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	<title>Rogač - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:50:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roga%C4%8D&amp;diff=2724097&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans-Jürgen Hübner: überbebildert</title>
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		<updated>2025-07-10T07:40:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überbebildert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=behandelt das Dorf in Kroatien. Für den slowenischen Fußballspieler siehe [[Matej Rogač]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Kroatien&lt;br /&gt;
|Name               = Rogač&lt;br /&gt;
|Wappen             = &lt;br /&gt;
|lat_deg            = 43 |lat_min = 23 |lat_sec = 44.38&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 16 |lon_min = 17 |lon_sec = 52.35&lt;br /&gt;
|Beschriftung       = top&lt;br /&gt;
|Gespanschaft       = Split-Dalmatien&lt;br /&gt;
|Insel              = [[Šolta]]&lt;br /&gt;
|Gemeindeart        = Dorf&lt;br /&gt;
|Höhe               = 0&lt;br /&gt;
|Fläche             = &lt;br /&gt;
|Gliederung         = &lt;br /&gt;
|Einwohner          = 110&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand     = 2011&lt;br /&gt;
|Postleitzahl       = 21430 [[Grohote]]&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl     = +385(0)21&lt;br /&gt;
|Kfz-Kennzeichen    = ST&lt;br /&gt;
|Bootskennzeichen   = &lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Nikola Cecić-Karuzić&lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand = 2017&lt;br /&gt;
|Partei             = Kandidat Grupe Birača&lt;br /&gt;
|AnschriftStraße    = Podkuća 8&lt;br /&gt;
|AnschriftOrt       = Grohote&lt;br /&gt;
|Webpräsenz         = https://www.solta.hr/&lt;br /&gt;
|Schutzpatron       = &lt;br /&gt;
|Stadtfest          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rogač&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Haupthafen der Insel bzw. Gemeinde [[Šolta]] in der [[Kroatien|kroatischen]] [[Gespanschaft Split-Dalmatien]] in der [[Adriatisches Meer|Adria]] gegenüber von [[Split]] westlich von [[Brač]]. Im kleinen Hafenort mit Hafenamt, Auto- und Bootstankstelle legen auch [[Autofähre]]n an. Rogač gehört zu [[Grohote]] und hat 110 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dzs.hr/Hrv_Eng/publication/2011/SI-1441.pdf Statistical yearbook for 2006 of the Central Bureau of Statistics of the Republic of Croatia] (PDF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Šolta Rogač Hrvatska 2012 g.jpg|miniatur|links|hochkant=0.9|Südliche Buchtseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Šolta Rogač Hrvatska 2012 b.jpg|miniatur|links|hochkant=0.9|Westliche Bucht Richtung [[Grohote]]]]&lt;br /&gt;
Der Ort ist mit dem Festland ([[Split]]) über [[Autofähre]]n und [[Katamaran]]fähren verbunden. Er ist 1,5 km vom Hauptort der Insel, [[Grohote]] an der Staatsstraße D111, entfernt. Von Rogač aus verkehren Busse via Grohote nach Srednje selo, [[Donje Selo (Šolta)|Donje Selo]] nach [[Maslinica]] bzw. nach [[Nečujam]], [[Gornje Selo]] und [[Stomorska]]. Zum Ort gehört das Gebiet um die Bucht. Die Buchten heißen Banje, Kasjun oder Zustova.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Rogač ist der Haupthafen von Šolta mit Sitz des Hafenamtes, einer Marina, sowie einer Tankstelle für Autos und Schiffe. Der Ort lebt vom Tourismus. Es gibt eine Touristinformation, einige Restaurants und ca. 30 Privatquartiere rechts und links der Bucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Zoran Civadelic / Zoran Bursac: {{Webarchiv|url=http://capita.wustl.edu/solta/Towns/Rogac/Rogac.html |wayback=20110830180240 |text=&amp;#039;&amp;#039;Welcome to Rogac!&amp;#039;&amp;#039;}}, aufgerufen am 11. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Fischfang spielt heute keine Rolle mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Šolta Rogač Hrvatska 2012 f.jpg|mini|hochkant=0.9|Im Fährhafen warten die Buse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Šolta Rogač Hrvatska 2012 c.jpg|mini|hochkant=0.9|Ferienhäuser am östlichen Eingang zur Bucht]]&lt;br /&gt;
Die Insel Šolta war vom 14. Jahrhundert bis 1905 im Besitz des Adels von Split bzw. der [[Römisch-katholische Kirche|Katholischen Kirche]]. Die Nähe zur Stadt, ca. 17 km mit dem Schiff, prädestinierte die Insel zu einem wichtigen Lieferanten für Holz, Kalk, Fleisch, Fisch, Öl, Wein, Mandeln, [[Johannisbrotbaum|Johannisbrot]], Feigen und Honig. Als Hafen des größten Ortes der Insel, Grohote, wurde Olivenöl und Wein wie von Stomorska aus, mit hölzernen Seglern bis nach Italien transportiert. Rogač entstand Ende des 18. Jahrhunderts als Hafen von Grohote.&amp;lt;ref&amp;gt;Belamaric, &amp;#039;&amp;#039;Insel Šolta&amp;#039;&amp;#039;, Belgrad, 2011, S. 59 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste schriftliche Erwähnung datiert von 1242 als &amp;#039;&amp;#039;portus qui dicitur Roga&amp;#039;&amp;#039;. Die Besiedlung ist aber sicher viel älter. Auf der Insel finden sich mehrere prähistorischen Hügelgräbern. Auf der Vela Straža gab es eine [[Illyrer|illyrische]] Festung. Viele antike Funde der Insel sind im Archäologischen Museum Split ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mdc.hr/split-arheoloski/nj/index.html Archäologischen Museum Split | deutsch]&amp;lt;/ref&amp;gt; Während man zur Zeit des nahezu tausendjährigen römischen Friedens an der Küste siedelte, wurde dies im Mittelalter wieder gefährlicher. Da die Insel im Grenzgebiet zwischen [[Osmanisches Reich|Osmanischem Reich]] und der [[Republik Venedig]] lag, war die Gefahr von Plünderungen und Überfällen, insbesondere durch die Piraten von [[Omiš]] groß, weshalb es über Jahrhunderte nur Orte im Inselinneren gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafenort Rogač hieß auf [[Italienische Sprache|Italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Porto carober&amp;#039;&amp;#039;, die venezianische Variante des Wortes &amp;#039;&amp;#039;carruba&amp;#039;&amp;#039; für Johannisbrotbaum, der auf [[Kroatische Sprache|Kroatisch]] rückübersetzt &amp;#039;&amp;#039;rogač&amp;#039;&amp;#039; heißt.&amp;lt;ref&amp;gt;Belamaric, &amp;#039;&amp;#039;Insel Šolta&amp;#039;&amp;#039;, Belgrad, 2011, S. 59&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich gab es in der Bucht nur Fischerhütten und Tavernen, geschützt von einem zweistöckigen, barocken Kastell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde an der Stelle einer älteren Kapelle die [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Kirche zu Ehren der hl. [[Teresa von Ávila]], die als [[Heilig]]e, [[Kirchenlehrer]]in und Schutzherrin der Kranken verehrt wird. Die für [[Dalmatien]] untypische Kirchenpatronin wird auf dem [[barock]]en Altarbild dargestellt. Aufgrund des Gemäldes ist zu vermuten, dass der Stifter des Bildes ein [[Abt]] war. Vermutlich ist es [[Jeronim Celsi]] aus der Venezianischen Adelsfamilie [[Celsi (Adelsgeschlecht)|Celsi]], der von 1627 bis 1682 der vorletzte [[Titularabt]] des Spliter [[Benediktinerkloster]]s zum hl. [[Stephanus]] &amp;#039;&amp;#039;sub plinis&amp;#039;&amp;#039; war, das dem Šoltaraner Kloster „Madonna unter den Tannen“ verbunden war. Celsi starb 1692 und beschenkte in seinem Testament die Kirche in Rogač. Möglicherweise ist er auch der Errichter des Kastells.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche befindet sich eine Gedenktafel für den polnischen Regierungspräsidenten und Diktator (1926–1935) der [[Zweite Polnische Republik|Zweiten Polnischen Republik]], Marschall [[Józef Piłsudski]]. Sie war im Zweiten Weltkrieg vorübergehend entfernt worden, da der Bereich zu einem Hotel gehörte, der von reichen Polen besucht wurde. Sehenswert ist in der Kirche das Votivbild für einen Schiffsuntergang im Jahre 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der gegenüberliegende Hafenseite steht eine &amp;#039;&amp;#039;kažela&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;casella&amp;#039;&amp;#039; wie in [[Stomorska]], [[Maslinica]] oder Straćinska. Dieses Häuschen diente der Desinfektion von Schiffen. Am unteren Ende der Bucht wurde in einem Föhrenwäldchen im 19. Jahrhundert die Sommerfrischer der Familie Miladinov erbaut. In der südlichen Bucht Banje gibt es die Überreste einer römischen [[Villa rustica]] aus dem 3. bis 4. Jahrhundert, mit Mauern von Thermen, Schwimmbecken, Mosaikfragmenten und Gräbern. An der nordwestlichen Seite der Bucht findet man im Meer Reste von Mauern, vermutlich die eines antiken Hafens. Der Meeresspiegel ist in den letzten 2000 Jahren um ca. 1,7 Meter gestiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Belamarić, &amp;#039;&amp;#039;Insel Šolta&amp;#039;&amp;#039;, Zagreb, 2011, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Bucht gibt es eine kleine Schiffswerft, die Frane Cecić 1920 gründete und die heute in der 3. Generation geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1970er Jahre betrieb die Familie Cecić vlg. Bilini in der Bucht eine [[Hummer]]-Zucht. In einem ca. 10 mal 10 Meter großen Holzkäfig, genannt der &amp;#039;&amp;#039;Deposit&amp;#039;&amp;#039; wurden die übers Jahr gefangenen Hummer für den Verkauf zu Weihnachten gesammelt. Die eingesperrten Hummer wurden mit aufgeschlagenen Seeigel gefüttert. Eines Nachts wurde die Anlage von Unbekannten gezielt zerstört. Die Tieren entkamen und Arbeit eines Jahres schwamm davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Haus von Nikola Mateljan, einem der produktivsten Olivenbauern der Insel, ist eine ethnografische Sammlung zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0.5em auto; text-align: center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung 1857–2011&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dzs.hr Republika Hrvatska - Državni zavod za statistiku: Naselja i stanovništvo Republike Hrvatske 1857.-2011.], [http://www.dzs.hr/Hrv_Eng/publication/2011/SI-1441.pdf Statistical yearbook for 2006 of the Central Bureau of Statistics of the Republic of Croatia] (PDF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1857 || 1869 || 1880 || 1890 || 1900 || 1910 || 1921 || 1931 || 1948 || 1953 || 1961 || 1971 || 1981 || 1991 || 2001 || 2011&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 0 || 0 || 13 || 59 || 0 || 17 || 0 || 0 || 0 || 36 || 50 || 49 || 0 || 0 || 100 || 110&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joško Belamaric: &amp;#039;&amp;#039;Insel Šolta.&amp;#039;&amp;#039; Bibliothek Tourismus und Kulturerbe. Nr. 82, Zagreb, 2011. ISBN 978-953-215-697-3&lt;br /&gt;
* Mladen Andreis: &amp;#039;&amp;#039;Stanovništvo otoka Šolte do godine 1900.&amp;#039;&amp;#039; Šolta, Opcina, 2011. ISBN 978-953-55249-1-5 [http://www.rodoslovlje.hr/clanci/mladen-andreis-stanovnistvo-otoka-solte-do-godine-1900]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rogač}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Općina Šolta |url=http://www.solta.hr |titel=Šolta Općina Šolta |sprache=hr |kommentar=offizielle Seite der Gemeinde Šolta |zugriff=2019-08-13}}&lt;br /&gt;
* Fährverbindungen Split-Rogač [https://www.kroati.de/kroatien-infos/faehre-solta.html kroati.de] (deutsch), [https://www.croatiaferries.com/split-rogac-ferry.htm croatiaferries.com] (englisch), Jadrolinija [https://www.jadrolinija.hr/en jadrolinija.hr] (kroatisch), alle aufgerufen am 16. August 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden der Gespanschaft Split-Dalmatien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rogac}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Šolta]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans-Jürgen Hübner</name></author>
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