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	<title>Roland Jahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roland_Jahn&amp;diff=916346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Bergmann: +Kategorie:Verurteilte Person; -Kategorie:Verurteilte Person (Opfer der DDR-Justiz); keine Rehabilitation belegt</title>
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		<updated>2026-03-12T21:51:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Verurteilte_Person&quot; title=&quot;Kategorie:Verurteilte Person&quot;&gt;Kategorie:Verurteilte Person&lt;/a&gt;; -&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Verurteilte_Person_(Opfer_der_DDR-Justiz)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Verurteilte Person (Opfer der DDR-Justiz) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Verurteilte Person (Opfer der DDR-Justiz)&lt;/a&gt;; keine Rehabilitation belegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:17-05-10-Pressetermin-Weissensee-RalfR RR79303.jpg|mini|hochkant|Roland Jahn, 2017]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roland Jahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juli]] [[1953]] in [[Jena]]) ist ein deutscher [[Journalist]]. Er war der letzte Leiter der Stasiunterlagenbehörde [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|BStU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Dissident]], [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Gegner und [[Bürgerrechtler]] gehörte er in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] zur [[Opposition und Widerstand in der DDR|Opposition]]. 1983 war er einer der Mitbegründer der [[Schwerter zu Pflugscharen#Andere Abrüstungsinitiativen|Friedensgemeinschaft Jena]] und wurde noch im selben Jahr [[Ausbürgerung|zwangsausgebürgert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 wählte der [[17. Deutscher Bundestag|Deutsche Bundestag]] Jahn zum neuen &amp;#039;&amp;#039;Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Textarchiv des Bundestages. Beschlüsse des Bundestages am 27. und 28. Januar. [https://web.archive.org/web/20110223074837/https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/33220324_kw04_angenommen_abgelehnt/index.html &amp;#039;&amp;#039;Roland Jahn zum neuen Beauftragten für Stasi-Unterlagen gewählt.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 28. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2016 wiedergewählt, übte er diese Tätigkeit über zehn Jahre aus, bis die Behörde mit Wirkung zum 17. Juni 2021 in das [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]] überführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BGBl|2021n I S. 750}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Als Bürgerrechtler in der Opposition zur DDR ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] 1972 leistete Jahn [[Wehrdienst|Grundwehrdienst]] bei der [[Volkspolizei-Bereitschaften|Volkspolizei-Bereitschaft]] in [[Rudolstadt]] und nahm 1975 ein Studium der [[Wirtschaftswissenschaft]]en in [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]] auf. Seine Opposition begann mit öffentlichen Protesten gegen die Ausbürgerung [[Wolf Biermann]]s. Am 1. Mai 1977 trug er ein leeres weißes Plakat auf der offiziellen Maikundgebung, um die [[Zensur in der DDR]] zu kritisieren. Unter dem Vorwurf marxistischer „Wissenslücken“ wurde er 1977 [[Exmatrikulation|exmatrikuliert]] und arbeitete fortan als Transportarbeiter beim [[Carl Zeiss (Unternehmen)|VEB Carl Zeiss Jena]] zur [[Bewährung in der Produktion]]. 1978 lernte er Petra Falkenberg kennen und 1979 kam ihre gemeinsame Tochter zur Welt. Jahn demonstrierte weiterhin offen gegen die SED-Diktatur. 1982 verschickte er Postkarten mit seinem eigenen Foto, auf dem eine Gesichtshälfte als [[Adolf Hitler|Hitler]] und die andere als [[Josef Stalin|Stalin]] geschminkt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahn&amp;quot;&amp;gt;[https://www.jugendopposition.de/index.php?id=68 jugendopposition in der DDR: Roland Jahn, Übersicht]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Lokalzeitung schaltete er eine Trauerannonce zur Erinnerung an den unaufgeklärten Tod seines Freundes [[Matthias Domaschk]], der am 12. April 1981 in der [[Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit|Stasi-Untersuchungshaftanstalt]] [[Gera]] umgekommen war. Außerdem klebte er die Annonce heimlich im Stadtzentrum von Jena als öffentliches [[Flugblatt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Roland Jahn in [[Horch und Guck]], {{Webarchiv|url=http://www.horch-und-guck.info/hug/archiv/2000-2003/sonderheft-1/inh/ |wayback=20100417113627 |text=Sonderheft Matthias Domaschk   }}, 2003, S. 64–66 {{Webarchiv|url=http://www.horch-und-guck.info/hug/archiv/2000-2003/sonderheft-1/sh0119/ |wayback=20110107111617 |text=„Matz hat mich im Gefängnis in Gedanken begleitet.“   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einer Protestaktion bei der Militärparade am 1. Mai 1982 wurde er mehrfach festgenommen und verhört. Am 1. September kam er sechs Monate in Untersuchungshaft, weil er die polnische Nationalfahne mit der Aufschrift „[[Solidarność]] z polskim narodem“ (Solidarität mit dem polnischen Volk)&amp;lt;ref&amp;gt;Abbildung des Fähnchens auf der Seite des [[Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museums]] [https://www.dhm.de/ausstellungen/deutsche-polen/freundschaft.html Deutsch-polnische „Freundschaft“ im Zeichen des Sozialismus]&amp;lt;/ref&amp;gt; an seinem Fahrrad angebracht hatte. Er wurde zu 22 Monaten Haft wegen „öffentlicher Herabwürdigung der staatlichen Ordnung“ und „Missachtung staatlicher Symbole“&amp;lt;ref name=&amp;quot;JahnBio&amp;quot; /&amp;gt; verurteilt, kam aber nach internationalen Protesten und Berichten in bundesdeutschen Medien wieder frei. In der Haft unterschrieb er unter Zwang einen [[Ausreiseantrag]], den er nach der vorzeitigen Haftentlassung wieder zurückzog. Im März 1983 gründete er mit Oppositionellen wie Frank und Eve Rub sowie weiteren aus dem Umfeld der [[Junge Gemeinde (evangelisch)|Jungen Gemeinde]] Stadtmitte wie Dorothea Rost und Andreas Friedrich die Friedensgemeinschaft Jena,&amp;lt;ref&amp;gt;Gerold Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Zehn sind manchmal mehr als zehntausend&amp;#039;&amp;#039;. Die Friedensgemeinschaft Jena 1982/83, in: {{Webarchiv|url=http://www.geschichtswerkstatt-jena.de/index.php?id=a06 |wayback=20070610085418 |text=Gerbergasse 18}}. Forum für Geschichte und Kultur, 2. Jg., Heft 6 (3/1997), S. 2–7.&amp;lt;/ref&amp;gt; die für einen [[Sozialer Friedensdienst|Sozialen Friedensdienst]] eintrat und mit Demonstrationen und weiteren Aktivitäten politische Partizipation einforderte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jugendopposition.de/index.php?id=4 jugendopposition in der DDR: demo 83]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Friedensgemeinschaft Jena war insofern einzigartig, als sie außerhalb öffentlicher und kirchlicher Strukturen wirkte. Um sie zu zerschlagen, führte die Stasi die „Aktion Gegenschlag“ durch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jugendopposition.de/index.php?id=184 jugendopposition in der DDR: Aktion „Gegenschlag“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140810120905/http://www.bstu.bund.de/DE/InDerRegion/Gera/Regionalgeschichten/Aktion-Gegenschlag/20130507_jena_aktion-gegenschlag-kowalczuk-vortrag.html &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;Gegenschlag&amp;quot; – ein grandioses Eigentor&amp;#039;&amp;#039;.] Ilko-Sascha Kowalczuk zur „Aktion Gegenschlag“&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 18. Mai 1983 wurden über 40 oppositionelle Friedensaktivisten aus Jena und [[Apolda]] in den Westen abgeschoben. Am 8. Juni 1983 wurde auch Jahn gewaltsam aus der DDR ausgebürgert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahn&amp;quot; /&amp;gt; Er wurde unter einem Vorwand zum Wohnungsamt bestellt, wo ihn ein Stasi-Kommando festnahm, in [[Knebelkette]]n zum [[Grenzbahnhof Probstzella]] brachte und in das letzte Abteil des nächsten [[Interzonenzug]]s nach [[Bayern]] einschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jugendopposition.de/material/145104/roland-jahn-gewaltsame-ausbuergerung Interview mit Roland Jahn: Die Ausbürgerung] auf &amp;#039;&amp;#039;jugendopposition.de&amp;#039;&amp;#039; ([[Bundeszentrale für politische Bildung]] / [[Robert-Havemann-Gesellschaft]] e.&amp;amp;nbsp;V.), abgerufen am 27. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20140810120818/http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Publikationen/Publikationen/E_bstu_aktion_gegenschlag.pdf?__blob=publicationFile Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Aktion &amp;quot;Gegenschlag&amp;quot; – Die Zerschlagung der Jenaer Opposition 1983.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;bstu.bund.de&amp;#039;&amp;#039; (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Monat später, während des Evangelischen Kirchentages vom 7. bis 10. Juli 1983 in Dresden, wies der damalige Konsistorialpräsident aus Berlin und spätere Ministerpräsident von Brandenburg [[Manfred Stolpe]] die Frage eines Teilnehmers nach den Ausbürgerungen um Roland Jahn und der &amp;quot;Jenaer Friedensgruppierung&amp;quot; zurück. Er betonte, dass &amp;quot;Jahn in Jena eine Außenseiterrolle gespielt und selbst [einen] Ausreiseantrag gestellt habe; er habe sich vor den Karren der Massenmedien spannen lassen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ddr-im-blick.de/jahrgaenge/jahrgang-1983/report/evangelischer-kirchentag-dresden/ |titel=Evangelischer Kirchentag, Dresden. Information Nr. 251/83 über den Verlauf des Evangelischen Kirchentages der Sächsischen Landeskirche und des Görlitzer Kirchengebietes vom 7. bis 10. Juli 1983 in Dresden |hrsg=[[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv. Stasi-Unterlagen-Archiv]] |datum=1983-07-11 |abruf=2024-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit als Journalist ===&lt;br /&gt;
Nach seiner erzwungenen Ausreise lebte Jahn in [[West-Berlin]]. Er wollte in die DDR zurück und weigerte sich zunächst, den Pass der Bundesrepublik anzunehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahn&amp;quot; /&amp;gt; Er machte unter anderem den [[Generalsekretär der Vereinten Nationen|UNO-Generalsekretär]] [[Javier Pérez de Cuéllar]] auf den Willkürakt der Ausbürgerung aufmerksam.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jugendopposition.de/index.php?id=2149 Brief von Roland Jahn an den UNO-Generalsekretär vom 13. Juni 1983]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1985 reiste Jahn – von einer Auslandsreise kommend – über den Flughafen Berlin-Schönefeld heimlich nach Ost-Berlin und Jena. Hier traf er [[Opposition und Widerstand in der DDR|SED-Gegner]] wie [[Gerd Poppe|Gerd]] und [[Ulrike Poppe]], [[Martin Böttger]] und [[Ralf Hirsch]], die ihm zurieten, in der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik]] seine Unterstützung der Friedens- und Menschenrechtsgruppen in der DDR fortzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ilko-Sascha Kowalczuk]]: &amp;#039;&amp;#039;Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-58357-5, S. 352.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1985 bis 1987 bearbeitete er am [[Hamburger Institut für Sozialforschung]] das Studienprojekt „Opposition in der DDR“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JahnBio&amp;quot;&amp;gt;[https://www.jugendopposition.de/lexikon/personen/148256/biografie-roland-jahn Biografie Roland Jahn] auf &amp;#039;&amp;#039;jugendopposition.de&amp;#039;&amp;#039; ([[Bundeszentrale für politische Bildung]] / [[Robert-Havemann-Gesellschaft]] e.&amp;amp;nbsp;V.), abgerufen am 27. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als freier Journalist produzierte er unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Jan Falkenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= https://www.tagesschau.de/inland/ddr-wahl100.html| titel= Wahl in der DDR – ein absurdes Ritual |werk= [[tagesschau.de]]| datum=2014-05-07| zugriff=2014-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beim [[ARD]]-Magazin [[Kontraste]] des [[Sender Freies Berlin|Senders Freies Berlin]] mit [[Peter Wensierski]] zahlreiche Beiträge zu Opposition, Menschenrechtsverletzungen und Alltag im [[Deutsche Demokratische Republik|SED-Staat]] der 80er Jahre, darunter ein Beitrag über die Umweltverschmutzung in [[Bitterfeld]], der mit Hilfe von [[Siegbert Schefke]], Mitarbeiter der [[Umwelt-Bibliothek]], gedreht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerald Praschl: &amp;#039;&amp;#039;Roland Jahn – [https://www.praschl.net/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=66:roland-jahn-wie-der-widerstand-gegen-die-sed-diktatur-ins-westfernsehen-kam&amp;amp;catid=1:menschen&amp;amp;Itemid=28 Wie der Widerstand ins Westfernsehen kam.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;praschl.net&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem war Jahn als freier Journalist für die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; tätig, die auf ihrer &amp;#039;&amp;#039;[[Ost-Berlin|Ostberlin]]&amp;#039;&amp;#039;-Seite über oppositionelle Aktivitäten im Ostteil Berlins berichtete. Jahn wurde in West-Berlin gemeinsam mit [[Jürgen Fuchs (Schriftsteller)|Jürgen Fuchs]] zum wichtigsten Unterstützer der [[Opposition und Widerstand in der DDR|DDR-Opposition]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jugendopposition.de/material/145143/roland-jahn-unterstuetzung-der-ddr-opposition Roland Jahn: Unterstützung der DDR-Opposition] auf &amp;#039;&amp;#039;jugendopposition.de&amp;#039;&amp;#039; ([[Bundeszentrale für politische Bildung]] / [[Robert-Havemann-Gesellschaft]] e.&amp;amp;nbsp;V.), abgerufen am 27. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; So initiierte er unter anderem 1987 „[[Radio Glasnost]]“ mit,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jugendopposition.de/index.php?id=1452 jugendopposition in der DDR: Radio Glasnost]&amp;lt;/ref&amp;gt; das vom West-Berliner Sender [[Radio 100]] ausgestrahlt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacqueline Boysen: [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1016387/ &amp;#039;&amp;#039;Das Westberliner Sprachrohr der DDR-Opposition.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandfunk|DLF]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. August 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis Ende 1989 wurde er vom [[Ministerium für Staatssicherheit]] (MfS) auch im Westen verfolgt und abgehört.&amp;lt;ref&amp;gt;Viele Telefonate Roland Jahns mit der ostdeutschen Oppositionsszene sind 2014 erstmals in einer Edition veröffentlicht worden. [[Ilko-Sascha Kowalczuk]], [[Arno Polzin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fasse dich kurz! Der grenzüberschreitende Telefonverkehr der Opposition in den 1980er Jahren und das Ministerium für Staatssicherheit&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2014. ISBN 978-3-525-35115-4&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stasi führte gegen ihn den [[Operativer Vorgang|OV]] „Weinberg“, in dem [[Zersetzung (Ministerium für Staatssicherheit)|Zersetzungsmaßnahmen]] dokumentiert sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.havemann-gesellschaft.de/index.php?id=30 Hintergründe und Dokumente]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution]] begleitete Jahn mit monatlichen Kontraste-Beiträgen über Demonstrationen, Besetzungen der [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]]-Zentralen und den Machterhaltungskampf von [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Funktionären. Später widmete er sich immer wieder Themen der [[Aufarbeitung der SED-Diktatur]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bpb.de/themen/JIRGFC,0,0,Kontraste_Auf_den_Spuren_einer_Diktatur_.html &amp;#039;&amp;#039;Kontraste – Auf den Spuren einer Diktatur.&amp;#039;&amp;#039;] DVD und Dossier von [[Bundeszentrale für politische Bildung|bpb]] und [[Rundfunk Berlin-Brandenburg|rbb]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 9. November 2009 war er mit der Bürgerrechtlerin [[Katrin Hattenhauer]] Redner beim „Fest der Freiheit“ am [[Brandenburger Tor]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/berlin/article5138142/20-Jahre-Mauerfall-so-feierte-Berlin.html &amp;#039;&amp;#039;20 Jahre Mauerfall – So feierte Berlin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Welt Online]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1991 arbeitete Jahn beim [[Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg|Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg]], später [[Rundfunk Berlin-Brandenburg]], als Redakteur für das Politikmagazin [[Kontraste]], ab 2006 als Chef vom Dienst und stellvertretender Redaktionsleiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JahnBio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Roland-Jahn.jpg|miniatur|Roland Jahn, 2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit als Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen ===&lt;br /&gt;
Am 30. November 2010 beschloss das Bundeskabinett auf Empfehlung des [[Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien|Kulturstaatsministers]] [[Bernd Neumann (Politiker)|Bernd Neumann]], Jahn dem Deutschen Bundestag zur Wahl als Bundesbeauftragten der [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|Stasi-Unterlagen-Behörde]] vorzuschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bundesregierung.de/nn_23334/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2010/11/2010-11-30-neuer-beauftragter-fuer-stasi-unterlagenbehoerde.html |wayback=20101205153621 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bundeskabinett schlägt Roland Jahn als neuen Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagenbehörde vor.&amp;#039;&amp;#039;  }} Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Pressemitteilung Nr. 456, 30. November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Abstimmung im Bundestag am 28. Januar 2011 erhielt er fraktionsübergreifend 535 Stimmen, 21 Abgeordnete stimmten mit Nein und 21 enthielten sich. Zwei von 579 Stimmen waren ungültig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,742255,00.html &amp;#039;&amp;#039;SED-Gegner Jahn wird Herr über Stasi-Akten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039;, 28. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. März 2011 erhielt er im Deutschen Historischen Museum seine Ernennungsurkunde.&amp;lt;ref&amp;gt;dpa: [https://www.merkur.de/politik/stasi-akten-sollen-offen-bleiben-immer-zr-1160094.html &amp;#039;&amp;#039;Stasi-Akten sollen offen bleiben – für immer.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Merkur&amp;#039;&amp;#039;, 14. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Marianne Birthler]] übergab das Amt am 14. März 2011 ihrem Nachfolger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://www.tagesschau.de/inland/stasiunterlagenbehoerde106.html | wayback=20110316012020 | text=&amp;#039;&amp;#039;Ein neuer Chef für die &amp;quot;Apotheke gegen das Vergessen&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Tagesschau.de&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 15. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. April 2011 erklärte Jahn, sich von den Mitarbeitern mit Stasivergangenheit in seiner Behörde trennen zu wollen. Er begründete dies mit der Glaubwürdigkeit seiner Behörde bei der Aufarbeitung der Geschichte der Staatssicherheit und dem Respekt gegenüber den Opfern. Er lasse mit einem Gutachten die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Versetzung der 47 bekannten ehemaligen Mitarbeiter der Stasi in andere Bundesbehörden prüfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://www.tagesschau.de/inland/stasi156.html | wayback=20110426010245 | text=&amp;#039;&amp;#039;Jahn will Ex-Stasi-Mitarbeiter nicht weiter beschäftigen&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Tagesschau.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 24. April 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang Mai lehnte der innenpolitische Sprecher der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]], [[Dieter Wiefelspütz]], Jahns Pläne vehement ab. Die Stasi-Unterlagen-Behörde sei „keine Einrichtung, in der es um Menschenjagd geht“. Die [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Bundestagsfraktion hingegen unterstützte Jahns Vorgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.focus.de/politik/deutschland/roland-jahn-streit-um-stasi-bundesbeauftragten-eskaliert_aid_624906.html Streit um Stasi-Bundesbeauftragten eskaliert.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fokus.de&amp;#039;&amp;#039;, 7. Mai 2011, abgerufen am 9. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.focus.de/panorama/reportage/report-mielkes-kuechenhilfen_aid_625047.html &amp;#039;&amp;#039;Mielkes Küchenhilfen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. September 2011 verabschiedete der [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] die Novellierung des [[Stasi-Unterlagen-Gesetz]]es, die im § 37a ein Beschäftigungsverbot für ehemalige Stasi-Mitarbeiter in der Stasi-Unterlagen-Behörde regelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/35830868_kw39_angenommen_abgelehnt/index.html &amp;#039;&amp;#039;Die Beschlüsse des Bundestages am 29. und 30. September.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 30. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach heftigen Auseinandersetzungen zwischen SPD und [[Unionsparteien|CDU/CSU]] wurde Jahn am 9. Juni 2016 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|titel=Wiederwahl von Roland Jahn – Chef der Stasi-Unterlagenbehörde will deren Horizont erweitern|werk=Deutschlandfunk|url=https://www.deutschlandfunk.de/wiederwahl-von-roland-jahn-chef-der-stasi.1773.de.html?dram:article_id=356601|zugriff=2017-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit endete mit Auflösung der Behörde zum 16. Juni 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Roland Jahn wurde 1998 mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] am Bande ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JahnBio&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bundespräsidialamt&amp;lt;/ref&amp;gt; 2005 bekam er den [[Einheitspreis (Bürgerpreis)|Einheitspreis]] der [[Bundeszentrale für politische Bildung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;JahnBio&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.einheitspreis.de/die-preistrager/die-preistrager-2005 |wayback=20100308092923 |text=&amp;#039;&amp;#039;Preisträger des Einheitspreises 2005 Kategorie Medien – Beobachtungen zur Einheit Roland Jahn.&amp;#039;&amp;#039;   }} In: &amp;#039;&amp;#039;einheitspreis.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 20. Oktober 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3. September 2010 erhielt er die [[Europäisches Zentrum der Solidarność#Dankbarkeitsmedaille|Dankbarkeitsmedaille]] der [[Solidarność]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.superillu.de/aktuell/Polen_ehrt_Ex-DDR-Buergerrechtler_1774749.html | titel=Polen sagt Danke an elf Deutsche | autor=Gerald Praschl | hrsg=Burda | werk=[[SUPERillu]] | datum=2010-09-03 | zugriff=2010-09-03 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20110719090558/http://www.superillu.de/aktuell/Polen_ehrt_Ex-DDR-Buergerrechtler_1774749.html | archiv-datum=2011-07-19 | offline=  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2014 erhielt er den [[Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien]] der [[Medienstiftung der Sparkasse Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juni 2018 wurde Jahn die [[Ehrendoktor]]würde der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=mdr.de |Titel=Jena: Bürgerrechtler Roland Jahn erhält Ehrendoktorwürde {{!}} MDR.DE |Online=https://web.archive.org/web/20180612142324/https://www.mdr.de/thueringen/ost-thueringen/jena/roland-jahn-ehrendoktorwuerde-100.html |Abruf=2018-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 bekam Roland Jahn für seine Verdienste um die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit den [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Verdienstorden mit Stern der Bundesrepublik Deutschland]] überreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2021/08/210824-OV-Jahn.html Ordensverleihung an Roland Jahn] auf der Website des Bundespräsidenten, 24. August 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Podiumsdiskussion-Panitzsch-30.03.14.JPG|mini|Buch-Präsentation und Podiumsgespräch in der [[Kirche Panitzsch]] am 30. März 2014: Buch-Autor Thomas Mayer, Roland Jahn, [[Christoph Wonneberger]] und Moderatorin Heide Binder (v. l.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamtliche Mitarbeit ==&lt;br /&gt;
Jahn ist seit 1996 im Beirat der [[Robert-Havemann-Gesellschaft]], der [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen]], seit 1999 im Fachbeirat der [[Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur|Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur]] und war von 2006 bis 2010 im Beirat der [[Stiftung Berliner Mauer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;JahnBio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* Roland Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Wir Angepassten. Überleben in der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Piper, München 2014, ISBN 978-3-492-05631-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* Kontraste: [https://www.bpb.de/themen/JIRGFC,0,0,Kontraste_Auf_den_Spuren_einer_Diktatur_.html Auf den Spuren einer Diktatur.] 3 DVDs, Mit einem Booklet von Ilko-Sascha Kowalczuk, hrsg. von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Bonn 2005&lt;br /&gt;
* Gabriele Denecke: {{Webarchiv |url=http://www.rbb-online.de/doku/titel_mit_r/roland_jahn___der.html |archive-is=20130211152755 |text=Roland Jahn - der Stasiaufklärer.}} Dokumentation, rbb, Berlin 2011&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/der-osten-entdecke-wo-du-lebst/ddr-geheim-der-grenzbahnhof-probstzella/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9kNWIzYzI1ZS1iYzE1LTRmNDUtYmQwYy0zMzBlM2Y2M2I2Y2Q &amp;#039;&amp;#039;DDR geheim: Der Grenzbahnhof Probstzella&amp;#039;&amp;#039;] (Doku, [[MDR Fernsehen]] 2019, 44 min / ardmediathek.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hubertus Knabe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die unterwanderte Republik – Stasi im Westen&amp;#039;&amp;#039;. Propyläen, Berlin 1999, ISBN 3-549-05589-7.&lt;br /&gt;
* [[Ilko-Sascha Kowalczuk]]: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit und Öffentlichkeit. Politischer Samisdat in der DDR 1985 bis 1989&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Robert-Havemann-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 7). Robert-Havemann-Gesellschaft, Berlin 2002, ISBN 3-9804920-6-0.&lt;br /&gt;
* Ilko-Sascha Kowalczuk: &amp;#039;&amp;#039;Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-58357-5.&lt;br /&gt;
* [[Ehrhart Neubert]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.de/books?id=HCiSjXdSAQYC&amp;amp;printsec=frontcover Geschichte der Opposition in der DDR 1949–1989].&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links-Verlag, Berlin 1997; 2. Auflage Bundeszentrale für politische Bildung 2000, ISBN 3-86153-163-1&lt;br /&gt;
* Ehrhart Neubert &amp;amp; Thomas Auerbach: &amp;#039;&amp;#039;Es kann anders werden. Opposition und Widerstand in Thüringen 1945–1989.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau-Verlag, 2005, ISBN 3-412-08804-8&lt;br /&gt;
* [[Gerald Praschl]]: &amp;#039;&amp;#039;Roland Jahn. Ein Rebell als Behördenchef. Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links-Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-86153-641-3&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Reiprich]]: &amp;#039;&amp;#039;Der verhinderte Dialog. Meine politische Exmatrikulation. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Robert-Havemann-Gesellschaft, 1996, ISBN 3-9804920-2-8&lt;br /&gt;
* [[Tom Sello]]: &amp;#039;&amp;#039;Roland Jahn.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ilko-Sascha Kowalczuk]] &amp;amp; Tom Sello (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Für ein freies Land mit freien Menschen. Opposition und Widerstand in Biographien und Fotos.&amp;#039;&amp;#039; Robert-Havemann-Gesellschaft in Verbindung mit der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin 2006, ISBN 3-938857-02-1, S. 321–324&lt;br /&gt;
* Roland Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Wissen, wie es war.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Hacker, Stephanie Maiwald, Johannes Staemmler, [[Judith C. Enders]], Adriana Lettrari, Hagen Pietzcker, Henrik Schober &amp;amp; Mandy Schulze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dritte Generation Ost. Wer wir sind, was wir wollen.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links-Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86153-685-7, S. 73–75&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=roland-jahn|lemma=Jahn, Roland|autor=|band=1|idNum=1552}}&lt;br /&gt;
* Landschaften der Lüge. Gespräche mit [[Jürgen Fuchs (Schriftsteller)|Jürgen Fuchs]]. Mit einem Vorwort von Roland Jahn. Hg. von [[Doris Liebermann]]. Hörbuch, 2 CDs, Hörbuch Hamburg 2013, ISBN 978-389903396-0&lt;br /&gt;
* BStU (Hrsg.): [https://www.bundesarchiv.de/publikationen/publikation/aktion-gegenschlag/ Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Aktion &amp;quot;Gegenschlag&amp;quot; – Die Zerschlagung der Jenaer Opposition 1983.&amp;#039;&amp;#039;] Berlin 2013, 85 Seiten, Format A4, ohne ISBN. Mit zahlreichen [[Ministerium für Staatssicherheit|MfS]]-Dokumenten zu bzw. über Roland Jahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119422182}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20210504030427/https://www.bstu.de/ueber-uns/der-bundesbeauftragte/ Bundesbeauftragter Roland Jahn] Lebenslauf, Interview und Kommentare, Reden auf der Seite des BStU&lt;br /&gt;
* [https://www.jugendopposition.de/index.php?id=68 Biografie mit Bild, Audio- und Videobeiträgen auf jugendopposition.de]&lt;br /&gt;
* Interview mit Roland Jahn in [[Horch und Guck]], [https://web.archive.org/web/20090905054359/http://www.horch-und-guck.info/hug/archiv/2000-2003/sonderheft-1/inh/ Sonderheft Matthias Domaschk], 2003, S. 64–66 [https://web.archive.org/web/20110107111617/http://www.horch-und-guck.info/hug/archiv/2000-2003/sonderheft-1/sh0119/ „Matz hat mich im Gefängnis in Gedanken begleitet.“]&lt;br /&gt;
* Roland Jahn im Gespräch mit Jürgen König: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20110425215642/http://www.dradio.de/dlf/sendungen/idw_dlf/1442252/ Jahn: Zeitpunkt der Versöhnung können nur die Opfer bestimmen].&amp;#039;&amp;#039; DLF, &amp;#039;&amp;#039;Interview der Woche&amp;#039;&amp;#039;, 24. April 2011&lt;br /&gt;
* Gerald Praschl: [https://www.praschl.net/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=66:roland-jahn-wie-der-widerstand-gegen-die-sed-diktatur-ins-westfernsehen-kam&amp;amp;catid=1:menschen&amp;amp;Itemid=28 Roland Jahn: Wie der Widerstand ins Westfernsehen kam] – Porträt, erschienen in SUPERillu, Heft 6/2011, Seite 2–5&lt;br /&gt;
* [https://www.focus.de/panorama/reportage/report-sieger-der-geschichte_aid_608220.html &amp;#039;&amp;#039;Sieger der Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039;, 11/2011&lt;br /&gt;
* [https://www.focus.de/politik/deutschland/tid-25350/politik-damit-das-gift-nicht-weiter-wirkt_aid_720290.html Interview.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. März 2012&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/thema/roland_jahn/ Dossier] bei [[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste BStU}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119422182|LCCN=no2012052192|VIAF=72203763}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jahn, Roland}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dissident (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aufarbeitung der SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Friedensbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen die SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jahn, Roland&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Falkenberg, Jan (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher DDR-Bürgerrechtler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juli 1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Bergmann</name></author>
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