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt Halle (Saale) konnte dem Ehepaar zehn Jahre darauf auch zur Gnadenhochzeit beglückwünschen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Stadt Halle (Saale).&amp;#039;&amp;#039; Nr. 12, 13. Juni 2018, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der 1948 geschlossenen Ehe ging eine Tochter, Franziska, hervor, die 1979 auf naturwissenschaftlichem Gebiet promovierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Universität Halle]] Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, {{DNB|801307031}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberbürgermeisterin der Stadt Halle, [[Dagmar Szabados]], gratulierte Rolf Lieberwirth für seine Verdienste um die Förderung der Rechtswissenschaften an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] (MLU) anlässlich seiner Auszeichnung mit dem &amp;#039;&amp;#039;Verdienstkreuz der Bundesrepublik 1. Klasse&amp;#039;&amp;#039; im Herbst 2010.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Stadt Halle (Saale).&amp;#039;&amp;#039; Nr. 20, 10. November 2010, S. 2 (mit Porträt des Geehrten)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieberwirth starb im 99. Lebensjahr und wurde am 12. April 2019 auf dem [[Gertraudenfriedhof (Halle)|Gertraudenfriedhof]] in Halle (Saale) beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rg.mpg.de/1679435/notice-19-04-11-lieberwirth Rolf Lieberwirth (1.12.1920 – 5.4.2019) verstorben], Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie, 11. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie Lieberwirth wählte für die Traueranzeige den Spruch aus der [[Hohelied der Liebe (1. Korinther 13)|Luther-Bibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige  [https://www.abschied-nehmen.de/traueranzeige/rolf-lieberwirth Traueranzeigen und Danksagung im April 2019] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Statistisches Jahrbuch der Stadt Halle (Saale) 2019&amp;#039;&amp;#039; wurde unter &amp;#039;&amp;#039;das Jahr im Überblick aufgenommen&amp;#039;&amp;#039;, dass der emeritierte „Professor für Staats- und Rechtsgeschichte sowie Experte für [[Christian Thomasius]] und die hallesche Frühaufklärung ... im Alter von 98 Jahren gestorben (ist)“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Statistisches Jahrbuch der Stadt Halle (Saale) 2019.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Herausgeber: Stadt Halle (Saale). Der Oberbürgermeister (Bernd Wigand, *&amp;amp;nbsp;1957), S. 10, [https://www.hallanzeiger.de/meldungen%20aus%20dem%20rathaus%20halle%20saale/09-01-2021-statistisches-jahrbuch-2019-ab-sofort-erhaeltlich Nachweis. Statistisches Jahrbuch 2019] &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1976: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 1./2. Mai 1976, S. 5, Sp. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1988: Eike-von-Repgow-Bronzeplastik der Landeshauptstadt [[Magdeburg]].&lt;br /&gt;
* 1991: Vizepräsident der &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. April 1991, Nr. 93, S. 19, Sp. 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995: Ehrendoktorwürde der juristischen Fakultät der [[Georg-August-Universität Göttingen]] für Lieberwirths Lebenswerk „und seine Bemühungen um die Neugestaltung der juristischen Fakultäten in [[Halle (Saale)|Halle]] und [[Rostock]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich-Dieter Oppitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Lieberwirth, Rolf (Georg)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisch-Bibliographische Kirchenlexikon (BBKL)&amp;#039;&amp;#039;, 44. Band., Ergänzungen XXXI, Verlag Traugott Bautz GmbH, 2022, ISBN 978-3-95948-556-2, Spalten 837–875, hier Sp. 870&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1998: Rechte des [[Eike-von-Repgow-Preis|Repgow-Preisträgers]] der Landeshauptstadt Magdeburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-magdeburg.de/unirep/UR1998/november98/repgow.html Pressemitteilung der Universität Magdeburg November 1998 zum Eike-von-Repgow-Preis].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003: Am 28. Mai 2003 ehrte ihn die Juristische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg anlässlich seines Goldenen Doktorjubiläums mit einer Jubiläumsurkunde und einer Laudatio durch seinen Schüler [[Heiner Lück]]. Es wurden ihm insgesamt drei Festschriften und ein Sammelband mit seinen Aufsätzen gewidmet.&lt;br /&gt;
* 2010: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christian Thomasius. Sein wissenschaftliches Lebenswerk. Eine Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eike von Repchow und der Sachsenspiegel&amp;#039;&amp;#039; [vorgetragen in der öffentlichen Sitzung vom 18. April 1980] (= &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Band 122, Heft 4). Berlin 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das sächsisch-magdeburgische Recht als Quelle osteuropäischer Rechtsordnungen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1986, ISBN 3-05-000068-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Privileg des Erzbischofs Wichmann und das Magdeburger Recht&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Band 130, Heft 3). Berlin 1990, ISBN 3-05-001042-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Glosse zum Sachsenspiegel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Band 132, Heft 6). Berlin 1993, ISBN 3-05-002421-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Latein im Recht.&amp;#039;&amp;#039; 5. durchgesehene Auflage, Huss, Berlin 2007, ISBN 978-3-349-01113-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Juristischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg nach 1945. Fakten und Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Heymann, Köln u. a. 2008, ISBN 3-452-26840-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsätze (Auswahl)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Rudolf Joerges]], der Gründer des Instituts für Arbeitsrecht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Zeitschrift der Universität Halle. Gesellschafts- und Sprachwissenschaftliche Reihe.&amp;#039;&amp;#039; XVI. Jahrgang (1967), Heft 2/3, S. 241–248, {{ISSN|0438-4385}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berliner Rechtswissenschaft zwischen Akademie- und Universitätsgründung (1700–1810)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Justiz&amp;#039;&amp;#039;, Heft 7/1987, S. 272 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeberschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Christian Thomasius: &amp;#039;&amp;#039;Über die Folter. Untersuchungen zur Geschichte der Folter.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt und herausgegeben von Rolf Lieberwirth. Weimar 1960.&lt;br /&gt;
* Christian Thomasius: &amp;#039;&amp;#039;Vom Laster der Zauberei. Über die Hexenprozesse. De Crimen Magiae. Processus Inquisitorii contra Sagas.&amp;#039;&amp;#039; Überarbeitet und herausgegeben von Rolf Lieberwirth. 2. Auflage, München 1987 (Unveränderter Nachdruck der Ausgabe im Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1967), ISBN 3-423-02170-5&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-423-02170-X --&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* mit [[Heiner Lück]]: &amp;#039;&amp;#039;Rechtshistorische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Weimar u. a. 1997, ISBN 3-412-02496-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heiner Lück, Bernd Schildt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Recht, Idee, Geschichte. Beiträge zur Rechts- und Ideengeschichte für Rolf Lieberwirth anlässlich seines 80. Geburtstages.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln u. a. 2000, ISBN 978-3-412-10700-0.&lt;br /&gt;
* Heiner Lück: &amp;#039;&amp;#039;Rolf Lieberwirth (1.12.1920 – 5.4.2019).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte]]. Germanistische Abteilung&amp;#039;&amp;#039; 137, 2020, S. 720–733.&lt;br /&gt;
* Heiner Lück: &amp;#039;&amp;#039;Rolf Lieberwirth (1. Dezember 1920 – 5. April 2019).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Jahrbuch 2019–2020.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2021, S. 102–105.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rolf Lieberwirth (1920–2019).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen und Anhalt. Jahrbuch der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039; 32, 2020, S. 375 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118965603}}&lt;br /&gt;
* [https://www.saw-leipzig.de/de/mitglieder/lieberwirthr Profil Rolf Lieberwirths] bei der Sächsischen Akademie der Wissenschaften&lt;br /&gt;
* [https://forhistiur.net/legacy/Gespraeche/0712cordes-lieberwirth.htm Interview] von [[Albrecht Cordes]] mit Rolf Lieberwirth am 12. September 2007 in Halle. In: &amp;#039;&amp;#039;forum historiae iuris&amp;#039;&amp;#039;, 21. Dezember 2007&lt;br /&gt;
* [https://m.halle.de/Publications/3117/amtsblatt20_10112010.pdf Gratulation der OB Halle (Saale) zum Bundesverdienstkreuz (S. 2)]&lt;br /&gt;
* [https://www.halle.de/Publications/6377/amtsblatt21_271115.pdf Die Stadt Halle gratuliert Rolf Lieberwirth zum 95. Geburtstag. (S. 2)]&lt;br /&gt;
* [https://www.campus-halensis.de/artikel/in-memoriam-rolf-lieberwirth/ Nachruf auf Rolf Lieberwirth] an der Universität Halle-Wittenberg&lt;br /&gt;
* [https://www.abschied-nehmen.de/traueranzeige/rolf-lieberwirth Traueranzeigen und Danksagung im April 2019]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118965603|LCCN=n/85/254488|VIAF=263806438}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lieberwirth, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Vereinigung für Verfassungsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LDPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lieberwirth, Rolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. April 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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