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	<title>Roggensteder Kirche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: fehlendes Wort ergänzt, Links optimiert</title>
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		<updated>2024-09-16T18:40:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlendes Wort ergänzt, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ChurchRoggenstede.jpg|mini|Roggensteder Kirche]]&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roggensteder Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht im [[Ostfriesland|ostfriesischen]] Ort [[Roggenstede]] (Gemeinde [[Dornum]]) und wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Sie steht auf einem Granitfundament und ist aus Backstein gemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gehörte Roggenstede zum [[Erzbistum Bremen]] und unterstand dem Sendbereich von [[Ochtersum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOO&amp;quot;&amp;gt;Hartwig Mammen (Ortschronisten der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]): [http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/php/ortschronisten/Ortsartikel/HOO_Roggenstede_Mammen-1_SB_N_A_P.pdf &amp;#039;&amp;#039;Roggenstede&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 32&amp;amp;nbsp;kB), gesehen am 12. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde wahrscheinlich um 1260 bis 1270&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiesow313&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Gottfried Kiesow]] | Titel=Architekturführer Ostfriesland | Verlag=Verlag [[Deutsche Stiftung Denkmalschutz]] | Ort=Bonn | Jahr=2010 | Seiten=313 | ISBN=978-3-86795-021-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Ersatz für eine ältere Vorgängerkirche erbaut. Ursprünglich war der Innenraum in drei [[Joch (Architektur)|Jochen]] mit Gewölben abgeschlossen, die jedoch um 1670 einstürzten. Die Westwand wurde in diesem Zuge etwas verkürzt und neu aufgeführt. Im Jahr 1891 wurde die Apsis mit kleinen Backsteinen neu aufgemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:9776172 Roggenstede.jpg|miniatur|Innenansicht der Kirche]]&lt;br /&gt;
Auf einem Sockel aus Granit wurde die Backsteinkirche als romanischer Saalbau mit halbrunder Ostapsis errichtet. Die alten [[Bogen (Architektur)#Rundbogen oder Halbkreisbogen|Rundbogen]]-Portale mit Granit[[leibung]]en wurden später vermauert. Die Längswände außen werden in der oberen Hälfte durch [[Lisene]]n in unterschiedlich große Felder gegliedert. Ursprünglich wiesen die Längsseiten je drei hoch sitzende rundbogige Fenster auf, entsprechend den einst vorhandenen drei Jochen. Die [[Schildbogen (Architektur)|Schildbögen]] an den Längswänden im Inneren und die starken Wandpfeiler weisen noch auf die einstigen Steingewölbe hin. Eine Besonderheit ist das [[Hagioskop]], eine mittelalterliche Lepraspalte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Nöldeke: &amp;#039;&amp;#039;Verborgene Schätze in [[Ostfriesland|ostfriesischen]] Dorfkirchen – Hagioskope, [[Lettner]] und [[Sarkophag]]deckel – Unbeachtete Details aus dem [[Mittelalter]]&amp;#039;&amp;#039;. Isensee Verlag, Oldenburg 2014, ISBN 978-3-7308-1048-4, S. 79 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der separate Glockenturm des geschlossenen Typs datiert aus der Erbauungszeit des Gotteshauses und befindet sich an der nordöstlichen Ecke. Die Glocke wurde 1627 der Gemeinde von Graf [[Rudolf Christian]] geschenkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Roggenstede Orgel.jpg|mini|Rohlfs-Orgel von 1833]]&lt;br /&gt;
Der Innenraum wird heute durch eine flache Holzbalkendecke abgeschlossen. Der protestantische zweiflügelige [[Schriftaltar]] der Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert. Früher stand er in der Dornumer Kirche und wurde im Jahr 1683 der Roggensteder Gemeinde geschenkt, als man in Dornum den großen Barockaltar errichtete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiesow313&amp;quot; /&amp;gt; An der Rückseite ist noch der spätgotische Schrein erhalten, dessen Rückwand im Jahr 1582 mit Sprüchen bemalt wurde. 1950 wurde der bekrönende Baldachin entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dietrich Diederichs-Gottschalk]]: &amp;#039;&amp;#039;Die protestantischen Schriftaltäre des 16. und 17. Jahrhunderts in Nordwestdeutschland&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Schnell + Steiner GmbH, Regensburg 2005, ISBN 978-3-7954-1762-8, S. 135 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sechseckige Kanzel wurde im 15. Jahrhundert gefertigt, aber im Stil der Neogotik im 19. Jahrhundert verändert und neu bemalt. Dargestellt sind Mose und die Evangelisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den weiteren Ausstattungsgegenständen zählt ein an der Nordwand hängendes Kruzifix aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Ursprünglich hing der Corpus Christi an einem [[Gabelkreuz]]; der heutige Querbalken ist eine spätere Ergänzung. Das sogenannte Hunger- oder Pestkreuz zeigt Christus mit ausgemergeltem Körper, hervortretenden Rippen und dürren Gliedmaßen, der Anteil am Leiden der Menschen hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiesow314&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gottfried Kiesow | Titel=Architekturführer Ostfriesland | Verlag=Verlag Deutsche Stiftung Denkmalschutz | Ort=Bonn | Jahr=2010 | Seiten=314 | ISBN=978-3-86795-021-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Taufbecken aus [[Bentheimer Sandstein]] stammt aus der Zeit des Kirchenbaus und das gotische [[Sakramentshaus]] in der Nordostecke mit der ursprünglichen Bemalung und den Weihekreuzen aus dem Beginn des 15. Jahrhunderts. Seit 1680 ziert ein Votivschiff das Gotteshaus. Des Weiteren befindet sich ein Epitaph der Tochter eines ehemaligen Pfarrers aus dem Jahr 1722 in der Kirche. Zum Altar gehört ein tulpenförmiger Kelch, der aus dem Jahr 1706 stammen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] schuf der Esenser Orgelbauer [[Johann Gottfried Rohlfs]] 1827 bis 1833 mit acht [[Register (Orgel)|Registern]] auf einem Manual und angehängtem [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Das Instrument blieb von Umbauten nicht ganz verschont, die 1899 und 1953 durchgeführt, aber bei der Restaurierung durch [[Martin Haspelmath (Orgelbauer)|Martin Haspelmath]] 1988/89 wieder rückgängig gemacht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nomine.net/roggenstede-ev-luth-kirche Orgel auf NOMINE e. V.], gesehen am 12. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=4 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Principal || 4′ || R&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Gedact || 8′ || R,H&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Floettravers || 8′ || R,H&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Rohrflöte || 4′ || R&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Nasat || 3′ || R&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Octav || 2′ || R&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Mixtur III || || H&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Trompete &amp;#039;&amp;#039;B/D&amp;#039;&amp;#039; || 8′ || H&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=4 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;angehängt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: R = Register von Johann Gottfried Rohlfs (1827–1833)&lt;br /&gt;
: H = Register von Martin Haspelmath (1989)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der historischen Kirchen in Ostfriesland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Bernd Rödiger, Heinz Ramm: &amp;#039;&amp;#039;Friesische Kirchen im Auricherland, Norderland, Brokmerland und im Krummhörn&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Verlag C. L. Mettcker &amp;amp; Söhne, Jever (2. Auflage) 1983, S. 93.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hermann Haiduck |Hrsg= |Titel= Die Architektur der mittelalterlichen Kirchen im ostfriesischen Küstenraum |Verlag=Ostfriesische Landschaftliche Verlags- und Vertriebs-GmbH |Ort= Aurich |Datum=2009 |Auflage=2. |ISBN=978-3-940601-05-6 |Seiten=136 ff.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://kirche-an-der-ee.wir-e.de/ Homepage der Kirchengemeinden Westeraccum, Westerbur und Roggenstede]&lt;br /&gt;
* Kirchenkreis Harlingerland: [https://www.kirchenkreis-harlingerland.de/Gemeinden/roggenstede &amp;#039;&amp;#039;Roggensteder Kirche&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* Hartwig Mammen (Ortschronisten der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]): [http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/php/ortschronisten/Ortsartikel/HOO_Roggenstede_Mammen-1_SB_N_A_P.pdf &amp;#039;&amp;#039;Roggenstede&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 32&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Genealogie-Forum: [http://www.genealogie-forum.de/ostfrld/kirchen/roggenstede.htm#Kirche &amp;#039;&amp;#039;Roggenstede&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kirchen in der Gemeinde Dornum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/37/51.8/N |EW=7/29/07.6/E |type=landmark |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Aurich|Roggenstede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Dornum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Kirchenkreises Harlingerland|Roggenstede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalkirche in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Roggenstede, Roggensteder Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Dornum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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