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	<title>Rolf Fritzsche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter language&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Fußballspieler. Zum Phytomediziner siehe [[Rolf Fritzsche (Phytomediziner)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
| kurzname                   = &lt;br /&gt;
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{{Team-Station|1960–1962|[[FK Pirmasens]]|29 (24)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1962–1963|[[Hamburger SV]]|24 (12)}}&lt;br /&gt;
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{{Team-Station|1954|[[B-Fußballnationalmannschaft der DDR|DDR B]]|1 (0)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1955|[[Fußballnationalmannschaft der DDR|DDR]]|2 (0)}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Fritzsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Oktober]] [[1933]] in [[Rositz]]) ist ein ehemaliger deutscher [[Fußball]]spieler. Im Jahr 1955 bestritt &amp;#039;&amp;#039;Rolli&amp;#039;&amp;#039; Fritzsche für den [[Deutscher Fußball-Verband|DFV]] zwei Einsätze in der [[Fußballnationalmannschaft der DDR|DDR-A-Nationalmannschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Im Osten bis 1959 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-46746-0001, SC Motor - ASK Vorwärts Berlin 2-2.jpg|mini|Rolf Fritzsche (Mitte) im Spiel des SC Motor Karl-Marx-Stadt gegen Vorwärts Berlin]]&lt;br /&gt;
Rolf Fritzsche begann mit dem Fußball in der thüringischen [[Betriebssportgemeinschaft#Betriebssportgemeinschaften in der DDR|Betriebssportgemeinschaft]] Chemie Rositz, bei der er bereits mit 17 Jahren in der 1. Mannschaft spielte. Als herausragendes Talent wurde er zur [[BSG Einheit Ost Leipzig]] delegiert. Er reüssierte beim [[DDR-Oberliga (Fußball)|Erstligateam]] aus der Messestadt in seiner ersten [[DDR-Fußball-Oberliga 1953/54|Oberligasaison]], sodass er im Sommer 1954 in die [[SC DHfK Leipzig#Sektion Fußball|Fußballsektion]] der [[Deutsche Hochschule für Körperkultur|Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK)]] aufgenommen wurde. Zum Kaderstamm gehörten rund 40 hoffnungsvolle Nachwuchstalente, die – in zwei Mannschaften aufgeteilt – in der zweitklassigen [[DDR-Liga|Liga]] des [[Deutscher Fußball-Verband|DFV]] spielten und den künftigen Stamm der ostdeutschen Auswahlmannschaft bilden sollten. Unter sehr guten Rahmenbedingungen wurden sie vom ungarischen Trainer [[János Gyarmati]] trainiert. In diesen Zeitraum fällt auch Fritzsches erster und einziger Einsatz im [[B-Fußballnationalmannschaft der DDR|DDR-B-Nationalteam]]. Der Aufstieg in die Oberliga geriet für beide DHfK-Vertretungen in diesem Herbst 1954 jedoch schnell außer Reichweite und das ambitionierte Projekt wurde bereits nach der Hälfte der [[DDR-Fußball-Liga 1954/55|Spielzeit]] abgebrochen. Daraufhin wurde Fritzsche mit vielen seiner DHfK-Mitspieler zum [[Sportclub (DDR)|Sportclub]] der [[Armeesportvereinigung Vorwärts]], dem [[1. FC Frankfurt|ZSK Vorwärts Berlin]], delegiert. Er verpflichtete sich dabei für fünf Jahre Dienst in der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der verkürzten [[DDR-Fußball-Oberliga 1955|Übergangsrunde 1955]] der DDR-Oberliga, die ihren Spielrhythmus von einer Herbst-Frühjahr-Runde auf eine Austragung im Kalenderjahr nach sowjetischem Vorbild umstellte, zählte er mit neun Treffern in zwölf Einsätzen zu den Top 3 der Torschützen. Diese Leistungen machten ihnen auch für die ostdeutschen Auswahlverantwortlichen interessant. In diesem 2. Halbjahr 1955 kam er als Einwechselspieler in den Länderspielen gegen [[Rumänische Fußballnationalmannschaft|Rumänien]] und [[Bulgarische Fußballnationalmannschaft|Bulgarien]] zu zwei Einsätzen in der [[Fußballnationalmannschaft der DDR|DDR-A-Nationalelf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web | url = https://www.rsssf.org/miscellaneous/ddr-fritzsche-intl.html | title = Rolf Fritzsche - International Appearances | author = Matthias Arnhold | date = 2022-10-14 |language=en | accessdate = 2022-10-15 | publisher = [[Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation|RSSSF.org]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich die &amp;#039;&amp;#039;Fußballsoldaten&amp;#039;&amp;#039; im [[DDR-Fußball-Oberliga 1957|Spieljahr 1957]] mit der Vizemeisterschaft begnügen mussten, gelang ihnen in der [[DDR-Fußball-Oberliga 1958|darauffolgenden Saison]] der Gewinn der [[Liste der deutschen Fußballmeister#Oberliga-Meister (DDR) 1950–1991|DDR-Meisterschaft]]. Im September 1959 [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|setzte sich Rolf Fritzsche über die noch offene Grenze nach West-Berlin ab]]. Bis dahin hatte er insgesamt 82 Oberligaspiele bestritten und 28 Treffer erzielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web | url = https://www.rsssf.org/players/ddr-fritzschedata.html | title = Rolf Fritzsche - Matches and Goals in Oberliga | author = Matthias Arnhold | date = 2022-10-11 |language=en | access-date = 2022-10-15 | publisher = [[Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation|RSSSF.org]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Westen ab 1959 ===&lt;br /&gt;
Kurzzeitig schloss er sich [[Tennis Borussia Berlin]] an, gemeinsam mit [[Horst Assmy]]. Beide waren jedoch mangels Freigabe für ein Jahr gesperrt. Da West-Berlin in jenen Tagen ein gefährliches Pflaster für Flüchtlinge aus der DDR oder dem Osten der Stadt war, zog Fritzsche in den Südwesten der Bundesrepublik und unterschrieb beim [[FK Pirmasens]]. Seine noch nicht abgelaufene Sperre zog sich über den Termin des [[DFB-Pokal]]-Halbfinalspiels, das am 7. September 1960 zwischen dem [[Karlsruher SC]] und dem FK Pirmasens stattfand. Der DFB-Spielausschuss annullierte nachträglich den 4:3-Erfolg von Pirmasens wegen des Einsatzes des nicht spielberechtigten Rolf Fritzsche. Das Wiederholungsspiel verlor Pirmasens ohne Fritzsche mit 0:2 Toren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Einsatz ohne Treffer 1960/61 in der [[Fußball-Oberliga Südwest (1945–1963)|Oberliga Südwest]] drehte er im Spieljahr 1961/62 richtig auf. In 28 Spielen erzielte er 24 Tore und Pirmasens erreichte die Vizemeisterschaft. Der FKP zog über diese Platzierung in die Endrunde um die deutsche Fußballmeisterschaft ein. Fritzsche überzeugte in dieser Zeit sowohl als Dirigent als auch in der Vollstreckerrolle. Bundestrainer [[Sepp Herberger]] reagierte auf diese Leistungen und setzte den Halbstürmer mit Torjägerqualitäten in Testspielen zur Kaderfindung für die [[Fußball-Weltmeisterschaft 1962|WM 1962]] in Chile ein. Am 30. August 1961 spielte er in einer DFB-Auswahl gegen die Stadtmannschaft von Berlin. Am 6. September 1961 spielte er in Wuppertal für den DFB gegen eine Luxemburg-Auswahl. Auch in zwei Spielen in der Südwestauswahl war er im Einsatz. Die Weltmeisterschaft 1962 in Chile fand trotzdem ohne Fritzsche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Hamburger SV]] verpflichtete ihn im Sommer 1962. In internationalen Freundschaftsspielen gegen [[FK Roter Stern Belgrad|Roter Stern Belgrad]] und den [[FC Santos]] mit [[Pelé]] überzeugte Fritzsche vor Rundenstart die Fans des HSV vom Wert seiner Verpflichtung. Er holte zwar an der Seite von [[Uwe Seeler]] die Meisterschaft in der Oberliga Nord und zog damit wieder in die Endrunde ein, doch Nachfolger von [[Klaus Stürmer]] wurde er trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach nur einer Saison verließ er Hamburg und zog mit Beginn der [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]] zur Runde 1963/64 zum [[KSV Hessen Kassel]] in die [[Fußball-Regionalliga|Regionalliga Süd]]. In einer Hamburger Zeitungskommentierung wird zu seinem Wechsel bemerkt: „Obwohl er nach außen hin zu vielen HSV-ern ein gutes Verhältnis besitzt, ist er im Grund ein Fremder geblieben“. Fritzsche erhielt in Kassel die berufliche Absicherung, die ein wesentlicher Grund seines Wechsels war und spielte nun wieder an der Seite seines alten Freundes Horst Assmy. Die Hessen wurden Meister in der Regionalliga Süd. Mit 55:21 Punkten verwiesen sie den hohen Favoriten [[FC Bayern München]] mit [[Rainer Ohlhauser]] im Angriff mit drei Punkten Vorsprung auf den 2. Tabellenplatz und zogen in die erste Aufstiegsrunde zur Bundesliga ein. Den Aufstieg in die Bundesliga verpassten die Kasseler aber ebenso wie die favorisierte Mannschaft von Bayern München. [[Hannover 96]] setzte sich mit Trainer [[Helmut Kronsbein]] durch. Seine alten Mannschaftskameraden vom FK Pirmasens unter Führung des Spielmachers [[Helmut Kapitulski]] entführten auch die Punkte aus dem Kasseler Aue-Stadion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Runde 1969/70 führte Rolf Fritzsche Regie bei Hessen Kassel. Von Saison zu Saison war er mehr und mehr von jungen Nachwuchstalenten umgeben. Mit 37 Jahren ließ er seine Laufbahn in der 1. Amateur-, in Altherren- und in Prominentenmannschaften ausklingen. Anlässlich seines Abschieds hieß es in der Kasseler Zeitung: „Rolf Fritzsche ist vielleicht der technisch perfekteste Fußballer, der je in einem Kasseler Klub gespielt hat, ein Meister des Filigrans, ein Routinier in jeder Weise. Fritzsche war jeden Pfennig der Ablöse wert, ein Spieler, der sich sieben Jahre lang topfit hielt und bis zuletzt da war, wenn er gebraucht wurde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Beruflich war Rolf Fritzsche im Außendienst der Herkules-Brauerei in Kassel tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Raphael Keppel]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Fußball-Länderspiele. Eine Dokumentation 1908–1989.&amp;#039;&amp;#039; Sport- und Spielverlag Hitzel, Hürth 1989, ISBN 3-9802172-4-8.&lt;br /&gt;
* Ulrich Homann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Höllenglut an Himmelfahrt. Die Geschichte der Aufstiegsrunden zur Fußballbundesliga 1963–1974.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 1990, ISBN 3-88474-346-5.&lt;br /&gt;
* 100 Jahre Fußball in Kassel, AGON, 1993, ISBN 3-928562-37-1.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Bitter]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Fußball. Das Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Sportverlag, Berlin 2000, ISBN 3-328-00857-8.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Baingo]], Michael Hohlfeld: &amp;#039;&amp;#039;Fußball-Auswahlspieler der DDR. Das Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. [[Sportverlag Berlin]], Berlin 2000, ISBN 3-328-00875-6, Seite 50.&lt;br /&gt;
* Lorenz Knierim, [[Hardy Grüne]]: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Spielerlexikon 1890-1963&amp;#039;&amp;#039;. AGON Sportverlag, Kassel 2006, ISBN 3-89784-148-7, Seite 95/96.&lt;br /&gt;
* Christian Karn, Reinhard Rehberg: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Spielerlexikon 1963–1994&amp;#039;&amp;#039;. AGON Sportverlag, Kassel 2012. ISBN 978-3-89784-214-4, Seite 142.&lt;br /&gt;
* [[Hanns Leske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die DDR-Oberligaspieler. Ein Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. AGON Sportverlag, Kassel 2014, ISBN 978-3-89784-392-9, Seite 120/121.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|rolf-fritzsche}}&lt;br /&gt;
* {{Transfermarkt|94113}}&lt;br /&gt;
* {{Kicker|rolf-fritzsche}}&lt;br /&gt;
* {{NFTPlayer|18080}}&lt;br /&gt;
* {{EUFootball|6324}}&lt;br /&gt;
* Spielerprofil bei [https://pruess-oberliga.de/fussballerr/fritzsche-rolf/ Spundflasche mit Flachpaßkorken]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Fritzsche, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (KSV Hessen Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FK Pirmasens)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (SC DHfK Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (ASK Vorwärts Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Meister (Fußball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fritzsche, Rolf &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rolli&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Oktober 1933&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rositz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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