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	<title>Roland Brinkmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:47:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roland_Brinkmann&amp;diff=1980336&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Bernhard Hubmann; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-24T22:58:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Bernhard Hubmann; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roland Brinkmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Januar]] [[1898]] in [[Hagenow]]; † [[3. April]] [[1995]] in [[Hamburg]]) war ein [[Deutsche Staatsbürgerschaft|deutscher]] [[Geologe]] und [[Paläontologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Brinkmann, Sohn eines Kaufmanns, belegte nach dem [[Abitur]] am Realgymnasium ab dem Sommersemester 1917 in [[Universität Rostock|Rostock]] ein Studium der Geologie&amp;lt;ref&amp;gt; [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200013525 Immatrikulation (1) von Roland Brinkmann] im [[Rostocker Matrikelportal]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, wechselte dann 1918 nach [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]] und kehrte von Februar bis April 1919 kurzzeitig nach Rostock zurück.&amp;lt;ref&amp;gt; [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200016059 Immatrikulation (2) von Roland Brinkmann] im Rostocker Matrikelportal.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921 schloss er sein Studium mit einer [[Promotion (Doktor)|Promotion]] bei [[Wilhelm Deecke (Geologe)|Wilhelm Deecke]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] ab (&amp;#039;&amp;#039;Gliederung des Diluviums in Norddeutschland&amp;#039;&amp;#039;). In unmittelbarer Folge war Brinkmann bis 1933 als Assistent des [[Nestor (Wissenschaft)|Nestor]]s der damaligen Geologie, [[Hans Stille]], am Geologischen Institut der [[Universität Göttingen]] angestellt. 1929 erfolgte, nachdem er sich 1923 [[Habilitation|habilitiert]] (über die Stratigraphie des Jura im südlichen Baltikum) hatte, seine Ernennung zum außerplanmäßigen Professor. In dieser Zeit befasste er sich viel mit der Geologie Südostspaniens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 folgte Brinkmann dem Ruf auf den [[Lehrstuhl]] für Geologie und [[Paläontologie]] an der [[Universität Hamburg]]. Gleichzeitig wurde Roland Brinkmann mit der Leitung des Geologischen Staatsinstitutes in Hamburg betraut. Nachdem er im November 1933 das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler|Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat]] unterzeichnet hatte, wurde er im Mai 1937 aus der NSDAP ausgeschlossen und musste Deutschland verlassen, da er gegenüber dem [[Nationalsozialismus]] eine kritische Haltung entwickelt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Hubmann &amp;#039;&amp;#039;Die großen Geologen&amp;#039;&amp;#039;, 2009, handelte es sich um eine Intrige.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Aufenthalten in [[Spanien]] und [[Portugal]] (er arbeitete für eine deutsch-spanische Firma, die Zinn und Wolfram in Galicien suchte) wurde er 1940 auf die Außenstelle des Reichsamtes für Bodenforschung nach [[Krakau]] beordert, nachdem seine Firma mit dem Reichsamt fusioniert war. 1940 erschien auch die erste Auflage des Lehrbuchs der Geologie, das ihn später bekannt machte. In Polen war er an der Lagerstättenerkundung tätig, wobei er auch Polnisch lernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 war er wieder in Berlin. 1946 erfolgte Brinkmanns Bestellung zum Professor für Geologie und Paläontologie an der [[Universität Rostock]]. Polen stellte an die sowjetischen Besatzungsbehörden Auslieferungsersuchen für alle Personen, die leitende Positionen während der Besetzung Polens innehatten und Brinkmann wurde deshalb von der russischen Besatzungsmacht an Polen ausgeliefert, wo er von 1949 bis 1951 in [[Untersuchungshaft]] einsaß. Im folgenden Prozess (unter anderem wegen Bereicherung an polnischem Staatseigentum) verteidigte er sich selbst. Nachdem sich die Vorwürfe gegen ihn als haltlos erwiesen hatten, wurde er freigesprochen und voll rehabilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurde Brinkmann als Nachfolger des verstorbenen [[Hans Cloos]] an die [[Universität Bonn]] berufen; im gleichen Jahr wurde er zum Mitglied der Gelehrtenakademie [[Leopoldina]] gewählt. 1958/9 war er Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Nach seiner Emeritierung 1963 wurde Brinkmann an der [[Ege Üniversitesi]] in [[Izmir]] der Aufbau eines neuen Geologischen Institutes übertragen. Während dieser Zeit verfasste er gemeinsam mit [[Diplomand]]en und [[Dissertant]]en die &amp;#039;&amp;#039;„Geology of Turkey“,&amp;#039;&amp;#039; erschienen 1976. 1973 kehrte Brinkmann schließlich nach Deutschland zurück. Sein Schwiegersohn war der deutsche Geologe [[Egon T. Degens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde mit zahlreichen Ehrungen bedacht, u. a. mit den Verleihungen der [[Hans-Stille-Medaille]], 1948, und der [[Gustav-Steinmann-Medaille]], 1965, oder mit der Ernennung zum [[Ehrendoktor]] durch die Universität Hamburg, 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roland Brinkmann heiratete 1923 Margarete Schrepfer (1887–1984), die erste promovierte [[Mineraloge|Mineralogin]] Deutschlands. Das Paar hatte drei Töchter und drei Söhne. Brinkmann verstarb im hohen Alter von 97 Jahren in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Roland Brinkmann, dessen Forschungsinteresse der gesamten Geologie galt, verfasste während seiner Assistentenzeit bei Hans Stille Arbeiten über den [[Jura (Geologie)|Jura]] in [[Norddeutschland]], [[Ostpreußen]] und [[Litauen]], sowie die berühmte und mit ihrem statistischen Ansatz völlig neue Wege beschreitende Arbeit &amp;#039;&amp;#039;„Statistisch-phyll&amp;lt;!--??--&amp;gt;ogenetische Untersuchungen an Ammoniten“&amp;#039;&amp;#039;, 1927, sowie die &amp;#039;&amp;#039;„Monographie der Gattung Kosmoceras“&amp;#039;&amp;#039;, 1929. Darin verfolgte er die Evolution des Ammoniten &amp;#039;&amp;#039;Kosmoceras&amp;#039;&amp;#039; durch Analyse von rund 3000 Exemplaren in zentimetergenauem Vorgehen in 14&amp;amp;nbsp;m mächtigem Oxford-Ton (aus [[Peterborough]]) aus dem Jura. Seine klassische Studie galt als ein Paradebeispiel für den Nachweis evolutionärer Entwicklung in der Paläontologie mit linear in der Zeit erfolgenden morphologischen Änderungen. Sprünge in der Morphologie deutete er als Unterbrechung der fossilen Überlieferung (Schichtlücken) und er meinte sogar aus der Größe der Sprünge Aussagen über die zeitliche Dauer der Schichtlücken machen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit in Hamburg gewann er wichtige Forschungsergebnisse vor allem über die [[Ostalpen]]. Dort erkannte er die Bedeutung der [[Gosau-Gruppe|Gosau-Sedimente]] für die Datierung der Deckenbewegungen. In seiner Bonner Zeit widmete er sich der Isotopengeologie, paläomagnetischen Untersuchungen sowie mehreren Arbeiten über den Einfluss von Spannung und die Deformation und [[Anisotropie]] von Gesteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brinkmann wurde hauptsächlich bekannt durch sein von Emanuel Kayser begründetes [[Lehrbuch]] &amp;#039;&amp;#039;„Abriß der Geologie“&amp;#039;&amp;#039; in zwei Bänden. Überdies gab er von 1951 bis 1960 die &amp;#039;&amp;#039;„[[Geologische Rundschau]]“&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abriß der Geologie&amp;#039;&amp;#039;, Enke Verlag, Band 1 &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geologie&amp;#039;&amp;#039;, 10. Auflage 1967, Band 2 &amp;#039;&amp;#039;Historische Geologie&amp;#039;&amp;#039;, 9. Auflage 1966. Das Buch entstand aus [[Emanuel Kayser]]s Abriss der Geologie, ab 1954 ist aber nur noch Brinkmann als Autor aufgeführt. Neuauflagen:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geologie&amp;#039;&amp;#039;, 13. Auflage, Enke Verlag 1984, neu bearbeitet von [[Werner Zeil]]&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Historische Geologie&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, Enke Verlag, 13. Auflage 1986, neu bearbeitet von [[Karl Krömmelbein]]&lt;br /&gt;
** Seine Historische Geologie wurde auch ins Spanische, Portugiesische und ins Englische übersetzt: &amp;#039;&amp;#039;Geologic evolution of Europe&amp;#039;&amp;#039;, Enke Verlag, Hafner, New York 1960&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geology of Turkey&amp;#039;&amp;#039;, Enke Verlag 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Egon T. Degens]] und [[Erol Izdar]] &amp;#039;&amp;#039;Dedication to Professor Roland Brinnkmann on Occasion of his 90th birthday (23rd January 1988) in Deep Gratitude&amp;#039;&amp;#039;. In: E.T. Degens, E. Izdar und S. Honjo: &amp;#039;&amp;#039;Particle Flux in the Ocean&amp;#039;&amp;#039;, Mitt. a.d. Geologisch-Paläontologischen Institut der Universität Hamburg, SCOPE-UNEP Sonderband, 62: VII-VIII.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Brockhaus Enzyklopädie, 21. Auflage]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, Oktober 2005, ISBN 376534141X, S. 673.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Ehlers (Geograph)|Jürgen Ehlers]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Geologische Institut der Hamburger Universität in den dreißiger Jahren,&amp;#039;&amp;#039; in: Eckart Krause u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hochschulalltag im „Dritten Reich“. Die Hamburger Universität 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Berlin/Hamburg 1991, Teil III, S. 1223–1244.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Roland Brinkmann 1898-1995&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Rundschau 85&amp;#039;&amp;#039;, März 1996, S. 186–190.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Hubmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die großen Geologen&amp;#039;&amp;#039;. Marix Verlag, 2009, Kapitel Roland Brinkmann.&lt;br /&gt;
* Eckard Wallbrecher: &amp;#039;&amp;#039;Roland Brinkmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen Geologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 87, Wien 1994, S. 119–120 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MittGeolGes_87_0119-0120.pdf |KBytes=340}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116520981}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|271065338}}&lt;br /&gt;
* {{ZOBODAT |pfad=personen.php?id=91123&amp;amp;bio=full |titel=Univ.-Prof. Dr. Roland Brinkmann}} (mit Publikationsliste).&lt;br /&gt;
* {{CPR|116520981}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116520981|LCCN=n/84/86649|VIAF=103352676}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brinkmann, Roland}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ege Üniversitesi)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brinkmann, Roland&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hagenow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. April 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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