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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rohtenburg</id>
	<title>Rohtenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T09:57:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rohtenburg&amp;diff=1385806&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert, http nach https umgestellt</title>
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		<updated>2026-04-27T14:22:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert, http nach https umgestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = &lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Rohtenburg&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Deutschland&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Englisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 2006&lt;br /&gt;
| FSK                    = 18{{FSK|105125/K|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| Länge                  = 88&lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Martin Weisz]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = [[T. S. Faull]]&lt;br /&gt;
| Produzent              = [[Marco Weber (Produzent)|Marco Weber]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Andreas Schmid (Produzent)|Andreas Schmid]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Vanessa Coifman]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Steven Gutheinz]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Jonathan Sela]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Sue Blainey]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              = * [[Thomas Kretschmann]]: Oliver Hartwin&lt;br /&gt;
* [[Keri Russell]]: Katie Armstrong&lt;br /&gt;
* [[Thomas Huber (Schauspieler)|Thomas Huber]]: Simon Grombeck&lt;br /&gt;
* [[Nikolai Kinski]]: Otto Hauser&lt;br /&gt;
* [[Valerie Niehaus]]: Margit&lt;br /&gt;
* [[Jörg Reimers]]: Olivers Vater&lt;br /&gt;
* [[Helga Bellinghausen]]: Simons Mutter&lt;br /&gt;
* Nikolai Will: Arbeitskollege&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rohtenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Kinofilm aus dem Jahr 2006. Regie führte der frühere Videoclip-Regisseur Martin Weisz, die Hauptrolle wird von Thomas Kretschmann gespielt. Der Kinofilm orientiert sich an den tatsächlichen Ereignissen im Fall [[Armin Meiwes]], der im März 2001 auf ähnliche Weise in [[Rotenburg an der Fulda]] einen Mann getötet hatte. Der für den 9. März 2006 geplante deutsche Kinostart wurde vom [[Oberlandesgericht]] Frankfurt per [[Einstweilige Verfügung|einstweiliger Verfügung]] untersagt. Der [[Bundesgerichtshof]] hob das Verbot drei Jahre später auf. Der Film lief ab dem 18. Juni 2009 in deutschen Kinos an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Die junge [[Kriminalpsychologie]]-Studentin Katie Armstrong hat sich für ihre Abschlussarbeit ein ungewöhnliches Thema ausgesucht. Sie möchte einen Blick auf die medialen Schlagzeilen und die Hintergründe zu einem Mordfall in Deutschland werfen. Mit Oliver Hartwin findet sie einen Verbrecher, der über das Internet ein Opfer gesucht hat, welches bereit war, sich von ihm töten zu lassen. Das Opfer war Simon Grombeck, der in Hartwins Pläne eingewilligt und sich mit ihm auch getroffen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katie Armstrong beginnt ihre Recherchen in dem Heimatort des Mörders. Sie findet dabei Hinweise auf ein recht isoliertes Leben Hartwins, der lange Zeit ganz unter der strengen Aufsicht seiner dominanten Mutter stand. Er versuchte mehrfach, dieser Umklammerung und somit auch der Einöde seines Heimatdorfes zu entkommen. Im Laufe der Jahre entwickelte Hartwin auch immer bizarrere Gewaltfantasien. Während ihrer Recherchen wird der Studentin anonym ein Video zugespielt. Auf dieser Videokassette ist in jeder Einzelheit der gewaltsame Tod von Simon Grombeck festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Der Film spielt auf die tatsächlichen Geschehnisse um die Tötung von [[Bernd Jürgen Brandes|Bernd Brandes]] durch [[Armin Meiwes]] an. Im Zuge der medialen Berichterstattung um den [[Strafprozess]] gegen Meiwes wurde dieser als der „Kannibale von Rotenburg“ bekannt. Da dieser Prozess gegen Meiwes noch nicht abgeschlossen war, versuchte Meiwes, gerichtlich gegen den Film vorzugehen. Er begründete dieses unter anderem damit, dass von ihm keine Zustimmung zur Verarbeitung seines Lebens in dieser Form vorlag und der Film, insbesondere in Bezug auf laufende Strafprozesse, seine Persönlichkeitsrechte verletzte. Im Film werde Hartwin als bestialischer Mörder dargestellt, und Meiwes fürchtete so eine Vorverurteilung durch die Kinobesucher und die Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Juristische Konsequenzen ==&lt;br /&gt;
Am 3. März 2006 erließ das [[Oberlandesgericht Frankfurt am Main]] auf Antrag von Armin Meiwes eine [[einstweilige Verfügung]], welche die Aufführung des Filmes untersagte&amp;lt;ref&amp;gt;Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 3. März 2006,{{Rspr|14 W 10/06}} .&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die [[Persönlichkeitsrecht]]e des Klägers seien höher einzuschätzen als eine mögliche künstlerische Aufarbeitung des Themas, zumal die Differenzen zwischen Film und Realität „hinreichend glaubhaft“ dargelegt werden konnten. Produktionsfirma und Verleih halten das Urteil für verfassungswidrig und sehen die in [[Artikel 5 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland|Artikel 5]] des [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetzes]] garantierte [[Kunstfreiheit]] eingeschränkt. Am 17. Juni 2008 bestätigte das Oberlandesgericht Frankfurt am Main ein Urteil des Landgerichts Kassel, welches das Inverkehrbringen des Films untersagte und damit im Wesentlichen seinen Entscheid vom 3. März 2006.&amp;lt;ref&amp;gt;Urteil des OLG Frankfurt am Main vom 17. Juni 2008, {{Rspr|14 U 146/07}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen das Urteil wurde [[Revision (Recht)|Revision]] vor dem [[Bundesgerichtshof]] eingelegt. Da diese zugelassen wurde, war das Urteil noch nicht rechtskräftig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.olg-frankfurt.justiz.hessen.de/irj/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet?rid=HMdJ_15/OLG_Frankfurt_am_Main_Internet/sub/a7f/a7f30bde-6f83-0b11-aeb6-df197ccf4e69,,,11111111-2222-3333-4444-100000005003%26overview=true.htm |text=Pressemitteilung des OLG Frankfurt am Main: „Oberlandesgericht bestätigt Verbot des Spielfilms ‚Rohtenburg‘“ |wayback=20081210102159}} In: &amp;#039;&amp;#039;olg-frankfurt.justiz.hessen.de.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl der Film bis dato noch nicht in den Kinos lief, waren 2007 mehrere Aufnahmen mit deutscher [[Tonspur]] in mehreren [[Filesharing]]börsen und [[Peer-to-Peer|P2P]]-Netzen aufgetaucht. Am 26. Mai 2009 wurde das Verbot durch den VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs unter Berücksichtigung der Kunst- und Filmfreiheit aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=en&amp;amp;Datum=2009&amp;amp;Sort=3&amp;amp;nr=48083&amp;amp;linked=pm&amp;amp;Blank=1 |titel=Bundesgerichtshof |abruf=2025-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 14. Oktober 2006 [[Sitges Festival Internacional de Cinema de Catalunya]]: Preis für die beste Regie an Regisseur Martin Weisz für &amp;#039;&amp;#039;Rohtenburg&amp;#039;&amp;#039; (englischer Titel: &amp;#039;&amp;#039;Grimm Love&amp;#039;&amp;#039;), für die Kameraführung an Jonathan Sela sowie für schauspielerische Leistungen an Thomas Huber und Thomas Kretschmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
* [https://kinokalender.com/kolumne16_rohtenburg-verloaded.html &amp;#039;&amp;#039;Rohtenburg verloaded&amp;#039;&amp;#039;] bei kinokalender.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0448400}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|941cd218f5a341ea8ecb1b4ee5632d97}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/tp/features/Erklaerung-des-Wahnsinns-3405288.html Erklärung des Wahnsinns – Der Film „Rohtenburg“ wurde verboten – wem ist dadurch geholfen?] von Stefan Höltgen in [[Telepolis]]&lt;br /&gt;
* [http://www.f-lm.de/?p=548 Am Ende des Kannibalismus] – Warum wir selbst einen Film wie „Rohtenburg“ brauchen. Essay auf [[F.LM – Texte zum Film]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=7718350-2|VIAF=202803681}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thriller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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