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	<title>Roland Scholl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T02:49:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roland_Scholl&amp;diff=424417&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cavaliere grande: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-11-23T18:49:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Roland Heinrich Scholl (1865–1945).jpg|mini|hochkant|Roland Heinrich Scholl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roland Heinrich Scholl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. September]] [[1865]] in [[Zürich]]; † [[22. August]] [[1945]] in [[Eilenburg]]) war ein deutscher, in Zürich geborener [[Chemiker]]. Sein Vater Adolf Scholl-Wislicenus, 1836 in Karlsruhe geboren, lebte später als Kaufmann in Zürich, wo er 1910 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Scholl studierte nach dem Abitur am Gymnasium in Zürich ab 1883 Chemie an der [[Universität Würzburg]] und am [[ETH Zürich|Eidgenössischen Polytechnikum]] in Zürich. Von 1887 bis 1893 war er Assistent in Zürich und promovierte 1890 an der [[Universität Basel]]. In Zürich lehrte er 1893 als Privatdozent und habilitierte sich 1894 am Polytechnikum Zürich, wo er anschliessend als Privatdozent tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Handelsakademie Zürich wurde Scholl im Jahr 1895 Lehrbeauftragter für Warenkunde und war gleichzeitig als Lehrbeauftragter für Chemie an der Tierarzneischule tätig. Im Jahr 1896 nahm er einen Ruf der [[TH Karlsruhe]] als ordentlicher Professor an. Im Jahr 1907 wurde er ordentlicher Professor für Chemie an der [[Universität Graz]]. Im Jahr 1914 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, aus dem er bereits 1916 entlassen wurde. Von 1916 bis 1934 lehrte er als Professor für Organische Chemie und Organisch-Chemische Technologie an der [[Technische Universität Dresden|TH Dresden]]. Er war zu dieser Zeit auch Direktor des Organisch-Chemischen Laboratoriums der Hochschule und ab 1921 Vorstand der Chemischen Abteilung. 1920 wurde er als ordentliches Mitglied in die [[Sächsische Akademie der Wissenschaften]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saw-leipzig.de/de/mitglieder/schollr |titel=Mitglieder der SAW: Roland Scholl |hrsg=Sächsische Akademie der Wissenschaften |abruf=2016-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er unterzeichnete im November 1933 das [[Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler]]. Im Jahr 1940 erhielt er die [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]]. Er wurde auch zweimal für den [[Nobelpreis für Chemie]] nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nobelprize.org/nomination/archive/show_people.php?id=8228 Nomination Archive des Nobelpreis-Komitees]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Scholl galt bei seinen Mitarbeitern als gründlicher und kritischer Mensch. Zu Beginn seiner Tätigkeit untersuchte er die Struktur der [[Knallsäure]] und widerlegte dabei die von [[August Friedrich Kekulé von Stradonitz]] oder anderen vorgelegten Formeln.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Escales, A. Stettbacher: &amp;#039;&amp;#039;Initialexplosivstoffe&amp;#039;&amp;#039;, 1917.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1903 betätigte sich Scholl mehr auf dem Gebiet der [[Farbstoffe#Küpenfarbstoffe|Küpenfarbstoffe]], [[Indanthren]] und [[Flavanthren]], unter anderem klärte er die [[Konstitution]] der Farbstoffe auf. Während der Arbeiten über die Flavanthrensynthese gelang die Herstellung des [[Pyranthron]], dem ersten [[stickstoff]]- und [[schwefel]]freien [[Küpenfarbstoff]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roland Scholl |Titel=Pyranthron, ein stickstofffreies Methinanalogon des Flavanthrens, und Dimethylpyranthron |Sammelwerk=Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft |Band=43 |Nummer=1 |Datum=1910-01 |Seiten=346 |DOI=10.1002/cber.19100430155}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Beschäftigung mit diesen kondensierten Ringsystemen schlug Scholl eine [[Nomenklatur]] vor, die es auf einfache Weise gestattet, diese Ringsysteme zu benennen. Mehr als 100 Veröffentlichungen kennzeichnen seinen Lebenslauf.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Zinke, O. Dischendorfer: &amp;#039;&amp;#039;Roland Scholl&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für angewandte Chemie&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 40 (1925), S. 901–903.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Roland Scholl und [[Oscar Bally]] ist die [[Bally-Scholl-Reaktion]] benannt, welche die Synthese von [[Benzanthron]] aus [[Anthrachinon]] beschreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oscar Bally, Roland Scholl |Titel=Einwirkung von Glycerin und Schwefelsäure auf amidierte und auf stickstofffreie Verbindungen der Anthracen-Reihe: Benzanthron und seine Reduktionsprodukte, nebst Bemerkungen über Namenbildung und Ortsbezeichnung hochgegliederter Ringsysteme der Anthracen-Reihe |Sammelwerk=Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft |Band=44 |Nummer=2 |Verlag= |Datum=1911 |Seiten=1656–1670 |DOI=10.1002/cber.19110440264}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Zerong Wang |Titel=Comprehensive organic name reactions and reagents |Verlag=Wiley |Datum=2010 |ISBN=978-0-470-63885-9 |Seiten=176–180}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alois Zinke]], Otto Dischendorfer: &amp;#039;&amp;#039;Roland Scholl zum 60. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, Angewandte Chemie &amp;#039;&amp;#039;38&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1925&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) 901–903.&lt;br /&gt;
* [[Dorit Petschel]]: &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre TU Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der TU Dresden 1828–2003.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e.&amp;amp;nbsp;V. von [[Reiner Pommerin]], Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 3-412-02503-8, S.&amp;amp;nbsp;858.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|Zürich|scholl_r|S|1893|S|1896}}&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|67499}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116895934|VIAF=37679157}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scholl, Roland}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (ETH Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scholl, Roland&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scholl, Roland Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Chemiker und Naturwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. September 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. August 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eilenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cavaliere grande</name></author>
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