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	<title>Rolf Kleinert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rolf_Kleinert&amp;diff=1473946&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-08-07T05:12:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Kleinert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1911]] in [[Dresden]]; †&amp;amp;nbsp;[[21. Januar]] [[1975]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Dirigent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Kleinert, Sohn eines Porzellanmachers, studierte von 1931 bis 1933 an der Orchesterschule der Sächsischen [[Staatskapelle Dresden]] Violine, Klavier und bei [[Fritz Busch]] Dirigieren. Weitere Lehrer waren [[Kurt Striegler]], [[Hermann Ludwig Kutzschbach|Hermann Kutzschbach]] und [[Johannes Schneider-Marfels]]. Er spielte auch Oboe und Trompete. Er arbeitete zunächst als Kapellmeister am Theater Freiberg und als musikalischer Oberleiter und Dirigent der Sinfoniekonzerte am Stadttheater Brandenburg/H. 1941 musste Kleinert seine Laufbahn unterbrechen, da er zur Wehrmacht eingezogen wurde. Er war kein Mitglied der NSDAP. Bei Kriegsende geriet er in französische Gefangenschaft. 1947–1949 leitete er das [[MDR Sinfonieorchester|Mitteldeutsche Rundfunkorchester]] im Sender Leipzig. 1949–1952 übernahm er die Aufgabe des Musikdirektors am [[Theater Görlitz]]. Die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Erstaufführung der polnischen Nationaloper „[[Halka]]“ wurde von ihm initiiert und aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 begann eine langjährige Zusammenarbeit mit dem [[Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin]]. Erst als 1.&amp;amp;nbsp;Dirigent neben dem Chefdirigenten [[Hermann Abendroth (Dirigent)|Hermann Abendroth]]. Nach dessen Tod 1956 leitete Kleinert das Orchester. 1959 wurde Kleinert in der DDR zum [[Generalmusikdirektor]] ernannt und übernahm als Chefdirigent das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dhm.de/archiv/gaeste/luise/tagesfakten/tf06/0608.htm &amp;#039;&amp;#039;8. Juni&amp;#039;&amp;#039; (Jahr 1959)] in: &amp;#039;&amp;#039;Tagesfakten&amp;#039;&amp;#039; des [[Luisenstädtischer Bildungsverein|Luisenstädtischen Bildungsvereins]] (beim [[Deutsches Historisches Museum|DHM]])&amp;lt;/ref&amp;gt; 1960 erhielt er den Professorentitel. Durch den Bau der Berliner Mauer 1961 verlor das Orchester ein Drittel der Musiker. Das Orchester stand kurz vor der Auflösung. Kleinert und [[Hanns Eisler]] kämpften vehement für das Bestehen des Orchesters. Durch sein intensives Engagement bei der Suche nach geeigneten Musikern, gelang es, das Orchester wieder spielfähig zu machen und seinen spezifischen Klang zu erhalten. Konzertreisen mit dem Orchester führten Kleinert nach Italien, England, Westdeutschland, Sowjetunion, Polen, Bulgarien. Er wurde immer wieder vom National Orchester Chile, den Philharmonien Belgrad, Leningrad (Petersburg), Moskau, Tschechien, Riga, Budapest, Bratislava, Kairo und dem RSO Helsinki zu Gastdirigaten eingeladen. Er war kein Mitglied der SED.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleinert erhielt den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] und den [[Nationalpreis der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kinder sind die Schauspieler [[Volkmar Kleinert]], Michael, Franziska Kleinert und die Dokumentarfilmregisseurin [[Angelika Andrees]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1972 erkrankte Kleinert und musste das Dirigieren aufgeben. Er verstarb 1975 und wurde auf dem [[Striesener Friedhof]] in Dresden beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsches Rundfunkarchiv|Deutschen Rundfunkarchiv]] liegen etwa 800 von ihm dirigierte Aufnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
„Kleinert war ein Dirigent der ‚werktreuen‘ Schule, aus der Tradition Leibowitz, Toscanini und Scherchen kommend. Tempo, Akkuratesse, Klarheit und tänzerische Eleganz wusste er jeder Partitur zu entlocken.“ Dr. M. Meyer, in &amp;#039;&amp;#039;Rundfunk Sinfonieorchester 1923–1998&amp;#039;&amp;#039;. Eine vorzügliche Schlagtechnik, großer Klangsinn und ein absolutes Gehör waren Kleinerts wesentliche Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Kleinert erhielt u. a. den [[Nationalpreis der DDR]] (1966, III. Klasse) und den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]]: [[2. Klavierkonzert (Beethoven)|Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur, op.19]], Sol. D.Zechlin/RSOB 1965&lt;br /&gt;
* Beethoven: [[7. Sinfonie (Beethoven)|Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op.92]]/RSOB 1965&lt;br /&gt;
* [[Johannes Brahms|Brahms]]: [[Doppelkonzert (Brahms)|Konzert für Violine, Violoncello und Orchester, a-Moll, op.102]] Sol.Garay, Aldulescu/RSOB 1966&lt;br /&gt;
* [[Paul Dessau|Dessau]]: Sinfonie Nr. 2 (1943)/RSOB 1962&lt;br /&gt;
* Dessau: Bach-Variation/RSOB 1970&lt;br /&gt;
* [[Edward Elgar|Elgar]]: [[Enigma-Variationen|Enigma-Variationen op.36]]/RSOB 1971&lt;br /&gt;
* [[Fritz Geißler (Komponist)|Fritz Geißler]]: Kammersinfonie „45“/RSOB 1968&lt;br /&gt;
* [[Ottmar Gerster|Gerster]]: Konzert für Klavier und Orchester, Sol.S, Stöckigt/RSOB 1959&lt;br /&gt;
* [[Paul Hindemith]]: Philharmonisches Konzert (Variationen für Orchester 1932)/RSOB 1968&lt;br /&gt;
* [[Rolf Liebermann]]: Concerto für Jazzband und Sinfonieorchester/RSOB u. Tanzorchester des Berliner Rundfunk 1966&lt;br /&gt;
* [[Witold Lutosławski|Lutoslawski]]: Konzert für Orchester/RSOB 1967&lt;br /&gt;
* [[Étienne-Nicolas Méhul|Méhul]]: Sinfonie Nr. 1 / RSOB 1954&lt;br /&gt;
* [[Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch|Dmitri Schostakowitsch]]: Konzert für Klavier, Trompete und Streichorch.op.35/S.Kootz,Krug/RSOB&lt;br /&gt;
* [[Robert Schumann|Schumann]]: [[3. Sinfonie (Schumann)|Sinfonie Nr. 3 (Rheinische)]] RSOB 1971&lt;br /&gt;
* [[Leo Spies|Spies]]: Violinenkonzert (1953) Sol.E.Morbitzer/RSOB 1955&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rundfunk-Orchester und -Chöre gGmbH]] Berlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rundfunk Sinfonieorchester 1923–1998&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1998&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meyers Neues Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 7. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1973&lt;br /&gt;
* Landesverwaltungsamt Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124852750|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rundfunkschaetze.de/mdr-klassik/mdr-rundfunkchor/mdr-rundfunkchor-1945-1952-koch-chronik/04-probenlokal-ballhaus-reichshallen/ Chronik des Leipziger Rundfunkchores – Das Proben-„Lokal“ Ballhaus Reichshallen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chefdirigenten des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124852750|LCCN=n/89/636920|VIAF=51881221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kleinert, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassische Musik (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kleinert, Rolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Januar 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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