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	<title>Rolf Karbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T04:19:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rolf_Karbach&amp;diff=1792784&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Achim Berg am 16. Dezember 2024 um 18:57 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-16T18:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KarbachRolf.jpg|mini|Rolf Karbach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Karbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, vor Namensänderung im April 1936 &amp;#039;&amp;#039;Jakob Karbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadtverwaltung Koblenz im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation an der Fakultät Kulturund Sozialwissenschaften der FernUniversität in Hagen 2011, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[9. April]] [[1908]] in [[Bad Ems|Ems]]; † [[15. März]] [[1992]] in [[Ellern (Hunsrück)|Ellern]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]), Architekt und Heimatschriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] absolvierte Rolf Karbach eine Maurerlehre in Koblenz. Ergänzend dazu wurde er an der Berufsschule und anschließend von 1925 bis 1929 an der höheren Bauschule in [[Bingen am Rhein|Bingen]] zum Hochbauingenieur ausgebildet. Anschließend verdiente er seinen Lebensunterhalt von 1929 bis 1931 als Bauführer in [[Darmstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 7. August 1925 trat Karbach in die NSDAP (Mitgliedsnummer 13.213)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/19290884&amp;lt;/ref&amp;gt; und Juni desselben Jahres in die [[Sturmabteilung|SA]] ein. In der letzteren übernahm er das Amt eines SA-Pressewartes und leitete zeitweise den SA-Sturm 115 in Darmstadt. Von Juni 1931 bis 1932 fungierte er als Gaupropagandaleiter im Gau Koblenz-Trier. Hinzu kamen Aufgaben als Gauredner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1933 wurde Karbach Bezirksjugendpfleger der Regierung [[Koblenz]] und [[Trier]].  Bei der [[Hitlerjugend]] (HJ) machte er Karriere und wurde zunächst 1931 zum Bannführer und 1932 zum Oberbannführer befördert. Mit Unterbrechungen war Karbach von 1933 bis 1945 Gebietsführer der Hitlerjugend (HJ) Koblenz-Trier, ab 1942 in Moselland umbenannt. Von 1933 bis 1935 war er Beauftragter der HJ im [[Saargebiet]]. Zusätzlich ab 1942 mit der Führung des HJ-Gebiets Westmark betraut, wurde er im April 1942 zum HJ-Obergebietsführer ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buddrus1162&amp;quot;&amp;gt;Michael Buddrus: &amp;#039;&amp;#039;Totale Erziehung für den totalen Krieg. Hitlerjugend und nationalsozialistische Jugendpolitik&amp;#039;&amp;#039;. München 2003, S. 1162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde Karbach Ende März 1933 zum Gebietssportführer ernannt und war als Protagonist der NS-Sportpropaganda Hauptredner bei großen Sportveranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1934 wurde er zum Ratsherren der Stadt Koblenz ernannt. Von März 1936 bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 saß Karbach zudem als Abgeordneter für den Wahlkreis 21 (Koblenz-Trier) im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karbach nahm als Leutnant der Reserve ab 1940 am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil und wurde während des [[Westfeldzug]]es verwundet. Er wurde 1941 mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] I. und II. Klasse ausgezeichnet. Zudem war er Inhaber des [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen Ehrenzeichens der NSDAP]] und der HJ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buddrus1162&amp;quot;/&amp;gt; Nach dem um den Monatswechsel August/September 1944 kriegsbedingt erfolgten Rückzug von NS-Funktionären aus dem besetzten Luxemburg reichte Karbach u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Adolf Hitler]], [[Heinrich Himmler]] und [[Martin Bormann]] eine mehrseitige schriftliche Beschwerde über Gauleiter [[Gustav Simon (Gauleiter)|Gustav Simon]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Schutzstaffel|Schutzstaffel (SS)]] tat Karbach sich gegen Kriegsende als geistiger Urheber des Unternehmens Balduins hervor, einer Testoperation für die von der SS nach einer deutschen Kriegsniederlage als [[Unternehmen Werwolf]] ins Auge gefassten Guerillaaktionen.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Volker Koop]]: &amp;#039;&amp;#039;Himmlers letztes Aufgebot. Die NS-Organisation »Werwolf«.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2008, ISBN 978-3-412-20191-3, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik Deutschland war er von 1949 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1974 Geschäftsführer und Gesellschafter des Unternehmens &amp;#039;&amp;#039;Holzindustrie Hunsrück GmbH Mathias Tenhaeff&amp;#039;&amp;#039; in Ellern. Danach betätigte er sich als Heimatdichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* [[Michael Buddrus]]: &amp;#039;&amp;#039;Totale Erziehung für den totalen Krieg.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Hitlerjugend und nationalsozialistische Jugendpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 2003, ISBN 3-598-11615-2.&lt;br /&gt;
* Achim R. Baumgarten: &amp;#039;&amp;#039;Rolf (Jakob) Karbach.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Hunsrück. 55 historische Persönlichkeiten. Außergewöhnliche Biografien und bewegende Schicksale&amp;#039;&amp;#039;. Sutton, Tübingen 2024, ISBN 978-3-96303-488-6, S. 48f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130497525}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pta0598-}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr |3082 | Karbach Rolf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130497525|LCCN=n80030939|VIAF=25174296}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Karbach, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Hitlerjugend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Karbach, Rolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Karbach, Jakob (ursprünglicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Architekt und Heimatschriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Ems]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. März 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ellern (Hunsrück)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Achim Berg</name></author>
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