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	<title>Roitzschjora - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-19T13:42:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Roitzschjora&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Löbnitz (Sachsen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Löbnitz&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.591876&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12.486366&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 255&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-06&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://loebnitz-am-see.de/leben-wohnen/ortsteile/ |titel=Ortsteile – Internetauftritt der Gemeinde Löbnitz |sprache=de-DE |abruf=2023-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-09-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04509&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034208&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roitzschjora&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Löbnitz (Sachsen)|Löbnitz]] im [[Landkreis Nordsachsen]] des [[Sachsen|Freistaates Sachsen]]. Die Gemeinde mit ihren Ortsteilen &amp;#039;&amp;#039;Roitzsch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Jora&amp;#039;&amp;#039; wurde am 1.&amp;amp;nbsp;September 1973 nach Löbnitz eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mulde-Roitzschjora.jpg|mini|Die Mulde bei Roitzschjora]]&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Roitzschjora liegt zwischen Löbnitz im Westen und [[Bad Düben]] im Osten an einem Altarm der [[Mulde (Fluss)|Mulde]], der in diesem Bereich die Landesgrenze zu [[Sachsen-Anhalt]] bildet. Nördlich des Orts beginnt die [[Dübener Heide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-b 0430028 Löbnitz-Roitzschjora. Bockmühle, Ruine.jpg|mini|Die Bockwindmühle, 1976]]&lt;br /&gt;
Roitzsch und Jora waren ursprünglich zwei Orte, die im Vergleich zu den Nachbarorten sehr spät erwähnt wurden. Kirchlich gehörten sie zur Löbnitzer Kirche, bezüglich der Grundherrschaft zum [[Rittergut]] Löbnitz. Roitzsch wurde 1466 in einem Lehnbrief für die Brüder [[Schönfeld (sächsisches Adelsgeschlecht)|von Schönfeldt]] als [[Wüstung|wüste Mark]] bezeichnet. Ab Ende des 15. Jahrhunderts wurden Roitzsch und Jora auch als „große“ und „kleine Sorge“ oder &amp;#039;&amp;#039;Sorgau&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden beide Orte 1637 zerstört und lagen um 1642 für mehrere Jahrzehnte wüst. Die Brüder Erich und Adolph von Schönfeldt veranlassten den Wiederaufbau von Roitzsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roitzsch und Jora gehörten bis 1815 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Delitzsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kamen beide Orte zu Preußen und wurden 1816 dem [[Landkreis Delitzsch (Provinz Sachsen)|Kreis Delitzsch]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm |titel=Der Landkreis Delitzsch im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-08-16 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240907211952if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm | archiv-datum=2024-09-07 | abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1836 fand der Zusammenschluss von Roitzsch und Jora statt und es wurde erstmals ein gemeinsamer Gemeinderat für den nun als „Roitschjora“ bezeichneten Ort gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landesarchiv Sachsen-Anhalt]], D 9, D XVIb g Nr. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Kreisreform in der DDR 1952 wurde Roitzschjora dem [[Kreis Delitzsch]] im [[Bezirk Leipzig]] zugeteilt. Zwei Jahre später brach durch ein Hochwasser der Damm der nördlich des Orts gelegenen Mulde. Im Jahre 1962 wurde in der Roitzschjoraer Muldenaue durch die LPG „Aufbau“ erstmals mit [[Agrarökologie|ökologisch]] orientiertem Wegebau in der DDR begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimat DDR. Erlebnisse. Betrachtungen. Erkenntnisse. Dokumente, darin Ekke Abicht: „Zwei Semester wurden lebensbestimmend“, Hrsg. Horst Jäkel, GNN-Verlag Schkeuditz 2015, S. 117 ff., ISBN 978-3-89819-416-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roitzschjora wurde am 1. September 1973 nach Löbnitz eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Roitzschjora |val=ROIORAJO61FO |abruf=2025-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesem kam der Ort 1994 zum [[Landkreis Delitzsch]] und 2008 zum [[Landkreis Nordsachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikfestival ==&lt;br /&gt;
Von 1999 bis 2016 fand auf dem [[Flugplatz Roitzschjora]], jährlich im Juli das [[With Full Force|With Full Force Festival]] statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2017, konnte die Durchführung des Festivals auf dem [[Flugplatz Roitzschjora]] durch die einhergehenden steigenden Sicherheitsanforderungen der örtlichen Ordnungsbehörden und dem bisherigen Veranstalter nicht mehr gewährleistet werden.&lt;br /&gt;
Das Festival fand mit neuen Veranstalter ab diesem Zeitpunkt auf dem [[Ferropolis]]-Gelände bei [[Gräfenhainichen]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2024 erlebt das Festival wieder auf dem Flugplatz Roitzschjora, unter der alten Veranstaltercrew und mit dem neuen Namen &amp;#039;&amp;#039;Full Rewind Festival&amp;#039;&amp;#039;, einen Neuanfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Bockwindmühle von Roitzschjora erhielt 1843 ihren heutigen Standort ({{Coordinate | text=DMS | name=&amp;quot;ehem. Bockwindmühle Roitzschjora&amp;quot;|NS = 51.585486 |EW = 12.484787 | region=DE-SN | type=landmark}}). 2017 war die Bockwindmühle nicht mehr am Standort feststellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Im Ort befindet sich der [[Flugplatz Löbnitz-Roitzschjora]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.edaw.de/ Homepage] des Verkehrslandeplatzes Roitzschjora&amp;lt;/ref&amp;gt; Südlich des Orts verläuft die [[Bundesstraße 183a|B 183a]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [http://www.loebnitz-am-see.de/html/roitzschjora.htm Roitzschjora] auf der Website der Gemeinde Löbnitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nordsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Löbnitz (Sachsen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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