<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Roigheim</id>
	<title>Roigheim - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Roigheim"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roigheim&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T15:32:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roigheim&amp;diff=938720&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: digizeitschriften.de =&gt; gdz.sub.uni-goettingen.de, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, VIAF ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roigheim&amp;diff=938720&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-19T18:08:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: digizeitschriften.de =&amp;gt; gdz.sub.uni-goettingen.de, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, VIAF ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Roigheim.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/22//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9/20//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Roigheim in HN.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Heilbronn&lt;br /&gt;
|Höhe              = 220&lt;br /&gt;
|PLZ               = 74255&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06298&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08125084&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE RGH&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 20&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.roigheim.de/ www.roigheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Sandra Schöll&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Roigheim-panorama3.JPG|mini|300px|Blick vom Kirchberg über die Ortsmitte von Roigheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roigheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [Aussprache {{IPA|ˈrɔʏ̯khaɪ̯m}} {{Audio|Roigheim.ogg}}] ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Heilbronn]], im [[Franken (Region)|fränkisch]] geprägten Nordosten von [[Baden-Württemberg]]. Sie gehört zur [[Region Heilbronn-Franken]] (bis 20. Mai 2003 &amp;#039;&amp;#039;Region Franken&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Roigheim liegt im äußersten Norden des Landkreises Heilbronn an der [[Seckach (Jagst)|Seckach]], einem Nebenfluss der [[Jagst]]. Es liegt am Übergang vom [[Bauland (Landschaft)|Bauland]] zu den [[Kocher-Jagst-Ebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbar&amp;#039;&amp;#039;städte&amp;#039;&amp;#039; und -gemeinden Roigheims sind (im [[Uhrzeigersinn]], beginnend im Süden): &amp;#039;&amp;#039;[[Möckmühl]]&amp;#039;&amp;#039; (Landkreis Heilbronn), [[Billigheim]], [[Schefflenz]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Adelsheim]]&amp;#039;&amp;#039; (alle [[Neckar-Odenwald-Kreis]]). Mit Möckmühl, [[Jagsthausen]] und [[Widdern]] ist Roigheim eine [[Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft]] eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zu Roigheim gehören noch die Ortsteile Hofbrunnen und Mühlbacher Höfe. Auf Roigheimer Gemarkung befand sich früher der abgegangene, heute nicht mehr bestehende Ort Gorsbach.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle für den Abschnitt Gemeindegliederung: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 112 sowie Nachträge in Bd. VIII, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-008113-6, S. 661&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    1401_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend: 455_ha = 32,5_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend: 762_ha = 54,4_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:  12_ha =  0,8_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:   6_ha =  0,4_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend:  57_ha =  4,0_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend:  86_ha =  6,1_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:  24_ha =  1,7_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:32.5 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:32.5 till:86.9 color:Land&lt;br /&gt;
 from:86.9 till:87.7 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:87.7 till:88.1 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:88.1 till:92.1 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:92.1 till:98.2 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:98.2 till:99.9 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS125084 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung] für Roigheim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überblick bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
Archäologischen Funden zufolge war die Gemarkung Roigheims schon in der [[Steinzeit]] besiedelt. Ein vermutlich [[Kelten|keltisches]] Grab fand man rund 100 m östlich der katholischen Kirche im Jahr 1952. Von 150 bis 260 n. Chr. siedelten die [[Römisches Reich|Römer]] auf Roigheimer Gebiet. Es existierten zwei [[Villa rustica|Villae rusticae]]. Die eine befand sich in der Flur „Mittig“ beidseits der heutigen Straße nach [[Sennfeld]] und die andere in der Flur „Himmel“. Mit dem [[Limesfall|Alamanneneinfall]] wurden diese niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Reihengräberfriedhof im Bereich der heutigen Schule bezeugen die Existenz des Dorfes schon zur [[Merowingerzeit]]. Im 8. Jahrhundert gehörte Roigheim als Königsgut zum [[Jagstgau]] (&amp;#039;&amp;#039;Cent Möckmühl&amp;#039;&amp;#039;). Während der Ära der Stammesherzogtümer lag der Ort im [[Herzogtum Franken]]. Kaiser [[Konrad II. (HRR)|Konrad II.]] (1024–1039) soll den Cent Möckmühl an das [[Bistum Würzburg]] belehnt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Englert: Roigheim - damals und heute, S. 79&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1110]] wurde Roigheim als Rohinkheim erstmals erwähnt. Im 13. Jahrhundert befindet es sich im Besitz der [[Herren von Dürn]], indessen Diensten ein [[Rohenkeim|Roigheimer Ortsadel]] für das Jahr 1275 belegt ist. 1287 gelangte der Ort in Folge eines Erbgangs an die [[Haus Hohenlohe|Grafen von Hohenlohe]]. Kraft V. von Hohenlohe verkaufte 1445 seine Rechte in Roigheim an die [[Kurpfalz]]. Bis 1498 gelang es [[Pfalzgraf]] [[Philipp (Pfalz)|Philipp]] das Dorf vollständig unter seine Herrschaft zu bringen. Nach dem [[Landshuter Erbfolgekrieg]] von 1504 erhielt Herzog [[Ulrich (Württemberg)|Ulrich von Württemberg]] das [[Oberamt Möckmühl|Amt Möckmühl]]. Dieser verpfändete es an den Bischof von Würzburg. 1525 nahmen die Roigheimer am [[Bauernaufstand]] teil. Güter im Ort besaßen die Klöster [[Kloster Amorbach|Amorbach]] und [[Kloster Seligental|Seligental]] sowie die [[Herren von Adelsheim]], [[Tumminge von Domeneck]] und [[Herren von Berlichingen|von Berlichingen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bereits im 16. Jahrhundert belegter Heilbrunnen bei Roigheim (&amp;#039;&amp;#039;Wildbadbronnen&amp;#039;&amp;#039;), der über die kriegerischen Zeiten des 17. Jahrhunderts in Vergessenheit geraten war, wurde 1668 wiederentdeckt, worauf sich der Ort in der Folgezeit reger Beliebtheit als Heilbad erfreute. Der württembergische Hofarzt [[Johann Matthäus Faber]] in [[Neuenstadt am Kocher]] publizierte 1669 eine Schrift über &amp;#039;&amp;#039;Bethesda Roeghemania&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Weingärtner (Politiker)|Karl Weingärtner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Roigheimer Wildbadbronnen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwaben und Franken. Heimatgeschichtliche Beilage der Heilbronner Stimme&amp;#039;&amp;#039;. 3. Jahrgang, Nr. 5, 30. März 1957, S. 2–3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Mai 1719 wurde der Ort von einem verheerenden Feuer weitgehend zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bis 1808 gehörte Roigheim zum [[Oberamt Möckmühl]]. Nach der Neugliederung des jungen [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]] am Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich Roigheim 1808 bis 1810 beim [[Oberamt Schönthal]] und anschließend bis 1938 beim [[Oberamt Neckarsulm|Oberamt (ab 1934 Kreis) Neckarsulm]]. Im Jahre 1869 erfolgte über die [[Frankenbahn|Gabelbahn zwischen Heilbronn und Osterburken]] der Anschluss des Orts an das Netz der [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Württembergischen Eisenbahn]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochwasserrückhaltebecken &amp;#039;Ob der Steige&amp;#039; Roigheim 00.jpg|mini|Hochwasserrückhaltebecken &amp;#039;Ob der Steige&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Roigheim 1938 zum [[Landkreis Heilbronn]]. #Von 1945 bis 1952 gehörte die Gemeinde zum Nachkriegsland [[Württemberg-Baden]], das 1945 in der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] gegründet worden war, ab 1952 zum neuen Bundesland Baden-Württemberg. 1968 entstanden die Ortsteile Hofbrunnen und Mühlbacher Höfe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/2175/M%C3%BChlbacher+H%C3%B6fe+-+Wohnplatz |titel=Mühlbacher Höfe - Wohnplatz - Detailseite - LEO-BW |abruf=2023-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/2173/Hofbrunnen+-+Wohnplatz |titel=Hofbrunnen - Wohnplatz - Detailseite - LEO-BW |abruf=2023-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Die Roigheimer Bevölkerung ist überwiegend evangelisch. Die [[Kirchenbezirk Neuenstadt am Kocher#Kirchengemeinde Roigheim|Kirchengemeinde Roigheim]] gehört zu [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Württembergischen Landeskirche]]. 1992 waren 72 % evangelisch und 18 % katholisch. Noch 1907 waren 92 % der Einwohner evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1939: {{0}}935 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1945: 1214 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1960: 1620 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1991: 1459 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995: 1466 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2005: 1469 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2010: 1441 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2015: 1420 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Roigheim besteht aus den 10 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,5 % (2019: 57,0 %). &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Partei/Liste !! Stimmenanteil !! Sitze !! 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6 Sitze || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 55,1 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | (2019: 56,1 %, 6 Sitze)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Liste Aktives Roigheim || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4 Sitze || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 44,9 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | (2019: 43,6 %, 4 Sitze)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeisterin ist seit 2026 Sandra Schöll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Wittmer |url=https://www.stimme.de/heilbronn/landkreis-heilbronn/roigheim-buergermeister-sandra-schoell-wahl-art-5098898 |titel=Sandra Schöll in Roigheim gewählt: Neuer Bürgermeisterin fällt „ein Stein vom Herzen“ |werk=stimme.de |datum=2025-10-12 |abruf=2025-10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor amtierten von 1971 bis 2003 Dieter Schille (SPD) und von 2003 bis 2025 Michael Grimm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatsanzeiger.de/kommunen/roigheim/ |titel=Roigheim |sprache=de-DE |abruf=2023-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Roigheim.svg|mini|120px|Wappen Roigheims]]&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Roigheimer Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Silber eine durchgehende rote Quadermauer mit offenem Tor und rotem Zinnenturm.&amp;#039;&amp;#039; Die Flagge der Gemeinde ist Rot-Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Siegel|Fleckensiegel]] von 1796 zeigt ein Wappen mit gespaltenem Schild, darin vorne die drei württembergischen [[Hirschstange]]n, hinten ein aufgerichtetes Tier, vielleicht ein [[Pferd (Wappentier)|Pferd]]. Das Wappen war in der Art eines Familienwappens mit [[Helm (Heraldik)|Helm]], [[Helmdecke]]n und [[Helmkleinod|Helmzier]] versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert tauchte erstmals eine Vorform des heutigen Wappens auf. Es war an der 1877 errichteten (1945 zerstörten) Brücke über die Seckach angebracht und ist seit 1903 auf Siegeln nachgewiesen. Die Herkunft des Wappenmotivs ist unbekannt, da Roigheim nie mit Mauern und Turm befestigt war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappenstein bei Roigheim.jpg|mini|Wappenstein]]&lt;br /&gt;
Der Gründer der Roigheimer Papiermühle, Jobst Rödter, führte 1683 ein Wasserzeichen mit dem [[Ravensburg]]er Doppelturm, das bedingt Ähnlichkeit mit dem heutigen Roigheimer Wappen aufweist. 1938 wurde auf Vorschlag der württembergischen Archivdirektion die heutige Gestalt des Wappens festgelegt, unter Weglassung der bis dahin über die Mauer ragenden Laubbäume. Wappen und Flagge wurden der Gemeinde am 17. November 1952 von der vorläufigen baden-württembergischen Landesregierung verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen für den Abschnitt Wappen und Flagge:&amp;lt;br /&amp;gt;Heinz Bardua: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0801-8 (Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg, 1). S. 118&amp;lt;br /&amp;gt;Eberhard Gönner: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch des Stadt- und des Landkreises Heilbronn mit einer Territorialgeschichte dieses Raumes&amp;#039;&amp;#039;. Archivdirektion Stuttgart, Stuttgart 1965 (Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg, 9). S. 132&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.roigheim.de/index.php?wappen Text zum Gemeindewappen auf der Roigheimer Gemeindewebsite]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Roigheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische Pfarrkirche von 1902 wurde nach Plänen von [[Heinrich Dolmetsch]] unter Verwendung des Turmes und des Chors eines spätgotischen Vorgängerbaus von 1497 errichtet. Um die Kirche befinden sich pittoreske, an den Hang des Kirchbergs gebaute bäuerliche Anwesen, die bis ins 16. Jahrhundert zurückdatieren. Das barocke Pfarrhaus in der Hauptstraße stammt von 1722. In der Nähe des Rathaus-Neubaus befinden sich ein Kriegerdenkmal sowie ein markantes bäuerliches Anwesen von 1908. Da es in der Ortschaft im Jahr 1719 zu einem großen Brand gekommen ist, haben sich nur wenige ältere Fachwerkgebäude erhalten. Die Ortsmitte wird vielmehr von Bauten des 18. und 19. Jahrhunderts geprägt, die jedoch überwiegend sehr starken Sanierungsbedarf aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Roigheim-kirche1-ok.JPG|Evangelische Pfarrkirche von 1902&lt;br /&gt;
 Roigheim-pfarrhaus2.JPG|Pfarrhaus von 1722&lt;br /&gt;
 Roigheim-kriegerdenkmal.JPG|Kriegerdenkmal beim Rathaus&lt;br /&gt;
 Roigheim-kath-kap-st-johannes.JPG|Katholische Kapelle St. Johannes&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
In Roigheim gibt es ein Elektro-Museum und ein Heimat-Museum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiet ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Landschaftsschutzgebiet Hörnle, Roigheim, Kalkbrandofen.jpg|mini|Kalkbrandofen im Landschaftsschutzgebiet Hörnle]]&lt;br /&gt;
Das im Jahr 2000 ausgewiesene [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Hörnle (Naturschutzgebiet)|Essigberg/Hörnle]] ist etwa 20 Hektar groß. Es handelt sich um einen [[Muschelkalk]]hang mit großen [[Trockenrasen]]bereichen und [[Trockenmauer]]n, in dem viele seltene [[Orchideen]]-Arten wie das [[Helm-Knabenkraut]] oder die [[Bienen-Ragwurz]] vorkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technisches Denkmal ===&lt;br /&gt;
Im Naturschutzgebiet Essigberg/Hörnle befindet sich ein als [[technisches Denkmal]] ausgewiesener alter [[Kalkofen]], der im Jahr 2004 komplett saniert wurde. Im Oktober 2005 fand ein erster Kalkbrand statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Obwohl früher hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt, gab es mit dem Sandsteinabbau und (ab 1833) dem Gipsabbau auch in früheren Jahrhunderten bereits industrieähnliches Gewerbe. Der Gipsabbau wurde nach Aufkauf der örtlichen Gipsgruben durch die Firma [[Saint-Gobain Rigips|Rigips]] nach 1970 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Roigheim - Eisbahnlinie Lauda - Heilbronn - 2019-04-01 17-03-57.jpg|mini|Bahnhof Roigheim]]&lt;br /&gt;
Roigheim liegt an der [[Frankenbahn]] von [[Stuttgart]] nach [[Würzburg]]. Es besteht ein ungefährer Stundentakt in Richtung Heilbronn und in Richtung [[Osterburken]] mit [[Regionalbahn]]en. Die [[Bundesautobahn 81|A 81]] ist über die Anschlussstellen in Möckmühl und Osterburken erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Roigheim mit [[Möckmühl]] und in der anderen Richtung mit [[Adelsheim]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Bedeutendster Arbeitgeber Roigheims ist das Unternehmen [[Pucaro]] Elektro-Isolierstoffe, das Pressspan für die Elektroindustrie herstellt und um die 250 Mitarbeiter beschäftigt. Es ging aus der 1668 von Jobst Rödter gegründeten Papiermühle hervor, der Name &amp;#039;&amp;#039;Pucaro&amp;#039;&amp;#039; ist das Kürzel für „Pressspan- und Cartonagenfabrik Roigheim“. Der Betrieb wurde 1989 von [[Asea Brown Boveri|ABB]] aufgekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Über das Geschehen in Roigheim berichtet die Tageszeitung [[Heilbronner Stimme]] in ihrer Ausgabe N, Landkreis Nord. Das Amtsblatt der Gemeinde, die &amp;#039;&amp;#039;Roigheimer Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, erscheint wöchentlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.roigheim.de/amtsblatt/index.php Roigheimer Rundschau] auf roigheim.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Roigheim gibt es eine [[Grundschule]]. Außerdem gibt es einen [[Kindergarten]] mit drei Gruppen direkt neben der Schule.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus unterhält die Volkshochschule Unterland in Roigheim eine Außenstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://vhs-unterland.de/Aussenstellen &amp;#039;&amp;#039;VHS Unterland Außenstellen&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Hermann Geilsdörfer (1863–1934), Vermessungsingenieur (1909)&amp;lt;ref name=&amp;quot;HSt_20090130&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Ehrenordnung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Heilbronner Stimme]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Januar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Constantin Authenrieth (1870–1929), Unternehmer (1919)&amp;lt;ref name=&amp;quot;HSt_20090130&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Margarethe Arndt-Authenrieth (1903–1989), Unternehmergattin (1963)&amp;lt;ref name=&amp;quot;HSt_20090130&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eugen Reichert jun. (1909–1973), Bürgermeister (1971)&amp;lt;ref name=&amp;quot;HSt_20090130&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hans Dietz (* 1940),&amp;lt;ref name=&amp;quot;HSt_20101008&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Immer das Wohl des Dorfes im Blick&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Stimme&amp;#039;&amp;#039;, 8. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinderat von 1971 bis 2009, stellvertretender Bürgermeister (2010)&amp;lt;ref name=&amp;quot;HSt_20100112&amp;quot;&amp;gt;Walter Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Neue Ein- und Ausblicke&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Stimme&amp;#039;&amp;#039;, 12. Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter ===&lt;br /&gt;
* Otto Weber (* 22. August 1861; † 1916), Verleger, Gründer des [[Otto Weber Verlag]]es&lt;br /&gt;
* [[Lisa Hartlieb]] (* 1. März 1887; † 16. Oktober 1951 in Düsseldorf), Grafikerin des Expressionismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Neckarsulm |Titel=Roigheim |Seite=629–638 |Wikisource=Kapitel B 29}}&lt;br /&gt;
* Karlheinz Englert: &amp;#039;&amp;#039;Roigheim: damals und heute&amp;#039;&amp;#039;. Gemeindeverwaltung Roigheim, Roigheim 1994&lt;br /&gt;
* Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrgeschichte von Roigheim&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für württembergische Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;. N. F., 10. Jg. 1906, S. 172–187 ([https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN720885019_2_0010 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/2172/Roigheim LEO-BW, Landeskunde entdecken online], Roigheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Heilbronn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4372804-2|VIAF=245813828}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roigheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Seckach (Jagst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1110]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
	</entry>
</feed>