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	<title>Rohstorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T20:41:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rohstorf&amp;diff=2141215&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung)</title>
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		<updated>2025-01-30T14:48:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Rohstorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Vastorf&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53.199719&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10.580766&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 64 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 155&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2017&amp;quot;&amp;gt; {{Internetquelle |url=https://www.landkreis-lueneburg.de/_Resources/Persistent/b/e/b/6/beb6b29ce97f02cd83e315729af3036c96b81735/180928_demographiegutachten_und_anhang_lk_lg_final.pdf |titel=Demographiegutachten für den Landkreis Lüneburg September 2018 |hrsg=Amt Neuhaus |seiten=262 |format=PDF; 7 MB |abruf=2024-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 21397&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04137&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rohstorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Vastorf]] im [[Landkreis Lüneburg]], [[Niedersachsen]]. Der Ort ist vor allem für seine prähistorischen [[Großsteingräber von Rohstorf|Großsteingräber]] bekannt, die aus der [[Jungsteinzeit]] stammen und der [[Trichterbecherkultur]] zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Rohstorf liegt in der [[Norddeutsches Tiefland|Norddeutschen Tiefebene]], einer weitläufigen und flachen Region, die für ihre ausgedehnten [[Heide (Landschaft)|Heideflächen]] und [[Wald|Wälder]] bekannt ist. Die Landschaft um Rohstorf ist geprägt durch [[landwirtschaft]]lich genutzte Flächen, die von kleinen Waldgebieten und Heidelandschaften unterbrochen werden. Diese natürliche Beschaffenheit bietet eine typische norddeutsche Landschaft, die sowohl für landwirtschaftliche Nutzung als auch für [[Naturschutz]] und [[Erholung]]szwecke geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl [[Fluss|Flüsse]] oder größere [[Gewässer]] nahe Rohstorf nicht vorhanden sind, ist die Region Teil des [[Elbe-Weser-Dreieck]]s. Wasserwege und kleinere Bäche könnten in der näheren Umgebung vorhanden sein, die in größere Flusssysteme münden und für die [[Entwässerung]] der landwirtschaftlichen Flächen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[klima]]tischen Bedingungen in Rohstorf sind typisch für [[Norddeutschland]], mit [[Gemäßigte Klimazone|gemäßigtem Klima]]. Die Region erlebt mäßig warme [[Sommer]] und kühle [[Winter]]. [[Niederschlag|Niederschläge]] sind relativ gleichmäßig über das Jahr verteilt, wobei es keine extremen Wetterbedingungen wie in anderen Teilen Deutschlands gibt. Diese Bedingungen sind ideal für den Anbau von typischen norddeutschen [[Kulturpflanze]]n wie [[Kartoffel]]n und [[Getreide]] sowie für die [[Zucht|Viehzucht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rohstorf ist [[verkehr]]stechnisch gut angebunden. Es liegt in der Nähe wichtiger Verkehrswege, die eine schnelle Verbindung zu größeren Städten wie [[Lüneburg]] und weiter zur [[Metropolregion Hamburg]] ermöglichen. Die Nähe zur Bahnlinie, die durch den [[Landkreis Lüneburg]] führt, unterstützt sowohl den [[Personenverkehr|Personen-]] als auch den [[Güterverkehr]] und verbindet Rohstorf mit regionalen und überregionalen [[Verkehrsnetz|Verkehrsnetzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lage von Rohstorf innerhalb Deutschlands ist strategisch günstig. Als Teil der Metropolregion Hamburg profitiert der Ort von der dynamischen [[Wirtschaft]] dieser Region und der Nähe zu einem der größten [[Hafen|Häfen]] [[Europa]]s. Diese Nähe fördert die wirtschaftliche Entwicklung und bietet den Bewohnern Zugang zu umfangreichen Dienstleistungen und Arbeitsmöglichkeiten in der Großstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rohstorf hat heute 59 Häuser. Die Durchnummerierung erfolgte in der Reihenfolge der Hofgröße und später nach der Bebauung der Grundstücke. Das Dorfzentrum ist zum einen das Gebäude Hausnummer 1 mit einer Hinweistafel zur Orientierung und für [[Ortsübliche Bekanntmachung|öffentliche Bekanntmachungen]], zum anderen der Teich, auch genutzt als [[Löschwasserteich]], der am [[Kriegerdenkmal|Gefallenendenkmal]] aus einer eigenen Quelle gespeist wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Großsteingrab Rohstorf 3 p2.jpg|mini|[[Großsteingräber von Rohstorf|Großsteingrab 3]] nahe Rohstorf (Königsgrab)]]&lt;br /&gt;
Die Region um Rohstorf ist für ihre prähistorischen [[Großsteingräber von Rohstorf|Großsteingräber]] bekannt, die aus der [[Jungsteinzeit]] stammen und der [[Trichterbecherkultur]] (TBK) zugeordnet werden. Diese [[megalith]]ischen [[Grab]]anlagen, die zwischen 3500 und 2800 v. Chr. entstanden, sind ein bedeutender Hinweis auf die frühe Besiedlung des Gebiets. Die Großsteingräber von Rohstorf, darunter das bekannte Königsgrab (Grab 3), sind heute wichtige [[Ausgrabung|archäologische Stätten]], die Aufschluss über die [[Bestattungsritus|Bestattungsrituale]] und sozialen Strukturen der damaligen Zeit geben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gehrke1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Dietmar Gehrke|Titel=Mittelalterliche Nachbestattungen aus einem Großsteingrab bei Rohstorf, Landkreis Lüneburg – Bemerkungen zur relativen Chronologie der mittelalterlichen Gräberfelder im östlichen Landkreis Lüneburg.|Sammelwerk=Die Kunde|Band=N. F. 62|Datum=2011|Seiten=41–62|Online=https://www.academia.edu/14433629/Mittelalterliche_Nachbestattungen_aus_einem_Gro%C3%9Fsteingrab_bei_Rohstorf_Landkreis_L%C3%BCneburg_Bemerkungen_zur_relativen_Chronologie_der_mittelalterlichen_Gr%C3%A4berfelder_im_%C3%B6stlichen_Landkreis_L%C3%BCneburg_in_Die_Kunde._Zeitschr._f._nieders._Arch%C3%A4ologie_N._F._62_2011_2013_S._41_62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wüst gewordene Dorf Hoogenrohstorf ist ein Vorläufer des jetzigen Dorfes Rohstorf. Es ist eine Wüstung im Forst Priorsgehege nördlich vom ebenfalls zu Rohstorf gehörenden ehemaligen Dorf Scharnhop. Auf dem Gelände wurde spätslawische Keramik des 11./12. Jahrhunderts gefunden. Erwähnt wird 1266 Rotztorpe und 1296 Rokestorpe. Villa Scharnehop erscheint in den Urkunden 1307. Scharnhop war im 14. Jahrhundert ein Dorf mit sieben Höfen, 1568 ist Scharnhop nur noch ein Meierhof. Rohstorf hatte 1450 drei [[Winkelhof (Haustyp)|Hakenhöfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl spezifische [[mittelalter]]liche Quellen zu Rohstorf rar sind, lassen sich aus der regionalen Geschichte einige Rückschlüsse ziehen. Die Gegend war Teil des [[Herzogtum Sachsen-Lauenburg|Herzogtums Sachsen-Lauenburg]], einer wichtigen territorialen Einheit im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]]. Die mittelalterliche Geschichte der Region ist geprägt durch landwirtschaftliche Nutzung und die Entwicklung kleinerer Herrschaftsstrukturen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gehrke9&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Dietmar Gehrke|Titel=Zur Frühgeschichte der Dahlenburger Gegend. Bemerkungen zur Archäologie des östlichen Landkreises Lüneburg.|Ort=Dahlenburg|Datum=1999|Online=https://www.academia.edu/32396837/Zur_Fr%C3%BChgeschichte_der_Dahlenburger_Gegend_Bemerkungen_zur_Arch%C3%A4ologie_des_%C3%B6stlichen_Landkreises_L%C3%BCneburg_Schriftenreihe_zur_Heimatgeschichte_der_Samtgemeinde_Dahlenburg_Heft_8_Dahlenburg_o_J_1999_}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Neuzeit]] erlebte Rohstorf, wie viele ländliche Gebiete in Deutschland, eine langsame Transformation. Die landwirtschaftliche Prägung blieb dominant, doch mit der [[Industrialisierung]] im 19. und 20. Jahrhundert kamen auch technologische und soziale Veränderungen in die Region. Die Nähe zu Lüneburg, einer historisch bedeutenden Salzstadt, beeinflusste ebenfalls die wirtschaftliche Entwicklung in Rohstorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gehrke9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde die [[Försterei]] Priorsgehege errichtet, die heute [[Denkmalschutz|als Denkmal geschützt]] ist. Dieses Gebäude spiegelt die Bedeutung der [[Forstwirtschaft]] in der Region wider und steht für die Nutzung natürlicher Ressourcen, die für die lokale Wirtschaft wichtig war. Im 20. Jahrhundert wurde die [[Infrastruktur]] verbessert, und Rohstorf erlebte wie viele andere Orte in [[Deutschland]] die Auswirkungen der [[Weltkrieg]]e und der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;dans&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/piresolver?id=28835911|titel=Priorsgehege|hrsg=Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|abruf=2024-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Rohstorf immer zum Kirchspiel [[Reinstorf]]. Die nicht mehr existierende Schule in Rohstorf wurde 1905 gegründet. Am 1. März 1974 wurde Rohstorf in die Gemeinde [[Vastorf]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 233}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungsentwicklung in Rohstorf ist Teil der größeren [[Demografie|demografischen]] Trends im Landkreis Lüneburg. Ein Demografiegutachten für den Landkreis Lüneburg zeigt, dass die Region insgesamt eine dynamische Bevölkerungsentwicklung erlebt hat, wobei die Bevölkerungszahlen in einigen Gemeinden zwischen 2011 und 2017 gestiegen sind. Rohstorf erlebte ähnliche Trends, insbesondere im Hinblick auf die [[altersstruktur]]elle Entwicklung und die [[Wanderungsbilanz|Wanderungssalden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gewos&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Hrsg=GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung|Titel=Demographiegutachten für den Landkreis Lüneburg|Ort=Hamburg|Datum=2018|Seiten=130|Online=https://www.landkreis-lueneburg.de/_Resources/Persistent/b/e/b/6/beb6b29ce97f02cd83e315729af3036c96b81735/180928_demographiegutachten_und_anhang_lk_lg_final.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[infrastruktur]]elle Entwicklung in Rohstorf ist eng mit den Initiativen zur sozialen Dorfentwicklung verbunden, die von der Gemeinde Vastorf und den umliegenden Dörfern verfolgt werden. Ein zentraler Aspekt dieser Entwicklung ist die Förderung des sozialen Miteinanders, der nachhaltigen Siedlungsentwicklung, der [[Daseinsvorsorge]] sowie der Verbesserung der Infrastruktur und Wirtschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vastorf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rohstorf profitiert von einer guten Verkehrsanbindung, die durch die Nähe zur [[Bundesstraße 216]] und die Anbindung an eine regionale Buslinie gekennzeichnet ist. Die [[KVG Stade]] bietet [[Fahrplan|Fahrpläne]], die Rohstorf mit umliegenden Gemeinden und größeren Städten wie Lüneburg verbinden, was die [[Räumliche Mobilität|Mobilität]] der Einwohner unterstützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kvg&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.kvg-bus.de/fahrplaene/landkreis-lueneburg/fahrplaene/|titel=Fahrpläne Landkreis Lüneburg|hrsg=KVG Stade|abruf=2024-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der [[Lebensqualität]] in Rohstorf und der umliegenden Dorfregion war die Erstellung eines [[Dorfentwicklungsplan]]s. Dieser Plan wurde unter breiter [[Bürgerbeteiligung]] erarbeitet und umfasst acht Projektsteckbriefe mit konkreten Maßnahmen zu den Schwerpunktthemen soziales Miteinander, Infrastruktur, Wirtschaft und mehr. Die ZILE-Richtlinie bietet zudem Fördermöglichkeiten für private und öffentliche Bauvorhaben, die zur Verbesserung der dörflichen Infrastruktur beitragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vastorf&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://vastorf.de/soziale-dorfentwicklung|titel=Dorfentwicklung Dorfregion Thomasburg-Vastorf|hrsg=Gemeinde Vastorf|abruf=2024-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Die Großsteingräber von Rohstorf sind eine Gruppe von fünf megalithischen Grabanlagen, die der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur (TBK) zugeordnet werden. Diese Gräber wurden zwischen 3500 und 2800 v. Chr. errichtet und sind somit Zeugen der prähistorischen Besiedlung der Region. Die Gräber befinden sich in einem Waldstück südlich von Rohstorf und sind über einen Waldweg zugänglich. Die bekanntesten dieser Gräber sind das besonders gut erhaltene Großsteingrab Rohstorf 1, das Aufschluss über die Bestattungspraktiken der damaligen Zeit gibt. Das Großsteingrab Rohstorf 3 ist ebenfalls von historischer Bedeutung, obwohl es stärker zerstört ist als Grab 1. Es enthält Reste einer [[Steinkiste|Steinkammer]], die in einem ovalen [[Geröll|Rollsteinhügel]] liegt. Diese Großsteingräber sind nicht nur [[Archäologie|archäologisch]] bedeutsam, sondern auch kulturell, da sie Einblicke in die sozialen Strukturen und religiösen Praktiken der jungsteinzeitlichen Gesellschaften bieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gehrke1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gehrke9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Försterei Priorsgehege ist ein weiteres bedeutendes historisches Gebäude in Rohstorf. Erbaut in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, diente es ursprünglich als [[Verwaltung]]ssitz für die umliegenden Forstgebiete. Das Gebäude ist ein typisches Beispiel für die ländliche Architektur dieser Zeit und steht heute unter Denkmalschutz. Es ist ein [[Giebel- und traufständig|traufständiger]], eingeschossiger [[Hallenhaus|Vierständerbau]] aus [[Fachwerk]] mit [[Mauerziegel|Backsteinausfachung]] und unter einem [[Walmdach|Halbwalmdach]]. Die Försterei ist nicht nur wegen ihrer [[Architektur]] von Bedeutung, sondern auch wegen ihrer Rolle in der Geschichte der Forstwirtschaft und der regionalen Entwicklung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dans&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Proteste gegen Castor-Transporte ==&lt;br /&gt;
Im spezifischen Fall von Rohstorf wird auf eine Personengruppe dortiger Herkunft verwiesen, die am Vormittag des 11. November 2003 [[Polizeigewahrsam|in Gewahrsam genommen]] wurde. Dies fand im Kontext der [[Protest]]aktionen gegen die [[Transport radioaktiver Abfälle in Deutschland|Castor-Transporte]] nach [[Gorleben]] statt, die durch die Beteiligung von [[Anti-Atomkraft-Bewegung|Atomkraftgegnern]] aus verschiedenen Teilen Deutschlands, einschließlich Rohstorf, gekennzeichnet waren. Die Proteste gegen die Castor-Transporte waren vielfältig und umfassten unter anderem [[Sitzblockade]]n, das Umringen von [[Polizeifahrzeug]]en und das Beschädigen von Dienstfahrzeugen. In Rohstorf hat man sich an die südlich vorbeiführende eingleisige [[Trasse (Verkehrsweg)|Bahntrasse]] gekettet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mins&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/-60852.html|titel=Ingewahrsamnahme bei Castortransporten|hrsg=Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport|abruf=2024-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;asu&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.wetter.ch/Fahrt%2Bvon%2BCastor%2BTransport%2Bnach%2BGorleben%2Bverzoegert%2Bsich%2Bweiter/518593/detail.htm|titel=Fahrt von Castor-Transport nach Gorleben verzögert sich weiter|hrsg=VADIAN.NET|datum=2011-11-27|abruf=2024-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;global2000&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.global2000.at/news/castor-transport-2011-125-stunden-widerstand|titel=Castor-Transport 2011: 125 Stunden Widerstand|hrsg=Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 / Friends of the Earth Austria|datum=2011-11-27|abruf=2024-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Castor-Transporte nach Gorleben und die damit verbundenen Proteste waren Teil einer größeren politischen und gesellschaftlichen Debatte über die Nutzung der [[Kernenergie]] und die [[Abfallentsorgung|Entsorgung radioaktiver Abfälle]] in Deutschland. Gorleben wurde zum Symbol des Widerstands gegen die Atomkraft und zog Aktivisten aus dem ganzen Land an, die sich gegen die [[Atompolitik]] der [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] und die Risiken der Kernenergie aussprachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;werner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Als-der-erste-Castor-Transport-Gorleben-erreichte,erstercastortransport100.html|autor=Carina Werner|titel=Heiße Fracht: Der erste Castor-Transport|hrsg=Norddeutscher Rundfunk|datum=2020-04-25|abruf=2024-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/castor-transport-nach-gorleben-schottern-jagen-pruegeln-demonstrieren-a-800119.html|titel=Schottern, jagen, prügeln, demonstrieren|hrsg=Der Spiegel|datum=2011-11-26|abruf=2024-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Großsteingräber von Rohstorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Zeitdokumente. Fünftes Heimatbuch für den Landkreis Lüneburg. Lüneburg: Landkreis Lüneburg, 1993.&lt;br /&gt;
* Pless, Helmut C: Lüneburg 45. Nordost-Niedersachsen zwischen Krieg und Frieden. 4. überarb. u. erw. Auflage. Lüneburg: Verlag der Landeszeitung, 1982.&lt;br /&gt;
* Ravens, Jürgen Peter: Vom Bardengau zum Landkreis Lüneburg. 2. durchges. u. erw. Auflage. Lüneburg: Nordland-Druck, 1985.&lt;br /&gt;
* Schneider, Ludwig: Orts- und Gewässernamen in Landkreis Lüneburg. Lüneburg: Landkreis Lüneburg, 1988.&lt;br /&gt;
* Samtgemeinde Ostheide (Broschüre). Kissing: Weka, 1993.&lt;br /&gt;
* Spurensuche. Heimatbuch für den Landkreis Lüneburg. Hamburg: Christians, 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.strassenkatalog.de/ortsteil/vastorf-rohstorf-21397.html Bilder von Rohstorf auf Strassenkatalog.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.denkmalprojekt.org/ohne_namen/vastorf-rohstorf_ostheide_on_ns.htm Gefallenen-Denkmal Rohstorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.strassenkatalog.de/str/zum-mausetal-29575-altenmedingen-bohndorf.html Bilder vom Mausetal auf Strassenkatalog.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lüneburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Lüneburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vastorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1266]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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