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	<title>Rohholz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rohholz&amp;diff=736046&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bihlar: /* Sortierung nach Abmessung und Gütemerkmal */ Veraltet</title>
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		<updated>2026-01-28T12:19:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sortierung nach Abmessung und Gütemerkmal: &lt;/span&gt; Veraltet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Knüppelholz|Zur deutschen Architektin siehe [[Margarete Knüppelholz-Roeser]].}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rohholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Forstwirtschaft]] das geerntete [[Holz]] bezeichnet. Dies sind gefällte, entastete und ent[[wipfel]]te [[Baum|Bäume]] oder Teile von Bäumen, die außer einer [[Rinde|Entrindung]], Ablängung (Aufteilung in kürzere Stücke, → [[Schichtholz]]), [[Holzspalter|Spaltung]] oder Zerkleinerung (z.&amp;amp;nbsp;B. zu [[Hackschnitzel]]n) keine weitere Bearbeitung erfahren haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RVR&amp;quot;&amp;gt;[https://v2.verband-crm.de/dateien/9233-42/rahmenvereinbarung%20f%C3%BCr%20den%20rohholzhandel%20in%20deutschland.pdf Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel in Deutschland (RVR) des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.&amp;amp;nbsp;V. und des Deutschen Holzwirtschaftsrates e.&amp;amp;nbsp;V.] (pdf 2,5 MB), abgerufen am 10. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestimmendes Merkmal von Rohholz ist die [[Holzart]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;RVR&amp;quot; /&amp;gt;, die weiter nach den Kategorien Güte, Stärke und Sortiment sortiert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.waldbesitzer-portal.bayern.de/054770/index.php Holzsortimente - Ordnung ins Holz bringen], [[Bayerische Forstverwaltung|Bayerischen Forstverwaltung]], abgerufen am 10. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Rohholz ist ein [[Rohstoff]] für die weitere Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Weißenhorn - Fichtenstämme.jpg|mini|[[Polter]] Sägerundholz – lang ausgehalten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzstapel01 2010-03-07.jpg|mini|Polter Sägerundholz – kurz ausgehalten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stacked logs - geograph.org.uk - 1539102.jpg|mini|Polter Industrieholz – als Schichtholz ausgehalten]]&lt;br /&gt;
{{Anker|Langholz}}{{Anker|Kurzholz}}&lt;br /&gt;
Der Gutteil des Rohholzes ist &amp;#039;&amp;#039;[[Rundholz]]&amp;#039;&amp;#039;. Bis auf den Umstand, dass Rohholz auch ausgespaltenes [[Schichtholz]] sowie gehacktes Holz umfasst, sind beide Begriffe in der Praxis weitgehend deckungsgleich. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Rohholz&amp;#039;&amp;#039; wird hauptsächlich in der [[Verwaltungssprache]] und in der [[Fachliteratur]] benutzt, ansonsten ist &amp;#039;&amp;#039;Rundholz&amp;#039;&amp;#039; der weitaus gebräuchlichere Begriff: Rohholz bezeichnet insbesondere die Abnehmerseite, also den Rohstoff Holz der Holzverarbeitung, Rundholz beschreibt den forst- und transporttechnischen Begriff der [[Holzernte]] (Holzgewinnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die forstliche Unterscheidung des Rohholzes in Rund- und Schichtholz, also Stämme und Stapelware, hat historische Gründe. So wurde nach Holzqualität und der Transportlogistik ([[Holzbringung]]) sortiert, da Stapelware gleich im Wald aufgeschichtet wurde. Insbesondere das Schichtholz wurde als [[Brennholz]] verwertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Zunahme der Bedeutung von [[Industrieholz]], also der Aufarbeitung ohne Rücksicht auf den Wuchs, etwa für die [[Papierindustrie|Papier-]] und [[Zellstoff]]industrie und für Hackschnitzel, wie auch die modernen Ernte- und Transportmöglichkeiten, hat sich der Begriff des Rohholzes gewandelt und erweitert: Heute können Teile des Baumes und Stammes hochwertig weitergenutzt werden, die früher nur als Brennholz taugten, als [[Leseholz]] mühsam händisch eingesammelt wurden oder als Einschlagabfall gänzlich im Wald verblieben ([[Waldrestholz]]). Daher unterscheidet man weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Langholz&amp;#039;&amp;#039; nennt man Rohholz, das aus dem Wald auf Stapelplätze [[Holzrücken|angerückt]] wurde und zum Abtransport bereitliegt. Bei Stammholz wird von Langholz gesprochen, wenn es über 6&amp;amp;nbsp;m lang ist. Der Abtransport erfolgt in der Regel durch [[Langholztransporter]] mit [[Ladekran]] und [[Nachläufer (Transport)|Nachläufer]]. Bei Industrieholz wird von Langholz (Industrieholz Lang – IL) gesprochen, wenn es über 3&amp;amp;nbsp;m lang ist.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurzholz&amp;#039;&amp;#039; ist Rundholz in Einheitslängen (auch als „Fixlängen“ oder „Standardlängen“ bezeichnet) bis maximal 6 Meter Stücklänge bei Stammholz, bis 3&amp;amp;nbsp;m Länge bei Industrieholz.&lt;br /&gt;
Während früher nur als bestes [[Konstruktionsholz]] (für Dachstühle, Holz[[blockbau]] usw.) geeignete Bäume als Langholz abtransportiert wurden, und [[Schichtholz]] allenfalls Tischlerware darstellte, wird heute selbst [[Totholz]], Windwurf ([[Sturmholz]]) oder [[Holzschädling|Schädlingsholz]] als Langholz in die Industrieholzverarbeitung verliefert.&lt;br /&gt;
Daneben setzt sich zunehmend auch die Verlieferung von unsortiertem Material für Hackgut und ähnlichem ab Wald durch, die nurmehr nach Gewicht oder [[Schüttmeter]] (Biomasse) vermessen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rohholzsorten ===&lt;br /&gt;
Um Rohholz einer wirtschaftlichen Verwendung zuführen zu können, wird es anhand seiner Merkmale in Rohholzsorten zusammengefasst. Die Bezeichnung der Rohholzsorte kann entweder den zugedachten zukünftigen Verwendungszweck widerspiegeln oder die Eigenschaften, nach denen es klassifiziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl von Bezeichnungen für Rohholzsorten, die sich teilweise in ihrer Bedeutung gegenseitig überschneiden und teils auch nur von regionaler Bedeutung sind. Die hauptsächlich vorkommenden Rohholzsortimente, die sich wiederum in weitere Untersorten aufgliedern, sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sägerundholz oder Stammholz zum Erzeugen von [[Schnittholz]] in [[Sägewerk]]en&lt;br /&gt;
* Industrieholz (regional unterschiedlich auch als Papier-, Hack- oder Schleifholz bezeichnet) für den chemischen und/oder mechanischen Holzaufschluss zur Verwendung in der [[Zellstoff]]- oder [[Holzwerkstoff]]-Industrie&lt;br /&gt;
* [[Energieholz]] zur Wärmeerzeugung. Rohholz kann neben der stofflichen Verwertung auch thermisch verwertet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es diverse Randsortimente, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Furnierholz]] (zum Messern oder Schälen) Zaunholz, Stangenholz, Mastenholz, Schwellenholz oder [[Grubenholz]], deren Mengenanfall jedoch insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, oder in manchen Fällen – wie beispielsweise das Grubenholz – vom Markt nicht oder kaum mehr benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sortierung nach Abmessung und Gütemerkmal ===&lt;br /&gt;
{{Veraltet|Mit der Aufhebung der HKS und der Einführung der RVR hat sich Sortierung und Klassifizierung weitreichend geändert.|Grundlagen und Inhalte sind nicht mehr aktuell.|seit=2009-01-01}}Rohholz wird anhand seiner Abmessungen, [[Holzfehler|Gütemerkmale]] und des Verwendungszwecks in [[Güteklasse|Handelsklassen]] eingeteilt bzw. klassifiziert. In Deutschland war die &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über gesetzliche Handelsklassen für Rohholz&amp;#039;&amp;#039; maßgebend. Diese – im Jahr 2009 ersatzlos aufgehobene – Verordnung und dessen gesetzliche Vorläufer gaben den groben Rahmen vor, nach welcher Methode Rohholz in Handelsklassen eingeteilt wird. Darüber hinaus gab es immer schon – meist regional begrenzt – spezifische Werksvorschriften einzelner Rohholzabnehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einteilung in &amp;#039;&amp;#039;Stärkenklassen&amp;#039;&amp;#039; ist fast nur noch die „Mittenstärkensortierung“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fbg-ibach.de/Handelklassen-Sortierung.pdf|text=&amp;#039;&amp;#039;Jan-Hinrich Brandt: Sortimentierung&amp;#039;&amp;#039;|wayback=20170202012057}}, abgerufen am 10. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; anzutreffen. Hier wird das Rohholz anhand des Mittendurchmessers in Stärkenklassen eingeteilt. Andere Abmessungssortierungen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Heilbronner Sortierung]]&amp;#039;&amp;#039;, bei der die Stammlänge und der [[Zopf (Forstwirtschaft)|Zopf]]&amp;amp;shy;durchmesser zu beachten sind, werden praktisch nicht mehr angewendet und sind nur noch von historischer Bedeutung. Ebenfalls überholt ist die jeder Stärkenklasse zugeordnete Grundmeßzahl, anhand derer und der im Rahmen der Preisfindung vereinbarten Meßzahlprozente eine Preisbestimmung möglich war, ohne für jede einzelne Stärkeklasse einen eigenen Preis vereinbaren zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einteilung in &amp;#039;&amp;#039;Güteklassen&amp;#039;&amp;#039; richtet sich der Markt vorwiegend an die Vorgaben der ehemals gesetzlichen Handelsklassensortierung für Rohholz. Die Hauptgüten werden mit A, B, C oder D bezeichnet, wobei das im Regelfall anfallende Holz von normaler Güte in die Güteklasse B eingestuft wird. Doch auch werksspezifische Gütesortierungen sind handelsüblich und gewinnen zunehmend an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt, dass die Art der Rohholzsortierung (wie auch die Art der Volumenermittlung) zwischen den Marktpartnern zu vereinbaren ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Begriffe ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Derbholz}}{{Anker|Nutzholz}}&lt;br /&gt;
Der Begriff Rohholz umfasst weder die komplette Holzmasse eines Baumes, noch ist er – streng genommen – bei „stehendem“ Holz zutreffend. Im Laufe der administrativen Begleitung der Holz- und Forstwirtschaft wurden und werden in der [[Verwaltungssprache]] neben &amp;#039;&amp;#039;Rohholz&amp;#039;&amp;#039; auch andere Begriffe definiert und verwendet, welche häufig – mangels einer umfassenden Normung – nicht eindeutig zu definieren sind und teils auch nur von regionaler Bedeutung sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte [[Biomasse]] eines Baumes besteht aus &amp;#039;&amp;#039;Derbholz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nichtderbholz&amp;#039;&amp;#039; und [[Schlagabraum]]. Verwendet werden diese Begriffe beispielsweise in der &amp;#039;&amp;#039;Rohholzbilanz der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039; oder in wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Im forstbetrieblichen Gebrauch, beispielsweise bei der [[Holzernte]] oder beim Holzverkauf, wird der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Derbholz&amp;#039;&amp;#039; nicht benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Derbholz&lt;br /&gt;
: die oberirdische Holzmasse ab 7&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser mit Rinde, mit Ausnahme des bei der Fällung am Stock verbleibenden Schaftholzes. Das Derbholz kann unterteilt werden in: Schaftderbholz, Astderbholz und Kronenderbholz.&lt;br /&gt;
; Nichtderbholz (&amp;#039;&amp;#039;[[Reisig|Reisholz]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
: die oberirdische Holzmasse bis 7&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser mit Rinde.&lt;br /&gt;
; Nutzholz&lt;br /&gt;
: ist Rohholz mit Ausnahme von [[Brennholz]]. Dieser Begriff wurde – genauso wie der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Derbholz&amp;#039;&amp;#039; – beispielsweise in der &amp;#039;&amp;#039;Holzmessanweisung&amp;#039;&amp;#039; (HOMA) des deutschen Reiches&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung über die Aushaltung, Messung und Sortenbildung des Holzes in den deutschen Forsten&amp;#039;&amp;#039; (HOMA) vom 1. April 1936 (DRAnz. und PrStAnz. Nr. 89 vom 17. April 1936).&amp;lt;/ref&amp;gt; definiert und wird heutzutage kaum mehr verwendet. Nutzholz wurde damals weiter unterteilt in &amp;#039;&amp;#039;Langnutzholz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schichtnutzholz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
; Kurzholz – Langholz: Mit diesen Begriffen können zwei unterschiedliche Sachverhalte gemeint sein: Im Zusammenhang mit dem ehemaligen deutschen &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über gesetzliche Handelsklassen für Rohholz&amp;#039;&amp;#039; wird als Kurzholz ein Holz bezeichnet, welches in Raummeter gemessen wird (in der Regel 1&amp;amp;nbsp;m und 2&amp;amp;nbsp;m) und als Langholz ein Holz, welches in Festmeter gemessen wird (ab 3&amp;amp;nbsp;m). Doch meist wird mit Kurzholz ein Holz mit einer Stammlänge von etwa 3&amp;amp;nbsp;m bis 5&amp;amp;nbsp;m, bis maximal 7&amp;amp;nbsp;m bezeichnet. Langholz beginnt bei etwa 6&amp;amp;nbsp;m Stammlänge und endet aus Transportgründen bei maximal 22&amp;amp;nbsp;m, wobei der häufigste Längenanteil etwa zwischen 16&amp;amp;nbsp;m und 21&amp;amp;nbsp;m liegt. Dementsprechend werden die Holztransporte auf der Straße mit Langholztransportern oder Kurzholztransportern durchgeführt.&lt;br /&gt;
; Bloche – Doppelbloche – Langholz: Diese Bezeichnungen sind in Österreich üblich. Dabei sind Bloche zwischen 3&amp;amp;nbsp;m und 5&amp;amp;nbsp;m lang, jedoch in der Regel nicht unter 4&amp;amp;nbsp;m. Doppelbloche liegen zwischen 6&amp;amp;nbsp;m und 10&amp;amp;nbsp;m. Alles was länger ist, wird als Langholz bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bfw.ac.at/ort1/Vortraege_als_pdf/Vortraege_Neueinsteiger/Holzmessen_Neueinsteiger.pdf &amp;#039;&amp;#039;Holzmessen.&amp;#039;&amp;#039; S. 13] (pdf 1,01 MB), auf bfw.ac.at, abgerufen am 10. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Starkholz – Schwachholz&lt;br /&gt;
: Die Begriffe werden uneinheitlich und teilweise mit weiteren Abstufungen wie z.&amp;amp;nbsp;B. „mittelstarkes“ Holz oder „überstarkes“ Holz verwendet. Als grobe Regel kann gelten, dass lange Baumstämme ab etwa 30&amp;amp;nbsp;cm Mittendurchmesser als Starkholz bezeichnet werden können und kürzere Baumabschnitte ab etwa 35&amp;amp;nbsp;cm. Im Wald gilt ein (stehender) Baum mit einem Brusthöhendurchmesser ab etwa 50&amp;amp;nbsp;cm als Starkholz.&amp;lt;br /&amp;gt; Verarbeitende Betriebe definieren die Bezeichnungen üblicherweise nach den Verwendungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
: Schwachholz kann in [[Gattersäge]]n nicht mehr wirtschaftlich verarbeitet werden, was etwa einem Mittendurchmesser von 20&amp;amp;nbsp;cm entspricht. Es wird auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knüppelholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dünnholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Baumeister: [https://handwerkerratgeber.info/knueppelholz-und-astholz-schnaeppchen-oder-schrott/# Knüppelholz und Astholz - Schnäppchen oder Schrott], HandwerkerRatgeber.info, 16. Februar 2019; abgerufen am 10. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Starkholz kann in Profilzerspanerwerken nicht mehr verarbeitet werden, was einem Durchmesser von 45–55&amp;amp;nbsp;cm am schwachen Ende entspricht.&lt;br /&gt;
; Stockholz&lt;br /&gt;
: auch [[Baumstumpf]] &amp;#039;&amp;#039;Strunk&amp;#039;&amp;#039; (Stubben und Wurzelstock).&lt;br /&gt;
; Schaftholz oder Schaftbaumholz&lt;br /&gt;
: ist die gesamte Masse des Schaftes ohne Äste (Stubben).&lt;br /&gt;
; Erdstamm – Mittelstamm – [[Zopf (Forstwirtschaft)|Zopfstück]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Wittchen, Elmar Josten, Thomas Reiche: &amp;#039;&amp;#039;Holzfachkunde.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Teubner, 2006, ISBN 978-3-519-35911-1, S.&amp;amp;nbsp;99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: Der Erdstamm ist das unterste Teilstück eines gefällten Baum. Mit Zopfstück im Sinne von Rohholz ist nicht der eigentliche Gipfel (Wipfel) des (stehenden) Baums gemeint, sondern das oberste Stück des gefällten und &amp;#039;&amp;#039;entwipfelten&amp;#039;&amp;#039; Baums.&lt;br /&gt;
; Zopfholz, Kronenholz&lt;br /&gt;
: Holz des Wipfelbereichs eines Baumes.&lt;br /&gt;
; Draufholz&lt;br /&gt;
: ist das Stammstück, das über den Mindestzopfdurchmesser der Klasse (nach Heilbronner Sortierung) hinaus am Stamm verbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mengeneinheiten von Rohholz ==&lt;br /&gt;
Hauptsächlich wird Rohholz nach Volumen bemessen. Einige Sortimente werden nach Gewicht verkauft. Nur sehr wenige Sortimente werden nach Stückzahl verkauft. Der bei weitem größte Anteil des anfallenden Rohholzes wird in Europa nach der rechnerischen Volumeneinheit [[Festmeter]] (fm, Fm) gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art der Maßermittlung orientiert sich an Handelsgebräuchen. Da Holz ursprünglich im Wald mit einfachen Instrumenten vermessen wurde, entwickelten sich Messregeln, die das tatsächliche Stammvolumen nur näherungsweise ermitteln, jedoch zu eindeutigen, reproduzierbaren Ergebnissen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Rundholzhandels ist, dass die Maßermittlung und Gütebeurteilung mittlerweile häufig beim Käufer stattfindet, so dass der Preis erst im Nachhinein feststeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volumeneinheiten ===&lt;br /&gt;
Es werden Festmaß (Festmeter mit oder ohne Rinde, FM m.&amp;amp;nbsp;R. / Fm o.&amp;amp;nbsp;R.) und Raummaße (Raummeter, rm) unterschieden. Während beim Festmaß das reine Holzvolumen ermittelt wird, werden beim Raummaß die Zwischenräume zwischen den Holzteilen ebenso mit berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist gemäß [[Einheiten- und Zeitgesetz]] nur die Verwendung gesetzlicher Einheiten zulässig. Die bis heute verwendeten Einheiten &amp;#039;&amp;#039;Festmeter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Raummeter&amp;#039;&amp;#039; sind keine gesetzlichen Einheiten. Bisher ist unklar, inwieweit dies ein Verstoß gegen das Einheitengesetz ist, da diese Einheiten auch keine tatsächlichen Volumeneinheiten sind, sondern Verrechnungseinheiten, die anhand von in Handels[[usance]]n festgelegten Mess- und Berechnungsregeln bestimmt werden. Dies kommt durch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Festmeter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Raummeter&amp;#039;&amp;#039; zum Ausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Festmeter (Fm, fm) ====&lt;br /&gt;
Der [[Festmeter]] ist die übliche Maßeinheit für [[Rundholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Raummeter (Rm, rm) ====&lt;br /&gt;
Hier wird nicht das einzelne Holzstück (Stamm, Scheit, Hackschnitzel) vermessen, sondern das gesamte Volumen einschließlich aller Leerräume, welches die aufgeschichteten Holzstücke umfassen. Es wird nochmals unterschieden zwischen aufgeschichtetem Holz ([[Schichtholz]]) oder geschüttetem Holz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schichtraummeter (Rm, rm): Dabei muss das Schichtholz immer gleich lang sein, meist 1&amp;amp;nbsp;m oder 2&amp;amp;nbsp;m. Das ehemalige deutsche &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über gesetzliche Handelsklassen für Rohholz&amp;#039;&amp;#039; gab vor, Schichtholz mit einem Übermaß von 4 % aufzusetzen. In Deutschland ist es deshalb im industriellen Warenverkehr handelsüblich vom ermittelten Volumen 4 % abzuziehen, um die Verrechnungseinheit „Raummeter“ zu erhalten. Eine althergebrachte und auch heute noch übliche Bezeichnung für [[Raummeter]] ist &amp;#039;&amp;#039;Ster&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Schüttraummeter (Srm, srm): Für [[Hackschnitzel]] und zum Teil auch für kurzes [[Scheitholz (Brennstoff)|Scheitholz]] wird diese Maßeinheit verwendet. Gemessen wird das gesamte Volumen des geschütteten Materials einschließlich der Zwischenräume in m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Maße in anderen Ländern ====&lt;br /&gt;
* [[Board foot|Board Foot]] (BF, bf) bzw. 1000 Board Feet (MBF, mbf): In [[Nordamerika]] sind dies die vorherrschenden [[Angloamerikanisches Maßsystem#Holz|angloamerikanischen Verrechnungseinheiten]] für Rohholz (und auch für Schnittware). Diese Einheit gibt bei Rundholz nicht das Stammvolumen wieder, sondern die darin enthaltene äquivalente Schnittholzmenge. Hierzu gibt es – je nach Region – diverse Berechnungsregeln, die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Log Rules&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fs.usda.gov/research/treesearch/9829 Frank Freese: &amp;#039;&amp;#039;A Collection of Log Rules&amp;#039;&amp;#039;], Forest Service U.S. Department of Agriculture, 1973, (pdf 1,16 MB), {{OCLC|1137190}}, abgerufen am 10. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannte Log Rules sind die &amp;#039;&amp;#039;Doyle Rule&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Scribner Rule&amp;#039;&amp;#039; oder die &amp;#039;&amp;#039;International Rule&amp;#039;&amp;#039;. Grundmaße sind immer die Länge und der [[Zopf (Forstwirtschaft)|Zopfdurchmesser]] ohne Rinde. Daneben fließen in die Berechnung der Verrechnungseinheiten weitere Merkmale ein, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Holzfehler]], Stammunregelmäßigkeiten und Durchmesser am großen Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*: Eine Konversion der Verrechnungseinheiten zwischen diversen Log Rules oder zum Stammvolumen ist nur grob näherungsweise möglich.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://unece.org/fileadmin/DAM/timber/publications/DP-49.pdf Economic Commission for Europe: &amp;#039;&amp;#039;Forest Product Conversion Factors for the UNECE Region&amp;#039;&amp;#039;], United Nations Publication, 2010, (pdf 605 kB), ISBN 978-92-11-17021-4, abgerufen am 10. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch diesen Umstand werden Preisvergleiche beträchtlich erschwert und aufgrund der relativ komplizierten Log Rules ist für den Waldbesitzer – falls kein Fachmann – die Massenermittlung praktisch nicht nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kubikfuß|Cubic Foot]] (ft&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;, cu.ft.): Diese [[Angloamerikanisches Maßsystem#Volumeneinheiten|angloamerikanische Volumeneinheit]] wird ebenfalls in Nordamerika verwendet. Hier wird das tatsächliche Stammvolumen näherungsweise wiedergegeben, vergleichbar zum europäischen &amp;#039;&amp;#039;Festmeter&amp;#039;&amp;#039;. Allerdings wird das angenäherte Stammvolumen nicht mit der in Europa üblichen &amp;#039;&amp;#039;Huberschen Formel&amp;#039;&amp;#039; aus Länge und Mittendurchmesser ermittelt, sondern aus den beiden Enddurchmessern und der Länge (Smalian Formel) oder zusätzlich noch unter Einbeziehung des Mittendurchmessers (Newton Formel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hoppus Foot: Diese mittlerweile historische Verrechnungseinheit für Rundholz wurde in England 1736 von &amp;#039;&amp;#039;Edward Hoppus&amp;#039;&amp;#039; eingeführt und war im Einflussbereich des späteren [[Britisches Weltreich|Britischen Weltreichs]] die beherrschende Rundholzeinheit. Bei asiatischem [[Holz#Tropenholz|Tropenholz]] wurde der Hoppus Foot bis in die Neuzeit verwendet. Berechnet wird der Hoppus Foot aus dem Mittenumfang in [[Angloamerikanisches Maßsystem#Gebräuchliche Einheiten|Inch]] und der Länge in [[Angloamerikanisches Maßsystem#Gebräuchliche Einheiten|Foot]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cord (Raummaß)|Cord]]: Das Raummaß Cord ist in Nordamerika die Entsprechung zum europäischen &amp;#039;&amp;#039;Raummeter&amp;#039;&amp;#039;. Ein Cord enthält grob ein Volumen von 3,6&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewichtseinheiten ===&lt;br /&gt;
Um die Vermessung geringwertiger oder solcher Rohholzsortimente, deren Volumen aufgrund dessen Formigkeit nicht präzise zu ermitteln ist, weiter zu vereinfachen, wird im Industrieholz- und insbesondere im Energieholzbereich die Menge auch anhand des Gewichts ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wird meistens auch die Holzfeuchte berücksichtigt, weil sie das Gewicht des Holzes maßgeblich beeinflusst. Es wird angegeben, ob es sich um frische Holzmasse (lutro=lufttrocken) oder absolut trockene Holzmasse (atro) handelt. Für die Ermittlung des atro-Gewichts wird in der Regel eine Spanprobe entnommen, die über 12 Stunden in einem Ofen getrocknet wird und auf das verwogene lutro-Gewicht rückgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Gewichtsermittlung findet außerhalb des Waldes statt und wird vom Käufer durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohholzaufkommen in Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== Tabelle ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Holzartengruppen (Angaben in cbm):&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft|BMEL]]: [https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?operation=statistic&amp;amp;levelindex=0&amp;amp;levelid=1701762844636&amp;amp;code=41261#abreadcrumb, Statistik Holzeinschlag ab 2004], abgerufen am 10. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Statistisches Bundesamt]]: [https://www.statistischebibliothek.de/mir/receive/DESerie_mods_00002641 Tabellen Holzeinschlag ab 2014], abgerufen am 10. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jahr&lt;br /&gt;
| [[Eiche]]&lt;br /&gt;
| [[Buchen|Buche]] und&amp;lt;br /&amp;gt;sonstiges [[Laubholz]]&lt;br /&gt;
| [[Kiefern|Kiefer]] und [[Lärche]]&lt;br /&gt;
| [[Fichten|Fichte]], [[Tannen|Tanne]], [[Douglasie]]&amp;lt;br /&amp;gt;und sonstiges [[Koniferen|Nadelholz]]&lt;br /&gt;
| Gesamteinschlag&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
| 1.429.000&lt;br /&gt;
| 8.054.000&lt;br /&gt;
| 9.238.000&lt;br /&gt;
| 20.332.000&lt;br /&gt;
| 39.053.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999&lt;br /&gt;
| 1.456.000&lt;br /&gt;
| 8.269.000&lt;br /&gt;
| 9.246.000&lt;br /&gt;
| 18.665.000&lt;br /&gt;
| 37.636.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| 1.677.092&lt;br /&gt;
| 8.747.482&lt;br /&gt;
| 9.020.646&lt;br /&gt;
| 34.264.990&lt;br /&gt;
| 53.710.211&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2001&lt;br /&gt;
| 1.818.503&lt;br /&gt;
| 8.957.105&lt;br /&gt;
| 8.896.210&lt;br /&gt;
| 19.810.197&lt;br /&gt;
| 39.482.014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002&lt;br /&gt;
| 1.562.457&lt;br /&gt;
| 7.640.295&lt;br /&gt;
| 9.200.460&lt;br /&gt;
| 23.976.715&lt;br /&gt;
| 42.379.926&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2003&lt;br /&gt;
| 2.067.725&lt;br /&gt;
| 8.786.353&lt;br /&gt;
| 9.771.231&lt;br /&gt;
| 30.556.712&lt;br /&gt;
| 51.182.021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004&lt;br /&gt;
| 2.016.680&lt;br /&gt;
| 8.668.426&lt;br /&gt;
| 10.344.554&lt;br /&gt;
| 33.474.969&lt;br /&gt;
| 54.504.629&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005&lt;br /&gt;
| 2.202.136&lt;br /&gt;
| 8.802.274&lt;br /&gt;
| 11.351.894&lt;br /&gt;
| 34.590.006&lt;br /&gt;
| 56.946.310&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006&lt;br /&gt;
| 2.484.391&lt;br /&gt;
| 10.320.060&lt;br /&gt;
| 12.279.082&lt;br /&gt;
| 37.206.541&lt;br /&gt;
| 62.290.074&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2007&lt;br /&gt;
| 2.135.136&lt;br /&gt;
| 10.980.647&lt;br /&gt;
| 13.234.825&lt;br /&gt;
| 50.377.468&lt;br /&gt;
| 76.728.076&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2008&lt;br /&gt;
| 2.088.870&lt;br /&gt;
| 10.525.385&lt;br /&gt;
| 11.176.884&lt;br /&gt;
| 31.575.833&lt;br /&gt;
| 55.366.973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| 1.687.661&lt;br /&gt;
| 9.335.762&lt;br /&gt;
| 10.109.536&lt;br /&gt;
| 26.940.309&lt;br /&gt;
| 48.073.268&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010&lt;br /&gt;
| 1.801881&lt;br /&gt;
| 10.176.075&lt;br /&gt;
| 11.995.147&lt;br /&gt;
| 30.445.253&lt;br /&gt;
| 54.418.357&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011&lt;br /&gt;
| 2.187.581&lt;br /&gt;
| 12.244.233&lt;br /&gt;
| 13.611.152&lt;br /&gt;
| 28.098.610&lt;br /&gt;
| 56.141.575&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
| 2.049.899&lt;br /&gt;
| 11.823.540&lt;br /&gt;
| 13.254.345&lt;br /&gt;
| 25.210.347&lt;br /&gt;
| 52.338.132&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013&lt;br /&gt;
| 2.244.605&lt;br /&gt;
| 12.070.877&lt;br /&gt;
| 13.532.756&lt;br /&gt;
| 25.359.190&lt;br /&gt;
| 53.207.428&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
| 2.211.300&lt;br /&gt;
| 12.017.300&lt;br /&gt;
| 13.293.100&lt;br /&gt;
| 26.834.400&lt;br /&gt;
| 54.356.200&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| 2.079.000&lt;br /&gt;
| 11.484.100&lt;br /&gt;
| 12.564.000&lt;br /&gt;
| 29.485.600&lt;br /&gt;
| 55.612.700&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016&lt;br /&gt;
| 2.135.000&lt;br /&gt;
| 11.006.700&lt;br /&gt;
| 12.574.200&lt;br /&gt;
| 26.477.600&lt;br /&gt;
| 52.193.500&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
| 1.947.700&lt;br /&gt;
| 10.648.600&lt;br /&gt;
| 12.016.500&lt;br /&gt;
| 28.877.900&lt;br /&gt;
| 53.490.700&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018&lt;br /&gt;
| 2.031.500&lt;br /&gt;
| 10.995.900&lt;br /&gt;
| 12.100.100&lt;br /&gt;
| 39.422.700&lt;br /&gt;
| 64.550.300&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019&lt;br /&gt;
| 1.740.200&lt;br /&gt;
| 9.976.800&lt;br /&gt;
| 9.321.400&lt;br /&gt;
| 47.834.100&lt;br /&gt;
| 68.872.400&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020&lt;br /&gt;
| 1.362.200&lt;br /&gt;
| 8.847.100&lt;br /&gt;
| 8.044.200&lt;br /&gt;
| 62.166.900&lt;br /&gt;
| 80.420.400&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
| 1.755.300 &lt;br /&gt;
| 9.071.100&lt;br /&gt;
| 10.058.200&lt;br /&gt;
| 62.072.400&lt;br /&gt;
| 82.957.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
| 1.807.500&lt;br /&gt;
| 10.691.400&lt;br /&gt;
| 13.378.100&lt;br /&gt;
| 52.809.300&lt;br /&gt;
| 78.686.200&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Exporte ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2020 exportierte Deutschland rund 12,7 Millionen [[Kubikmeter]] Rohholz im Wert von 845 Millionen Euro. Fichten- und Tannenholz lag mit 83,8 % an erster Stelle des exportierten Rohholzes. Mit 50,6 % (6,4 Millionen Kubikmeter) hatte China den höchsten Anteil am Exportvolumen. Im Jahr 2015 lag dieser Anteil noch bei 10,1 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/05/PD21_N031_51.html „Exporte von Rohholz im Jahr 2020 um 42,6 % gestiegen“], Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 10. Mai 2021, abgerufen am 10. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetze und Verordnungen ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
==== Vermessung und Sortierung von Rohholz ====&lt;br /&gt;
Beginnend mit der &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über die Aushaltung, Messung und Sortenbildung des Holzes in den deutschen Forsten (HOMA)&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039; Reichshoma&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, (HOMA ist die Abkürzung für Holzmessanweisung) gab es in Deutschland ab 1936 erstmals eine einheitliche gesetzliche Regelung für die Messung und Sortierung von Rohholz, die auch in der Nachkriegszeit zunächst in beiden deutschen Staaten weiter gültig war. In der DDR wurde 1965 die TGL 15799/01-12 erlassen, in der Bundesrepublik Deutschland das &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über gesetzliche Handelsklassen für Rohholz&amp;#039;&amp;#039; ({{BGBl|1969 I S. 149}}), welches wiederum die Richtlinie 68/89/EWG des Rates der Europäischen Gemeinschaften&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Richtlinie|1968|89|format=pdf}} des Rates vom 23. Januar 1968 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für die Sortierung von Rohholz.&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Grundlage hatte. Die Ausführungsbestimmungen dieses Gesetzes wurden in der &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über gesetzliche Handelsklassen für Rohholz&amp;#039;&amp;#039; vom 31. Juli 1969 festgelegt ({{BGBl|1969n I S. 1075}}). Bezeichnet wird diese Verordnung auch als &amp;#039;&amp;#039;Forst-HKS&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;HKS&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Handelsklassensortierung&amp;#039;&amp;#039;. Im Gegensatz zur vorhergehenden &amp;#039;&amp;#039;HOMA&amp;#039;&amp;#039; (von 1936 bis 1969) war die generelle Anwendung der &amp;#039;&amp;#039;HKS&amp;#039;&amp;#039; nicht verpflichtend. Verpflichtend war lediglich, dass Holz, welches nach gesetzlichen Handelsklassen bezeichnet wird, diesen auch entsprechen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der von der EG verordneten Maßnahmen zur Entbürokratisierung wurde in Deutschland zum 1. Januar 2009 das &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über gesetzliche Handelsklassen für Rohholz&amp;#039;&amp;#039; ersatzlos aufgehoben. Unabhängig davon hat die &amp;#039;&amp;#039;HKS&amp;#039;&amp;#039; den Status einer Handels[[usance]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2014 bildet die &amp;#039;&amp;#039;Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel in Deutschland (RVR)&amp;#039;&amp;#039; die Grundlage für Rohholzvermessung und -sortierung, die Abrechnungsmaße und Umrechnungsfaktoren sowie die Begrifflichkeiten im Rohholzhandel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rvr-deutschland.de/ &amp;#039;&amp;#039;Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel in Deutschland (RVR)&amp;#039;&amp;#039;] auf rvr-deutschland.de, abgerufen am 10. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu den Vorläufern hat die RVR keinen Gesetzescharakter, sondern ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen Holzproduzenten ([[Deutscher Forstwirtschaftsrat]]) und Holzverarbeitern (Deutscher Holzwirtschaftsrat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Absatzförderung für Rohholz ====&lt;br /&gt;
In Deutschland gab es über Jahrzehnte eine gesetzliche Abgabepflicht auf Rohholz, welches zum Sägen, Messern oder Schälen geeignet war. Mit dieser Sonderabgabe, dem sogenannten „[[Holzabsatzfonds]]beitrag“ wurden vom Staat Maßnahmen zur Absatzförderung von Rohholz durchgeführt. Im Jahr 2009 hat das Bundesverfassungsgericht die Verfassungswidrigkeit des &amp;#039;&amp;#039;Holzabsatzfondsgesetzes&amp;#039;&amp;#039; festgestellt und somit die vom Staat betriebene Absatzförderung von Rohholz beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Die einschlägigen Standards in Österreich sind in den Österreichischen Holzhandelsusancen definiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.forstholzpapier.at/index.php/35-aktuelles/282-die-oesterreichischen-holzhandelsusancen-als-app|titel=&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Holzhandelsusancen&amp;#039;&amp;#039;|werk=Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP)|datum= 2012-03-04|abruf=2024-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--Link zu alter Version ist eigtl. nicht mehr erforderlich:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.wienerborse.at/uploads/u/cms/files/recht/warenboerse/oesterreichische-holzhandelsusancen-rohholz.pdf |wayback=20161026163448 |text=&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Holzhandelsusancen&amp;#039;&amp;#039; }} (pdf 99 kB), auf wienerborse.at, abgerufen am 10. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulf Lohmann u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Holz-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 4. Auflage. 2 Bände, DRW-Verlag Weinbrenner, Stuttgart 2003, ISBN 3-87181-355-9.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Steuer: &amp;#039;&amp;#039;Vom Baum zum Holz&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. DRW-Verlag Weinbrenner, Stuttgart 1997, ISBN 3-87181-311-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4126606-7}}&lt;br /&gt;
* [http://waldberatung-forst.de/download/C3146973bX1483baba506X1d7b/jungwuchspflege.pdf &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser für den bayerischen Waldbesitzer&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,84 MB), auf waldberatung-forst.de, abgerufen am 19. Januar 2017.&lt;br /&gt;
* Video [http://forstcast.waldradio.de/rvr/2526 &amp;#039;&amp;#039;Wie bekommt der Baumstamm seinen Preis?&amp;#039;&amp;#039;] auf forstcast.net, abgerufen am 19. Januar 2017.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://rvr-deutschland.de/impressum/ |titel=Ständiger Ausschuss Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel |abruf=2026-01-28 |hrsg=Deutscher Forstwirtschaftsrat e.V., Deutscher Holzwirtschaftsrat e.V.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4126606-7|LCCN=sh/85/135386|NDL=00567803}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rohholz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstliche Verfahrenstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bihlar</name></author>
	</entry>
</feed>