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	<title>Roland Korn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
| bildlink  = https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/7OGKLBR6DJO2ZB5HGIJX6AFWLO7KLSZG?isThumbnailFiltered=true&amp;amp;query=Roland+Korn&amp;amp;rows=20&amp;amp;offset=0&amp;amp;viewType=list&amp;amp;hitNumber=1&lt;br /&gt;
| hochkant  = &lt;br /&gt;
| titel     = Dipl.-Ing. Roland Korn&lt;br /&gt;
| künstler  = &lt;br /&gt;
| jahr      = 1971&lt;br /&gt;
| technik   = Passfoto monochrom&lt;br /&gt;
| höhe      = 4&lt;br /&gt;
| breite    = 3&lt;br /&gt;
| museum    = Deutsche Digitale Bibliothek&lt;br /&gt;
| ort       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roland Korn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Mai]] [[1930]] in [[Saalfeld/Saale]]) ist ein deutscher [[Architekt]]. Er war verantwortlich für zahlreiche Repräsentationsbauten in [[Ost-Berlin]] wie das [[Staatsratsgebäude]], das [[Hotel Stadt Berlin]] oder die gesamte Wohnsiedlung [[Berlin-Marzahn]]. Seit 1998 hat er sich von aktiver Bautätigkeit zurückgezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roland Korn wurde als Sohn eines Installateurs in Saalfeld geboren und absolvierte nach seinem Schulabschluss zunächst eine Maurerlehre, bevor er von 1948 bis 1951 an der Fachschule für Bauwesen in [[Gotha]] studierte. Danach war er als Bauingenieur für den VEB (Z) Projektierung in [[Berlin]] tätig. Bis 1955 arbeitete Roland Korn mit dem Innenarchitekten [[Hans Erich Bogatzky]] bei Kurt W. Leucht, dem &amp;#039;&amp;#039;Generalprojektanten für die erste sozialistische Stadt&amp;#039;&amp;#039; [[Stalinstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-C0904-0002-002, Berlin, Staatsratsgebäude.jpg|mini|hochkant=1.2|Das Staatsratsgebäude in Berlin kurz vor der Fertigstellung 1964]]&lt;br /&gt;
Von 1959 bis 1961 wurde die [[Elbeschwimmhalle]] in [[Magdeburg]] nach den Plänen von Roland Korn, der als Sieger aus einem Architektenwettbewerb hervorgegangen war, errichtet. Direkt nach der Inbetriebnahme des Gebäudes wechselte er zum VEB Berlin-Projekt und übernahm die Kollektivleitung für das Amtsgebäude des [[Staatsrat der DDR|Staatsrats der DDR]], das 1964 fertiggestellt wurde. Korn war hier insbesondere für den Einbau des [[Berliner Stadtschloss|Schloss]]-Portals und des Balkons zuständig.&lt;br /&gt;
Das nächste große Projekt seines Entwurfskollektivs unter Leitung von [[Hans Grotewohl]] waren die Umbaupläne für den [[Alexanderplatz]] im Jahr 1964, als Teil der DDR-Gesamtstrategie zum „beschleunigten Wiederaufbau der Stadtzentren der wichtigsten Städte der DDR“. Hier war Korn für ein neues Hotel, das sowohl ein bauliches Pendant zum gleichzeitig entstehenden [[Fernsehturm]] als auch das „höchste bewohnbare Gebäude der DDR“ werden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAZ&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11793553/1174144/Mister-Alex.html |text=Jan Sternberg: &amp;#039;&amp;#039;Mister Alex. Er baute das Forum-Hotel am Berliner Alexanderplatz, das Staatsratsgebäude, wirkte am Palast der Republik mit und mag noch heute Marzahn. Niemand prägte Ost-Berlins Architektur so wie Roland Korn. Heute lebt er auf dem Land in Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Artikel in der Märkischen Allgemeinen vom 8./9. Mai 2010 |archivebot=2019-05-10 16:09:39 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-K0924-0007, Berlin, Alexanderplatz, &amp;quot;Haus des Reisens&amp;quot;.jpg|mini|hochkant|Haus des Reisens, 1971]]&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr erhielt Korn das Angebot, als Chefarchitekt nach [[Bagdad]] zu gehen. Mit der Zustimmung zu den Umgestaltungsplänen des Berliner Architektenkollektivs wurde der Auslandseinsatz hinfällig, außerdem hatte der Berliner SED-Chef [[Paul Verner]] entschieden: „Der Korn fährt nicht nach Bagdad.“ So projektierte Korn nun gemeinsam mit Heinz Scharrlipp (1916–1974) und Hans Bogatzky das spätere Interhotel [[Park Inn Berlin-Alexanderplatz|&amp;#039;&amp;#039;Stadt Berlin&amp;#039;&amp;#039;]]. 1968 bis 1971 entstand ebenfalls am neuen Alexanderplatz unter seiner Leitung gemeinsam mit Johannes Briske und Roland Steiger das &amp;#039;&amp;#039;[[Haus des Reisens]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei diesem 17-geschossigen Gebäude ließ Korn Anklänge an ein Wikingerschiff in die Gestaltung der Fassade einfließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einem parallel zu diesen Planungen und Bauüberwachungen absolvierten Studium an der [[Bauhaus-Universität Weimar#Hochschule für Architektur und Bauwesen|Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar]] holte ihn die damalige [[chile]]nische Regierung unter [[Salvador Allende]] in ihr Land. Hier bestand sein Auftrag darin, Fertighäuser aus Holz zu entwerfen, die kurzfristig und ohne Hilfsmittel aufzubauen sind, damit die [[Slum]]s verschwinden sollten. Nach einem Jahr schickte ihn der DDR-Botschafter mit Hinweis auf den bevorstehenden Putsch („Fahren Sie wieder zurück, die Lage ist nicht sicher.“) in die DDR zurück. Bei seiner Rückkehr 1973 avancierte Korn offiziell zum Chefarchitekten von Ost-Berlin. Die größte Herausforderung war nun die Errichtung eines völlig neuen Stadtbezirks mit Wohnraum für 250.000 Personen (heute die Stadtteile [[Berlin-Marzahn|Marzahn]] und [[Berlin-Hellersdorf|Hellersdorf]]). Zur Vorbereitung wurden von den Planern Vergleichsstudien in [[Prag]], [[Moskau]] und sogar in der [[Berlin-Gropiusstadt|Gropiusstadt]] absolviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MAZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während anschließend der großflächige Massenwohnungsbau mit industriell vorgefertigten Hausteilen in Marzahn begann und noch bis 1989 ausgeführt wurde, erhielt das Kollektiv um Korn Aufträge zum Bau des [[Hilton Berlin|Domhotels]] und des [[Nikolaiviertel|Nikolaiviertels]]. Hier erfolgte eine Rückkehr zu historischen Stadtstrukturen und mehr individuell gestalteten Plattenelementen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1989 war Korn bis 1998 als freier Architekt tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkauswahl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Staatsratsgebäude]], 1961–1964&lt;br /&gt;
* Interhotel &amp;#039;&amp;#039;Stadt Berlin&amp;#039;&amp;#039; heute [[Park Inn Berlin-Alexanderplatz]], 1968–1971&lt;br /&gt;
* [[Haus des Reisens]], 1968–1971&lt;br /&gt;
* [[Großgaststätte Ahornblatt]], 1970–1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ehrenmitgliedschaft im [[Bund Deutscher Architekten|BDA]], 2017&lt;br /&gt;
* Schinkelmedaille, 1964&lt;br /&gt;
* [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis Erster Klasse]] für Wissenschaft und Technik, 1969&lt;br /&gt;
* [[Goethepreis der Stadt Berlin]], 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Philipp Meuser: &amp;#039;&amp;#039;Schlossplatz Eins: European School of Management and Technology = Schlossplatz One: European School of Management and Technology.&amp;#039;&amp;#039; DOM Publishers, Berlin 2006, ISBN 3-938666-03-X&lt;br /&gt;
* Holger Barth, [[Thomas Topfstedt]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Vom Baukünstler zum Komplexprojektanten. Architekten in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, Erkner 2000, ISBN 3-934669-00-X.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=roland-korn|lemma=Korn, Roland|autor=|band=1|idNum=1850}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*[https://berlinerportraits.de/roland-korn Videointerview mit Roland Korn] in Berliner Portraits – Erzählungen zur Architektur der Stadt, 18. Juni 2018&lt;br /&gt;
*{{archINFORM|arch|2992}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|141655607}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/alexanderplatz-ein-platz-immer-im-werden-nie-vollendet/1061388.html | titel=Alexanderplatz: Ein Platz – immer im Werden, nie vollendet | autor=Lars von Törne | werk=[[Der Tagesspiegel|tagesspiegel.de]] | datum=2007-10-06|zugriff=2019-01-28}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/searchresults?isThumbnailFiltered=true&amp;amp;query=Roland%2BKorn&amp;amp;viewType=list |titel=Roland Korn - Deutsche Digitale Bibliothek |werk=deutsche-digitale-bibliothek.de |datum= |abruf=2024-11-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141655607|LCCN=n/89/651618|VIAF=121762015}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Korn, Roland}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goethepreises der Stadt Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Korn, Roland&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Mai 1930&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saalfeld/Saale]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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