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	<title>Rohrwald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T09:33:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rohrwald&amp;diff=1671058&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo; gestrafft, das ist ein nur selten geöffneter Gastro-Betrieb (Buschenschank)</title>
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		<updated>2026-03-07T07:58:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo; gestrafft, das ist ein nur selten geöffneter Gastro-Betrieb (Buschenschank)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rohrwald-Wiesenbach.jpg|mini|Der Wiesenbach im Rohrwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rohrwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Waldkomplex in [[Österreich]]. Er stellt mit einem Gesamtausmaß von etwa 24&amp;amp;nbsp;km² nach den [[Tullnerfelder Donau-Auen]] und dem [[Ernstbrunner Wald (Waldgebiet)|Ernstbrunner Wald]] den drittgrößten geschlossenen Waldkomplex des [[Bezirk Korneuburg|Bezirkes Korneuburg]] in [[Niederösterreich]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rohrwald erstreckt sich über die Gemeinden [[Harmannsdorf (Niederösterreich)|Harmannsdorf]], [[Leobendorf (Niederösterreich)|Leobendorf]], [[Leitzersdorf]] und [[Niederhollabrunn]], wobei der größte Teil in der Katastralgemeinde Rückersdorf liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rohrwald liegt auf einem Ausläufer der [[Flyschzone]] am Rande des [[Korneuburger Becken]]s und ist daher für das Weinviertel eher untypisch von mehreren Bachläufen durchzogen. Im waldarmen, agrarisch intensiv genutzten Weinviertel hat der Rohrwald eine sehr hohe ökologische Wertigkeit und wichtige Funktion als Naherholungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Geologisch zählen die westlichen, selbst nicht mehr bewaldeten und damit gute Rundumsicht gewährenden Gipfel des Rohrwaldes – der [[Waschberg (Niederösterreich)|Waschberg]] und der [[Michelberg (Haselbach)|Michelberg]] – zur [[Waschbergzone]] bzw. Weinviertler Klippenzone (Niederösterreichische Inselbergschwelle), die über die [[Leiser Berge]], [[Burg Falkenstein (Niederösterreich)|Falkenstein]] und den [[Mährischer Karst|Mährischen Karst]] nördlich Nikolsburgs ([[Mikulov]]) die [[Alpen]] mit den [[Karpaten]] verbinden. Die Weinviertler Klippenzone und somit auch Teile des Rohrwalds gehören zu den [[Natura 2000]] und [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH]]-Schutzgebieten &amp;#039;&amp;#039;Weinviertler Klippenzone&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.noe.gv.at/bilder/d36/5_06_Karte.pdf?14489 |wayback=20160103085553 |text=noe.gv.at {{!}} Karte|archiv-bot=2019-05-10 15:30:25 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.noe.gv.at/bilder/d36/5_Kurzdarstellung.pdf?14527 |wayback=20151126172523 |text=noe.gv.at {{!}} Kurzdarstellung der Europaschutzgebiete|archiv-bot=2019-05-10 15:30:25 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.noel.gv.at/umwelt/naturschutz/natura-2000/natura_2000_ffh_gebiet_weinviertler_klippenzone.html |wayback=20131224111908 |text=noel.gv.at {{!}} Detailpläne zum FFH - Gebiet Weinviertler Klippenzone|archiv-bot=2019-05-10 15:30:25 InternetArchiveBot}} auf Seite des Land Niederösterreich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Grundgesteine des Gebietes sind [[Schieferiger Ton|schiefrige Tone]], [[Tonmergel]] und [[Greifensteiner Sandstein]], die alle mehr oder weniger von [[Löss]] überlagert sind. Alte und neue Steinbrüche zeigen Kalkgestein, in dem sich Überreste von Urtieren finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rohrwald.jpg|mini|Der Rohrwald mit seinen Bergen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rohrwaldzug verläuft parallel zum [[Bisamberg (Berg)|Bisambergzug]]. Das Rohrbachtal teilt ihn in zwei Züge, den Kreuzenstein-Zug und den Waschberg-Michelberg-Zug. Der Rohrwaldzug bildet den westlichen Abschluss des [[Korneuburger Becken]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Kreuzenstein-Zug&amp;#039;&amp;#039; wird aus dem [[Schliefberg]] (250 m), dem Kreuzenstein (266 m) gekrönt von der [[Burg Kreuzenstein]], dem Toblerberg (355 m), dem Daberg (279&amp;amp;nbsp;m), dem Karnabrunner Kirchberg (359 m) und dem Galgenberg (358 m) gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Waschberg-Michelberg-Zug&amp;#039;&amp;#039; verläuft parallel zum Kreuzensteinzug und wird aus dem Waschberg (388 m), dem [[Michelberg (Haselbach)|Michelberg]] (409 m), dem Höhlberg (323 m), dem Höchberg (347 m) und dem Steinberg (375 m) gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vegetation und Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orchis purpurea sl1.jpg|mini|Trocken-warmer [[Zerr-Eiche]]nwald mit [[Purpur-Knabenkraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Orchis purpurea&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Isopyrum thalictroides sl16.jpg|mini|hochkant|[[Wiesenrauten-Muschelblümchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Isopyrum thalictroides&amp;#039;&amp;#039;) in einem feuchteren Talgrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Caltha palustris sl4.jpg|mini|Feuchtwiese am Rohrbach mit [[Sumpfdotterblume]]n (&amp;#039;&amp;#039;Caltha palustris&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rohrwald ist aufgrund seiner Nähe zu Wien ein wichtiges Naherholungsgebiet und beliebtes Ausflugsziel. An der durch den Rohrwald verlaufenden [[Landesstraße 32]] beim so genannten „Goldenen Bründl“ befindet sich ein seit 1935 bestehendes, gleichnamiges Gasthaus. Durch seine Lage im industriell geprägten und stetig wachsenden [[Speckgürtel]] um Wien gewinnt die Funktion des geschichtsträchtigen Rohrwald als [[Naherholungsgebiet]] und Rückzugsort immer mehr an Bedeutung. Der Rohrwald hat auch eine besonders hohe, ökologische Wertigkeit im sonst waldarmen, agrarisch intensiv geprägten Weinviertel und ist Heimat einer vielfältigen Pflanz- und Tierwelt. Im Gegensatz zu der relativ strukturarmen und oft technogen geprägten Landschaft im Weinviertel, befinden sich im Umfeld des Rohrwald noch zahlreiche schützenswerte kleine Wälder, Baumreihen, Buschhecken und Brachflächen („&amp;#039;&amp;#039;Gstätten&amp;#039;&amp;#039;“) die früher im gesamten Weinviertel weit verbreitet waren, aber vor allem im flachen Ackerland durch die [[Zusammenlegung|Kommasierung]] in den 1970er Jahren verloren gegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem trockenen, sommerwarmen, [[Pannonisches Klima|pannonischen Klima]] entsprechend, ist der [[Carpinion betuli|Eichen-Hainbuchenwald]] die natürliche Vegetationsdecke. Der Rohrwald wird daher als Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald definiert. Begleitend bilden Vogelkirschen, Elsbeeren, Hainbuchen und lokal auch Rotbuchen die Oberschicht der Mittelwaldbestände. In der Unterschicht sind Stockausschläge von Hainbuche, Eiche, Winterlinde, Feldahorn und Hasel am häufigsten, in manchen Beständen sind auch Zitterpappel, Birke und Salweide in größerem Umfang beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Besitz von fünf Agrargemeinschaften stehenden Flächen werden seit mehreren 1000 Jahren als [[Mittelwald]] (Ausschlagwald) bewirtschaftet, um die Bevölkerung mit Brennholz zu versorgen. Alle 30 Jahre erfolgt eine Niederwaldnutzung durch Lizitationsvergabe. Durch die klassische Mittelwaldbewirtschaftung sind durch [[Kernwuchs|Lassreitelfreistellung]] Eichenüberhälter mit einem Alter von bis zu 150 Jahren entstanden. Im Niederösterreichischen Waldentwicklungsplan ist der Rohrwald daher auch als forstlicher Sonderstandort definiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.noe.gv.at/noe/Forstwirtschaft/WEP_Korneuburg_Tulln.pdf noel.gv.at] Aufgerufen am 15. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den in Großgrundbesitz befindlichen Flächen wird durch Erhöhung der Umtriebszeit eine Umwandlung in einen hochwaldartigen Bestand angestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem [[Rohrbach (Donau)|Rohrbach]] fließen der Wiesenbach und mehrere kleinere Zubringer durch den Wald. Die kleinen Bachläufe werden großteils von Mähwiesen eingenommen, zum Teil sind von Bruchweiden dominierte Bachauenwälder ausgebildet. Die größten Wiesen sind die entlang des Wiesenbach verlaufende „&amp;#039;&amp;#039;Lange Wiese&amp;#039;&amp;#039;“, die in das Hanfthal führende „&amp;#039;&amp;#039;Neuwiese&amp;#039;&amp;#039;“ und entlang des Rohrbaches die „&amp;#039;&amp;#039;Steinmandelwiese&amp;#039;&amp;#039;“ sowie die „&amp;#039;&amp;#039;Türkenwiese&amp;#039;&amp;#039;“. Zwei kleinere, an der Landesstraße liegende Wiesen haben die Bezeichnung „&amp;#039;&amp;#039;Bogner Wiese&amp;#039;&amp;#039;“ und „&amp;#039;&amp;#039;Richterwiese&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;Franziszeischer Kataster auf [https://maps.arcanum.com/de/map/cadastral/?bbox=1808978.5772704645%2C6173472.938041846%2C1827161.035373801%2C6180084.740988514&amp;amp;map-list=1&amp;amp;layers=3%2C4 arcanum.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf den am Westrand des Rohrwald liegenden Michelberg und Waschberg befinden sich zwei bedeutende [[Trockenrasen]]inseln (Trespen-Schwingel-Kalktrockenrasen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für das Weinviertel eher untypischen Bachläufe erhöhen die Habitateignung für den [[Schwarzstorch]]. Ein im Jahr 2010 entdeckter Großhorst lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Schwarzstorch zuordnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;birdlife&amp;quot;&amp;gt;BirdLife-Studie des Umweltbericht zum NÖ SekROP Windkraftnutzung, erstellt von Gábor Wichmann und Manuel Denner im Auftrag der NÖ Umweltanwaltschaft, vom 11. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein durch den Rohrbach gespeister Teich trägt zur Artenvielfalt der Fauna und Flora des Rohrwald bei. Über Brutzeitbeobachtungen wurden insgesamt 46 Vogelarten als sichere oder mögliche Brutvögel erfasst, wobei in der Bachau die größte Artenvielfalt festgestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zobodat.at/pdf/VNOOe_0011_0041-0045.pdf Brutzeitbeobachtung im Rohrwald bei Stockerau] (PDF; 543&amp;amp;nbsp;kB) - Ein Beitrag zur Avifauna der Eichen-Mittelwälder im Weinviertel (NÖ) von Ulrich Straka, 1998&amp;lt;/ref&amp;gt; Fünf der insgesamt sechsundvierzig beobachten Arten sind besonders gefährdet und stehen auch auf der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Rote Liste gefährdeten Arten]]. Es sind dies [[Sakerfalke]], [[Wespenbussard]], [[Ziegenmelker]], [[Wendehals (Vogel)|Wendehals]] und der [[Mittelspecht]]. Der ebenfalls beobachtete [[Kuckuck]] zählt laut [[BirdLife Österreich|BirdLife]] auch zu den regelmäßig gefährdeten Brutvögeln. Im Jahr 2010 wurde ein, leider abgestützter, Großhorst entdeckt, der mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Schwarzstorch zuzuordnen ist. Kaiser- und Seeadler gelten als Erbauer eher unwahrscheinlich, sind aber nicht auszuschließen. Entlang der den Rohrwald querenden Hochspannungsleitungen befindet sich ein Brutvorkommen des stark gefährdeten Sakerfalken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.salzburg.gv.at/themen/nuw/naturschutz/pflanzentierlebensraumschutz-1/geschuetzte_tiere/aves/kuckuck.htm |wayback=20131101041727 |text=salzburg.gv.at |archiv-bot=2019-05-10 15:30:25 InternetArchiveBot}} Aufgerufen am 30. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;birdlife&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.birdlife.at/downloads/Positionspapier_Hybridfalken.pdf |wayback=20120412221139 |text=Positionspapier Hybridfalken |archiv-bot=2019-05-10 15:30:25 InternetArchiveBot}} (PDF, 77&amp;amp;nbsp;KB) von BirdLife Österreich&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.raumordnung-noe.at/fileadmin/root_raumordnung/land/landesentwicklungsplanung/ROP_Windkraft/Beilage_C_BirdLife-Studie.pdf raumordnung-noe.at] Aufgerufen am 18. Jänner 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des Rohrwald sind Bestandteil des Europaschutzgebietes [[Waschbergzone|Weinviertler Klippenzone]], welches 2011 als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]] Gebiet beschlossen wurde. Im Rohrwald wurden folgende FFH-Arten festgestellt: Goldener Scheckenfalter, Großer Feuerfalter, Hecken-Wollafter, Hirschkäfer, Eschen-Scheckenfalter, Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling sowie das Ziesel.&amp;lt;ref&amp;gt;Europaschutzgebiet Weinviertler Klippenzone auf [https://www.naturland-noe.at/europaschutzgebiet-weinviertler-klippenzone naturland-noe.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Schutzgebietsnetzwerk NÖ [https://www.naturland-noe.at/download/?id=2338 naturland-noe.at], PDF, 2,29&amp;amp;nbsp;MB, aufgerufen am 18. Jänner 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rohrwald ist wichtiger Bestandteil des [[Wildtierkorridor]] für Großwildarten zwischen der [[Stockerauer Au]] und dem [[Ernstbrunner Wald (Waldgebiet)|Ernstbrunner Wald]] im Norden und dem östlich gelegenen [[Kreuttal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Umweltbericht um NÖ SekROP Windkraftnutzung - Knollconsult Umweltplanung ZT GmbH 28.11.2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Es hat sich eine kleine Damwildpopulation etabliert, die auch jagdlich bewirtschaftet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind im Rohrwald [[Wildschwein]]e beheimatet. Damals wurden die Mauern des [[Lainzer Tiergarten]]s zerstört und die dort lebenden Wildschweine konnten entwischen. In der Gegend von Spillern haben sie vermutlich die Donau durchschwommen und im Rohrwald ihre neue Heimat gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Naturerlebnisweg Goldenes Bründl - Station 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rohrwald gedeihen seltene Orchideenarten wie das [[Breitblatt-Waldvöglein]] (&amp;#039;&amp;#039;Cephalanthera damasonium&amp;#039;&amp;#039;), das [[Purpur-Knabenkraut|Purpur]]- und [[Helm-Knabenkraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Orchis purpurea&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;O. militaris&amp;#039;&amp;#039;), die [[Weiß-Waldhyazinthe|Weiß-]] und [[Grünlich-Waldhyazinthe]] (&amp;#039;&amp;#039;Platanthera bifolia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;P. montana&amp;#039;&amp;#039;) sowie der [[Gelber Frauenschuh|Frauenschuh]] (&amp;#039;&amp;#039;Cypripedium calceolus&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der an dem Schnittpunkt zwischen [[Bernsteinstraße]] und [[Donauweg (Antike)|Donauweg]] liegende [[Michelberg (Haselbach)|Michelberg]] mit seiner Kapelle am Berggipfel sowie dem etwas darunter liegenden Gasthaus hat eine lange Vergangenheit als Kultstätte und ist ein beliebtes Ausflugsziel in unmittelbarer Nähe zu Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Kugel Model der Anlage.jpg|mini|Model der Höhensiedlung „Die Kugel“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rohrwald befinden sich zwei [[Frühe Bronzezeit|frühbronzezeitliche]] [[Höhensiedlung]]en. Die größte Anlage „&amp;#039;&amp;#039;Die Kugel&amp;#039;&amp;#039;“ ist aufgrund ihrer Lage am Fuße des Michelberges und ihrer ungewöhnlichen Größe besonders imposant. Das auf dem gesamten Höhenrücken einer Geländezunge gelegene, ovale Siedlungsplateau misst etwa 200 mal 150 Meter. Noch heute sind die terrassenförmig angelegten Wälle erkennbar. Eine weitere Anlage befindet sich unweit des &amp;#039;&amp;#039;Goldenen Bründls&amp;#039;&amp;#039; am Fuße des Höhlberg, zwischen der &amp;#039;&amp;#039;Neuwiese&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Langen Wiese&amp;#039;&amp;#039; auf einem exponierten, bewaldeten Hügel an der Pforte zum &amp;#039;&amp;#039;Hanfthal&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Michelberg und seine Kirchen von Ernst Lauermann, Verlag Marie Leidorf GmbH 2017, ISBN 978-3-86757-023-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rohrwald war im 12. Jahrhundert ein Dorf namens &amp;#039;&amp;#039;[[Wielandsdorf]]&amp;#039;&amp;#039; angesiedelt. Bereits 1312 wird das Dorf als [[Wüstung|verödet]] genannt. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erscheinen jedoch Balthasar und Stephan Wilestorfer, welche auf eine temporäre Wiederbesiedelung schließen lassen. Im späten 15. Jahrhundert ist aufgrund der [[Ungarneinfälle|Magyaren-Einfälle]] jener Zeit die endgültige Verödung erfolgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nbo&amp;quot;&amp;gt;{{NÖ-Burgen online|id=567}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Grundmauern dieser Siedlung waren lt. Zeitzeugen noch bis 1970 sichtbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot; /&amp;gt; Die Überreste der Siedlung Wielensdorf befinden sich unter der Bezeichnung [[Ortswüstung|Wüstung]] Wilantisdorf unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Verkaufsurkunde von 1385 wird die Quelle „&amp;#039;&amp;#039;Goldener Brunn&amp;#039;&amp;#039;“ erstmalig schriftlich erwähnt. Über die Quelle „&amp;#039;&amp;#039;Goldenes Bründl&amp;#039;&amp;#039;“ ringt sich eine Sage, demnach der deutsche König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I. von Habsburg]] am Weg zur [[Schlacht bei Dürnkrut und Jedenspeigen|Schlacht im Marchfeld]] gegen [[Ottokar II. Přemysl]] in der Quelle einen goldenen Becher fand, welchen er wiederum bei einer [[Nixe]] gegen einen goldenen Ring und Glück für sich und seinen Nachkommen tauschte. 1885 wurde östlich vom „&amp;#039;&amp;#039;Goldenen Bründl&amp;#039;&amp;#039;“ eine „&amp;#039;&amp;#039;Rohrwaldhütte&amp;#039;&amp;#039;“ eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heute westlich des „&amp;#039;&amp;#039;Goldenen Bründls&amp;#039;&amp;#039;“ gelegene gleichnamige Gasthaus stammt aus dem Jahre 1935 und wurde von Karl Tischer geführt. Im Volksmund wurde und wird das Gasthaus daher auch „Zum Tischer“ genannt. 1975 wurde der Betrieb von seiner Tochter Eleonore Hosemann übernommen und der Neubau am 17. Dezember 1976 eröffnet. Das in der Nähe befindliche Jagdhaus stammt aus dem Jahre 1892. Die Quelle „&amp;#039;&amp;#039;Goldenes Bründl&amp;#039;&amp;#039;“ ist heute von einem gemauerten Häuschen mit Zeltdach überbaut. Das Wasser wird vom unweit entfernten gleichnamigen Gasthaus genützt. Seit 2000 wird das Gasthaus on Regine und Gerhard Knobl geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwedenhöhlen Rohrwald sl1.jpg|mini|Die [[Schwedenhöhlen (Rohrwald)|Schwedenhöhlen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannten [[Schwedenhöhlen (Rohrwald)|Schwedenhöhlen]] sind vermutlich im 16. und 17. Jahrhundert in den Löss geschlagene [[Erdstall|Erdställe]]. Sie dienten unter anderem während der [[Dreißigjähriger Krieg#Schwedischer Krieg|Schwedenkriege]] als Unterschlupf und Versteck für die Bewohner der umliegenden Ortschaften. Noch während der [[Fünfter Koalitionskrieg|Napoleonischen Kriege]] im Jahr 1809 waren die Schwedenhöhlen zusammen mit der „&amp;#039;&amp;#039;Alten Festung&amp;#039;&amp;#039;“, einer verfallenen Fluchtburg, Zufluchtsort für die Bevölkerung. Auch in den letzten Kriegswochen des Jahres 1945 versteckten sich noch zahlreiche Frauen und Kinder in den Erdställen vor den sowjetischen Truppen.&amp;lt;ref&amp;gt;Korneuburger Kulturnachrichten Jahrgang 1971, Heft 2&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Wochen des [[Wiener Operation|Zweiten Weltkriegs]], als sich die Front östlich vom Rohrwald verfestigte, versteckten sich drei Soldaten in einem im Lehm gegrabenen Unterschlupf am Fuße des Michelberg. Der Unterschlupf wird landläufig nach einem aus Haslbach stammenden Soldaten „&amp;#039;&amp;#039;Wittek-Bunker&amp;#039;&amp;#039;“ benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Marterl.at|id=10559|name=Wittekbunker|autor=Karoline Krammer |abruf=2024-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag, den 13. September 1885 wurde vom [[Österreichischer Touristenklub|Österreichischen Touristenclub]] die Rohrwald-Hütte beim Golden Bründl eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&amp;amp;datum=18850911&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33&amp;amp;query=%22rohrwald%22&amp;amp;ref=anno-search anno.onb.ac.at] aufgerufen am 18. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rohrwald gab es bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts drei durch künstliche Aufstauung des Rohrbach errichtete Teiche die zur Fischzucht genutzt wurden. Der größte der drei Teiche nahm fast die gesamte Fläche der „&amp;#039;&amp;#039;Langen Wiese&amp;#039;&amp;#039;“ ein. 1907 brach der Damm des größten Teich und flutete Oberrohrbach. Aus Angst vor einem neuerlichen Unglück wurde der Teich nicht mehr errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer Wegkreuzung am Höchberg steht seit 1909 die „&amp;#039;&amp;#039;Probst-Friedrich-Hütte&amp;#039;&amp;#039;“. Die Jagdhütte dient der Jägerschaft des Stift Klosterneuburg als Unterstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Jakobsweg Weinviertel]] sowie zwei Wanderwege (Rohrwaldweg 633, Kreuzensteiner Rundwanderweg 636) durchqueren den Rohrwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es führen zwei Radwege durch den Wald: Der Themenradweg „&amp;#039;&amp;#039;Sagenhaft – Rund um die Burg Kreuzenstein&amp;#039;&amp;#039;“ und die 2011 eröffnete Mountainbike-Strecke „&amp;#039;&amp;#039;Michelberg-Runde&amp;#039;&amp;#039;“. Die durch den Rohrwald verlaufende [[Landesstraße 32]] ist aufgrund der verkehrsarmen, schattigen Höhenmeter und der Nähe zum [[Donauradweg]] eine beliebte Strecke für Rennradfahrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Rand des Rohrwald im Hang eines Weingarten im [[Flur (Gelände)|Flur]] „&amp;#039;&amp;#039;Hollingstein&amp;#039;&amp;#039;“ liegt am Jakobsweg ein überdachter Rastplatz, der sogenannte „&amp;#039;&amp;#039;Traubengarten Winkler&amp;#039;&amp;#039;“, der einen Panoramablick auf den Rohrwald bietet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20220122045117/https://www.traubengarten.at/familie_winkler/ traubengarten.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühling 2020 wurde vom [[Stift Klosterneuburg]] im „&amp;#039;&amp;#039;Hanftal&amp;#039;&amp;#039;“ der [[Waldfriedhof]] Klosterwald eröffnet. Dieser Teil des Waldes befindet sich seit 1240 im Besitz des Stift Klosterneuburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.klosterwald.at/harmannsdorf-rohrwald aufgerufen am 18. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2023 wurde der Gemeinde Harmannsdorf der „&amp;#039;&amp;#039;Naturerlebnisweg Goldenes Bründl&amp;#039;&amp;#039;“ fertig gestellt und am 21. Mai 2013 im Zuge eines Gottesdienstes vor Ort eröffnet und gesegnet. Die zwölf Stationen des insgesamt 3,8 Kilometer langen Naturerlebnisweg handeln von den verschiedensten Facetten der Tier- und Pflanzenwelt sowie der Nutzung und der Geschichte des Rohrwalds.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.noen.at/korneuburg/harmannsdorf-neuer-erlebnisweg-den-rohrwald-entdecken-harmannsdorf-erlebnisweg-rohrwald-redaktion-239737521 noen.at] aufgerufen am 13. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleindenkmäler ==&lt;br /&gt;
Eine Vielzahl an Kreuzen, Martel und [[Kleindenkmal|Kleindenkmälern]] zeugen von einer sehr bewegten Vergangenheit. Jedes dieser Kleindenkmäler hat ihre eigene meist schicksalshafte Geschichte zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte „Schöne Säule“ ist eine über fünf Meter hohe Pest- bzw. Dreifaltigkeitssäule. Sie besteht aus einem Gnadenstuhl auf ein einer toskanischen Säule die auf einen barocken Sockel mit seitlichen Voluten und Wappen aufgesetzt ist. Die Säule wurde 1730 aus Dankbarkeit für einen an dieser Stelle unverletzt überstandenen Reitunfall im Jahre 1729 errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Inschriften am Sockel: &amp;quot;Anno 1730&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe auch [[Liste der denkmalgeschützten Objekte in Harmannsdorf (Niederösterreich)|Liste der denkmalgeschützten Objekte in Harmannsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schauerkreuz Rueckersdorf.jpg|mini|hochkant|Schauerkreuz im Rohrwald&amp;lt;br /&amp;gt;{{Coordinate|text=/|name=Schauerkreuz|NS=48/24/26/N|EW=16/19/53/E|type=landmark|region=AT-3}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer markanten Kreuzung von acht Wegen befindet sich das sogenannte „Schauerkreuz“. Am 16. Mai 1878 fand an dieser Stelle die Einweihung eines Holzkreuzes statt. Jahr für Jahr findet eine [[Prozession|Bittprozession]] zur Abwehr von Schlechtwetter und Hagel von der Kirche Harmannsdorf über &amp;quot;das kleine Tal&amp;quot; zum Schauerkreuz statt. Im Jahre 1903 wurde ein steinernes Denkmal errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle, wo der Forstverwalter Willibald Hausotter am 9. März 1937 bei einem Jagdunfall tödlich verunglückte, steht das genannte „Hausotter-Kreuz“. Das Denkmal wurde von dem Bildhauer [[Karl Bodingbauer]] auf Wunsch der Jägerschaft errichtet und am 1. August 1937 feierlich enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Bodingbauer - Gedächtnisausstellung anlässlich der sechzigsten Wiederkehr seines Todestages. Museum der Stadt Korneuburg 2006/07&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] drangen die sowjetischen Truppen, von Stetten kommend, in Rückersdorf-Harmannsdorf ein. Die [[Hauptkampflinie]] verlief unmittelbar am Rohrwald entlang. Die [[Wehrmacht]] mit der [[Führer-Begleit-Bataillon|Führer-Granadier-Division]], dem [[SS-Panzergrenadier-Regiment 4 „Der Führer“]] und dem SS-Begleit-Bataillon „Reichsführer“ verschanzte sich am Rande des Rohrwalds, die russischen Truppen östlich vom Rohrwald am Nirschbrunnberg. Ein Frontgedenkstein an der [[Landesstraße 32]] erinnert an die Stelle, wo am Ende des Krieges vom 17. April bis 8. Mai 1945 die Front verlief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Harmannsdorf-Rückersdorf&amp;#039;&amp;#039;, zusammengestellt von Pfarrer Rudolf Neumayer, Verlag: Gemeinde Harmannsdorf-Rückersdorf, 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„Die letzten Kämpfe des II. Weltkrieg“ von [[Friedrich Brettner]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am so genannten „&amp;#039;&amp;#039;Oraweg&amp;#039;&amp;#039;“, der von Karnabrunn nach Korneuburg führte, steht das „&amp;#039;&amp;#039;Armeseelenkreuz&amp;#039;&amp;#039;“. Der Weg wurde von Bauern für ihren Weg zum Markt nach Korneuburg genutzt, wo sie unter anderem auch ihre Eier („&amp;#039;&amp;#039;Ora&amp;#039;&amp;#039;“) verkauften. Die Inschrift auf dem Kreuz zeugt von der Gefährlichkeit des Weges zur damaligen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Juli 1952 verunglückte der Fassbindermeister Josef Grössing auf der sehr abschüssigen Waldstraße mit seinem Fahrrad. Das an dieser Stelle errichtete so genannte „&amp;#039;&amp;#039;Bindermarterl&amp;#039;&amp;#039;“ zeugt von diesem Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „&amp;#039;&amp;#039;Maria-Haller-Kreuz&amp;#039;&amp;#039;“ an der Neuwiese im Hanftal steht an der Stelle, wo Maria Haller am 20. März 1987 freiwillig aus dem Leben schied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurde die an einem Parkplatz situierte und von der Jägerschaft errichtete „&amp;#039;&amp;#039;Hubertus-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;“ eingeweiht. Auf dem Platz vor der Kapelle finden seitens der Pfarre Harmannsdorf immer wieder [[Heilige Messe]]n statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurde der [[Kreuzweg]] vom [[Haselbach (Gemeinde Niederhollabrunn)|Haselbach]] zum Michelberg eröffnet. Der 1,9 Kilometer lange Kreuzweg führt vom Friedhof Haselbach entlang des Rossgraben und entlang des Jakobsweg durch den Rohrwald bis zur Kapelle am Michelberg. Die Stationen des Kreuzweges bestehen aus dreizehn weißen Breitpfeilern die mit roten Dachziegel gedeckt sind. Im Kopf der Breitpfeiler befinden sich hinter einer Verglasung die von Renate Schartelmüller mit Fassadenfarbe gemalten Kreuzwegbilder. Im Pfeiler befindet sich ein bronzefarbenes Schild mit der Stationsnummer und dem dazugehörigen Impulswort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Marterl.at|id=10537|name=Kreuzweg, 1. Station|autor=Karoline Krammer |abruf=2024-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Waldfriedhof „Klosterwald“ wurde auf der Anhöhe des historischen Tumulus „Rotunde“ im Oktober 2024 durch die Marktgemeinde Harmannsdorf ein Holzkreuz errichtet und vom Pfarrvikar Hannes Saurugg eingesegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Medien ==&lt;br /&gt;
[[Johannes Grenzfurthner]]s Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Razzennest]]&amp;#039;&amp;#039; wurde ausschließlich im Rohrwald gedreht und beschäftigt sich mit der Geschichte der Region im Dreißigjährigen Krieg, vor allem mit den Schwedenhöhlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer-streaming/razzennest-2023 |titel=Razzennest (2023) {{!}} Film, Trailer, Kritik |abruf=2023-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Rohrwald Donaugraben.JPG|Blick vom [[Donaugraben]] Richtung Rohrwald&lt;br /&gt;
 Rohrwald Rueckersdorf.JPG|Rohrwald – Rückersdorf&lt;br /&gt;
 Rohrwald-Mai-2013.JPG|Blick Richtung [[Wiener Pforte]]&lt;br /&gt;
 Rohrwald Wiesenbach.JPG|Der Wiesenbach im Rohrwald&lt;br /&gt;
 Rohrwald Michelberg001.JPG|Blick vom Michelberg Richtung [[Burg Kreuzenstein]]&lt;br /&gt;
 Höchberg sl1.jpg|Blick vom Alten Hollenstein auf den 347 Meter hohen Höchberg&lt;br /&gt;
 Waldweg im Rohrwald.jpg|Waldweg im Haidholz&lt;br /&gt;
 Rohrwald Türkenwiese.jpg|Türkenwiese&lt;br /&gt;
 Rohrwald sl6.jpg|Eichen-Hainbuchen-Wald im Vorfrühling&lt;br /&gt;
 Rohrwald sl5.jpg|Wald mit hohem Totholzanteil&lt;br /&gt;
 Industrielle Holzproduktion mit schwerem Gerät sl3.jpg|Schlägerung mit Hilfe von schweren Forstmaschinen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1051895367|VIAF=308739000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/25/30/N|EW=16/19/30/E|type=forest|region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rohrwald| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Korneuburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waschbergzone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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