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	<title>Rolf Engel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T08:22:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rolf_Engel&amp;diff=2009006&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mike Krüger: /* Zeit des Nationalsozialismus */typo</title>
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		<updated>2026-03-15T11:35:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zeit des Nationalsozialismus: &lt;/span&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rolf Engel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. August]] [[1912]] in [[Menz (Stechlin)|Menz]]; † [[23. November]] [[1993]] in [[München]]) war ein deutscher Raketentechniker, Flugzeugbauer und Mitarbeiter des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:German and Austrian spaceflight engineers Rolf Engel, Paul Ehmayr, Rudolf Nebel, Klaus Riedel and Kurt Heinisch at the Raketenflugplatz Berlin.tif|mini|Rolf Engel, [[Paul Ehmayr]], [[Rudolf Nebel]], [[Klaus Riedel]] und Kurt Heinisch am [[Raketenflugplatz Berlin]] mit Startgestell und Raketenkomponenten der Rakete aus [[Fritz Lang]]s Film &amp;#039;&amp;#039;[[Frau im Mond]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Engel war der Sohn eines Lehrers. Er absolvierte nach Beendigung seiner Schullaufbahn eine Ausbildung zum Ingenieur an der [[Beuth Hochschule für Technik Berlin|Ingenieurschule Beuth]]. Anschließend studierte er an der [[Technische Hochschule München|Technischen Hochschule München]] und der [[Technische Hochschule Danzig|Technischen Hochschule Danzig]]. Bereits seit 1928 war Engel mit [[Wernher von Braun]] bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munzinger&amp;quot;&amp;gt;{{Munzinger|00000008663|Rudolf Engel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Engel beschäftigte sich während der [[Weimarer Republik]] mit der Entwicklung von Raketen. Gemeinsam mit von Braun und anderen Raketenpionieren erarbeitete er 1930 auf dem von [[Rudolf Nebel]] gegründeten [[Raketenflugplatz Berlin|Raketenflugplatz]] in [[Berlin-Reinickendorf]] Grundlagen der Raketentechnik. Danach war er bei dem Raketeningenieur [[Johannes Winkler (Raumfahrtingenieur)|Johannes Winkler]] tätig, der die erste europäische [[Flüssigkeitsraketentriebwerk|Flüssigkeitsrakete]] entwickelte und im Februar 1931 in [[Großkühnau|Dessau-Großkühnau]] startete. Im Dezember 1932 gründete er zusammen mit H. Springer und unter Beteiligung von [[Hugo Junkers]] das Raketenforschungsinstitut in Dessau, das aber aufgrund fehlender finanzieller Kapazitäten den Betrieb im August 1933 einstellen musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munzinger&amp;quot;/&amp;gt; Von 1930 bis 1932 war er Mitglied im [[Verein für Raumschiffahrt]] (VfR). Einige Mitglieder des VfR traten im Rahmen der [[Vertrag von Rapallo#Vertragsinhalt|deutsch-sowjetischen Militärkooperation]] an die [[Rote Armee]] heran. Rolf Engel bot an, ein Team aus Raketenentwicklern in die [[Sowjetunion]] zu bringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waterrocket&amp;quot;&amp;gt;[http://waterocket.explorer.free.fr/herman_oberth.htm Hermann Oberth] auf waterocket.explorer.free.fr&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Engel wurde 1933 inhaftiert. Am 7. Juni 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.245.853).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/7840032&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat im selben Jahr in die [[Schutzstaffel|SS]] ein und erreichte den Rang eines [[SS-Hauptsturmführer]]s (SS-Nummer 290.651). Als Angehöriger des [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] war er während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in [[Straßburg]] stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach soll er an die [[Heeresversuchsanstalt Peenemünde]] versetzt worden sein, was jedoch nicht zutrifft. Dagegen leitete Engel die SS-Raketenforschungsstätte für Düsenantrieb in Großendorf bei [[Danzig]]. Er gehörte dem [[Reichsforschungsrat]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Kriegsende ==&lt;br /&gt;
1945 wurde er aus einem Kriegsgefangenenlager heraus von der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungsbehörde]] für das [[Laboratoire de recherches balistiques et aéro-dynamiques]], ein Entwicklungszentrum für [[ballistische Rakete]]n bei [[Paris]], engagiert, wo er nach Angaben von Gerhard Bauch (1962 Kairo) an der Entwicklung der [[Gabriel (Rakete)|Gabriel-Rakete]] beteiligt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem kurzen Aufenthalt in Deutschland wurde er als Leiter für ein [[Affäre um deutsche Raketenexperten in Ägypten|ägyptisches Raketenprogramm]] in den 1950er-Jahren angeworben. Das Raketenprogramm scheiterte an fehlenden Bauteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ken Silverstein, Daniel Burton-Rose: [http://books.google.com/books?id=TiupK2xAX6cC&amp;amp;pg=PA117&amp;amp;dq=%22Engel,+an+SS+officer,+was+stationed+in+Strasbourg,+France%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=ZJclTMGTEsisOND3_MQC&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCgQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=%22Engel%2C%20an%20SS%20officer%2C%20was%20stationed%20in%20Strasbourg%2C%20France%22&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Private Warriors&amp;#039;&amp;#039;], S.&amp;amp;nbsp;118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er Jahre bildete die [[Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt]] (DGLR) in ihrer Fachgruppe &amp;quot;Geschichte der Luftfahrt, Raketentechnik und Raumfahrt&amp;quot; einen Arbeitskreis, der sich mit der gesamten deutschen Entwicklung auf diesem Arbeitsbereich befassen sollte. Im Januar 1982 wurde Engel zum Koordinator der Unterfachgruppe &amp;quot;Geschichte der Raketentechnik und Raumfahrt&amp;quot; bestellt. Zu dieser Zeit wohnte er in [[Sauerlach]] und war laut seines privaten Briefkopfes &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;korresp. Mitglied der Internationalen Astronautischen Akademie, Ehrenmitglied der Herrman-Oberth-Gesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, Mitglied der Smithsonian Institution und des American Institute of Astronautics&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Briefkopf&amp;quot;&amp;gt;Rolf Engel: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der deutschen Raketentechnik&amp;#039;&amp;#039;, Sauerlach, Mai 1982 ([[Historisch-Technisches Museum Peenemünde|HTM Peenemünde]], Archiv, IEP B/781/1, S. 212).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Horeis: &amp;#039;&amp;#039;Rolf Engel, Raketenbauer der ersten Stunde.&amp;#039;&amp;#039; Technische Universität, München 1992.&lt;br /&gt;
* Michael J. Neufeld: &amp;#039;&amp;#039;Rolf Engel vs. the German Army. A Nazi Career in Rocketry and Repression.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;History and Technology.&amp;#039;&amp;#039; Jg.&amp;amp;nbsp;13, Nr.&amp;amp;nbsp;1, 1996, {{ISSN|0734-1512}}, S.&amp;amp;nbsp;53–72.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119385627}}&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45151898.html &amp;#039;&amp;#039;Rüstung/Naher Osten. 36, 135 und 333.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg.&amp;amp;nbsp;17, Nr.&amp;amp;nbsp;19, vom 8.&amp;amp;nbsp;Mai 1963, S.&amp;amp;nbsp;56ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119385627|VIAF=18030711}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Engel, Rolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raumfahrtpionier (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Engel, Rolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Raumfahrtpionier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. August 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Menz (Stechlin)|Menz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mike Krüger</name></author>
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